Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte


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Porsche Vz (alt) kein aktueller Kurs verfügbar
 
EinsamerSam.:

Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte

 
16.11.04 09:29
Der deutsche Automobilkonzern Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG teilte am Montag mit, dass er im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 den höchsten Gewinn seiner Unternehmensgeschichte verzeichnen konnte. Demnach wurde in der heutigen Aufsichtsratssitzung festgestellt, dass der Vorsteuergewinn um 16,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,09 Mrd. Euro gesteigert werden konnte. Der Nettogewinn wurde auf 612 Mio. Euro beziffert, was einer Verbesserung von 8,3 Prozent entspricht. Entgegen dieser guten Entwicklung auf Konzernebene, musste die Porsche AG hingegen einen Rückgang des Nettogewinns um 26,1 Prozent auf 488 Mio. Euro hinnehmen. Ferner teilte der Konzern mit, dass er seinen Absatz um 15 Prozent auf 76.827 Fahrzeuge ausweiten konnte. Dies führte zu einem Umsatzwachstum von 13,9 Prozent auf 6,36 Mrd. Euro.

...be invested
Der Einsame Samariter

Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte 1709565
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fuzzi08:

Hohe Gewinne, aber Chart im Eimer

 
23.11.04 18:12
wer den Chart von PORSCHE  dieser Tage anschaut bekommt das Grausen:
Aufwärtstrend (seit April 03) gebrochen. 200-Tage-Durchschnitt gebrochen. Und es
geht abwärts ohne Ende. Nächster Widerstand ist bei 470,-. Ich tippe aber eher auf
einen Wert zwische 450,- und 400,-. Das bedeutet: ein KGV von 9,2 bis 10,4 für eine
der besten deutschen Aktien und die beste Automobilaktie weltweit.
Das verstehe wer will.
Kursziel: 425,-
Abwärtspotential: 12,4%
Da bei einer etwaigen Jahresendrallye eher Technologietitel, sowie Banken und Ver-
sicherungen laufen würden, wird sich PORSCHE weit schlechter als der Markt entwickeln.
Mein Urteil lautet daher: Sell
Antworten
doc.oliday:

ganz einfach

 
23.11.04 18:33
bei dem Dollarkurs werden alle Exporteure emnächst kräftig drauflegen, da USA einer der größten Märkte für Autos ist, sieht es für die Branche zappenduster aus wenn der Dollar so schwach bleibt

Gruss Doc
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ausbilder sch.:

aber was solls,

 
23.11.04 19:21
wo bekommst Du für knapp 500 Euronen einen Porsche ?

und das gute ist, seit Jahren kein Wertverlust LANGFRISTIG gesehen


Brumm Brumm Brumm
Ausbilder Schmidt
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nemtho:

@fuzzi: sauber analysiert

 
23.11.04 20:24
dem hätte ich nichts hinzuzufügen. Porsche steht auf meiner "Abstauber WL" mit 435,00 Euro Kurziel zum Kauf. Sind noch 11,5% abzuarbeiten, das wird schon.
Antworten
fuzzi08:

Wertverlust...?!

 
23.11.04 20:32
Sehen wir uns doch die Zahlen an:
Kursanstieg
seit Ende 2000: 21,3% in 4 Jahren > 4,8% p.a. > netto 2,8%
seit Ende 2001:   7,8% in 3 Jahren > 2,5% p.a. > netto 0,5%
seit Ende 2002: 12,8% in 2 Jahren > 6,2% p.a. > netto 4,2%
seit Ende 2003:   0,0% in 1 Jahr     > 0,0% p.a. > netto 2,0% VERLUST
Bei der Berechnung habe ich 2% Inflationsrate p.a. zugrunde gelegt.

