Ich kenne auch einige solcher Luftnummern doch hier bei Porsh gehören die wirklich nicht her.
Gruß
FreoTorpedo
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,99 | |
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wir das Thema und konzentrieren uns lieber auf Porsche, wenn das Unternehmen mal zu dem Schluss kommt
Informationen an seine Aktionäre weiterzugeben. Ich bin gespannt ob die Hauptversammlung Neues zur Fusion bringt
Guten Tag,
du schreibst:
"Offensichtlich hast du die Beteiliungsstrukturen nicht so verinnerlicht!".
Die gleichen Entscheider sitzen auch bei Porsche.
Letztendlich hält die Porsche SE 50% der VW Stimmrechte und hat somit das "sagen" bei VW.
Verwechsel nicht Porsche SE mit Porsche AG.
Aber das spielt alles keine Rolle, denn die Entscheidung fällt anscheinend nur einer, F. Piëch.
MfG
nochmal zuzugreifen. Hab jetzt 3000 Stück in mein strategisches Depot gepackt, um nicht zu sehr auf die Volatilitätsgewinne zu schielen. Vorher war ich bei Porsche immer im anderen Depot, wo die kurzfrisitigen Dinger drin sind. Zeithorizont jetzt: 2 Jahre, mal schauen. Die wichtigste Voraussetzung für ein Langfristinvestment ist, dass ich das Risiko recht begrenzt sehe, um nicht permanent auf der Hut sein zu müssen. Die möglichen Überraschungen sind aus meiner Sicht hauptsächlich von potentiell positiver Natur. Trotzdem bin ich natürlich immer bereit, die Notbremse zu ziehen, ich habe gegenüber Verlusten vom Naturlell her eine sehr geringe Toleranz.
Ich mag diese ruhige Zeit, da kann man ganz gut klare Gedanken fassen und strategische Entscheidungen treffen. Der Sommer ist für neue Langfristengagements eine gute Zeit. Jedenfalls haben wir - mal wieder - einen kleinen Rollentausch, ich bin nun wieder optimistischer und Du eher nicht mehr?
Das Thema Minenaktien ist schon interessant. Laut Lehrbuch müssten sie eine Art Derivat auf die entsprechenden Rohstoffe sein, die sie fördern. Wenn also der Goldpreis um 50% steigt, sollte die Aktie des Förderunternehmens deutlich stärker zulegen - auch wenn in den letzten Jahren die Förderkosten bei allen Förderern deutlich ansteigen. Aber die Realität ist so, dass die Rohstoffe steigen, die Aktien der Förderer aber kaum. Warum? Bislang dachte ich, dass dies ein Beleg dafür ist, dass man den gestiegenen Preisen einfach nicht traut und sie für ein sehr kurzfristiges Phänomen hält. Nu sind wir beim Gold aber schon so hoch, dass selbst ein Rückgang auf 1300 USD noch immer viel höhere Aktienkurse der Förderunternehmen rechtfertigt.
Ich sehe in dem Bereich auch gute Chancen und bin auch drin, z.B. im russischen Polyus Gold.
Im beschrieben Posting spreche ich unter anderem von einem stabilen Aufwärtstrend seit Mai, den haben wieder heute leider nach unter
durchbrochen.
Fuzzi, ich verstehe nicht ganz, was du mit schummeln meinst. Verbinde ich Januar, Februar und Juni, dann ergibt sich ein Abwärtstrend,
der alleine im Juni 2-3 Mal bestätigt wurde.
Den Abwärtstrend, der sich aus Januar, Februar und Apri ergeben hat, den haben wir durchbrochen, leider ohne die erhofften Folgen, einem Ausbruch nach oben, inklusive Gap Schließung etc. Spätestens gestern mussten wir feststellen, dass trotz positivem Umfeld, auch bei VW, die Aktie fiel. Im Moment haben wir, m.M. nach, bis auf die fundamental Daten, nicht viel Anlass auf einen steigenden Kurs zu hoffen. der Bruch des Aufwärtstrends von Mai heute kommt noch dazu.
Meiner Meinung nach hat der April Aufwärtstrend zwar scheinbar den Januar Abwärtstrend durchbrochen, allerdings
ist der Kurs heute, kurz vor dem aufeinandertreffen mit "meinem" Abwärtstrend, aus Januar und Febrauar sowie Juni Hoch,
unter den Aufwärtstrend gefallen.
Zudem erinnert ich der Kurs seit April stark an eine M-Formation, die im Idealfall am Oktober Aufwärtstrend enden sollte und den
Abwärtstrend endgültig nach oben verlassen sollte.
In den letzten Tagen haben wir übrigends die GD38, GD 50 und GD 200 nach unten durchbrochen
angesprochen, die nicht direkt mit Porsche zu tun haben, also hier mein Senf dazu.
