Zweifel nehmen zu
Platzt die Börsenblase?
Die Angst, dass die Aktienkurse wegsacken könnten, steigt. Viele Börsianer erkennen schon die ersten Zeichen einer Spekulationsblase.
Obwohl der Dax auf einem 55-Monatshoch notiert, kann von Optimismus keine Rede mehr sein. Vielmehr sei der Bull-Bear-Index, der die Stimmung unter den Börsianern misst, unter die neutrale 50-Prozent-Linie gefallen und markiere momentan den niedrigsten Wert seit Mitte August 2005, erklärt Joachim Goldberg, Sentiment-Analyst bei Cognitrend. Das Bärenlager, die Gruppe der Zweifler somit, habe in der zurückliegenden Woche einen Zulauf von acht Prozentpunkten auf 42 Prozent erhalten, während sich das Bullenlager um drei Prozentpunkte auf 40 Prozent verringert habe. Das „neutrale Lager“ sei auf 18 Prozent zusammengeschmolzen.
Zinsängste, Iran und Vogelgrippe
Viele Umfrageteilnehmer scheinen nach Aussage Goldbergs die Zeichen einer Spekulationsblase zu erkennen, die wie im Jahr 2000 kurz vor dem Bersten stehe. Zinsängste, wieder erstarkter Ölpreis, Iran und die Auswirkungen der Vogelgrippe auf die deutsche Volkswirtschaft werden nach Ansicht vieler Akteure viel zu wenig diskutiert.
Die jüngsten Verschiebungen und Investoren-Wanderungen bei der wöchentlichen Sentiment-Umfrage zeige, dass sich mittelfristig orientierte Anleger auf drohendes Ungemach bereits vorbereitet haben. Diese haben nicht nur Gewinne eingestrichen, sondern sichern sich bewusst gegen Kursverluste ab. Sollten diese eintreten, sei dem Dax schon nach vergleichsweise kurzen Einbrüchen von zwei bis drei Prozent die Nachfrage dieser Bären gewiss.
Private sind wieder bullish
Während sich in der Sentiment-Umfrage zum TecDax die Privaten etwas bullisher zeigen, zieht es nach Aussage von Katrin Nink von Cognitrend die Profis aus dem Optimistencamp an die Seitenlinie. Gerade im neutralen Lager werde der markanteste Unterschied zwischen den beiden Teilnehmergruppen des Panels augenfällig: Bei den Privaten gab es in diesem Jahr noch nie so wenige, bei den Institutionellen hingegen noch nie so viele Unentschlossene wie momentan, wie sie konstatiert.
Quelle: Dow Jones
...be invested
Der Einsame Samariter
Platzt die Börsenblase?
Die Angst, dass die Aktienkurse wegsacken könnten, steigt. Viele Börsianer erkennen schon die ersten Zeichen einer Spekulationsblase.
Obwohl der Dax auf einem 55-Monatshoch notiert, kann von Optimismus keine Rede mehr sein. Vielmehr sei der Bull-Bear-Index, der die Stimmung unter den Börsianern misst, unter die neutrale 50-Prozent-Linie gefallen und markiere momentan den niedrigsten Wert seit Mitte August 2005, erklärt Joachim Goldberg, Sentiment-Analyst bei Cognitrend. Das Bärenlager, die Gruppe der Zweifler somit, habe in der zurückliegenden Woche einen Zulauf von acht Prozentpunkten auf 42 Prozent erhalten, während sich das Bullenlager um drei Prozentpunkte auf 40 Prozent verringert habe. Das „neutrale Lager“ sei auf 18 Prozent zusammengeschmolzen.
Zinsängste, Iran und Vogelgrippe
Viele Umfrageteilnehmer scheinen nach Aussage Goldbergs die Zeichen einer Spekulationsblase zu erkennen, die wie im Jahr 2000 kurz vor dem Bersten stehe. Zinsängste, wieder erstarkter Ölpreis, Iran und die Auswirkungen der Vogelgrippe auf die deutsche Volkswirtschaft werden nach Ansicht vieler Akteure viel zu wenig diskutiert.
Die jüngsten Verschiebungen und Investoren-Wanderungen bei der wöchentlichen Sentiment-Umfrage zeige, dass sich mittelfristig orientierte Anleger auf drohendes Ungemach bereits vorbereitet haben. Diese haben nicht nur Gewinne eingestrichen, sondern sichern sich bewusst gegen Kursverluste ab. Sollten diese eintreten, sei dem Dax schon nach vergleichsweise kurzen Einbrüchen von zwei bis drei Prozent die Nachfrage dieser Bären gewiss.
Private sind wieder bullish
Während sich in der Sentiment-Umfrage zum TecDax die Privaten etwas bullisher zeigen, zieht es nach Aussage von Katrin Nink von Cognitrend die Profis aus dem Optimistencamp an die Seitenlinie. Gerade im neutralen Lager werde der markanteste Unterschied zwischen den beiden Teilnehmergruppen des Panels augenfällig: Bei den Privaten gab es in diesem Jahr noch nie so wenige, bei den Institutionellen hingegen noch nie so viele Unentschlossene wie momentan, wie sie konstatiert.
Quelle: Dow Jones
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Der Einsame Samariter