Eine neue Studie belegt, dass die europäischen Produzenten auch noch mittelfristig gut aufgestellt sind. Durch ihre internationale anerkannte Qualität könne man bis zu 16% höhere Preise am Markt durchsetzen. Zudem treffe man auf eine leichtere Finanzierungsbereitschaft von seitens der Banken, was vor allem bei großen Projekten hilfreich ist.
"Wenn sich die internationalen Anbieter auf ihre Stärken konzentrieren und ihre zukünftigen Geschäftsmodelle entsprechend ausrichten, können sie ihr Terrain in einem wachsenden Markt behaupten. Ein Spaziergang wird dies allerdings nicht, da vor allem die chinesischen Anbieter ihre Wettbewerbsnachteile deutlich schneller aufholen können als die internationalen Anbieter."
Chinesische Anbieter haben einen bis zu 30 prozentigen Kostenvorteil.
Chinesische Photovoltaik-Anbieter haben laut Studie einen klaren Kostenvorteil von 30 % im Vergleich zu den internationalen Anbietern, auch unterstützt durch die steigende Nachfrage in asiatischen Ländern. Die zunehmende Verlagerung der Nachfrage in die US-Dollar-Zone ist ein weiterer Vorteil für die chinesischen Anbieter. Sie haben in diesen Märkten zum Teil Produktionskapazitäten und verfügen dadurch über die notwendige Infrastruktur, die die internationalen Player teilweise erst aufbauen müssten.
Internationale (europäische) profitieren dagegen sehr von ihrem Marketing und Service.
Hinsichtlich der Organisation sind internationale Anbieter laut goetzpartners klar im Vorteil. Sie verfügen über etablierte Organisationsstrukturen und können sich im Gegensatz zu den rasant gewachsenen chinesischen Anbietern voll auf die Erschließung neuer Märkte beziehungsweise die Neuausrichtung der Geschäftsmodelle auf die sich verändernden Märkte konzentrieren. Der Solarmarkt entwickelt sich zunehmend zu einem Commodity-Markt, der effiziente Marketing- und Servicedienstleistungen erfordert. Auch hier positionieren sich internationale Photovoltaik-Anbieter aufgrund gefestigter Prozesse und Kundenbeziehungen vorne.
Nach Meinung der Analysten werde man erst mittelfristig entscheiden können wer letzten Endes das Nachsehen haben werde.
www.solarserver.de/solar-magazin/...t-noch-nicht-verloren.html
Das lässt ja noch hoffen.
Gruß