Die Zahlen belegen: während der Kurs in früheren Jahren -insbesondere seit 1997-
phantastisch zulegte (was allerdings auch für viele andere Aktien gilt), war die Par-
ty im Grunde genommen schon ab Mitte 2000 vorbei. Schon damals stand die Aktie
bei 420,- EURO, heute gerade mal lächerliche 15% höher. Davon sind noch rund 8%
Inflation abzuziehen. Verbleiben rund 7%.
Und wenn mein Kursziel eintrifft, war es de facto ein Verlust.
Es verbietet sich von selbst, zur "rhetorischen Rettung" von PORSCHE die Gewinne
der "alten Zeiten" zu bemühen. Das wäre in etwa das selbe, als würde ich einen
Arbeitslosen damit trösten, daß es "im Durchschnitt" (der letzten 40 Jahre immer
noch ganz gut bei uns aussieht.
Es hilft nichts: wenn wir die Aktie als das sehen wollen, was sie im Moment ist, bzw. geworden ist, müssen wir den Blick auf die mittelfrisitige Kursentwicklung richten.
Und die ist -gelinde gesagt- unter aller Sau.
Antworten
nemtho:

Noch eins habe ich vergessen: DB0GQP

 
23.11.04 20:34
Milchmädchen:

Sehe bei Porsche Chancen + Risiken ausgewogen:

 
23.11.04 20:40
Mögliches Szenario für den morgigen Tag: unter der Vorraussetzung, der Ölpreis kommt wieder etwas zurück (nicht unwahrscheinlich, dass der Brent Crude an der 46 scheitert und Richtung 42 zurückkommt), wird Porsche die 481 Euro testen (letztes Tief im Fraktal), um anschließend wieder nach oben zu laufen. Wenn die 481 nicht halten, sind allerdings die 470 sehr wahrscheinlich. Gründe, die für ein Halten sprechen: Bollinger Bands sind nach unten überdehnt, MACD generierte heute trotz des relativ starken Kursverlustes noch kein eindeutiges Verkaufssignal, Momentum dümpelt nur seitwärts, kein Abgabedruck bisher, RSI und Stochastik stehen kurz vor Erreichen des überverkauften Bereichs. Der könnte morgen kurz touchiert werden und dann wird wieder Gas gegeben. Sollte der Ölpreis weiter zulegen können, wird Porsche eher ausgebremst. Alles rein spekulativ.

Noch 'ne Anmerkung zum Dollar-Kurs: Porsche hat sich besser als jeder andere europäische Autobauer gegen den fallenden Dollar abgesichert (bis 2007, wenn ich nicht daneben liege). Der Dollar mag der deutschen Exportwirtschaft zwar Bauchschmerzen bereiten, aber Porsche sicher weniger als anderen. Und wenn der Euro demnächst 1,50 Dollar kostet, lohnt sich ein Porschekauf in den USA mehr denn je (für Euro-Besitzer).
Antworten
ausbilder sch.:

fuzzi, endlich mal ein Name der mir gefällt,

 
23.11.04 20:49
da ich ein Auto von 1995 und früher fahre sehe ich es etwas langfristiger als Du,

aber irgendwie hast du recht,

irgendwann kaufe ich mal 10-20 Porsche, ich weiß aber noch nicht wann ?

denn so ein kleiner Ausbilder muß immer auf sein Geld achten
Antworten
doc.oliday:

@ Milchmädchen

 
23.11.04 21:41
mit dem Autokauf hast Du ja recht, habe ich gerade mit nem Volvo gemacht und im Frühjahr ein Porsche und das geht sogar ohne einen cent Steuern welcher art auch immer.
Zur Zeit bekommst Du einen 911 für 40% unter dem deutschen Preis
Da macht autofahren wieder richtig Spaß
aber für die Wirtschaft ist das Gift

Gruss Doc
Antworten
nemtho:

DB0GQP hätte schon 5% vorne gelegen

 
24.11.04 10:57
heute 0,50€ gegenüber gestern 0,43€ ...
Antworten
fuzzi08:

