nur eine Konsolidierung !


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Kicky:

nur eine Konsolidierung !

 
26.09.03 23:02
Seit 2-3 Wochen läuft der Nasdaq in ein bearishes Kursmuster hinein, gleichzeitig divergieren die Indikatoren (hier sind stellvertretend MACD und RSI dargestellt) bearish. Formations- und Indikatorentechnik stehen also auf Verkauf. Ein in der Regel recht eindeutiges Set Up.

Aber. Beispielsweise im Juni dieses Jahres gab es eine ähnliche charttechnische Situation. Wir haben diesen Bereich im beigefügten Chart markiert. Negative Formationstechnik in Form eines sogenannten "Broadening Tops" und gleichzeitig bearish divergierende Indikatoren. Das Broadening Top wurde regelkonform nach unten aufgelöst, allerdings wurde die Kursschwäche relativ schnell wieder aufgefangen und der Index zog an, um neue Jahreshochs auszubilden. Auf die aktuelle Situation bezogen, läßt sich konstatieren, daß der Index seit 2 Tagen erneut regelkonform aus einem mehrwöchigen bearishen Kursmuster nach unten ausbricht.

Auf diesen Sachverhalt wollten wir hinweisen. Ebenso der Hinweis auf das aktuelle kurzfristige Set Up im DAX. Eine ähnliche Situation gab es in dem Index im Mai dieses Jahres. Ein "lower High" und anschließend ein "lower Low". Das "lower Low" allerdings in Form eines kleinen Doppelbodens, der den Index recht schnell wieder auf neue Hochs hebelte.

Werden wir diesmal eine vergleichbare Entwicklung in den Indizes sehen? Immerhin hat der MACD beispielsweise im DAX Tageschart die 0 Linie "gecrosst".

An dieser Stelle möchten wir die Aussage tätigen, daß unsere vollständige technische Analyse des Marktes tatsächlich erneut zu dem Schluß kommt, daß der übergeordnete Uptrend seit März 2003 nicht aufgegeben werden wird. Möglich ist, daß sie die Indizes in eine breite seitwärts gerichtete Range kippen, aber den Beginn eines neuen sich etablierenden übergeordneten Abwärtstrends im mittelfristigen Zeitfenster sehen wir nicht. Strategisch gesehen, ist es natürlich unklug eine solche Aussage genau in eine Phase fallender Notierungen zu tätigen. Viel leichter wäre es doch, das Bias zu wechseln und sich auf den scheinbar neu entstehenden Abwärtstrend einzuschießen. Wir sehen die Situation bisher jedoch so, daß wir wahrscheinlich gar keine umfassende Korrektur des Marktes sehen werden, sondern "nur" eine Konsolidierung. Wir erwarten also nachgebende Gesamtmarktnotierungen nur auf kurzfristige Sicht. Die bearishen Divergenzen schlagen kurz durch, im Endeffekt werden die Indikatoren lediglich aus dem überkauften in den neutralen bis leicht verkauften Bereich abgebaut, um damit die Basis für die nächsten Kurssteigerungen zu bieten.

sagt godemoder und ich denke intuitiv auch so
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Nassie:

Schön wärs

 
26.09.03 23:11
aber die Boardgrößen geben andere Kommentare. Mal abwarten wie es ausgeht.
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Optimal:

du sagst es ...

 
26.09.03 23:47
werden es leider erst nächste Woche sehen
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Kicky:

Analysten erwarten einen Gewinnanstieg von 15%

 
27.09.03 23:10
Analysten erwarten einen Gewinnanstieg von knapp 15 Prozent
von Holger Zschäpitz
Topp oder Flop: Die in der kommenden Woche startende Quartalssaison wird zeigen, ob der Börsenaufschwung des vergangenen halben Jahres nur eine Bärenmarktrallye war, die im Begriff ist, in sich zusammenzufallen, oder aber der Beginn einer langfristigeren Hausse, die die Aktien nach der scharfen Korrektur der vergangenen Tage weiter nach oben tragen kann. Die Expertengemeinde ist tief zerrissen, ob die US-Unternehmen mit ihren Daten für das dritte Quartal die Kastanien aus dem Feuer holen können, wie dies im vergangenen Quartal der Fall war.
Die nackten Zahlen sehen nicht schlecht aus. Danach erwarten die Analysten für die führenden 500 US-Unternehmen einen kräftigen Ergebnissprung. Im Schnitt rechnen die Profis beim S&P-500 mit einem Gewinnanstieg gegenüber der Vorjahresperiode um 14,6 Prozent - dem größten Zuwachs seit dem vierten Quartal 2002. Das Wachstum soll vor allem aus den Sektoren Technologie, Energie und Finanzen herrühren. Allein für die IT-Firmen sehen Analysten einen Gewinnanstieg von 66,6 Prozent.
"Die Gewinnausweise der US-Gesellschaften ab der kommenden Woche werden die Kurse stabilisieren, wenn nicht gar in die Höhe treiben", ist sich Anais Faraj, Stratege bei Nomura Securities in London, sicher. Seines Erachtens werden die meisten Unternehmen die Vorhersagen treffen oder überbieten. Dies gekoppelt mit positiven Geschäftsaussichten werde den S&P-500 in den kommenden vier Berichtswochen auf 1050 bis 1070 Punkte in die Höhe treiben. "Bis Jahresende sind sogar 1100 bis 1150 Punkte drin", so Faraj.

Optimistisch ist auch Christophe Donay, Stratege bei Julius Bär. In den aktuellen US-Schätzungen sei noch nicht der positive Währungseinfluss enthalten. "Während der schwache Dollar Europas Unternehmen schadet, ist er gut für die US-Gesellschaften. Jedes Prozent, das der Dollar fällt, beflügelt die Gewinne der S&P-500-Unternehmen um ein halbes Prozent", sagt Donay. Auch er sieht eine Stabilisierung in den kommenden Wochen und den S&P-500 am Jahresende bei 1100 Zählern.
Doch viele Strategen haben auch etwas zu mäkeln. "Klar, der Gewinnumschwung ist geschafft und die meisten Unternehmen werden die Erwartungen auch ", sagt Jeremy Batstone, Stratege bei der Fyshe Group in London. "Nur ist der Aufschwung bereits voll in den Kursen enthalten. Die Bewertungen sind ausgereizt."
Andere Strategen wie Richard Bernstein von Merrill Lynch verweisen darauf, dass die Gewinndynamik schon bald wieder nachlassen werde. Nach dem vierten Quartal mit einem Gewinnplus von 21,4 Prozent drohe wieder ein Rückfall.
aus einer der Tageszeitungen heute (Welt?)
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Mützenmacher:

ANALzysten, wenn ich diese Trotteln schon höre o. T.

 
28.09.03 00:40
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