Mitgefangen, mitgehangen. Wenn der Touristikkonzern Preussag nun schon im laufenden Geschäftsjahr seinen Anteil am französischen Reiseveranstalter Nouvelles Frontiers in eine Mehrheit ausbauen will, dann muss der Konzern auch für das finanzielle Wohlbefinden des Unternehmens sorgen. Zusätzliches Kapital in dreistelliger Millionen-Euro-Höhe wird die Preussag daher in Nouvelles stecken, da das französische Unternehmen noch unter alten Fehlern leidet. Zusätzliche Kapitalspritzen sind allerdings nicht etwas, womit die Preussag ihren Anlegern zur Zeit Freude machen dürfte. Der Reisemarkt ist in den vergangenen Monaten stark unter Druck geraten. Die Preussag-Aktie dürfte etwas an Fahrt verlieren. Henrietta Rumberger
© 2002 sharper.de
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