Aus ihm gibt es nur zwei Ausgänge:
1. Receivership.
Fannie wird abgewickelt. Die Geschäfte übernehmen andere - und sei es fast diesselbe Firma mit einem anderen Namen. HERA besagt, dass der Receivership nach 60 Tagen negativer Bilanz eingeleitet werden muss. Der zeitlich unbegrenzte Rettungsfonds für Fannie in aktueller Höhe von 117,4 Milliarden Dollar verhindert dies. Dieser kann zwar jederzeit vom Finanzminister aufgehoben werden. Das würde aber zu schweren Verwerfungen auf sämtlichen Finanzmärkten führen, solange nicht absolut klar wäre, wie es weiter gehen soll. Mnuchin sind die Hände gebunden, solange Fannie nicht über genügend Eigenkapital verfügt. Ein Receivership scheint nur möglich, wenn ihn eine grundlegende Häusermarktreform, vom Kongress verabschiedet, begleitet.
2. Recap and Release.
Solange Fannie nicht für 60 Tage offene Rechnungen hat, die sie nicht begleichen kann, bleibt sie im Conservatorship. Sobald sie "save and sound" ist, endet der Conservatorship. In beiden Fällen sind unsere Aktien im Spiel!
Watt spricht von "capital buffer". Dieses Finanzpolster sei nötig, um weitere Entnahmen aus den verbleibenden Fonds zu vermeiden, welche die Märkte beunruhigen könnten. Denn die Rettungsfonds würden sich nicht wieder auffüllen.
Watt und Mnuchin sind sich offenbar einig: Wenn möglich, keine weiteren Entnahmen aus den Rettungsfonds für Fannie und Freddie. Das folgt Trumps Directive: No more bailouts.
Ich sehe nur ein Szenario, in dem wir leer ausgehen könnten: Der Kongress entscheidet, Fannies Geschäfte in die Hände der Big Banks zu legen. Und das wäre Harakiri!