die Felle davon schwimmen bzw. die Aussicht auf Erfolg immer mehr schwindet. Damit
würde sich auch die Dauer erklären, mit der sich das Verfahren in die Länge zu ziehen
scheint.
Ein solcher Kläger kann nun klammheimlich die Flucht nach vorne antreten: er plant im
Stillen, den Prozess zu schmeißen. Zuvor aber kauft er seinen Gegner - Aktien, Optio-
nen, was auch immer. Wenn er genügend angehäuft hat, lässt er den Prozess laut und medienwirksam platzen - er gibt auf. Folge: die Aktie schnellt in die Höhe, explodiert.
Was niemand ahnt: der Kläger verdient an seinem eigenen Misserfolg - und hat am
Ende genau das, was er ursprünglich hereinprozessieren wollte, nur eben billiger.
Über diese Variante, die mir immer im Hinterkopf schwebte, habe ich bereits im Oktober
geschrieben. Wie ich daraugf gekommen bin? Ich habe mich einfach gefragt, wie ich es
machen würde.
Für diese Theorie sprechen die rätselhaften Kursanstiege im November und offenbar
auch jetzt. Verliefe der aktuelle Kursanstieg analog dem vom November, bekämen wir
bald Kurse in der Gegend von 80,- Euro zu sehen.
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