Parocorp: Postbank: Hals nicht voll genug bekommen...
14.06.04 09:29
Postbank IPO ein Flopp, die haben den Hals nicht voll genug bekommen!!
Schön Schön !!!! *lol*
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 | Wenig Interesse an Zeichnung von Postbank-Aktien - Händler: 'Einfach zu teuer' |
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 | FRANKFURT (dpa-AFX) - Zehn Tage vor dem angepeilten Börsengang stößt die Aktie der Postbank bei Investoren offenbar wegen des hohen Preises bisher nur auf wenig Interesse. "Die Nachfrage und der Handelsumsatz sind sehr gering für eine Emission in dieser Größenordnung ", sagte ein Sprecher des Börsenmaklers Schnigge am Freitag auf Anfrage.
Auch der derzeitige außerbörsliche Kurs bestätige dies. Aktien der Deutschen-Post-Tochter notierten bei Schnigge mit 31,75 bis 32,15 Euro am Freitag am unteren Ende der Emissionsspanne (31,50 bis 36,50 Euro). Bei der Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz wurde gleichzeitig ein Kurs von 31,95 bis 32,15 Euro ermittelt.
'ZU TEUER'
"Das Papier ist einfach zu teuer. Hätte man einen Emissionspreis von vielleicht 28 oder 29 Euro angepeilt, wäre das Interesse sicherlich größer", sagte ein Händler einer deutschen Großbank. "Und einige Investoren wie große Fonds, die aus bestimmten Gründen das Papier erst einmal zeichnen müssen, verkaufen das Papier wieder. Insgesamt gibt es derzeit wohl mehr Verkäufer als Käufer im Markt".
Noch am Montag dieser Woche hatte Deutsche-Post-Chef Klaus Zumwinkel betont, dass vor allem von ausländischen Fonds das Interesse "beachtlich" sei. Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann hatte gesagt, dass Gespräche mit zukünftigen Investoren ihn bisher "positiv überrascht" hätten. Am Montag war auch eine zweiwöchige Roadshow gestartet, in der die Investoren überzeugt werden sollen.
AKTIONÄRSSCHÜTZER: 'BÖRSENGANG NICHT ZERREDEN'
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) forderte am heutigen Freitag ein Ende der Diskussion über den Wert der Postbank. "Wir erweisen dem Finanzstandort Deutschland damit einen echten Bärendienst", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker. "Sicher ist die Preisspanne ambitioniert. Wir sollten uns aber davor hüten, diesen Börsengang zu zerreden. Denn eins muss den Marktakteuren klar sein: Wenn die Postbank es nicht an die Börse schafft, ist das für dieses Jahr das Ende der Emissionstätigkeit in Deutschland."
Die Wertpapiere können seit Montag 7. Juni und noch bis zum 18. Juni gezeichnet werden. Anschließend wird der endgültige Emissionspreis festgelegt. Der Börsengang der mit rund 11,5 Millionen Kunden größten Privatkundenbank Deutschlands ist für den 21. Juni geplant. Der Postbank-Börsengang wäre die drittgrößte Neuemission der vergangenen fünf Jahre an der Frankfurter Wertpapierbörse - hinter der Deutschen Post und Infineon . Der Börsengang der soliden und gewinnträchtigen Postbank gilt als wichtiger Test für den Finanzplatz Deutschland und könnte das derzeit eher flaue Geschäft mit Neuemissionen wieder beleben./sit/she/ep |
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 | Quelle: dpa-AFX |