Die FHFA hat die Ergebnisse ihres jährlichen "Dott-Frank Act Stress Test" veröffentlicht:
www.fhfa.gov/AboutUs/Reports/...ly-Adverse-Scenario872017.pdf
Fannie und Freddie würden zusammen zwischen 34,8 und 99,6 Milliarden Dolllar(Seite 3) benötigen, falls sich die Finanzkrise wiederholen würde - je nachdem, ob man die latenten Steueransprüche(DTAs) gelten lasse.
In 2016 waren es noch maximal 126 Milliarden, 2015 sogar 157,3 Milliarden Dollar, die benötigt würden. Ergo sind die Firmen immer sicherer geworden.
Somit sinkt der Betrag, den Mnuchin zur Rekapitalisierung von Fannie und Freddie benötigt, unter 100 Milliarden. Allerdings hätte ich Verständnis dafür, wenn es ein bisschen mehr sein dürfte.
Aber, wenn man ehrlich ist, reichen sogar 34,8 Milliarden Dollar für beide Firmen. Denn die DTAs haben natürlich ihre Berechtigung. Die Annahme, dass die Firmen nie wieder profitabel werden würden, hat sich schon einmal als falsch herausgestellt. Ich sage es mal so: Die Tatsache, dass mit und ohne DTAs gerechnet wird, ist mehr als Rechtfertigung der begangenen Tricksereien in der Buchführung zu verstehen, die Obama bewilligte Steuergelder aus dem Rettungsschirm von F+F einbrachten, um unbewilligte Angelegenheiten wie Obamacare finanzieren zu können.
Rein und raus, das kennt die Fannie gut. (-: