Preisbildung bei Optionsscheinen
Ein wichtiger Bereich bei der Bewertung eines Optionsscheins ist die Preisbildung. Die Preisbildung eines Optionsscheins vollzieht sich immer über den Emittenten. An der Börse und außerbörslich wird die Preisspanne (=> Spread verwendet, die der Emittent vorgibt.
Dagegen beeinflussen Angebot und Nachfrage den Schein - im Gegensatz zu Aktien - kaum. Die Emittenten des Optionsscheins verpflichten sich, jederzeit An- und Verkaufspreise für ihre Optionsscheine zu stellen. Dazu berechnen sie den Preis über komplexe mathematische Modelle. Das bekannteste Modell ist das Black-Scholes-Modell.
Dieses Modell erfasst den Einfluss der fünf unten genannten Faktoren auf den Optionsscheinpreis. Hieraus ergibt sich eine Kennzahl zur Bewertung von Optionsscheinen, der so genannte Faire Wert (auch Theoretischer Wert) genannt. Dieser gibt an, wieviel der Optionsschein nach dem Black-Scholes-Modell wert ist. Der tatsächliche Kurs kann aber vom Fairen Wert des Optionsscheins abweichen. Wenn Sie den tatsächlichen Kurs mit dem Fairen Wert vergleichen, können Sie schnell erkennen, ob ein Schein angemessen gepreist ist oder ob die Abweichung des Kurses vom Fairen Wert zu groß ist.
Der Wert eines Optionsscheins setzt sich aus dem Inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Der Innere Wert wiederum wird bestimmt durch den aktuellen Kurs des Basiswertes und den Basispreis. Der Zeitwert hingegen wird beeinflusst von der Restlaufzeit des Optionsscheins, der Volatilität des Basiswertes und dem Zinsniveau. Zudem hängt der Zeitwert auch vom Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ab. Diese fünf Faktoren wirken sich fortwährend auf den Preis des Optionsscheins aus und verändern seinen Wert. Diesen Punkt sollte der Anleger immer beachten. Theoretisch läßt sich also der "faire" Preis eines Optionsscheins genau berechnen. Tatsächlich ist es aber leider so, daß die "fairen Preise" oftmals von der realen Preis abweichen. Auf jeden Fall sollte der Anleger sich mittels eines Optionsschein-Rechners ein genaueres Bild von den "fairen" Preisen der verschiedenen Anbieter machen.
Ein wichtiger Bereich bei der Bewertung eines Optionsscheins ist die Preisbildung. Die Preisbildung eines Optionsscheins vollzieht sich immer über den Emittenten. An der Börse und außerbörslich wird die Preisspanne (=> Spread verwendet, die der Emittent vorgibt.
Dagegen beeinflussen Angebot und Nachfrage den Schein - im Gegensatz zu Aktien - kaum. Die Emittenten des Optionsscheins verpflichten sich, jederzeit An- und Verkaufspreise für ihre Optionsscheine zu stellen. Dazu berechnen sie den Preis über komplexe mathematische Modelle. Das bekannteste Modell ist das Black-Scholes-Modell.
Dieses Modell erfasst den Einfluss der fünf unten genannten Faktoren auf den Optionsscheinpreis. Hieraus ergibt sich eine Kennzahl zur Bewertung von Optionsscheinen, der so genannte Faire Wert (auch Theoretischer Wert) genannt. Dieser gibt an, wieviel der Optionsschein nach dem Black-Scholes-Modell wert ist. Der tatsächliche Kurs kann aber vom Fairen Wert des Optionsscheins abweichen. Wenn Sie den tatsächlichen Kurs mit dem Fairen Wert vergleichen, können Sie schnell erkennen, ob ein Schein angemessen gepreist ist oder ob die Abweichung des Kurses vom Fairen Wert zu groß ist.
Der Wert eines Optionsscheins setzt sich aus dem Inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Der Innere Wert wiederum wird bestimmt durch den aktuellen Kurs des Basiswertes und den Basispreis. Der Zeitwert hingegen wird beeinflusst von der Restlaufzeit des Optionsscheins, der Volatilität des Basiswertes und dem Zinsniveau. Zudem hängt der Zeitwert auch vom Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Basispreis ab. Diese fünf Faktoren wirken sich fortwährend auf den Preis des Optionsscheins aus und verändern seinen Wert. Diesen Punkt sollte der Anleger immer beachten. Theoretisch läßt sich also der "faire" Preis eines Optionsscheins genau berechnen. Tatsächlich ist es aber leider so, daß die "fairen Preise" oftmals von der realen Preis abweichen. Auf jeden Fall sollte der Anleger sich mittels eines Optionsschein-Rechners ein genaueres Bild von den "fairen" Preisen der verschiedenen Anbieter machen.