des "Sachzwangs" eingeführt, sozusagen der Offenbarungseid der Politik vor dem realen Leben. Ich finde es gut, daß Politker nichts mehr zu sagen haben und Realitäten hinterlaufen .... alles Kindergartentheater. Für die wenigen Theaterbesucher immer Anlaß zur Selbstdarstellung, für die anderen, die den Dramen des wirklichen Lebens gegenüberstehen, gerade mal Spott wert (bei finanzieller Gelassenheit) oder verständnislose Wut (bei eben nicht solcher).
Die Ex-Reichshauptstadt Berlin beherbergt nun Heerschaaren von Beamten, die den Umzug der Ex-Hauptstadt mit Ex-Angestellten bewerkstelligt, um die Ex-BRD in das neue, größere Ex-Großdeutschland überzuführen, unter Einbeziehung der Ex-DDR mit ihren Ex-Dissidenten, die sich als Ex-Spitzel allesamt nach anfänglichen Lügen als zum-Wohle-der-Bekannten Ex-IM's geoutet haben. Die Ex-Währung steht vor ihrer größten Zerreißprobe: schwacher Euro wegen schwacher DM, und Ex-Rasenpinkler Boris versucht auch sein Bestes, dem Ex-Selbstverständnis der 5 W's wieder auf die Sprünge zu helfen: Wimbledon, Wirtschaftswachtstum, Weltmeisterschaft, Wiedervereinigung und Weltherrschaft.
Ich persönlich bevorzuge die Politik der ruhigen Hand: laßt die Ausschüsse arbeiten, wo sollen denn sonst die ganzen Arbeitslosen hin? Keine Demokratie funktioniert ohne das Deckmäntelchen von Ausschüssen oder Sachverständigengutachten: die Entscheidung ist meist schon getroffen, aber die "fachkundige Elite", die ihr verkorkstes Leben damit rationalisiert, daß man 40 Jahre über den § 6 abs. 1 Satz 3 EStG Abhandlungen geschrieben hat, muß auch noch gehört werden. Man weiß ja aus US, wie das sonst endet: Amoklauf.
In diesem Sinne: lieber einen Gerd mit ner Flasche Bier als eine Merkel mit Visionen.