OPEC ein Verein, wie jeder andere...


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OPEC ein Verein, wie jeder andere...

 
05.08.04 09:20
Da weiss die linke hand nicht, was die rechte weiss.....



Ölpreis fällt  

Die Organisation Erdöl exportierender Länder OPEC hat nach Ansicht ihres Präsidenten Förderreserven von bis zu 1,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag, die sie im Bedarfsfall sofort auf den Markt bringen könnte. Mit dieser überraschenden Ankündigung ist die Aussage von OPEC-Chef Purnomo Yusgiantoro korrigiert, wonach das Öl-Kartell zurzeit an den Grenzen seiner Förderkapazität sei.

Gestützt von der leichten Entspannung beim Ölpreis zeigt sich auch der Aktienmarkt in Hongkong fester. Der HSI legt zum Ende der 1. Handelshälfte 0,9% bzw 115 Punkte auf 12.395 zu, wovon rund 66 Punkte allein auf Kursgewinne bei den 3 Schwergewichten HSBC (plus 0,9%), CMHK (plus 1,1%) und Hutchison (plus 1,9%) zurückgehen. CNOOC verlieren dagegen 1,3% vor dem Hintergrund des zuletzt rückläufigen Ölpreises. Nachdem der Index im Juni und Juli in einer Handelsspanne gelegen habe, rechnen Martexperten nun mit einem baldigen Ausbruch, wobei es eher nach einem Ausbruch nach oben aussehe nach den "hervorragenden" HSBC-Zahlen.

OPEC-Chef will Förderquote erhöhen

Yusgiantoro erklärte unterdessen, die 11 Mitgliedsländer einschließlich des Irak förderten gegenwärtig mehr als 29 Millionen Barrel täglich und würden die Menge im August auf nahezu 30 Millionen Barrel erhöhen. Damit trug der Präsident des Öl-Kartells zur Beruhigung der Märkte bei.

Am Dienstag hatten seine Äußerungen den Preis für Rohöl auf neue Rekordhöhen getrieben. Yusgiantoro kündigte an, dass die OPEC-Länder zurzeit über Maßnahmen berieten, um die Produktion "bis zum Jahresende und im Jahr 2005" um eine weitere Million Barrel zu erhöhen. Um die Förderkapazitäten weiter auszuweiten benötige man allerdings etwa 18 Monate.

Nach Meinung von Analysten gibt es zurzeit weltweit nur noch eine Überschussproduktion von maximal 1,5 Millionen Barrel täglich.

Doch nicht zuletzt die Entspannung im Fall des russischen Yukos-Konzerns (rund 1,6 Millionen Barrel täglich) hat die Preise für Rohöl etwas sinken lassen. Der vor der Pleite stehende Betrieb kann wieder auf eingefrorene Guthaben zurückgreifen.

Wie das Unternehmen auf seiner Internetseite mitteilte, gab das russische Justizministerium Guthaben zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit frei

mfg
ath
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