Schwerpunkt ihres Programms die Bekämpfung der Wohnungsnot bzw. Wohnraumförderung sein wird. Wohnungen und Häuser sind in USA kaum mehr erschwinglich, egal ob gemietet oder gekauft.
www.faz.net/aktuell/politik/us-wahl/...spolitik-19920456.html
Das ist für die US-Mittelschicht scheinbar eine gute Nachricht. Allerdings nur im Prinzip, denn mehr staatliche Förderung (Zuschüsse) sorgt zunächst einmal nur für mehr Nachfrage und somit für noch höhere Hauspreise und Mieten. Das Problem ist nicht das Geld (Nachfrage), sondern die knappen Bestände an Häusern und Wohnungen (Angebotsmangel).
für die FnF-Aktionäre sind Harris Pläne zweifellos schlechte Nachrichten. Denn es wird weiter so laufen - und womöglich noch stärker - , dass aus den Einnahmen der pro-forma-Privatfirmen Fannie und Freddie zig "staatliche" Hilfspakete geschnürt werden, die dann den Kapitalaufbau verlangsamen. Folge ist, dass die Freilassung damit (bis zum St.Nimmerleinstag) aufgeschoben wird.
Sandra Thompson wird dann noch fetter und wird sich weiterhin scheinheilig auf "Safety&Soundness" berufen, obwohl das Ausgeben der Einnahmen von zwei Privatfirmen für Staatsaufgaben (Wohnraumförderung) den Kapitalstock auszehrt. Es ist faktisch ein Griff in die Taschen privater Aktionäre, die 2008 mit unnötiger Zwangsverwaltung um ihre Ersparnisse gebracht wurden.
Außerdem wird Sandra den Beamtenapparat bei der FHFA weiter mächtig aufblähen. Damit Wall Street dieses "sozialistische" Treiben ohne Murren akzeptiert, wird Sandra auch weiterhin verlustbringen CRT-"Versicherungen" von den Großbanken kaufen. Solange sie an der Chose mitverdienen, wird die Bläh- und Vetternwirtschaft akzeptiert.
Die Einnahmen der pro-forma-Privatfirmen Fannie und Freddie werden somit zum einen in Form von sozialen Wohltaten verschenkt, zum anderen Wall Street in den Allerwertesten geschoben (jedenfalls zu erheblichen Teilen).
P.S. Je stärker ich mich "in Rage schreibe", desto größer wird die Verlockung, heute den "Sell"-Knopf zu drücken ;-)