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"Diese Zusammenarbeit umfasst eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LOI) über das Leasing von 100 Nikola Tre Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEV) für schwere Nutzfahrzeuge nach dem zufriedenstellenden Abschluss eines Nikola Tre FCEV-Demonstrationsprogramms zu Bedingungen, die zwischen den Parteien vereinbart werden."
www.prnewswire.com/news-releases/...cev-trucks-301400153.html
Nichts geht los, es ist eine Absichtserklärung.
Diese Nachricht hatten wir heute schon hier im Forum. Bitte vorherige Beiträge lesen und Doppeleinträge vermeiden.
Ich verstehe ,,nach dem zufriedenstellenden Abschluss eines Nikola Tre FCEV-Demonstrationsprogramms" in der Mitteilung so, dass der zufriedenstellende Abschluss dieses Programms erst noch erfolgen muss, und nicht, dass er bereits erfolgt ist.
Es gibt unterschiedliche Varianten der Gestaltung eines Leasingvertrages. Ich gehe davon aus, dass bei Leasingvertragsabschluss jedenfalls die dann geltende Preis- und Finanzierungskostensituation entsprechend berücksichtigt wird und im Vertrag auch Bedingungen/Konditionen enthalten sein werden, was die Anpassungsmöglichkeiten von Raten(anteilen), z.B. für die Wartungsarbeiten und für die Nutzung der Wasserstofftankstellen, und die Preisanpassungsmöglichkeiten für den an den Wasserstofftankstellen zu beziehenden Wasserstoff betrifft, z.B. mit Vereinbarung einer Indexanpassung o.ä.
Vermutlich wird bei (Leasing-)Vertragsabschluss als Basis eine gewisse Meilenleistung (je Truck oder für die ganze Flotte, um die es geht) in einer gewissen Zeiteinheit der Höhe der (Leasing-)Rate (beinhaltet dann Leasinganteil für Truck(nutzung), Finanzierungskosten (die ja bei Nikola anfallen); Wartungskosten, Nutzung der Wasserstofftankstellen, Kosten des zu beziehenden Wasserstoffs (die Verbrauchsmenge ist von der Meilenleistung abhängig)) zugrunde gelegt und werden eine Starthöhe der (Leasing-)Rate je Meile und eine entsprechende Indexanpassung dafür, die Anpassungsmöglichkeiten bei veränderter Meilenleistung in einer gewissen Zeiteinheit, die Dauer des Leasingvertrages, gegebenenfalls die möglichen Zeitpunkte/Zeitrahmen für eine Beendigung des Vertrages (Kauf des Trucks durch Leasingnehmer oder Rückgabe des Trucks an Leasinggeber) und die Preisgestaltung(smöglichkeiten) etc. im Falle einer (Leasing-)Vertragsverlängerung und im Falle des Ankaufs des gebrauchten Trucks durch den Leasingnehmer vereinbart.
Es ist Verhandlungs-/Vereinbarungssache, die Parteien werden üblicherweise von ihren Rechtsanwälten und meist auch ihren Steuerberatern/Wirtschaftstreuhändern beraten/unterstützt. In einem Fall wie dem von Nikola/Itochu gilt schlichtweg: Wenn ich mit dem, das der andere will, nicht einverstanden bin, schließe ich den Vertrag mit ihm nicht ab.
Sorry, ich meinte vorhin PGT und nicht Itochu, ich habe die Namen verwechselt.
Die folgenden Infos sind für Zocker und Trader irrelevant, da es hiebei nur um Fundamentales geht.
Von den von Nikola schon oftmals verkündeten Plänen, die produzierten Trucks zu verleasen oder zu vermieten, bin ich nicht begeistert. Mir persönlich wäre es lieber, wenn Nikola die Trucks verkaufen und nicht verleasen oder vermieten würde, weil ein Verkaufen der Trucks für Nikola weniger kapitalintensiv wäre als ein Vermieten oder Verleasen. Das würde auf jeden Fall in den ersten Jahren gelten, in denen noch nicht laufend hohe Miet- oder Leasingeinnahmen erzielt würden.
In den ersten Jahren hätte Nikola bei der Leasing- und Vermietungsvariante viel geringere Umsätze = Erlöse als bei der Verkaufsvariante, die Kosten der Produktion der Trucks (Material- und Lohnkosten) würden aber trotzdem anfallen. Daraus folgt, dass beim Verleasen und Vermieten Nikolas Ergebnisse in den ersten Jahren viel schlechter wären als beim Verkauf. Damit wäre auch Nikolas prozentmäßiges Eigenkapital geringer, was auch bedeuten würde, dass Bonität und Rating von Nikola schlechter wären, damit müsste Nikola für Kredite höhere Zinsen zahlen, was sich ebenso in einer Verschlechterung des Ergebnisses niederschlagen würde.
Ich weiß auch nicht, ob/wie beim Verleasen oder Vermieten der FCEVs vom Leasingnehmer oder Mieter eine Förderung für die FCEVs in Anspruch genommen werden könnte, denn beim Mieter oder Leasingnehmer würden ja keine Investitionskosten anfallen.
Bei der Vermiet- und Leasingvariante gäbe es aber vermutlich für Nikola den Vorteil, dass Nikola leichter und mehr Trucks an den Mann oder die Frau bringen könnte als beim Verkauf, denn für den Mieter oder Leasingnehmer gäbe es den Vorteil, dass er am Anfang weniger Geld in die Hand nehmen müsste.
Ja, auf einige Jahre summiert ist es so, aber es gilt nicht in den ersten Jahren, und über diese habe ich geschrieben.
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