| Zitat: wissen.spiegel.de/wissen/dokument/...=54230882&top=SPIEGEL
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| Als Wiedeking die Führung von Porsche 1992 übernahm, drohte dem Sportwagenbauer die Pleite.
| Die Banken forderten von ihm, dass er eine sogenannte Patronatserklärung unterzeichnet,
| bevor sie eine Kapitalerhöhung genehmigten. Wiedeking musste mit seinem gesamten Pri-
| vatvermögen haften, falls Porsche in den Konkurs steuert. Das Risiko war zunächst nicht gering.
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| Nachdem Wiedeking Porsche binnen zwei Jahren in die Gewinnzone zurückgeführt hatte,
| wollte sich der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats Ferry Porsche erkenntlich zeigen. Er bot
| dem angestellten Manager einen Teil der Stammaktien an, die ausschließlich von den Familien
| Porsche und Piëch gehalten wurden. Doch andere Familienmitglieder lehnten dies ab.
| Stattdessen garantierten sie Wiedeking einen Teil des Unternehmensgewinns.
| Es soll sich um 0,9 Prozent handeln.
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| Zu dieser Zeit konnte niemand ahnen, dass Porsche einmal einen Gewinn von 5,9 Milliarden
| Euro erwirtschaften würde - wodurch 0,9 Prozent dem Vorstandschef 53 Millionen einbringen.
| Dennoch sagt Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche, Wiedeking sei "jeden Euro wert". Denn das
| Unternehmen, das bei seinem Dienstantritt mit 300 Millionen Euro bewertet wurde, wird nun
| auf rund 25 Milliarden taxiert.
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| Auch die Bandarbeiter in Zuffenhausen, die in diesem Jahr einen Bonus von 5200 Euro
| erhalten, gönnen ihrem Boss die Millionen. Als Wiedeking auf der Betriebsversammlung sagte,
| in diesem Rekordjahr werde auch die Entlohnung des Vorstands "ganz ordentlich ausfallen",
| lachten die Arbeiter und applaudierten ihrem Chef.
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| Als Wiedeking die Führung von Porsche 1992 übernahm, drohte dem Sportwagenbauer die Pleite.
| Die Banken forderten von ihm, dass er eine sogenannte Patronatserklärung unterzeichnet,
| bevor sie eine Kapitalerhöhung genehmigten. Wiedeking musste mit seinem gesamten Pri-
| vatvermögen haften, falls Porsche in den Konkurs steuert. Das Risiko war zunächst nicht gering.
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| Nachdem Wiedeking Porsche binnen zwei Jahren in die Gewinnzone zurückgeführt hatte,
| wollte sich der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats Ferry Porsche erkenntlich zeigen. Er bot
| dem angestellten Manager einen Teil der Stammaktien an, die ausschließlich von den Familien
| Porsche und Piëch gehalten wurden. Doch andere Familienmitglieder lehnten dies ab.
| Stattdessen garantierten sie Wiedeking einen Teil des Unternehmensgewinns.
| Es soll sich um 0,9 Prozent handeln.
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| Zu dieser Zeit konnte niemand ahnen, dass Porsche einmal einen Gewinn von 5,9 Milliarden
| Euro erwirtschaften würde - wodurch 0,9 Prozent dem Vorstandschef 53 Millionen einbringen.
| Dennoch sagt Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche, Wiedeking sei "jeden Euro wert". Denn das
| Unternehmen, das bei seinem Dienstantritt mit 300 Millionen Euro bewertet wurde, wird nun
| auf rund 25 Milliarden taxiert.
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| Auch die Bandarbeiter in Zuffenhausen, die in diesem Jahr einen Bonus von 5200 Euro
| erhalten, gönnen ihrem Boss die Millionen. Als Wiedeking auf der Betriebsversammlung sagte,
| in diesem Rekordjahr werde auch die Entlohnung des Vorstands "ganz ordentlich ausfallen",
| lachten die Arbeiter und applaudierten ihrem Chef.
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