PORSCHE-Pläne

 
24.11.04 11:54
Fast im täglichen Wechsel setzen uns die Geldhäuser bzw. ihre Handlanger, die
Analysten, neue Kursziele vor die Nase. Teilweise abenteuerlich weit auseinan-
der, mit ebenso abenteuerlichen Begründungen. Daß die nicht alle gleichzeitig
stimmen können, liegt auf der Hand. Was also ist richtig?
Ich wollte es aus erster Hand wissen und habe PORSCHE befragt. Nachstehend
gebe ich die Befragung als fingiertes Interview sinngemäß wider:

?  Es wird behauptet, der Gewinn von PORSCHE bricht ab 2006-2007 "dramatisch"
    ein, weil dann die Dollar-Hedgings ausgelaufen sind.
P: Derlei Aussagen sind Unfug. Sie unterschlagen, daß PORSCHE ein "rollierendes"
    Hedging-System hat, bei dem jeweils für 3 Jahre im voraus gehedgt wird. Der-
    zeit besteht die Absicherung bereits bis Anfang 2008. Sukzessive wird die Ab-
    sicherung nachgezogen.
    Außerdem wird dabei die Tatsache unterschlagen, daß der Output ständig wächst.
?  Aber die Kosten für das Hedging werden doch mit steigendem Dollar teurer, wird
    der Gewinn nicht darunter leiden?
P: Dem wird mit verschiedenen Maßnahmen begegnet. Unter anderem wird mit Kos-
    tenreduzierung durch Prozessoptimierung eine Kompensation der Hedgingkosten  
    angestrebt.
    Zudem ist es bis 2008 und den folgenden Jahren weit hin. Während vorerst von ei-
    nem fallenden Dollar ausgegangen wird, kann es in einigen Jahren genauso umge-
    kehrt kommen. Im übrigen ist dies kein PORSCHE-spezifisches Problem, sondern gilt
    in ähnlichem Maße auch für andere Exportunternehmen.

?  Bezüglich Ihrer weiteren Modellpolitik kursieren wilde Gerüchte. Was ist wahres
    dran an den Plänen für ein viertes Modell? Gibt es einen sportlichen Viertürer?
P: Zweifellos haben wir Pläne. Aber wir lassen uns Zeit und wollen keinen Schnell-
    schuß riskieren. Außerdem müssen die Fertigungskapazitäten beachtet werden.
    Bezüglich des Modells sind wir noch nach allen Seiten offen.
?  Also vorerst kein neues Modell?
P: Nächstes Jahr werden wir eine Entscheidung treffen und bekanntmachen.
?  Zum Schluß noch eine Frage zur öffentlichen Darstellung von PORSCHE: wie erklären
    Sie sich, daß die hier diskutierten Fragen von den unterschiedlichen Analystenhäu-
    sern in so unterschiedlicher Weise interpretiert und veröffentlicht wird?
P: Wir stehen in engem Kontakt mit den Analysten bzw. deren Häusern. Wir können
    nicht mehr tun, als diese umfassend den Tatsachen entsprechend zu informieren.
    Was sie dann daraus machen, entzieht sich unserer Kontrolle. Die jeweiligen Inte-
    ressen sind eben verschieden.
                                         ENDE DES INTERVIEWS
Meine Meinung:
Wir sehen einmal mehr, daß wir offenbar nur Knetmasse in den Händen der Analysten
und Manipulateure sind. Die Analysten und ihre Häuser verfolgen ganz offensichtlich
nicht das Ziel, uns Anleger zu informieren, uns Entscheidungshilfen zu geben. Sie ver-folgen vielmehr ein völlig entgegengesetztes Ziel: die Interessen ihrer Auftraggeber
zu wahren und ihnen höchstmögliche Profite zu sichern.
Dabei werden wir hemmungslos ausgeplündert, uns das Geld aus der Tasche gezogen.

