war genau so eine falsche Einschätzung wie "der jetzige Rückgang des Aktienkurse sind denke ich Gewinnmitnahmen und dem Marktumfeld geschuldet. So ein Pullback auf die ehemalige Widerstandslinie ist lehrbuchmäßig und auch gesund um demnächst neue Höhen zu erklimmen".
Man kann das jetzt sehen wie man will, Fakt ist, dass sobald es Unsicherheiten im Gesamtmarkt gibt die Aktien am meisten leiden, die in den letzten 15 Monaten eine super Kursperformance hingelegt haben. Das ist bei den China-Solaris am Ausgeprägtesten, aber auch z.B. eine LPFK im Tec-DAX ist kräftig unter die Räder gekommen. Wobei man ja bei Nordex das nicht behaupten kann. Zu Jahresanfang lag die Nordex-Aktie noch unter 10 €. Ich bin nach wie sehr zufrieden mit der Nordex-Aktie. Zumal ja bei Nordex fundamental alles in die richtige Richtung läuft.
Der Punkt ist doch der, dass der Gesamtmarkt momentan die Richtung vorgibt und solange der wackelt bringt irgendeine Chartanalyse auf Nordex bzw. auf Einzelwerte gar nichts. Das ist meine Meinung, denn wenn die Charttechnik funktionieert hätte, dann hätte der Widerstand bei 12,25/12,30 € halten müssen. Genau daran sieht man wie verlässlich die Charttechnik auf Einzelwerten bei sehr wackligen Gesamtmärkten ist.
Es gibt aber auch heute Aussagen vom Enercon-Chef, die die Nordex-Aktie belasten:
"Im Referenten-Entwurf sind viele Verschärfungen und die zwingen uns zu einem Investitionsstopp in diesem Jahr" und "für nächstes Jahr sieht es schlechter aus, denn die Banken zögern wegen der unsicheren Bedingungen, neue Projekte zu finanzieren. Sollte die Unsicherheit bleiben, muss auch Enercon seine Stückzahl für Deutschland deutlich reduzieren." Jedoch sieht das Nordex-Chef Zeschky etwas anders mit "der Entwurf belaste windschwächere Standorte in Deutschland nicht so stark wie zunächst befürchtet. Das ist wichtig, weil genau hier die Musik spielt."
Hier der Link dazu:
www.handelsblatt.com/technologie/...t-geldhahn-zu/9732202.html
Außerdem soll heute durch die EU-Kommission eine Entscheidung zu den neuen Leitlinien für Umwelt- und Energiebeihilfen bekannt gegeben werden. Brüssel will offenbar in den Richtlinien vorschreiben, dass erneuerbare Energien künftig nur noch über wettbewerbliche Ausschreibungen gefördert werden dürfen mit einer Übergangsphase zwischen 2015 und 2016. Im EEG 2.0 ist der Übergang von Einspeisetarifen zu Ausschreibungen für neue Anlagen aber erst 2017 vorgesehen.
Dieser Sachverhalt hilft natürlich der Nordex-Aktie auch nicht gerade.