Aus meiner Sicht scheint in den vergangenen Tagen, das große Bild ein wenig verloren gegangen.
Für mich haben wir es mit zwei großen Fronten zu tun, an denen in den letzten Monaten gekämpft wird.
Erstens an der "Zukunftsfront" und zweitens an der "Rechtsfront".
F&F haben in den letzten 1,5 Jahren beinahe 200 Milliarden US Dollar an den Staat überweisen können. Es ist doch nur logisch, dass der Staat fieberhaft daran arbeitet, aus dieser Situation wieder heraus zu kommen. Wer kann denn glauben, dass dies bis auf alle Ewigkeit so bleiben könnte. Irgendwann fragt doch mal jemand, woher diese Unsummen an Geld kommen, also wer dafür "bluten" muss.
Klar also, diese Situation würde einem demokratischen Staat irgendwann um die Ohren fliegen. Es braucht eine Lösung, dringend, daher auch die vielen Gesetzesentwürfe.
Die zweite, die "Rechtsfront" ist, wenn man es mal verkürzt, die Entscheidung vor Gericht, ob das 3. Amendement rechtens war oder nicht.
Wenn ja, dann waren die Zahlungen bis heute tatsächlich nur eine Art "Dividende" und F&F schulden dem Staat noch immer die volle Summe. Dann braucht der Staat aber ein neues Amendement, denn dann sind wir wieder bei Front eins.
Wenn nein, dann ist die Vormundschaft vorbei, Teile der Schuld getilgt, je nachdem, wie man die Verzinsung regelt und F&F sind dann schuldenfreie Gebilde, allerdings weiterhin Regierungs- "gesponsert" (G "S" E).
Auch dann kann und wird der Sponsor, die Regierung, überlegen, wie er sich aus dieser Situation befreien kann, wenn er es denn will, weil Hauseigentum fördern, will er ja auch.
Egal also, wie an beiden Fronten entschieden wird, eine Änderung im Gebilde der "GSEs" ist hoch wahrscheinlich.
Allerdings, eine entschädigungslose Enteignung der Aktionäre wird immer unmöglicher.
Bis dahin und frohe Ostern