Frage an Grok (X.Com): "Im Link www.fhfa.gov/conservatorship/...red-stock-purchase-agreements gibt es ein Dokument in dem über die Rückzahlung der SPSPAs aufgezeigt wird. Was passiert, wenn nicht der volle Betrag zurück bezahlt wird?".
Wer keien Zeit hat, springt zum Resume von Grok ans Ende.
(Gebt die Frage selbst bei Grok ein oder lest hier den nachfolgenden Text. Ich habe früher sehr viele entscheidende Beschreibungen gefunden und mir meine Meinung gebildet. Mit Grok ist es unglaublich einfach durch eine gezielte Frage eine Zusammenfassung zu bekommen. Viel Spaß beim Lesen
An die Pessimisten. Versucht mal mit Grok eure Vorstellungen zu bestätigen und stellt dann hier im Forum eure Frage an Grok rein, damit wir selber euch verstehen und zustimmen können.)
Antwort Grok:
Senior Preferred Stock Purchase Agreements (SPSPAs) und RückzahlungDie Senior Preferred Stock Purchase Agreements (SPSPAs) sind Vereinbarungen zwischen dem US-Finanzministerium (Treasury) und den staatlich beaufsichtigten Hypothekenfinanzinstituten Fannie Mae und Freddie Mac, die seit 2008 unter der Konservatorschaft der Federal Housing Finance Agency (FHFA) stehen. Diese Abkommen gewährleisten finanzielle Unterstützung durch das Treasury im Austausch für Maßnahmen wie vierteljährliche Dividendenzahlungen, eine Liquidationspräferenz (Prioritätsanspruch bei Auflösung) und Aktienoptionen (Warrants) für das Treasury. Die vollständige Rückzahlung des ursprünglichen Engagements (ca. 191 Milliarden US-Dollar, die 2008 gewährt wurden) erfolgt primär durch kumulierte Dividendenzahlungen, die bislang bereits den Betrag überschritten haben – Stand 2023 beliefen sich die Rückzahlungen auf über 300 Milliarden US-Dollar.Auf der angegebenen FHFA-Seite www.fhfa.gov/conservatorship/...red-stock-purchase-agreements werden mehrere Dokumente zu den SPSPAs und ihren Änderungen aufgeführt, die die Rückzahlung thematisieren. Es gibt kein einzelnes Dokument, das ausschließlich der vollständigen Rückzahlung gewidmet ist, aber folgende sind besonders relevant für Repayment-Mechanismen (z. B. Dividenden und Kapitalreserven):Dokument
Datum
Kurze Beschreibung zur Rückzahlung
Link (relativ zur FHFA-Seite)
Third Amendment to Fannie Mae’s Amended and Restated SPSPA
17.08.2012
Ändert Dividendenzahlungen auf Basis des Nettovermögens (statt fester Prozentsatz der Liquidationspräferenz), um zirkuläre Kredite zu vermeiden und Stabilität zu fördern. Suspendiert temporär Commitment Fees.
[/sites/default/files/2023-07/FNM-Third-Amendment-to-the-Amended-and-Restated-SPSPA_08-17-2012.pdf]
Third Amendment to Freddie Mac's Amended and Restated SPSPA
17.08.2012
Ähnlich wie bei Fannie Mae: Nettovermögensbasierte Dividenden für teilweise Rückzahlung.
[/sites/default/files/2023-03/fre-third-amend-to-the-amended-restated-spspa_08-17-2012.pdf]
2017 Letter Agreement (Fannie Mae)
21.12.2017
Erlaubt Kapitalreserve von 3 Mrd. USD; Dividenden nur auf Überschuss netto. Ermöglicht teilweise Rückzahlung ohne Kapitalentleerung.
[/sites/default/files/2023-02/fnm-2017-letter-agreement_12-21-2017.pdf]
2017 Letter Agreement (Freddie Mac)
21.12.2017
Ähnlich wie Fannie Mae: 3 Mrd. USD Reserve, Dividenden auf Überschuss.
[/sites/default/files/2023-08/FRE-2017-Letter-Agree_12-21-2017.pdf]
2019 Letter Agreement (Fannie Mae)
30.09.2019
Erhöht Reserve auf 25 Mrd. USD; Dividenden auf Nettovermögen darüber für fortlaufende Rückzahlung.
