Die Nahost-Rede von US-Präsident George Bush hat die Ölmärkte beruhigt. Erstmals seit Wochen sank der Ölpreis wieder - und das deutlich.
Preis um fast ein Dollar je Barrel gesunken
In New York mussten am Donnerstagabend (Ortszeit) für ein Barrel der Referenzsorte "Light Sweet Crude" 26,58 Dollar (30,14 Euro) gezahlt werden. Das war fast ein Dollar weniger als noch am Vortag. Vor der Rede Bushs war der Preis am Donnerstag sogar auf 28,35 Dollar gestiegen, da viele Händler sich vor einer möglichen Reduzierung der Öllieferungen aus der arabischen Welt mit erhöhten Zukäufen absichern wollten.
Stärkeres Engagement angekündigt
Bush hatte am Donnerstag in Washington ein stärkeres Engagement der USA im Nahen Osten angekündigt, sein Außenminister Colin Powell soll in die Region reisen. Analysten begrüßten die Rede von Bush. David Thomas von der Commerzbank sagte, die Entsendung Powells bekomme dem Markt gut, weil sie die Situation in Nahost beruhigen könnte. Einige Händler sprachen sogar von einem "Bush-Effekt". Allerdings befürchtete Thomas, dass "die Gewalt in den nächsten Tagen andauert". Wenn dies der Fall sei, bliebe auch der Markt nervös.
dpa
Preis um fast ein Dollar je Barrel gesunken
In New York mussten am Donnerstagabend (Ortszeit) für ein Barrel der Referenzsorte "Light Sweet Crude" 26,58 Dollar (30,14 Euro) gezahlt werden. Das war fast ein Dollar weniger als noch am Vortag. Vor der Rede Bushs war der Preis am Donnerstag sogar auf 28,35 Dollar gestiegen, da viele Händler sich vor einer möglichen Reduzierung der Öllieferungen aus der arabischen Welt mit erhöhten Zukäufen absichern wollten.
Stärkeres Engagement angekündigt
Bush hatte am Donnerstag in Washington ein stärkeres Engagement der USA im Nahen Osten angekündigt, sein Außenminister Colin Powell soll in die Region reisen. Analysten begrüßten die Rede von Bush. David Thomas von der Commerzbank sagte, die Entsendung Powells bekomme dem Markt gut, weil sie die Situation in Nahost beruhigen könnte. Einige Händler sprachen sogar von einem "Bush-Effekt". Allerdings befürchtete Thomas, dass "die Gewalt in den nächsten Tagen andauert". Wenn dies der Fall sei, bliebe auch der Markt nervös.
dpa