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Vielseitige Supraleiter
Mit Supraleitertechnologie können Metallindustrie und Stromversorger elektrische Energie effizienter erzeugen, verteilen und umwandeln. Zum Beispiel kann die Aluminiumindustrie durch einen magnetischen Blockheizer mit Supraleitern 50% der Energie einsparen, die aufgewendet werden muss, um Metallblöcke vor dem Umformen zu erwärmen. In Windkraftanlagen sind 10 MW Generatoren mit Supraleitertechnologie kleiner und leichter als 5 MW Generatoren mit Permanentmagneten. Offshore-Windkraftanlagen können deshalb um 25% wirtschaftlicher betrieben werden.
www.bine.info/hauptnavigation/.../supereffizienter-stromfluss/
Folgender link führt zum Orginalartikel? von deinem link...
www.kraftwerkforschung.info/...machen-generatoren-effizienter/
Mit dem jetzt begonnenen Forschungsprojekt soll eine Steigerung des Wirkungsgrads von Generatoren um 0,5 Prozentpunkte auf 99,5 Prozent ermöglicht werden.
Auf jeden Fall sehr interessant, vielen Dank dafür, ich werde noch was weiter suchen...
de.wikipedia.org/wiki/Rotorblatt
Windenergieanlage [Bearbeiten]
Rotorblätter für Windenergieanlagen sind wesentlich für den Ertrag einer Windenergieanlage verantwortlich und stellen daher eine der Schlüsselkomponenten dar. Sie bestehen heute hauptsächlich aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) und werden in Halbschalen-Sandwichbauweise hergestellt. Jetzige Flügel mit einer Standardlänge von rund 46 Metern wiegen pro Stück etwa acht bis neun Tonnen. Für die neuen Rotorblätter der Offshoreanlagen (Spitzenleistung circa 5.000 kW) werden Gewichte von 20 Tonnen angesetzt. In Bremerhaven testet das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) seit Juni 2011 90 Meter lange Rotorblätter für die Windkraftanlagen der nächsten Generation ("Kompetenzzentrum Rotorblatt"). Die Tests ergeben innerhalb weniger Monate belastbare Aussagen darüber, ob die Rotorblätter 20 Jahre lang halten.[1] Mit 90-Meter-Rotorblättern sind 10-MW-Turbinen geplant. Die Kräfte in Längsrichtung werden durch je einen oder mehrere Gurte aus Glas- oder Kohlenstofffasern, die meist in die Halbschalen integriert sind, aufgenommen. Die Gurte bestehen entweder aus Endlosfasern, sogenannten Rovings, oder unidirektionalen Gelegen. Der Blattanschluss, auch Rotorblattflansch genannt, wird mit Einsätzen aus Stahl oder einem Stahlring versehen, um das Blatt an der Nabe zu befestigen. Dies erfolgt durch vorgespannte Schraubenverbindungen. Bei kleineren Rotorblättern kommen einreihige, bei größeren einreihige oder zweireihige Flansche zum Einsatz. Die Rotorblätter verfügen über ein integriertes Blitzschutzsystem. Dieses wird durch eingearbeitete Aluminiumprofile oder im Inneren des Rotorblattes verlaufende Stahlseile (auch zum Bedienen der Blattspitzenbremse) gebildet. In der Nähe der Blattspitze (Tip) befindet sich ein Kontaktpunkt, der mit dem Blitzschutz verbunden ist und als Einschlagpunkt für den Blitz dient. Andere Hersteller verwenden auch Blattspitzen aus Aluminium. Manche Hersteller bieten eine optionale elektrischen Rotorblattheizung an. Dies vermeidet die Ertragseinbußen aufgrund Eisbildung im Winter, im Gebirge oder in hohen Breiten. Das Eis macht die Rotorblätter schwerer und erhöht ihren Strömungswiderstand. Viele WEA-Produzenten fertigen auch ihre Rotorblätter selbst bzw. lassen sie von Tochterfirmen fertigen. Dazu zählen z.B. Vestas, Enercon und Nordex. Einige kaufen Blätter zusätzlich oder ausschließlich von Lieferanten. Größter unabhängiger Produzent ist LM Glasfiber. Eine weitere Firma in Deutschland, die nur Rotorblätter herstellt, ist die Fa. SGL Rotec GmbH & Co. KG in Lemwerder, Landkreis Wesermarsch. Sie ist eine 49-prozentige Tochter der Yachtfirma Abeking & Rasmussen. 51% der Anteile gehören der SGL Group -
The Carbon Company, einem MDax notierten Unternehmen mit Schwerpunkten in den Bereichen Graphitelektroden sowie Kohlenstofffasern und Leichtbau. Schon seit den 1980ern stellt Rotec Rotorblätter aus Kunststoff her; davor (seit 1926) Rotorblätter aus Holz für Wasserpumpen.[2]
kaum sucht man ein bisschen nach HTS, stößt man schon wieder auf dieses "Tagesgeschäft von Nordex", ist ja fast wie unkraut...nur sicher positiver für uns.)