[/sites/default/files/2023-03/fnm-2019-ltr-agreement_09-27-2019.pdf]
2019 Letter Agreement (Freddie Mac)
30.09.2019
Erhöht Reserve auf 20 Mrd. USD; ähnliche Dividendenergebnisse.
[/sites/default/files/2023-07/9-27-19_FRE-Capital-Agreement.pdf]
Diese Dokumente beschreiben hauptsächlich teilweise Rückzahlungen durch Dividenden, die auf dem Nettovermögen basieren (z. B. 10–12 % der Liquidationspräferenz anfangs, später nettwertbasiert). Die ursprünglichen SPSPAs von 2008 (Original- und Amended-Versionen) legen den Grundrahmen fest, inklusive Liquidationspräferenz, die Treasury priorisiert.Was passiert, wenn nicht der volle Betrag zurückgezahlt wird?Die SPSPAs sehen keine expliziten Strafmaßnahmen, Penalties oder sofortigen Konsequenzen für eine Nicht-Rückzahlung des vollen Betrags vor – weder für partielle noch für ausstehende Zahlungen. Stattdessen ist das System so gestaltet, dass Rückzahlungen kontinuierlich und flexibel erfolgen, um die finanzielle Stabilität der Unternehmen zu wahren und Steuerzahler zu schützen. Wichtige Aspekte:Kein fester Rückzahlungszeitplan oder Fälligkeit: Es gibt keine vordefinierte Frist für die vollständige Tilgung. Die Liquidationspräferenz (der vorrangige Anspruch des Treasury bei Auflösung oder Verkauf) bleibt bestehen, bis sie durch Zahlungen oder Kapitalrückführung erfüllt ist. Solange die Unternehmen unter Konservatorschaft stehen, kann das Treasury weiterhin Unterstützung gewähren, falls nötig (obwohl dies seit 2012 nicht mehr der Fall war).
Teilrückzahlungen als Standard: Dividenden werden quartalsweise gezahlt und reduzieren die ausstehende Liquidationspräferenz schrittweise. Seit den Änderungen 2012 (Third Amendment) basieren sie auf dem Nettovermögen, um "zirkuläres Geldborgen" zu vermeiden – d. h., die Unternehmen leihen nicht mehr vom Treasury, um Dividenden zu zahlen. Unter den 2017/2019 Letter Agreements dürfen Reserven (z. B. 25 Mrd. USD bei Fannie Mae) aufgebaut werden, bevor Dividenden fällig werden, was partielle Rückzahlungen erleichtert.
Mögliche indirekte Konsequenzen:Verlängerung der Konservatorschaft: Eine unvollständige Rückzahlung würde die staatliche Kontrolle (Konservatorschaft) verlängern, da das Treasury als Senior Preferred Stockholder priorisiert bleibt. Dies könnte regulatorische Einschränkungen für Fannie Mae und Freddie Mac bedeuten, z. B. bezüglich Dividenden an Junior-Aktionäre oder Kapitalausbauten.
Liquidationspräferenz wirkt sich aus: Bei einer Auflösung oder Insolvenz erhält das Treasury zuerst seinen vollen Anspruch (inkl. unbezahlter Dividenden). Andere Stakeholder (z. B. Common Stockholders) würden benachteiligt.
Commitment Fee (suspendiert): Früher gab es eine periodische Gebühr für die offene Treasury-Verpflichtung (seit 2010), die bei Nicht-Rückzahlung wieder aktiviert werden könnte, um den "Marktwert der ausstehenden Verpflichtung" zu kompensieren – dies ist jedoch seit 2012 ausgesetzt.
Politische und regulatorische Folgen: In der Praxis würde eine anhaltende Unterdeckung politischen Druck auf FHFA und Treasury ausüben, z. B. zu Reformen oder einer vollständigen Verstaatlichung. Historisch hat dies zu Änderungen wie den 2021 Amendments geführt, die Teile suspendierten, um Kapitalaufbau zu erleichtern.
Zusammenfassend: Es gibt keine harten Strafen wie Zinsen oder Zwangsvollstreckung; stattdessen priorisiert das System langfristige Stabilität durch fortlaufende Zahlungen. Bislang wurde der volle Betrag plus Überschuss bereits rückgezahlt, sodass das Szenario hypothetisch ist. Für detaillierte Klauseln empfehle ich, die genannten PDFs direkt herunterzuladen – z. B. das Third Amendment enthält explizite Formeln zur Dividendenerrechnung. Falls Sie ein spezifisches Dokument meinen, teilen Sie mehr Details mit!