Post warnt vor Herunterreden des Postbankwerts - IPO-Plan unverändert
BONN:
Nach Berichten über eine möglicherweise zu hohe Bewertung der Postbank hat die Deutsche Post DPW.ETR den Finanzmarkt vor einem "überzogenem Herunterreden" des Börsenwerts und damit einem Platzen des Börsengangs ihrer Finanztochter gewarnt. Die Spekulationen über den Wert der Postbank seien Versuche, den Emissionspreis zu drücken, sagte Postsprecher Martin Dobychai am Montag in Bonn. Der Logistikkonzern halte unverändert an dem geplanten Börsengang fest.
"Wenn die Investoren jedoch den Börsengang so herunter reden, dass auch dieser platzt, dann hat niemand etwas davon", sagte der Postsprecher. "Die Käuferseite hat natürlich ein Interesse daran, andere Preise in die Welt zu setzen." Jedoch dürften die Anleger dabei nicht überziehen, wie dies momentan der Fall sei, sagte der Sprecher.
Im Februar habe Postchef Klaus Zumwinkel den Wert der Postbank mit mindestens 6 Milliarden Euro beziffert. Die Post habe seitdem nichts gesehen, was für eine gesenkte Bewertung spreche, sagte Dobychai. "Ausschlaggebend sind die 19 Berichte von Finanzanalysten die den Aktienpreis zwischen 32 und 38 Euro je Aktie sehen." Präzise werde der Wert der Postbank am kommenden Wochenende festgelegt, wenn die Spanne für die am 7. Juni beginnende Zeichnungsfrist festgelegt werde.
In der vergangenen Woche war ein internes Papier des Konsortialführers Deutsche Bank an die Öffentlichkeit gelangt, wonach der Marktwert der Postbank mit lediglich 4,4 bis 5,3 Milliarden Euro angesetzt worden war. Der zweite Konsortialführer Morgan Stanley soll den Wert der Postbank nach Medienberichten sogar nur bei 4,5 bis 4,8 Milliarden Euro sehen.
BONN:
Nach Berichten über eine möglicherweise zu hohe Bewertung der Postbank hat die Deutsche Post DPW.ETR den Finanzmarkt vor einem "überzogenem Herunterreden" des Börsenwerts und damit einem Platzen des Börsengangs ihrer Finanztochter gewarnt. Die Spekulationen über den Wert der Postbank seien Versuche, den Emissionspreis zu drücken, sagte Postsprecher Martin Dobychai am Montag in Bonn. Der Logistikkonzern halte unverändert an dem geplanten Börsengang fest.
"Wenn die Investoren jedoch den Börsengang so herunter reden, dass auch dieser platzt, dann hat niemand etwas davon", sagte der Postsprecher. "Die Käuferseite hat natürlich ein Interesse daran, andere Preise in die Welt zu setzen." Jedoch dürften die Anleger dabei nicht überziehen, wie dies momentan der Fall sei, sagte der Sprecher.
Im Februar habe Postchef Klaus Zumwinkel den Wert der Postbank mit mindestens 6 Milliarden Euro beziffert. Die Post habe seitdem nichts gesehen, was für eine gesenkte Bewertung spreche, sagte Dobychai. "Ausschlaggebend sind die 19 Berichte von Finanzanalysten die den Aktienpreis zwischen 32 und 38 Euro je Aktie sehen." Präzise werde der Wert der Postbank am kommenden Wochenende festgelegt, wenn die Spanne für die am 7. Juni beginnende Zeichnungsfrist festgelegt werde.
In der vergangenen Woche war ein internes Papier des Konsortialführers Deutsche Bank an die Öffentlichkeit gelangt, wonach der Marktwert der Postbank mit lediglich 4,4 bis 5,3 Milliarden Euro angesetzt worden war. Der zweite Konsortialführer Morgan Stanley soll den Wert der Postbank nach Medienberichten sogar nur bei 4,5 bis 4,8 Milliarden Euro sehen.
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