9 Anlagen (22,5 MW) Nordex in Weiden ( Vorlage zur Genehmigung: Anfang 2012)
www.weiden-oberpfalz.de/wen/politik/archiv/...1_04_06_bpas.pdf
mich mal an einer Zusammenfassung des hier eingestellten versucht...und versucht evtl. Zusammenhänge etwas auszuleuchten...bin aber kein Ingenieur...
"Wie sieht das denn aus, wenn das Produktportfolio von Nordex/Siemens offshore ein 120/6000 und eine 150/6000 umfasst...die 120/3600 nicht zu vergessen...und wie lange müssten wir auf die von anderen Hersteller geplanten und uns hier bereits als demnächst auf dem Markt befindlich verkauften, 10 MW Anlagen, bei solch einem Konstrukt wie Nordex/Siemens warten...." (Beitrag von gestern)
Woran versucht sich die Konkurrenz?
Bsp. Clipper Windpower: Getting 10-MW from a wind turbine will take a permanent-magnet generator with four independent sections, a gearbox lighter than those on smaller turbines, a 150-m diameter rotor, and more.
While most turbine rotors today have less than 100-m diameters (the largest currently has a 126-m diameter), the Britannia Project targets a 150-m rotor diameter. Carbon fiber will be used to reduce weight and boost energy production. http://www.windpowerengineering.com/construction/...the-9-mw-barrier/
Ok...und teilt jemand diese Sichtweise zu dem Durchmesser der Rotorblätter welcher erforderlich sein wird für solche Anlagen?
S.15: historisch extrapolierte Sichtweise
10 MW erfordert einen Rotorsdurchmesser ca. 150m
http://www.forwind.de/forwind/files/vortragsfolien_andreas_reuter.pdf
und was macht Nordex:
Nordex hat die N150/6000 gemeinsam mit erfahrenen Lieferanten entwickelt und setzt damit auf bewährte technische Detaillösungen. http://www.nordex-online.com/de/produkte-services/...mw-offshore.html
Große Leistung braucht große Rotoren
Mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern habe Nordex sein Optimum zwischen Generatorleistung und Blattlänge gefunden...
Um das Gewicht der Rotorblätter der neuen Anlage zu reduzieren, setzt Nordex auf eine Blatt mit zwei Schichten. Dabei wird die innere Struktur aus Carbon bestehen, das leichter ist als Glasfaser und eine höhere Steifigkeit bietet.
http://www.erneuerbareenergien.de/...triebelos-auf-see/150/469/30659/
Und as macht Siemens neben der SWT-6.0-120 mit schippligen 120m Rotordurchmesser, wie ein user meinte? (Anm.: Windklassen nicht aus den Augen verlieren...))
Die Siemens AG und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen die Praxistauglichkeit der Hochtemperatursupraleiter-Technologie für die Stromerzeugung zeigen. Mit dem jetzt begonnenen Forschungsprojekt soll eine Steigerung des Wirkungsgrads von Generatoren um 0,5 Prozentpunkte auf 99,5 Prozent ermöglicht werden. http://www.kraftwerkforschung.info/...machen-generatoren-effizienter/
Was das?