Aber wir sind nicht wehrlos: das Zauberwort heißt:
               VORSPRUNG DURCH WISSEN - WISSEN DURCH INFORMATION
Das wär's für heute.
Herzlichst: fuzzi
 
 
   
Antworten
fuzzi08:

Jede Woche wieder: Miesmacherei durch die LRP

 
25.11.04 16:28
Nun schon zum dritten Mal meldet sich die LRP mit einer "Analyse" von PORSCHE
zu Wort. Und kommt -wie jedes Mal- zu einem schlechten Ergebnis (Underperform).
Begründung diesmal unter anderem: PORSCHE sollte für bessere Einschätzung erst
mal die Erwartungen übertreffen. Außerdem sei die Markttechnik schlecht...
Liebe Leute von der LRP: was dämlicheres ist Euch wohl nicht mehr eingefallen.
Nun bemüht Ihr schon die schlechte Markttechnik als Begründung, obwohl IHR und
Euresgleichen es doch wart, die die Aktie schlecht geredet und den Kurs versaut
habt. Und was die Erwartungen anbetrifft: man kann die Erwartungen (hinterlistig?)
auch so hochschrauben, daß sie beim besten Willen nicht erfüllt werden können. Ich
frage Sie mal: soll PORSCHE eigentlich Autos für den Markt bauen, oder für Sessel-
furzer, die sich irgendwelche "Ewartungen" ausdenken, die auf was-weiß-der-Teufel
für welchen verquasten Berechnungen beruhen?
Nein, verehrte Damen und Herren, wir gehen Euch nicht auf den Leim. Lesen Sie bitte
nach, was ich gestern hier zu diesem Thema geschrieben habe. Das mag auch für Sie
gelten: Bis Sie mir das Gegenteil bewiesen haben, gehe ich davon aus, daß Sie mit
Ihren komischen gebetsmühlenhaft wiederholten "Analysen" in Wahrheit nur eines be-wecken: die Anleger zu täuschen, zu verunsichern und zu manipulieren. Zu Ihrem ei-
genen Vorteil und dem Ihrer Auftraggeber. Und zulasten der Kleinanleger, die auf
diese Weise letztlich geplündert werden.
Zum Schluß noch ein Wort zu dem oder den Analysten/Innen: was Ihr da treibt, kann
ich nur schäbig nennen. Mein Trost: Große Banken beginnen ihre Research-Abteilun-
gen aufzulösen. Es kann etwas dauern, aber Eure Köpfe könnten auch bald rollen.
Eure Zukunft ist deshalb großer Wahrscheinlichkeit schlechter als die von jenen, die Ihr schlecht redet. Eben "Underperform".
Antworten
fuzzi08:

Schön angeschmiert

 
03.12.04 11:52
ist, wer heute wegen der Headline der JRC ("Gewinne mitnehmen") stier gefolgt ist
und seine PORSCHE-Papiere verkauft hat.
Bei näherem Nachsehen entpuppt sich die "Empfehlung" als das genaue Gegenteil
dessen, was sie zu sein scheint: JRC hatte bei einem Kurs von 530,- EURO eine
"Sell"-Empfehlung zu PORSCHE gegeben. Nachdem der Kurs nun auskorrogiert hat,
erwartet JRC eine Stabilisierung, schon alleine wegen des Ölpreisverfalls.
JRC resümiert:
"Trader, die der Verkaufsempfehlung vom 11. Oktober gefolgt sind, sollten hier
die Gewinne der PORSCHE-Aktien aus der SHORTPOSITION mitnehmen".
Man beachte:
a) Es empfiehlt sich GENAU hinzusehen, was Analysten schreiben. Der heutige
    Kursrücksetzer zeigt, daß das nicht alle beherzigen.
b) Beim Einschalten die Reihenfolge einhalten: erst Verstand, dann die Hand...
Antworten
Milchmädchen:

Aufgepasst!

