Die publizierten Milliardengewinne interessieren niemand. Der Porsche-Kurs wird
aktuell -aller Unterbewertung, über die man sich allgemein einig ist, zwider- von
zwei Faktoren maßgeblich belastet:
1. Die Gewinne werden von der Börse nicht anerkannt/gewürdigt, da sie nicht dem
Kerngeschäft entspringen. Sie stammen vielmehr aus Finanzanlagen und damit
einer Quelle, die derzeit gesellschaftlich "out" ist - um nicht zu sagen: geächtet.
In der Wahrnehmung und Bewertung dominiert vielmehr der Umsatzrückgang.
2. Der zweite Grund ist ein rein technischer, über den ich mherfach geschrieben
habe: der Rebreak der 37,61 (siehe mein gestriger Beitrag 1648.). Der Analyst
der SEB, Andreas Klähn sieht das ebenso. Hier ein Textauszug aus seiner Ana-
lyse bei Aktiencheck.de:
(Link:
http://www.ariva.de/Porsche_VZ_strong_buy_SEB_n2931846)"Aus Sicht der technischen Analyse ist die Aufwärtsbewegung nach dem letztlich
vergeblichen Ausbruchsversuch über den leichten Widerstand bei 37,61 EUR erst
einmal gestoppt, so Andreas Klähn, technischer Analyst der SEB. Die mittelfristigen
Overbought/Oversold Indikatoren würden die Herausnahme der Aufwärts-Bewe-
gungsdynamik anzeigen. Zudem habe die gewichtete 13-Wochen Durchschnittslinie
wiederum nicht signifikant überwunden werden können. Der Abwärtstrend sei intakt.
Damit bestehe das Risiko, dass Porsche noch einmal die Tiefs teste oder gar bis zur
nächsten starken Unterstützung bei 24,50 EUR falle..."