Vielseitige Supraleiter
Mit Supraleitertechnologie können Metallindustrie und Stromversorger elektrische Energie effizienter erzeugen, verteilen und umwandeln. Zum Beispiel kann die Aluminiumindustrie durch einen magnetischen Blockheizer mit Supraleitern 50% der Energie einsparen, die aufgewendet werden muss, um Metallblöcke vor dem Umformen zu erwärmen. In Windkraftanlagen sind 10 MW Generatoren mit Supraleitertechnologie kleiner und leichter als 5 MW Generatoren mit Permanentmagneten. Offshore-Windkraftanlagen können deshalb um 25% wirtschaftlicher betrieben werden.
http://www.bine.info/hauptnavigation/.../supereffizienter-stromfluss/
Und was ist da in Zukunft noch möglich?
"Ein Meilenstein des bis 2014 laufenden Projektes ist die Entwicklung einer rotierenden supraleitenden Testspule. Das Projekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und vom Projektträger Jülich gemanagt. Fernziel ist dann der Prototyp eines Hochtemperatur-Supraleiter-Generators von mehreren hundert MW." http://www.elektronikpraxis.vogel.de/stromversorgung/articles/308930/
Aha, soso...
Ja bei Nordex/Siemens....müsste sich die Konkurrenz wohl wahrlich warm anziehen...was dazu wohl Suzlon und die Chinesen meinen?
Als Ergänzung:
Viele WEA-Produzenten fertigen auch ihre Rotorblätter selbst bzw. lassen sie von Tochterfirmen fertigen. Dazu zählen z.B. Vestas, Enercon und Nordex. Einige kaufen Blätter zusätzlich oder ausschließlich von Lieferanten. Größter unabhängiger Produzent ist LM Glasfiber (Anm. Partner von Dong und Nordex beim Anti-icing Projekt, links im Forum). Eine weitere Firma in Deutschland, die nur Rotorblätter herstellt, ist die Fa. SGL Rotec GmbH & Co. KG in Lemwerder, Landkreis Wesermarsch. Sie ist eine 49-prozentige Tochter der Yachtfirma Abeking & Rasmussen. 51% der Anteile gehören der SGL Group http://de.wikipedia.org/wiki/Rotorblatt http://de.wikipedia.org/wiki/Rotorblatt
INDUSTRIE Klatten steigt bei SGL-Gruppe ein – Mehrheit an Lemwerderaner Rotorblatthersteller Rotec
http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Wirtschaft/...t+in+Wesermarsch.html
Vielen Dank an die, die links eingestellt hatten und natürlich den Thread Ersteller, der dies hier ja auch wiederum angestossen hat?.)
Ergänzung:
Die Argumente der Analysten bei direkt angetriebene Generatoren mit Permanentmagneten bzgl. Seltene Erden und vor allem das Element "Neodym", wenn die Technologie von Supraleiter im Generatorbau in den nächsten Jahren zum Einsatz kommt, somit vom "Tisch" siehe Link!
http://www.zenergypower.com/images/Presse/PM/seltene-erden.pdf
Windernergie - Kurzbeschreibung
http://www.paradiso-design.net/windkraft.html
den Verbrauch fossiler Rohstoffe.
