Im übrigen ist zu berücksichtigen, dass der derzeitige US-Anteil am VW-Umsatz verschwindend klein ist. Die können also nur noch gewinnen.
Bei Porsche sehe ich es so, dass man zukünftig einen erheblichen Teil der Entwicklungskosten zwischen den MArken Porsche, Audi, Laborghini, Bugatti, Bently und sogar VW (siehe Toureg/Cayenne) aufteilen kann. Bei der Komponentenfertigung lassen sich etliche Komponeneten in allen Marken verwenden und somit in viel höheren Stückzahlen günstiger fertigen. Im Einkauf können durch höhere STückzahlen günstigere Preise erzielt werden und durch Synergieen bei der Auslastung von Fertigungsanlagen lassen sich weiter Einsparungen erzielen.
Porsche kann diese Kostenvorteilen verwenden, um bei gleichen Verkaufspreisen seine Gewinnmarge zu erhöhen um das Gesamtergebnis zu verbessern oder bei gleicher Gewinnmarge seine Verkaufspreise zu senken, um den Absatz anzukurbeln.
Die anderen Vorteile bzwgl. CO2 Bewertung usw. aufzuzählen erspare ich mir, dass wurde oft genug getan.
Dein anderer Gedanke nach anderen Investment-Alternativen ist natürlich richtig. Man sollte nicht alles auf Porsche setzten. Seit November 2008 sind fast alle meine Nachkäufe mit 20% bis 50% im Plus. Im Altbestand hatte ich ca. 40% Einbruch, die Nachkäufe haben den Verlust bisher auf 30% reduziert.
Gruß
FredoTorpedo
FredoTorpedo