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In jedem Forum muß es glaube ich immer so 1-3 Beitragende geben, die gebetsmühlenartig immer und immer wiederholen müssen, daß eine Firma keine bzw. kaum eine Zukunft hat und der Aktienkurs bald abstürzt. Dafür wird dann charttechnik so ausgelegt (ähnlich wie bei der Bibel), wie es persönlich gerade in den Kram paßt und negative Einschätzungen von Analysten herausgepickt und gebetsmühlenartig wiederholt.
Ich persönlich weiß auch nicht, warum es außer der KE in nächster Zeit keine weiteren bedeutsamen Meldungen geben soll.
sein zu müssen, werden weitere weitere positive Meldungen kommen z.B. in Bezug auf die Senkung der Verwaltungskosten. Hier ganz besonders zu erwähnen die Mietkosten. Die Bank of Scotland wird großes Interesse daran haben, die Objekte weiter unter Max Bahr zu vermieten und den Mietpreis erheblich senken. Allein die Senkung der Gehälter in Höhe von 5 % für 3 Geschäftsjahre wird von manchen völlig unterschätzt. Das bedeutet auch, daß es in den nächsten 3 Geschäftsjahren keinerlei Gehaltserhöhungen geben wird. Das bedeutet wiederum einen erheblichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz- dort stehen eher Gehaltserhöhungen an. Nicht ohne Grund will Hagebaumarkt bei seinem Rekordergebnis in diesem Quartal keine Angaben zum Gewinn tätigen....
die alten "Strategiefehler" der Vergangenheit unterscheiden von der jetzigen Strategie der Geschäftsführung. In der momentanen Umstrukturierungsphase kommen die alten Werbeslogans von Praktiker sehr gut an, um das alte Sortiment schnell los zu werden.
Es geht hier doch nicht um 20-40 Cent Zockerkurssteigerung oder Rückgang. Die Aktie hat letztes Jahr noch bei ca. 8 Euro gestanden und Praktiker hat lang- bzw. mittelfristig das Potenzial.
Erzielt werden die Einsparungen demnach in erster Linie durch Reduzierung oder Streichung des Weihnachtsgelds sowie tariflicher und betrieblicher Prämien. Monatliche Tarifgehälter seien nicht betroffen. Zudem gelte im Gegenzug für die Dauer der Laufzeit des Vertrages eine weitgehende Standort- und Beschäftigungssicherung. Durch den Vertrag sollen die Personalkosten in Deutschland von 2012 bis 2014 jährlich um 17,3 Millionen Euro gesenkt werden.
Wichtiger Beitrag"
Der neue Vorstandsvorsitzende der Praktiker AG, Armin Burger, bezeichnete den Vertrag als Meilenstein auf dem Weg zur Sanierung und zur Zukunftssicherung des Unternehmens. „Mit ihrem temporären Einkommensverzicht leisten die Beschäftigten der Praktiker AG in Deutschland selbst einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung", sagte Burger. Auf die Grundzüge des Sanierungstarifvertrags "über einen temporären Beitrag der Beschäftigten zur Restrukturierung des Konzerns" hatten sich das Unternehmen und die Gewerkschaft schon im Juli geeinigt.
Die Ampeln für die Refinanzierung von Praktiker stehen weiter auf grün. Jetzt kommt es darauf an, die Kapitalerhöhung erfolgreich auf dem Markt zu platzieren. Dies sollte jedoch kein Problem darstellen, da ein Großteil davon garantiert ist. Im Anschluss an die Kapitalerhöhung könnte es zwar noch einmal zu etwas Abgabedruck kommen, der Kurs für die Praktiker-Aktie sollte jedoch im Idealfall nicht mehr unter 1,40 Euro fallen. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner optimistischen Einschätzung zu der Aktie.
http://www.deraktionaer.de/aktien-deutschland/...ikstein-18856519.htm
Die Gewerkschaft Verdi meldet eine Einigung mit dem angeschlagenen Baumarktkonzern Praktiker über den Sanierungsbeitrag der Beschäftigten. Sie sollen auf viel Geld verzichten.
"Als Gegenleistung für eine weitestgehende Beschäftigungssicherheit verzichten die Mitarbeiter für drei Jahre auf jeweils rund fünf Prozent ihres Jahresgehaltes", fasste Verdi-Verhandlungsführer Rüdiger Wolff laut Pressemitteilung das Ergebnis zusammen.
Der Beitrag speise sich im Wesentlichen aus dem Verzicht auf das Weihnachtsgeld, die monatlichen Entgelte der Beschäftigten blieben dagegen unangetastet, so Wolff. "Der Verzicht der Beschäftigten verschafft dem Unternehmen die notwendige Zeit und die Mittel für die anstehende Sanierung", hofft der Gewerkschafter.
