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Strategie Hebel
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Fallender EUR/USD (Euro / US-Dollar)-Kurs 5,00 10,26 15,09
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ0NGG0 , DE000VG5KWG5 , DE000VG46AT1 , DE000VJ0EET7 , DE000VZ3NAY0 , DE000VJ08WV5 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 46.393
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Fannie Mae Feder. 7,30 € -1,35% Perf. seit Threadbeginn:   +2009,83%
 
FullyDiluted:

"Platziert eine hohe Verkaufsorder,

13
10.10.19 17:47
damit die Shorties sie nicht leihen können!"
So oder so ähnlich kann man es in vielen "Zockeraktien"-Foren lesen. Aber ist da was dran?

Grundsätzlich gilt, dass dein Broker oder deine Bank deine Aktien nur dann an Dritte verleihen darf, wenn deine Zustimmung vorliegt. Erst dann dürfen deine Aktien an Shorties verliehen werden.

Praktisch betrachtet sieht es wie folgt aus:
Wenn man mit Aktien handeln will, muss man ein Konto eröffnen. Im beiliegenden Vertrag ist dann gegebenenfalls festgeschrieben, dass deine Aktien verliehen werden dürfen.

Aktiengeschäfte werden entweder über ein Geldkonto oder ein Margin-Konto getätigt. Ersteres wird auch Kassenkonto genannt, letzteres Effektenkreditkonto oder Einschusskonto.
Bei Geldkonten ist es nicht üblich, vertraglich festzusetzen, dass die Aktien verliehen werden dürfen. Bei Margin-Konten ist dies Gang und Gäbe. Wer also ein Margin-Konto besitzt, hat bei Vertragsunterzeichnung eingewilligt, dass seine Aktien verliehen werden dürfen. Anders gesagt: Keine Einwilligung, kein Margin-Konto. Da sind sich die Anbieter einig.

Zum Verständnis: Ein Geldkonto ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Inhaber maximal die Geldmittel zur Verfügung stehen, die auf das Konto eingezahlt wurden. Eventuell kommt noch eine Kreditlinie hinzu.
Bei einem Margin-Konto können die gehaltenen Wertpapiere beliehen werden. Bei Aktien sind das zwischen 30% und 50%. Wenn man also 1000 Euro hat, kann man für 1300 oder 1500 Euro Aktien kaufen.

Somit bieten Margin-Konten die Möglichkeit, sein Kapital zu hebeln. Und die anfallenden Gebühren sind vergleichsweise niedrig. Aber spätestens, sobald die eigenen Einlagen aufgebraucht sind und die Aktien 1000 Euro an Wert verloren haben(um im Beispiel zu bleiben), wird alles oder ein Teil zwangsverkauft. Das nennt man Margin-Call.

Zur Info: In Deutschland gibt es eine Handvoll Anbieter für Margin-Konten, u.a. flatex, Consorsbank, comdirect. Auch auf ausländische Anbieter kann in Deutschland  zugegriffen werden, wenn man bereit ist, die Kapitalertragssteuer ein Mal pro Jahr selbständig abzuführen: DEGIRO, Interactive Brokers etc. Und sogar die Kreissparkasse bietet Margin-Konten an, weil diese Voraussetzung für CFD-Handel sind.

Jetzt geht's ins Detail:
Wer seine Aktien in Verbindung mit einem Geldkonto in seinem Depot hält, braucht nicht zu befürchten, dass seine Aktien verliehen werden. Allerdings ist es möglich, dass der Broker ein Angebot unterbreitet, die Aktien für z.B. 5% Jahresverzinsung zu leihen. Das ist dem Ackman bestimmt schon passiert.
Wer seine Aktien über ein Margin-Konto hält, kann nichts daran ändern, dass der Broker oder die Bank das Recht hat, seine Aktien entgeltlich zu verleihen und den Profit selbst einzusacken. Der Broker hat das Recht dazu, aber hat er auch ein Risiko? Kann man ihm das Verleihen vermiesen, indem man beispielsweise eine hohe Verkaufsorder plaziert?

