Nach den Terror-Attacken in den USA macht die Angst vor einer Rezession an den Finanzmärkten die Runde. Die Augen richten sich gespannt auf den Ölpreis. Dieser steht im direkten Zusammenhang mit der Kaufkraft der westlichen Bevölkerung. Sollte sich Öl längerfristig und deutlich verteuern, würden die privaten Haushalte geschwächt - den westlichen Länder drohte eine Rezession.
Unmittelbar nach den Anschlägen hatten Menschen vermehrt Heizöl geordert, Autos wurden vorsorglich aufgetankt. Der Preis je Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter) zog binnen kurzer Zeit von 27,50 US-Dollar auf über 31 US-Dollar an. Dies schürte Verunsicherung in den Märkten. Es war unklar, wie der Anstieg zu bewerten war.
Mittlerweile hat sich der Ölpreis wieder stabilisiert. Es werde keinen Engpass an Öl geben, erklärte der Erdöl-Minister der Vereinigten Arabischen Emirate, Saif el Nasseri. Die OPEC werde Stabilität gewährleisten, sagte ein Sprecher. Die OPEC ist die Organisation erdölexportierender Länder. Der Preis je Barrel gab in Folge der Stellungnahmen wieder nach und pendelte am Mittwoch nachmittag bei rund 28,5 US-Dollar.
Der Preisanstieg sei ein Resultat der Spekulationen auf einen Angebotsengpass gewesen, sagte Saif el Nasseri. Eine starke Teuerung hätte ernste wirtschaftliche Folgen gehabt. Insbesondere die Kaufbereitschaft der Menschen stellte in den vergangenen Monaten eine deutliche Stütze der Konjunktur dar. Eine erhöhte Bereitschaft, Geld auszugeben, stärkt die Binnenindustrie und fördert den Absatz ausländischer Unternehmen. Dieser Kreislauf stärkt die Konjunktur und kann sie sogar am Leben erhalten. Bei steigendem Ölpreis wird die Kaufkraft der Bürger jedoch direkt geschwächt. Sollte der Rohölpreis über einer Marke von 30 US-Dollar je Barrel verharren, nähme das Risiko einer weltweiten Rezession erheblich zu, sagten die Analysten der WestLB.
Nun ist abzuwarten, ob und vor allem gegen wen Vergeltungsanschläge seitens der Vereinigten Staaten erfolgen. Sollten sich die jüngsten Anschläge zu einem Flächenbrand im Nahen Osten entwickeln, droht ein längerfristiger Anstieg der Ölpreise.
Unmittelbar nach den Anschlägen hatten Menschen vermehrt Heizöl geordert, Autos wurden vorsorglich aufgetankt. Der Preis je Barrel Öl (1 Barrel = 159 Liter) zog binnen kurzer Zeit von 27,50 US-Dollar auf über 31 US-Dollar an. Dies schürte Verunsicherung in den Märkten. Es war unklar, wie der Anstieg zu bewerten war.
Mittlerweile hat sich der Ölpreis wieder stabilisiert. Es werde keinen Engpass an Öl geben, erklärte der Erdöl-Minister der Vereinigten Arabischen Emirate, Saif el Nasseri. Die OPEC werde Stabilität gewährleisten, sagte ein Sprecher. Die OPEC ist die Organisation erdölexportierender Länder. Der Preis je Barrel gab in Folge der Stellungnahmen wieder nach und pendelte am Mittwoch nachmittag bei rund 28,5 US-Dollar.
Der Preisanstieg sei ein Resultat der Spekulationen auf einen Angebotsengpass gewesen, sagte Saif el Nasseri. Eine starke Teuerung hätte ernste wirtschaftliche Folgen gehabt. Insbesondere die Kaufbereitschaft der Menschen stellte in den vergangenen Monaten eine deutliche Stütze der Konjunktur dar. Eine erhöhte Bereitschaft, Geld auszugeben, stärkt die Binnenindustrie und fördert den Absatz ausländischer Unternehmen. Dieser Kreislauf stärkt die Konjunktur und kann sie sogar am Leben erhalten. Bei steigendem Ölpreis wird die Kaufkraft der Bürger jedoch direkt geschwächt. Sollte der Rohölpreis über einer Marke von 30 US-Dollar je Barrel verharren, nähme das Risiko einer weltweiten Rezession erheblich zu, sagten die Analysten der WestLB.
Nun ist abzuwarten, ob und vor allem gegen wen Vergeltungsanschläge seitens der Vereinigten Staaten erfolgen. Sollten sich die jüngsten Anschläge zu einem Flächenbrand im Nahen Osten entwickeln, droht ein längerfristiger Anstieg der Ölpreise.