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Immer stiller wird es um Fukushima, da viele Print- und TV Medien kaum noch über den Vorfall im Atomkraftwerk berichten. Trotzdem ist in Japan an eine Entspannung nicht zu denken und immer wieder gibt es Nachrichten rund um Japan und besonders Fukushima. Am Sonntag haben sich 1.700 Menschen zu einer Demonstration getroffen und forderten die Abschaffung aller Atomkraftwerke. Eine vergleichsweise geringe Zahl, bei immerhin knapp 300.000 Einwohnern. Fukushima liegt nur 50 KM vom Atomkraftwerk entfernt. Organisiert wurde der Protest bom Kongress gegen Atom- und Wasserstoffbomben, wobei es sich diesmal um die erste Demonstration handelt. Koichi Kawano, Chef der Organisation, gab zu, dass man sich bei der Organisation zu sehr um die Abschaffung der Atombomben gekümmert hat und nicht genug um die Stilllegung der Atomkraftwerke. Japan hat eine sehr bewegende Geschichte, was die Vorfälle mit Atomkraftwerken und Atombomben betrifft. Japan hat eine Gesamtgröße von ca. 377 000 Quadratkilometern und Deutschland eine Gesamtgröße von 357 000 Quadratkilometern . In Japan gab es jedoch schon zahlreiche Vorfälle, welche ganze Städte verwüstet haben. Am 6. und 9. August jähren sich z.B. die Abwürfe von amerikanischen Atombomben über den Städten Hiroshima und Nagasaki.
Eine Nachricht sorgt aktuell besonders stark für Unmut in der Bevölkerung. So hat die Atomaufsichtsbehörde Nisa Stromkonzerne dazu aufgefordert verdeckt und im Unterton auf Veranstaltungen für die Atomkraft zu werben. In einem Untersuchungsberichte haben dies zwei Stromkonzerne aus der Region Shikoku und Chubu zugegeben. Schnell wurden hier die Vorwürfe laut, dass geziel die Kritik an der Atomkraft in der Bevölkerung gedrückt wird.
Dabei handelt es sich jedoch nicht um die ersten Fälle solcher Art. In den Jahren 2006 und 2007 soll Nisa die Stromkonzerne dazu aufgefordert haben Mitarbeiter zu einer Veranstaltung zu schicken, mit dem Schwerpunkt plutoniumhaltigen Brennstäbe. Während der Veranstaltung sollte über deren Einsatz abgestimmt werden und 524 Teilnehmer fanden sich ein. Alleine 150 sollen Mitarbeiter von Stromkonzernen gewesen sein und bei den restlichen Teilnehmern handelte es sich um Beschäftigte von angeschlossenen Firmen. Bei der Umfrage zum Einsatz stimmten 80% dafür.
Trotz dieser Meldungen möchte man in Japan den Atomausstieg. Hier sehen viele Beobachtet eher die Angst der Konzerne, dass man durch die Energiewende in Japan mit Verlusten rechnen muss. Hier möchte man möglichst früh entgegenwirken, was viele jedoch als sehr frawürdig und manipulativ ansehen.
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