Um das zu beantworten, ist Fachwissen nötig:
Unsere Aktien liegen gar nicht, wie man meinen könnte, in unserem Depot. Sie liegen im Depot unseres Brokers oder unserer Bank. Streng genommen liegen sie da auch nicht, da sie nur elektronisch geführt werden - echte Aktien-"Papiere" sind sehr rar geworden. Aber der Broker ist der eingetragene Besitzer unserer Aktien, der "registered beneficial owner". Manche Firmen wie auch Fannie bis 2008 bieten ihren Aktionären die Möglichkeit, ihre Aktien in Namensaktien umzuwandeln. Dies übernehmen dann meist externe Firmen wie Computershare, wo die Aktien anschließend auch geführt werden.

Der Broker verfügt also über einen "Pool", in dem sich alle Aktien seiner Kunden, auch unsere, befinden. Wenn er nun Aktien verleiht, findet das aus diesem Pool heraus statt. Diese verliehenen Aktien können keinem Kunden direkt zugeordnet werden.

Der Broker(oder die Bank) ist berechtigt, den gesamten Margin-Aktienpool an Leerverkäufer zu verleihen respektive die Aktien für sie zu verkaufen und ihnen das Geld zu geben.  Aber so weit möchte er nicht gehen, denn er möchte vermeiden, dass ein Kunde seine Aktien verkauft, während der Pool keine dieser Aktien mehr aufweist. In diesem Fall hat der Broker zwei Möglichkeiten: Entweder gibt er dem Kunden einfach den Marktwert für die Aktien, die er verkaufen will. Oder er schließt eine Leerposition zwangsweise, was ihm ebenfalls vertraglich gestattet ist. Bei ersterem kann ihm ein Gewinn oder Verlust entstehen. Bei letzterem vergrault er einen Leerverkäuferkunden.

Wie man sieht, kann der Broker einen möglichen finanziellen Schaden jederzeit abwenden und auf den Leerverkäufer abwälzen. Er kann somit sein eigenes Risiko, das ihm beim Verleihen von Aktien entsteht, kontrollieren. Aber dennoch braucht es jemanden oder etwas, was bestimmt, wie viele Aktien zum Verleihen zur Verfügung stehen, während zugleich gewährleistet ist, dass nicht mehr Aktien ausgeliehen sind, als sich im Pool befinden. Das übernehmen heutzutage Softwareprogramme.

Ich weiß nicht, wie die Firmen diese Software programmiert haben (lassen). Das ist wahrscheinlich ein Firmengeheimnis. Aber ich gehe davon aus, dass alle Firmen dieselben Parameter benutzen, die sowohl historischen Handel, als auch aktuelle Kauf- und Verkaufsorder in die Kalkulation mit einbeziehen. Davon ist auszugehen. Und das würde meiner Meinung nach bedeuten, dass eine unrealistisch hohe Verkaufsorder von der Software als sichereren Poolbetand einschätzen würde als gar keine Order, weil diese hohe Verkaufsorder erst zurückgenommen werden müsste und mit einer realistischen ersetzt, damit die Aktien tatsächlich verkauft würden und somit den Poolbestand verkleinern würden. - Nicht vergessen: Deine Aktien tauchen in der Bewertung nur als Teil einer Statistik auf. Und der Broker kann die verliehenen Aktien jederzeit auf Kosten des Leerverkäufers zurückkaufen, falls deine hohe Verkaufsorder ausgeführt werden sollte.

Übrigens: Bis 2008-2010 waren ungedeckte Leerverkäufe fast überall auf der Welt erlaubt. Da hat der Broker gar keinen Margin-Pool benötigt, um Leerverkäufe zu ermöglichen.
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gruftfuchs:

Fully

2
10.10.19 18:15
Wow! Danke, dass Du dir die Arbeit gemacht hast so ausführlich zu antworten.
Antworten
lustag:

Shorties

 
10.10.19 19:41
besteht die möglichkeit bei Fannie und Freddie daß der staat seine aktien verleihen könnte, weil jeder ist drin, keiner will verkaufen , ständig gute nachrichten und wir sind auf kurs und wo sind wir 3,64 $
Antworten
silverjohn-ecu.:

