Einmaligkeit der Finanzterroristen. Denn die sind nicht so einmalig wie die im folgenden Text (Handelsblatt von gestern) zitierten Computerspezialisten, sondern fast immer problemlos durch Nackrücker ersetzbar. Als z.B. der Geldgeier bei HRE aufhörte, wo er zudem nichts zuwege bracht und sich mit einer unverschämt dreisten Pension davonschlich, konnte er z.B. problemlos und besser durch eine bei HRE vorhandene Risikospezialisten ersetzt werden.
"Nach Langners Meinung handelt es sich bei Stuxnet "um etwas völlig Neuartiges". Er sagte Golem.de, die Entwicklung habe "im einstelligen Millionenbereich gekostet" und rund ein Jahr gedauert. Schon die vier Windows-Expoits, die unter Cyberkriminellen nicht nur gesucht, sondern oft auch verkauft werden, hätten "eine halbe Million Euro" gekostet. Zusätzlich enthält Stuxnet auch noch zwei gestohlene digitale Signaturen, so der Entwickler weiter.
50 Mann für einen Wurm
Zusätzlich braucht man Langner zufolge für die Entwicklung eines solchen Schädlings auch noch Menschen mit Zugriff auf ein Laborsystem, bei dem die angegriffenen Maschinensteuerungen direkt zur Verfügung stehen. Das gesamte Team hinter einem solchen Projekt schätzt Langner auf etwa 50 Personen. Den Schadcode für die Anlagen selbst könnten "weltweit vielleicht 10 Leute entwickeln, und drei davon sitzen bei uns im Büro", sage der Security-Experte. Und weiter: "Ich kann Ihnen aber versichern, wir waren's nicht!".
Wegen der geringen Verfügbarkeit solcher Experten ist sich Langner auch sicher: "So etwas bekommt eine normale Hackerbude nicht hin." Auch für Cyberkriminelle sei ein Projekt wie Stuxnet eine Nummer zu groß. Dafür spricht auch, dass bisher keine Informationen zu möglichen Erpressungsversuchen bekannt geworden sind. Noch deutlicher wurde jüngst Kaspersky. Das Antivirenunternehmen ist der Meinung, dass ein Wurm wie Stuxnet nur mit staatlicher Unterstützung zu erstellen."