 
06.12.04 20:24

Porsche ist heute gefährlich dicht an seine wichtige Unterstüzung bei 471 Euro herangefahren. Sollte sich Porsche über der Unterstützung behaupten können, ist das Hebelzerti SG6D5S interessant. Hält die Unterstützung nicht, ist mit weiteren massiveren Kursverlusten zu rechnen. In diesem Fall wäre DB0GQP eine Möglichkeit, von fallenden Kursen zu profitieren. Halte beide Möglichkeiten für etwa gleich wahrscheinlich, mit leichter Präferenz für die Bestätigung der Unterstützung und wieder ansteigenden Kursen.
Antworten
fuzzi08:

LRP: dümmer geht's nümmer

 
09.12.04 10:40
Wie besessen schießt die LRP (in wessen Auftrag wohl?) weiterhin ihre "Underperfor-
mer"-Salven auf PORSCHE ab. Gestern, am 8.11., nach Veröffentlichung der Zahlen er-
neut: als einzige von allen macht sie eine "schwächere Umsatzentwicklung" aus und
bestätigt erneut das bereits propagierte Kursziel von 450,- EURO.
Dei Analysten teilten zwar die Zuversicht Porsches, weiterhin Wachstum zu generieren,
aber dies sei im Kurs alles schon enthalten...
Ein solche Aussage ist an Dämlichkeit kaum mehr zu überbieten. Wären die jüngsten
überragenden Zahlen im Kurs eingepreist, hätte seit Manifestation der Zahlen eine "Einpreisung" stattfinden müssen. Oder einfacher, auf Deutsch: der Kurs hätte deut-
lich steigen müssen. Genau das Gegenteil war der Fall: seit Juni ist der Kurs unaufhör-lich gefallen und steht heute etwa wieder da, wo er vor einem Jahr schon stand. Selbst vor zwei Jahren stand der Kurs höher.
Damit ist wohl bewiesen, daß die jüngsten hervorragenden Zahlen mitnichten im Kurs
enthalten sind. Im Gegenteil: der in Kürze anstehende Verkaufsbeginn des neuen Box-
ters dürfte die letzte kleine Schwäche in der Verkaufsbilanz beseitigen und weiterhin
für Zahlenrekorde sorgen.
In diesem Lichte gesehen, scheint auch die jüngste "Analyse" der LRP aus undurchsich-
tigen Gründen böswillig verdreht zu sein. Oder die "Analysten" verstehen sich eben
nicht aufs Analysieren.
Eine Mischung aus beidem ist wohl das Wahrscheinlichste. Bei mir erhält die LRP das
Prädikat "Versager-des-Jahres".
Antworten
fuzzi08:

PORSCHE: trostlos

 
30.12.04 12:36
Zum Jahresausklang steht die PORSCHE-Aktie als trostlose Ruine da: auf dem
Stand wie vor 3 Jahren. Inflationsbereinigt haben die Anleger also ein sattes
Minus eingefahren.
Der Kurs scheint kein Halten mehr zu kennen. Momentan ist er mit 465,- EURO
bei der Unterstützung vom März diesen Jahres angekommen. Hält diese nicht,
dürfte es weiter abwärts gehen, bis etwa 435,- EURO. Hält die dortige Unter-
stützung ebenfalls nicht, ist Land unter: erst bei 350,- EURO winkt eine Un-
terstützung.
Die KGVs dazu: 465,- > 10,75
                     435,- > 10,06
                     350,- >  8,09
Die PORSCHE-Aktie droht, in der Drittklassigkeit zu versinken. Etwa auf das
Niveau von Bruchbuden wie FORD oder GENERAL MOTORS.
Meine Empfehlung: Stop-Loss bei 460,- EURO.
Antworten
fuzzi08:

PORSCHE: neue Hoffnung?

