... besten dank für deine antwort; lass mich bitte wie folgt erwidern :
trete dir sicher bei in der annahme das cf bestenfalls zum buchhalter taugt; wenn
wir uns in dieser ansicht einig sind haben wir sicher auch kein problem in der
feststellung dass die bezüge für diesen job quasi exorbitant zu hoch sind, oder ?
ich will dass einfach nur relativieren. Subjektiv betrachtet stimmt das verhältnis
vorn und hinten nicht.
es werden aus meiner sicht aber auch keine anstalten gemacht transparent
zu sein oder zu werden, resp. den inhabern, also den aktionären zu erklären
was sache ist - zumindest im machbaren rahmen.
scenario 1 : das hätte man schon früher machen können - hat es aber nicht (!)
getan. was also sollte die "crew" bewegen es künftig anders zu machen ( so sie
denn nicht unter zwang geraten), wo es doch in der bisherigen art so einfach
und so angenehm ist.
scenario 2 : ebenfalls unwarscheinlich.
ich glaube ebenso nicht (!) an nur einzelaktionäre. änderungen im verhalten
werden m.mng. nach nur dann machbar sein, wenn die aktionärsstruktur
nicht nur dem bod sondern der "öffentlichkeit" bekannt ist, resp. sein wird.
es hat in der vergangenheit schon das eine oder andere unternehmen in den
staaten gegeben welches sich gezwungen sah den forderungen der aktionäre
nachzukommen (siehe hierzu monument mining in verbindung mit iss - einer
unabhängigen institution. auf www.goldinvest.de nachlesbar).
Ebenso gab es im agoara-brett im jahre 2010 eine info von carl icahn über
die absurdität von board elections.
inwieweitin diesem zusammenhang die möglichen "macharten" ausgeschöpft
wurden wage ich zu bezweifeln resp. bin mir da recht unsicher.
wenn ich sehe, das das andere gefieder (lieb gemeint) über eine HV-Aktionärs-
liste verfügt (so ich das verstanden habe - normal recht ungewöhnlich, da
aktionärslisten lediglich zur einsichtnahme jedoch nicht (!) zur mitname (da
laufende ergänzung/änderung möglich sein muss) bei hv´s vorgehalten
werden..........., aber sei´s drum) ist es eigentlich schade das das jetzt erst
bekannt wird.
wenn, wie geschildert, dann quasi 90% der ausstehenden aktien bei lediglich
einer verwahrstelle liegen, frag ich mich automatisch wer da wohl dran gedreht
hat, weil ..... äußerst ungewöhnlich !
ich bin mir sicher, sogar sehr sicher, das der eine oder andere mit seinen be-
ständen (die ich z.t. aus grauer vorzeit kenne) sicher gern seine eigene ent-
scheidung treffen würde und nicht als schlachtvieh gelten möchte.
Frage : würde es sinn machen unsere hier in D gesammtelten aktien einer
sammelverwahrstelle zu geben, die dann unseren gemeinsam erarbeiteten
spruch an de hv übermittelt und aufgrund der sharezahl berücksichtigung
finden muss.
in diesem zusammenhang sollte man sich immer wieder vor augen halten
welche aktienpräsenz auf der hv letztendlich zugegen ist. sie beträgt nur
einen bruchteil des bestehenden aktienkapitals. und da wir aus d quasi nicht
zählen können wir auf der hv auch nicht punkten. so einfach ist das.
nächste frage : wer definiert eine virtuelle HV ? wenn ich´s recht verstehe
sind die amis davon nicht begeistert, wir hier ebenfalls nicht - aber die
company macht´s resp. definiert halt´s so.
ebenso wird´s dann wie in der vergangenheit so gut wie keine antworten geben
die in irgendeiner weise transparenz ergeben.
für uns als aktionäre doch relativ ernüchternd wenn man wieder und wieder
enttäuscht wird um nicht zu sagen vorgeführt wird.
Man geht hier den eigentümern bewußt (!) aus dem weg.
ich will dies nicht wieder als allgemeines weinen verstehen wissen, sondern
eher als "das fas ist langsam voll".
solltest du oder auch ich einen mitarbeiter im unternehmen haben der sich durch
solch destruktives tun auszeichnet bin ich sicher das du als auch ich daraus
konsequenzen ziehen würden, was heißt : wir trennen uns von diesem mitarbeiter
nach der devise : jeder ist austauschbar.
wenn ich seitens des unternehmens die leidenschaft , mit dem wir (!) dem
unternehmen begegnen und zwar über einen schon sehr langen zeitraum ,
sehen würde , wäre das verständnis sicher ein anderes.
mir ist schon klar das wir kein warren buffett geführtes unternehmen sind
wo er chef und charly munger über stunden hinweg erklärungen geben und
fragen beantworten , jedoch nur ein zehntel dessen täte und ungemein gut !
lese eben in einem anderen zusammenhang :
There´s a bunch of employees that don´t add any value !
diesem spruch können sich sicher manche angestellte hier nur schlecht ent-
ziehen.
danke für´s lesen der zeilen und beste grüße
elsolivars