Zunächst zu Europa: Einmal mehr zeigt sich, dass eine wirklich großartige Idee allmählich durch ein bürokratisches Korsett ad absurdum geführt wird. Mir tut es innerlich schon weh, weil ich großer Europa-Fan bin und beruflich einmal fast als lebenslanger Beamter in der Brüsseler Szene gelandet wäre. (War aber dann doch nicht so und es war gut so.) Man kann nicht die Tatsache leugnen, dass der Nationalismus in allen EU-Staaten auf dem Vormarsch ist und auf absehbare Zeit wohl auch die besseren Argumente hat. Das Schlüsselland ist dabei natürlich D, weil man hier wie nirgends sonst in Europa zu früheren Zeiten bereit war, das nationale gegen ein europäisches Jackett zu tauschen und das bürokratische Aberteuer zu finanzieren. Die Vergewaltigung des Volkes durch die Eliten mit der Euro-Einführung verbunden mit den - ebenfalls von den Eliten verordneten - 20 Jahren Leid und Entbehrungen nach der Wiedervereinigung haben aber das Vertrauen der Leute in D so sehr erschüttert, dass ich mit Blick auf die europäische Idee pessimistisch geworden bin. Der beste Spiegel für den gegenwärtigen Zustand Europas ist das Kernland Belgien - ein Blick darauf und man weiß eigentlich alles.
Erinnert schon - zumindest mich - ein wenig an den Zusammenbruch der UdSSR, deren lange Zeit als sehr fortschrittlich wahrgenommene Grundidee mit der Zeit durch die bürokratisch-triste Realität ad absurdum geführt wurde. Und auch hier durch Nationalismus abgelöst wurde, der scheinbar immer dann zum Zuge kommt, wenn die "größeren" Ideen scheitern. Auch hier - wie jetzt mit Blick auf D und die EU - war der Schlüssel der plötzliche Nationalismus des wichtigsten und dominierenden Mitgliedsstaates (also RUS), der sich vom sowjetischen Nationalismus loslöste und ganz andere, neue und unsozialistisch-unkommunistische Vorstellungen von der weiteren Entwicklung des Landes entwickelte. Mit ein bisschen Nationalismus an den Rändern wäre die SU klargekommen, aber sie ist - wie Genscher völlig zurecht immer wieder sagt - zuerst im Zentrum implodiert und erst später an den Rändern zerfallen. Der russische Nationalismus war Jahrzehnte lang identisch mit dem sowjetischen und als er es plötzlich nicht mehr war, ging der Zerfall sehr schnell. Ähnliches könnte in Europa passieren, wenn D nicht mehr bereit ist, seine nationalen Interessen mit denen Europas gleichzusetzen. Dass diese identisch sind, ist ein Grundpfeiler der EU, auch wenn es nüchtern betrachtet eigentlich schon immer eine recht krude Vorstellung war.
Und apropos RUS: Deine Anmerkungen sind dem Klischee näher als der Realität, aber ich mache dir das nicht zum Vorwurf, weil Du ein normaler Medienkonsument bin und Dir offensichtlich persönliche Erfahrung fehlt. Mit Rus ist es wie mit einem Theater und dem Bühnenvorhang. Auf der Bühne spielt ein Stück, das von allen Seiten kommentiert wird - von den westlichen grundsätzlich (zu) kritisch, von den eigenen (zu) schönfärberisch. Du hast jetzt die vielen kritischen Stimmen aufgezählt, die zum Teil natürlich Recht haben, aber zu einem sehr beträchtlichen Teil auch Unrecht. Das Lustige ist (nach meiner persönlichen Erfahrung), dass jeder Westler, der mal hinter den Vorhang schauen darf oder gar mitmachen, ein großer Russland-Fan wird. Man kann sich jetzt lange überlegen, warum das so ist, ich habe es aber immer wieder so beobachtet und bislang keine Ausnahme erlebt. Selbst die westlichen Journalisten, die permanent im Auftrag ihrer Redationen kritisch über das Theaterstück schreiben, haben ein richtig geiles Leben dort, das sie nur ungern wieder gegen die dt. Realität eintauschen (müssen), wenn der Job sie nach Hause ruft. So ischs halt.
Ein Investment als Kleinaktionär in RUS birgt jedenfalls eigentumsrechtlich keine größeren Risiken als hierzulande oder in USA. Denk an Enron, der ein krimineller Laden war und ohne Rücksicht auf wen auch immer plattgemacht wurde. Denk an HRE oder auch an den Diebstahl durch die Commerzbank. Vom neuen Markt will ich gar nicht reden, das war kriminell von A bis Z, wie es selbst in Russland nicht gegeben hat. Ich finde es auch völlig OK, wenn Behörden ihre Interessen durchsetzen und keine besondere Rücksicht auf die Eigentumsrechte nehmen, wenn Handeln erforderlich ist. Dafür hat ein Aktionär ein Gehirn und trägt das Risiko seiner Investments.