Dadurch sollen laut Praktiker die Personalkosten in Deutschland in den Jahren 2012, 2013 und 2014 um jeweils 17,3 Millionen Euro gesenkt werden. Die Verhandlungen mit Verdi hatten im April 2012 begonnen. Der Vertrag tritt nun mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Die Fortsetzung und der Abschluss der Sanierungsverhandlungen waren laut Verdi erst möglich geworden, nachdem Anfang Oktober eine Einigung bei den Investoren erzielt und die Finanzierung des Restrukturierungskonzeptes gesichert worden war.
"Mit ihrem temporären Einkommensverzicht leisten die Beschäftigten der Praktiker AG in Deutschland selbst einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsplatzsicherung", betonte Unternehmenschef Armin Burger.
Praktiker bleibt derweil in den roten Zahlen. Ein klares Konzept ist auch unter dem neuen Vorstandschef noch nicht erkennbar. Bei Praktiker und Max Bahr sind deutschlandweit insgesamt rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.
http://www.derhandel.de/news/unternehmen/pages/...rag-einig-9134.html
Der Anlegerbrief performaxx: Ein Schnäppchen, wenn die Sanierung gelingt
Das ganze Ausmaß der Not bei der Praktiker AG ist dadurch dokumentiert worden, dass der US-Fonds Anchorage der einzige Investor war, der Geld in die Gesellschaft stecken wollte. Für die Bereitstellung von 85 Millionen Euro verlangt Anchorage 15 Prozent Zinsen und darüber hinaus die Anteile der gut laufenden Tochterfirma Max Bahr als Sicherheit.
Die als Aktionär beteiligte österreichische Privatbank Semper Constantia arbeitete gleichzeitig, zunächst gegen den Willen das alten Vorstands, an einem alternativen Konzept und hat sich damit Ende September, kurz vor einer Insolvenz, durchgesetzt. Auf Vermittlung der Bank erhält Praktiker von Investoren Fremdkapital in Höhe von 55 Millionen Euro, weitere 20 Millionen Euro werden von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt, sobald die Kapitalerhöhung platziert worden ist.
Das ist noch in diesem Jahr geplant.
Der Konzern will voraussichtlich rund 55 Millionen Aktien zu 1,08 Euro ausgeben und so 60 Millionen Euro einnehmen. Die Transaktion wurde von zwei Investoren zu zwei Dritteln garantiert, so dass die Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss nach Ansicht der Experten des Anlegerbriefes performaxx sehr gut sind. Die Pleite der Praktiker AG ist zumindest vorläufig abgewendet.
Daraufhin hat der Aktienkurs der Baumarktkette bereits deutlich zugelegt. Die Zahlen für das dritte Quartal enttäuschten und auch die geplante Kapitalerhöhung dürfte die Notierung belasten. Um den Abwärtstrend zu stoppen, werden nun 120 Praktiker-Märkte in höherwertige Filialen von Max Bahr umgewandelt. Dadurch soll der Umsatz steigen, vor allem aber die Gewinnspannen. Die übrigen Einheiten von Praktiker werden noch stärker als günstigster Baumarkt positioniert.
Wenn diese Strategie aufgeht und der Konzern endlich angemessene Renditen erwirtschaftet, ist der derzeitige Kurs der Aktie von Praktiker ein Schnäppchenpreis. Selbst nach einer Kapitalerhöhung beträgt der Börsenwert nur 170 Millionen Euro. Das würde ein KUV von 0,05 für dieses Jahr bedeuten.
http://www.deraktionaer.de/aktien-weltweit/...seschau-ii-18862399.htm
.... das ist die Umsatzentwicklung seit dem Börsenstart! Wie seht ihr das?
Die Praktiker AG und die Gewerkschaft ver.di haben am 26. Oktober 2012 einen Sanierungstarifvertrag über einen temporären Beitrag der Beschäftigten zur Restrukturierung des Konzerns abgeschlossen. Auf seiner Grundlage können die Personalkosten in Deutschland in den Jahren 2012, 2013 und 2014 um jeweils 17,3 Mio. Euro gesenkt werden. Der Vertrag tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Die Kostensenkung wird durch eine Kürzung der jährlichen Bezüge aller tariflichen und außertariflichen Mitarbeiter um rund fünf Prozent realisiert. Damit ist gewährleistet, dass der von den Arbeitnehmern zu erbringende Sanierungsbeitrag sozial verträglich der Höhe der Einkommen angepasst wird. Erzielt werden die notwendigen Einsparungen in erster Linie durch Reduzierung oder Streichung des Weihnachtsgelds sowie tariflicher und betrieblicher Prämien. Bei außertariflichen Mitarbeitern und leitenden Angestellten kommen unter anderem auch Kürzungen bei Boni und Prämien in Frage. Monatliche Tarifgehälter werden in diesem Zusammenhang nicht tangiert. Im Gegenzug gilt für die Dauer der Laufzeit des Sanierungstarifvertrages eine weitgehende Standort- und Beschäftigungssicherung.
http://www.gabot.de/index.php/News-Details/52/0/...e80c37e8f7d563d4a9
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