und lässt für sich gesehen keine Prognose zu. Selbst die Goldene Regel, wonach es
bullish ist, wenn die 50 TL die 200er nach oben schneidet, hat in diesem Fall versagt,
wie man sieht: Anfang September steig der Kurs zwar, aber nur kurz- um dann umso
heftiger zu fallen. Ergo: die GDL bringen hier nichts.
Auch die Goldene Regel, wonach der Kurs die 200 TL immer wieder berührt bzw. zu
große Spreads immer wieder abarbeitet, hilft hier nicht weiter: der Spread ist unbedeu-
tend klein und lässt keinerlei Schluss auf eine baldige Reaktion, welcher Art auch immer-
zu.
Auch die Bollinger sind für sich gesehen mit Vorsicht zu genießen. Ebenso wie übrigens
der MACD, den ich nebenbei wegen seiner Trägheit herzlich hasse. Man mache mal
einen Test mit den Triggern - regelmäßig würde man die besten Trades verpassen.
Aus diesem Grund halte ich mich lieber an Trendlinien und deren "Adjutanten", die
Widerstände und Unterstützungen. Sie sind im Rosa Rauschen des Kursalltags am
besten zu vernehmen und haben (für mich) i.d.R. erste Priorität.
Will man wissen, an welcher Technik sich ein Wert historisch vorzugsweise orientiert
hat, testet man einfach einige aus. Jeder Wert hat hier so seine Marotten. Trendlinien,
Widerstände und Unterstützungen, also klassische Charttechnik, liegen aber nie ganz
daneben.