Und nicht zuletzt: Wenn Du so ein großer Kritiker der korrupten russ. Politoligarchie bist, dann bist aber bei Porsche nicht ganz richtig. Die Piechs und Porsches können jedem russ. Oligarchenklan das Wasser reichen. Auch wenn sie gesitteter auftreten, sind sie eine wahre "Familie" im russischen oder auch italienischen Stil - nur ohne Knarren (wie ich hoffe!), weil man hier im Wirtschaftsleben offensichtlich (noch?) ohne auskommt.
Wie viele Rückstellungen hat PAH eigentlich für die Prozessrisiken gebildet? Hat sich hier schonmal ein Jurist dazu geäußert, wie wahrscheinlich ein für Porsche positiver Ausgang etwaiger Klagen ist?
nur noch kurz zum Russland-Thema.
Ein echtes Problem hast Du, wenn Du als westl. (oder nichtwestl.) Geschäftsmann irgendwie den lokalen Behörden bzw. lokalen Machthabern ein Dorn im Auge bist. Da herrschen rüde Methoden, während es in der Spitze relativ liberal zugeht.
Eine kleine Episode: Du kennst sicher den Spruch, den Putin mal in Israel von sich gegeben hat, dass Katzav ein ganz toller Kerl sei, weil er so viele Frauen vergewaltigt habe. Ein wahnsinnig dummer, wohl witzig gemeinter Spruch, der Putin auch in RUS ziemlich übel genommen wurde und den er sehr gerne nicht gelesen hätte. Öffentlich gemacht wurden der Spruch von Andrej Kolesnikow, der für den Kommersant seit vielen Jahren von allen Reisen Putins berichtet und eine Art Hofjournalist geworden ist. Trotzdem hat Kolesnikow eine unglaubliche Bissigkeit gegenüber Putin bewahrt, die ich beispielsweise in der dt. Journaille völlig vermisse, und fördert regelmäßig schmutzige Details ans Licht. Den Isralis war der Spruch für eine Veröffentlichung zu heikel, aber Kolesnikows Karriere hat es in keiner Weise geschadet, er begleitet Putin auch weiterhin auf allen Reisen und überschüttet ihn weiter regelmäßig mit Kritik und nicht selten auch mit Spott. Und es ist alles frei zu lesen, beispielsweise auf kommersant.ru, auch in Englisch.
Aber eigene negativen Erfahrungen mit russ. AGs? Außer Yukos fällt mir nichts ein - welche denn noch? Die meisten erfreuen mit guten Gewinnen, steigenden Kursen, Dividenden und einem guten Draht zur Regierung, der die zuerst aufgezählten Punkte begünstigt. Jedenfalls hatte ich mit russischen Aktien bislang fast nur Freude, mit dt. dagegen oft richtigen Ärger, der von keinem Gericht dieses Landes rückgängig gemacht werden kann.
Ich will mal etwas zu den Prozeßrisiken sagen:
Ich bin Rechtsanwalt und kann mir zumindest vorstellen, wie das mit den Klagen in Deutschland laufen wird:
Diese Klagen werden entweder in außergerichtlichen Vergleichen enden (eher unwahrscheinlich, da es schon hätte passieren können) oder bis zur letzten Instanz durchgefochten.
Im letzteren Fall dauert das noch Jahre.
Was ich aber interessanter finde ist:
Wer wird eigentlich verklagt? Die Porsche SE oder die Porsche AG?
Denn: Gehandelt hat ja wohl damals die Porsche AG, die Porsche SE gab es noch nicht (bitte korrigieren, falls unrichtig).
Dann sollte die Porsche AG verklagt werden, da diese weiterhin als juristische Person besteht.
Wenn dies so richtig ist, würde die Porsche SE nicht die gesamten Prozeßrisiken tragen, sondern nur ca. die Hälfte.
Nur so als Gedanke...
wie im Herbst 2010 entwickelt Porsche gegenüber VW einen recht großen Nachholbedarf und wird diesen dann, wenn es soweit ist, recht ruckartig ausgleichen. So ist es doch viel besser, als wenn wir steigende Porsche-Kurse und fallende VW sehen würden - dann würde ich mir auf mittlere Sicht echt Sorgen machen. Immer wieder lustig, dass so eine langweilige Phase wie jetzt wenige anzieht (siehe Umsätze), obwohl doch gerade jetzt der Kursanstieg der kommenden Zeit heranreift. Nur bei einer Korrektur der VW würde ich meine Sicht in Frage stellen.
Und wenn Porsche bei 60 ist, kommt dann wieder die Masse der Deppen, als gäbe es Freibier für alle und schwätzt von Kurszielen bei 120. Im Moment sehe ich das Risiko nach unten im Bereich von ganz wenigen Prozent - und was gibt es Besseres? Und nach oben interessiert mich nicht ;-)
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
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