Dr.Calebria

3
11.10.19 00:08
ACG Analytics


@ACGAnalytics
Seguir Seguir a @ACGAnalytics
Más
In discussion at @MasonLEC, @FHFA Director @MarkCalabria publicly indicated #GSEs could leave conservatorship before hitting top capital threshold and operate under consent decree.
Antworten
silverjohn-ecu.:

Calebria

7
11.10.19 00:10
Calabria says GSEs could exit early under consent decree. twitter.com/ACGAnalytics/status/1182408443967221760?s=19
Antworten
FullyDiluted:

lustag

 
11.10.19 09:53
Der Staat bzw. der Finanzminister hat doch gar keine Aktien zum verleihen.  Er hat nur eine Option auf Stammaktien - den Warrant.
Mnuchin hat zwar Senior-Vorzugsaktien. Aber der NWS läuft über diese. Verleihen bislang auch nicht möglich.
Antworten
lustag:

danke

 
11.10.19 10:45
für die info, könnte ja mit den kurs mal über 4 $ gehen
Antworten
Bullish_Hope:

Gruftfuchs

 
11.10.19 11:57
Fully ist mir zuvor gekommen und so detailliert und ausführlich hätte ich es dir nicht rüber bringen können!
Sofern man nur ein Cash Konto hat können sich die Banken deine Aktien nicht leihen; im Falle des Marginkontos holen die sich die Shares aus dem Girosammeldepot.
Antworten
Bigbqq:

Das was

 
11.10.19 15:41
Calabria gestern auf der Podiumsrunde gesagt hat ist positiv zu sehen. Das "conservatorship" soll bereits vor dem erreichen der Finanziellen Vorgaben beendet werden.
Antworten
pacorubio:

Moin

 
11.10.19 15:53
und heute gibt es ja mal wieder welche unter 3,30 Eurokurs, hmmm........
Antworten
pacorubio:

hmmm

 
11.10.19 16:02
trading posi ? ja:-)
Antworten
TonyWonderf.:

Wieder mal Stories aus

3
11.10.19 16:05
Pacos spannendem Leben. Spooky.

LG Tony
Antworten
pacorubio:

ändere mal dein Profilfoto

 
11.10.19 16:16
geht ja gar nicht;-).....
Antworten
pacorubio:

mein tip für heute

 
11.10.19 16:20
5 % mehr als jetzt;-)
Antworten
pacorubio:

und allen

 
11.10.19 16:21
ein schönes Wochenende.......
Antworten
Bigbqq:

Na

 
11.10.19 16:22
Ob das was wird lieber paco  
Antworten
pacorubio:

das mit dem schönen Wochenende

 
11.10.19 16:25
oder mit den 5% ?, vielleicht liege ich falsch aber ich denke sie dreht heute noch .....
Antworten
The_Man:

@tony

 
11.10.19 16:26
manche brauchen Aufmerksamkeit… bei dem ist Hopfen und Malz verloren.

@paco:
immerhin hat er ein Profilfoto von daher wäre ich vorsichtig mit dem Urteilen!

Genug offtopic les lieber paar News von Mnuchin und Co ;-)
Antworten
lustag:

geht schon

 
11.10.19 16:58
los 2,60$
Antworten
Bigbqq:

wo 2,60$

 
11.10.19 18:00
?
Antworten
Bigbqq:

Typisch FF

 
11.10.19 18:19
Der DOW ist 1,5% im Plus und Fannie überlegt noch  
Antworten
Bigbqq:

Wünsche schöne

 
13.10.19 22:38
Woche allen!

Fully, was könnte diese Woche passieren?

Am 15.10. soll irgendeine Anhörung/Besprechung sein?

Antworten
pacorubio:

Moin

 
14.10.19 12:11
wünsche auch allen eine schöne Woche....
habe ich mal Freitag wieder daneben gelegen, bin halt kein guter fnma trader,-)
hoffentlich kommt bals bewegung in den Kurs.......
Antworten
Don_Doni:

STILLE

 
15.10.19 12:59
Antworten
E und S:

Psssst....

 
15.10.19 13:36
Antworten
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