 
12.02.05 13:54
Die in meinem letzten Beitrag erwähnte Unterstützung bei 465,-EURO erwies
sich als stark genug; unmittelbar nachdem ich meinen Beitrag hier eingestellt
hatte, drehte der Kurs - siehe Grafik. Und zwar rasant. Was war geschehen?
Nichts Fundamentales. Der Kursverfall zum Jahresende 2004 war lediglich be-
dingt durch Abverkäufe institutioneller Anleger, die den Wert wegen der
schlechten Performance in 2004 zum Jahresabschluß nicht im Portfolio haben
wollten. Das ist auch der Grund, weshalb viele schlecht gelaufene Werte zum
Jahresende noch einmal richtig in den Keller gehen.
Verstärkt wird dies noch zusätzlich durch Abgaben von Privatanlegern, die aus steuerlichen Gründen Verluste realisieren wollen. Zum Beginn des neuen Jahres
wird dann wieder zurückgekauft. Folge: aprupter Kursanstieg. So auch bei der PORSCHE-Aktie.

Der Kursanstieg führte Mitte Januar zum Bruch der mittelfristigen Abwärts-
Trendlinie (in der Grafik schwarz). Ein Widerstand bei 515,-EURO war fürs ers-
te zu stark; der Kurs prallte ab, um kurzfristig an der Abwärtstrendlinie zu kon- solidieren (blaue Linie). Auch beim nächsten Anlauf Anfang Februar reichte es
zunächst wieder nicht.
Am gestrigen Handelstag wurde nun die Widerstandslinie überzeugend genom-
men und der Anstieg führte bis 524,-EURO.

Interessanterweise bewegt sich der Kurs seit Jahresende 2004 in einem relativ
steilen Aufwärtskanal mit einer Bandbreite von etwa 40 Punkten. Nachdem der
Kurs am 11. Februar genau an der Oberseite des Trendkanals angekommen ist,
rechne ich mit einem Rebound. Die Frage der kommenden Woche wird sein, ob
der Kurs dabei oberhalb der Widerstandslinie von 515,-EURO bleibt, ob sich die-
se also als Unterstützung etablieren kann. Falls ja, würde der Kurs im günstig-
sten Fall im Trendkanal weiterlaufen, bis zum nächsten starken Widerstand bei
545,-EURO. Erst beim Test dieses Widerstands wird die Entscheidung fallen:
Entweder macht sich die Aktie auf den Weg zum Test des Allzeit-Hochs vom
Juni 2004.
Oder der Kurs prallt ab und schafft ein neues Faktum: einen horizontalen Trend-
kanal mit einer Bandbreite zwischen etwa 460,- und 550,-EURO. Das würde die
Entwicklung Aktie wohl auf unabsehbare Zeit lähmen und sie zum Trading-Wert
degradieren.

Die Entscheidung dürfte in den kommenden zwei Monaten fallen. Ich bin gespannt.
Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte 4788
Antworten
fuzzi08:

PORSCHE-Chart: am Rubikon angekommen

 
28.02.05 14:28
Was ich in meinem letzten Beitrag #18. vom 12.02. beschrieben habe, ist
eingetreten: der Kurs der PORSCHE-Aktie ist von der Oberseite des stei-
len Aufwärts-Trendkanals abgeprallt und hat bis auf 512,-EURO korrigiert.
Der anschließende Wiederanstieg -beflügelt durch die jüngsten positiven
Nachrichten und Prognosen- hat den Kurs die Oberseits des Kanals durch-
brechen lassen.

Wie man im angehängten Chart sieht, ist der Kurs mit aktuel 545,-EURO
gleichzeitig an der Unterseite des in meinem o.g. Beitrag beschriebenen
breitbandigen Seitwärtskanals, und damit am Rubikon, angekommen. Die
Entscheidung, ob der Kurs nun nach 8 Monaten den Ausbruch aus dem
Kanal schafft, steht unmittelbar bevor.

Fazit:
schafft die PORSCHE-Aktie den Break, ist das wie Befreiungschlag, der den
Kurs entscheidend weiter nach oben bringen dürfte. Gelingt der Break nach-
haltig nicht, wäre dies ein empfindlicher Rückschlag.