Rohstoffverbrauch für eine kWh-Strom:
Braunkohle: 1,2 kg
Steinkohle: 0,3 kg
Angereichertes Uran: 0,0045 kg
Erdgas: 0,22 m³
Schweres Heizöl: 0,2 l
Keiner verbraucht so viel Strom wie die Bahn. Zwei Prozent des deutschen Verbrauchs fließt in den Betrieb von täglich 20.000 Zügen. Der DB-Jahresverbrauch von 12 Milliarden Kilowattstunden entspricht dem Berlins. Das neue Zeitalter nach Fukushima zwingt auch die Bahn, neue Quellen zu erschließen. "Wir kaufen alles auf, was zu vertretbaren Konditionen am Markt an regenerativen Energien verfügbar ist", hatte Vorstandschef Rüdiger Grube im Frühjahr betont, kurz nachdem in Japan die Meiler außer Kontrolle gerieten.
http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/Boerse/...uen-Strom-4506.html
B Energie, das Energieversorgungsunternehmen der Deutschen Bahn, baut sein Engagement in Sachen Windenergie weiter aus und nimmt den zweiten Windpark unter Vertrag. Damit steigt der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrom-Mix weiter.
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/...en/maerkisch__linden.html
ja, siehe folgende Meldung
Ökostrom: Transport über das Stromnetz der Bahn geplant
03.05.2011 | 11:38 Uhr | Strom-News
Das Stromnetz der Deutschen Bahn AG (DB) könnte bald dazu dienen, Ökostrom durchzuleiten und zu den Stromkunden zu bringen. Fehlende Stromleitungen gelten bisher als Haupthindernis für den Transport von Strom aus Erneuerbaren Energien, insbesondere von Windstrom aus dem Norden.
http://strom.idealo.de/news/...-ueber-das-stromnetz-der-bahn-geplant/
Die ENERTRAG Service GmbH vereint das Know-How
eines WEA-Herstellers und eines herstellerunabhängigen Windservice-Providers mit der jahrelangen Erfahrung als Betreiber. Vor diesem Hintergrund bieten wir Ihnen einen umfassenden Service für Ihre Windkraftanlage an.
Wir betreuen:
• DeWind D4, D6, D8, D8.2
• NEG Micon/Micon: NM48, NM52, NM60, NM64, M400, M530, M570, M700, M1500, M1800
• Nordex/Südwind: N27, N29, N43, N54, N60, N62, S70; S77
• Repower: MD70, MD77
• Tacke/GE Wind: TW 250, TW 500, TW 600, GE 1,5csl, GE 1,5s, GE 1,5sl
http://www.wind-energy-market.com/de/...g-service-gmbh-gut-dauerthal/
45 Millionen Kilowattstunden und Energie für 45.000 Menschen pro Jahr - die ENERTRAG betreibt seit wenigen Tagen zwölf NORDEX-Windkraftanlagen in Frankreich. http://www.strom-magazin.de/strommarkt/...rankreich-am-netz_7347.html
Referenzliste 2011: https://www.enertrag.com/download/praesent/..._referenzliste_2011.pdf
https://www.enertrag.com/download/referenz/lb_f3_2009.pdf
Projekt Gollmitz Juli 2009 "Einerseits möchte ENERTRAG mit dem Projekt möglichst viel Wertschöpfung in den Nordosten Deutschlands verlagern und wir haben uns daher bewusst für die Nordex-Anlagen aus Mecklenburg-Vorpommern entschieden" so der ENERTRAG-Vorstandsvorsitzende Jörg Müller. Auch bei den vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau der Anlagen bevorzugt ENERTRAG in der Uckermark ansässige Bau- und Elektrounternehmen. Fundamentbau, Wegebau und Kabelarbeiten helfen damit ebenso regionale Arbeitsplätze zu sichern wie der spätere Betrieb der Anlagen. "
"Das Projekt Gollmitz bestätigt das Vertrauen unseres langjährigen Partners ENERTRAG in die Qualität unserer Anlagen, speziell in die Anlagenklasse 2,5 MW. http://cities.eurip.com/article/news/entry/98290.html
sollte vielleicht dazu erwähnen, dass Enertrag alledings wohl meist auf GE oder Enercon in der Vergangenheit zurückgegriffen haben...muss ja aber nicht so bleiben...insbesonders bei den innovativen Produkten von Nordex (z.b. N177 oder dann in Zukunft die 4 MW onshore Anlage + Anti icing sollte man wohl hierbei auch nicht vergessen)...und der Wertschöpfungskette in Ostdeutschland.)
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