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Freitag 16 Dezember 2011
Siemens erhielt sechs Aufträge für Offshore-Windkraftwerke im laufenden Jahr
Siemens hat im laufenden Kalenderjahr sechs Aufträge für Offshore-Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 1,4 Gigawatt (GW) erhalten. Diese Leistung reicht aus, um mehr als 1,4 Millionen Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen.
Jüngster Erfolg ist der Zuschlag für das Projekt Amrumbank West in der Nordsee. Auftraggeber ist die Amrumbank West GmbH, eine Tochter der E.ON AG. Jeweils zwei weitere Aufträge erhielt Siemens aus Deutschland und Großbritannien. Zudem gelang in 2011 mit einem ersten Offshore-Windprojekt der Markteintritt in China, einem der zukunftsträchtigsten Märkte für die Nutzung der Windenergie auf dem Meer.
“Die Erfolge aus dem Jahr 2011 unterstreichen unsere führende Position im Offshore-Windenergie-Geschäft, dem am schnellsten wachsenden Marktsegment im Windenergiebereich”, sagte Felix Ferlemann, CEO der Division Wind Power bei Siemens Energy?.
“Mit unserer neuen getriebelosen Windturbine mit einer Leistung von sechs Megawatt sind wir bestens gerüstet für große Offshore-Projekte vor allem in Deutschland und in Großbritannien. Wir gehen davon aus, dass diese Maschine künftig zum Standard in der Industrie wird.”
Auf Offshore-Windkraftwerke sollen in fünf Jahren bereits rund 20 Prozent des gesamten Windenergiemarktes entfallen. Allein in Europa rechnet Siemens bis 2030 für die Offshore-Windenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 80 GW. Dies entspricht der Leistung von etwas mehr als der Hälfte des derzeit in Deutschland installierten regenerativen und konventionellen Kraftwerksparks.
Im Jahr 2011 hat Siemens neben dem Auftrag für Amrumbank West in Deutschland auch die Projekte Borkum Riffgrund und Meerwind Süd / Ost gewonnen. In Großbritannien sicherte sich das Unternehmen die Offshore-Windkraftwerke West of Duddon Sands und Teesside. Mit dem ersten Auftrag aus China für ein 50-Megawatt Projekt gelang dort der Markteintritt bei der Offshore-Windenergie für Siemens. Auch in den USA gewinnt die Offshore-Windenergie zunehmend an Bedeutung: Siemens ist hier bevorzugter Lieferant für die Projekte Cape Wind und Block Island.
Für das Offshore-Windkraftwerk Amrumbank West zwischen den Inseln Helgoland und Amrum in der Nordsee wird Siemens insgesamt 80 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 3,6 Megawatt liefern, installieren, in Betrieb nehmen und für zunächst fünf Jahre auch die Wartung übernehmen. Die Insel Helgoland wird dabei als Servicestützpunkt dienen.
Erst kürzlich hatten Siemens und Shanghai Electric die Gründung von zwei Gemeinschafts-unternehmen für den chinesischen Windenergiemarkt bekanntgegeben. China ist derzeit der weltweit größte Markt für Windenergie. Das Land verfügt über große Potenziale für die Nutzung der Windenergie sowohl an Land als auch auf dem Meer, vor allem entlang der Südostküste.
Neben der weiteren Internationalisierung setzt Siemens in seiner Strategie zudem auf neue Produkte wie die getriebelose 6-Megawatt-Windturbine. Eine zunehmend industrialisierte Fertigung und Logistik werden die Kosten für aus Windkraft erzeugten Strom weiter verringern. Beispiels-weise werden Maschinenhäuser mit einer modernen Fließfertigung produziert und eine automatisierte Rotorblätterfertigung wird der nächste Schritt sein. Mit der Beteiligung von Siemens am Unternehmen A2Sea, einem Offshore-Spezialisten für Schiffe zur Installation von Windkraftanlagen, will das Unternehmen die Industrialisierung der Offshore-Logistik weiter vorantreiben. Optimierte Schiffe tragen dazu bei, die Aufbauzeiten von Windkraftanlagen zu verkürzen und somit die Kosten für die Offshore-Windenergie weiter zu senken.
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