Ich plädiere für HALTEN bis über den Break entschieden ist.
Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte 5460
Antworten
fuzzi08:

PORSCHE: kein Loch im Dollar

 
18.05.05 12:57
Man erinnert sich: im vergangenen Jahr haben viele Analysten die Aktie
von PORSCHE in den Keller geschrieben. Begründung: das Auslaufen der
Absicherung gegen den starken Dollar nach dem Jahr 2006.

In meinem Beitrag #12 vom 24.11.2004 habe ich zu diesem Thema ein mit
PORSCHE geführtes Interview wiedergegeben und das Märchen vom bösen
Dollar widerlegt.

Mittlerweile hat sich das Blatt gründlich gewendet: der EURO befindet
sich auf dem Rückmarsch, der Dollar bekommt plötzlich Muskeln. Waren ab
Mitte 2004 die 1,40 schon abgemachte Sache bei den meisten "Experten",
so trat die Wende schon deutlich unterhalb bei 1,36 kurz vor Jahresende
ein. Aktuell stehen wir bei etwas über 1,26 - Tendenz fallend.

Die unmittelbare Wirkung der Dollarstärke zu den Kursen der europäischen
Autoaktien sind bekannt. Man darf nun gespannt sein, wie schnell und wie
gründlich sich deren Kurse erholen. Im Falle der PORSCHE-Aktie bin ich
gespannt, ob die Analysten nun ihren Malus revidieren.

So der so: das Allzeit-Hoch von 590,-EURO zur Jahresmitte 2004 dürfte in
Kürze getestet und geknackt werden - falls sich der Dollar weiterhin stark
zeigt (woran ich nicht zweifle).
Antworten
RealDOJO:

Porsche kauft 20% der Aktien von VW

 
25.09.05 18:53
Stuttgarter Autobauer will 20 Prozent der Aktien kaufen

Der Stuttgarter Autobauer Porsche will bei Volkswagen einsteigen. "Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, will sich mit rund 20 Prozent des stimmberechtigten Kapitals an der Volkswagen AG, Wolfsburg, beteiligen", teilte das Unternehmen am Sonntag in Stuttgart mit.

Porsche begründete den Schritt mit den intensiven Beziehungen der beiden Autohersteller in der Entwicklung und Fertigung. VW sei für Porsche "nicht nur ein wichtiger Entwicklungspartner, sondern auch zu einem bedeutenden Lieferanten für etwa 30 Prozent des Absatzvolumens" geworden. "Wir wollen durch dieses Engagement sowohl die Geschäftsbeziehungen zu VW als auch einen wesentlichen Teil unserer Zukunftsplanungen langfristig absichern", sagte Porsche- Vorstands-Chef Wendelin Wiedeking.

Keine Übernahme geplant
    Porsche stellte klar, dass keine Übernahme geplant sei. "Die Beteiligung wird auf keinen Fall die Schwelle erreichen, bei der Porsche ein öffentliches Angebot zur Übernahme von Volkswagen abgeben müsste."
Antworten
kiiwii:

Piech-Super-Deal: Porsche wird größter VW-Aktionär

 
25.09.05 23:27
Familie Piech-Porsche dominiert die deutsche Autolandschaft und erhält zudem noch Applaus von allen Seiten.
Im Ernst: Der Coup ist genial.
(Und ich erinnere mich noch gut, daß es eine Zeit gab, in der Porsche nahezu pleite war)


Porsche wird größter VW-Aktionär

von Guido Reinking, Hamburg


Mit einem überraschenden Schritt ordnet der Sportwagenbauer Porsche die Machtverhältnisse in der deutschen Automobilindustrie neu. Porsche strebt einen Anteil von 20 Prozent der stimmberechtigten VW-Stammaktien an.


