meint der deutsche Bundesbank-Chef Nagel. Ein gutes Beispiel dafür, dass "der Markt" oft falsch liegt, denn die aktuelle extreme Aktienrally ab November basiert auf der Annahme, dass die Zinsen ab 2024 wieder gesenkt werden.
(Dass die Fed so stark senkt, wie Powell es kürzich angedeutet hat (= Startschuss zur "Weihnachtsrally"), wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Durch die Energieteuerung ist die Inflation fest verankert, vor allem in Sanktions-Europa. Dem haben Notenbanker wenig entgegenzusetzen, denn sie können ja kein Öl oder Gas drucken.)
www.n-tv.de/wirtschaft/...-verspekuliert-article24613786.html
Die Zeit der Zinserhöhungen durch die EZB ist vorbei, die Inflation im Euroraum hat sich beruhigt. Folgen deswegen bald Zinssenkungen? Wetten darauf laufen, doch Bundesbank-Chef Nagel mahnt zur Wachsamkeit. Es könnte auch anders kommen.
Bundesbank-Präsident Joachim Nagel sieht die Europäische Zentralbank (EZB) in der Inflationsbekämpfung nach zehn Zinsanhebungen auf dem richtigen Weg. "Die Inflation sinkt. Die Geldpolitik wirkt", sagte er t-online. "Und wir erleben keine Rezession." Das seien gute Nachrichten für alle Menschen und für die Wirtschaft, fügte er hinzu. Nagel wies allerdings darauf hin, dass vorübergehend die Inflation in Deutschland wegen Sondereffekten noch einmal steigen werde. Die Commerzbank rechnet für Januar sogar mit einer Rate von vier Prozent.
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