Das bestätigte das Unternehmen, nachdem der "Spiegel" einen entsprechenden Bericht veröffentlicht hatte. Das Aktienpaket kostet bei derzeitigem Kurs gut 3 Mrd. Euro.


Porsche wird so größter Aktionär des krisengeschüttelten Volkswagen-Konzerns, der dadurch wie kaum ein anderes börsennotiertes Unternehmen vor einer feindlichen Übernahme geschützt sein wird. VW ist zwar der größte, Porsche allerdings der profitabelste Autobauer Europas.


Als Grund für den Einstieg nannte Porsche, "dass Volkswagen in der Zwischenzeit nicht nur ein wichtiger Entwicklungspartner, sondern auch zu einem bedeutenden Lieferanten für etwa 30 Prozent des Absatzvolumens geworden ist". Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sagte: "Wir wollen durch dieses Engagement sowohl die Geschäftsbeziehungen zu VW als auch einen wesentlichen Teil unserer Zukunftsplanungen langfristig absichern." Porsche und VW haben gemeinsam einen Luxusgeländewagen entwickelt, den VW unter dem Namen Touareg und Porsche als Cayenne verkauft. Außerdem wollen beide gemeinsam einen Hybridantrieb aus Benzin- und Elektromotor entwickeln.


Schutz vor feindlicher Übernahme

Wiedeking befürchtet, VW könne von Hedge-Fonds übernommen und zerlegt werden. Bisher schützt die Beteiligung Niedersachsens in Höhe von gut 18 Prozent VW vor feindlichen Übernahmen. Zudem sichert das VW-Gesetz dem Land einen beherrschenden Einfluss: Kein Aktionär darf mehr als 20 Prozent der Stimmrechte auf der Hauptversammlung ausüben. Doch die EU-Kommission klagt gegen das VW-Gesetz. Verliert das Land, könnte der größte Arbeitgeber Niedersachsens zum Spielball von Finanzinvestoren werden.


Schlüsselfigur des Porsche-Einstiegs ist Ferdinand Piëch, Aufsichtsratschef bei VW und Kopf eines der beiden Familienstämme, die Porsche kontrollieren. Piëch, Enkel des Porsche-Gründers und VW-Käfer-Entwicklers Ferdinand Porsche, besitzt allein 13,2 Prozent der Stammaktien des Stuttgarter Sportwagenherstellers. "Mit diesem Schritt hat Piëch Industriegeschichte geschrieben", sagt Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen.


Interessante Dividendenrendite

Porsche verfügt über Barreserven von schätzungsweise 3 Mrd. Euro. Allein die Dividendenrendite der VW-Aktie, derzeit rund zwei Prozent, liege auf einem Niveau, das die Akte interessant mache, heißt es bei Porsche.


Die VW-Aktie schloss am Freitag auf einem Drei-Jahres-Hoch von 51,86 Euro. Es wurden in den vergangenen drei Tagen zehn Prozent der Stimmrechte an der Börse gehandelt. Porsche hat nach eigenen Angaben aber weniger als fünf Prozent an der Börse gekauft und beabsichtigt auch nicht, die gesamten 20 Prozent über die Börse zu kaufen. Das Unternehmen prüfe gemeinsam mit dem Vorstand von Volkswagen, ob eine Übernahme von Aktien aus VW-Bestand möglich sei, heißt es in Stuttgart. VW besitzt 13,1 Prozent der eigenen Aktien, darf diese nach einem Hauptversammlungsbeschluss aber nur für Übernahmen oder für Optionsprogramme verwenden.


Laut Unternehmenskreisen strebt Porsche im VW-Aufsichtsrat eine "dem Aktienanteil angemessene Vertretung an". Porsche will also, wie Niedersachsen, zwei Mandate. Neben Piëch könnte damit auch Wiedeking in das Gremium einziehen.


MfG
kiiwii
Porsche mit höchstem Gewinn in d. Firmengeschichte 2131061Was hört man Neues von der SPD ?
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