03.04. 22:44
AOL TimeWarner plaziert Mammutanleihe
(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Das weltgrößte Medienunternehmen AOL TimeWarner platzierte heute anstelle einer angekündigten 4 Milliarden $-Anleihe eine Anleihe im Wert von 6 Milliarden $, welche aus vier Teilen besteht.
Zum einen emittierte man einen 3-jährigen Bond im Volumen von 1 Milliarde $ mit einem Agio von 150 Basispunkten gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen, eine weitere 1Milliarden $ schwere 5jährige Anleihe hatte ein Agio von 152 Basispunkten, eine 10jährige Anleihe im Volumen von 2 Milliarden $ hatte ein Agio von 168 Basispunkten und eine weitere 2 Milliarden $ Anleihe mit Laufzeit von 30 Jahren hatte ein Agio von 198 Basispunkten.
Im Emissionskonsortium saßen die Banc of America, J.P.Morgan Chase und Morgan Stanley als Konsortialführer. Von Moody´s gab es das Rating „Baa1“, von S&P´s das Rating „BBB+“.
03.04. 22:56 Technische Analysten sehen Nasdaq fallen
Technische Analysten weisen heute darauf hin, dass mit dem weiteren Kursverlust des Nasdaq am heutigen Tag das charttechnisch wichtige Fibonacci-Retracement von 68% -gemessen an der jüngsten Kursrallye- signifikant verletzt worden ist und daher nicht mehr als Unterstützung für den Markt angesehen werden kann.
Mit einem aktuellen Kursverlust von 1,44% hat die Nasdaq nun knapp 68% seiner Kursrallye zwischen dem 22.02. und dem 11.03. eingebüßt und befindet sich nach Ansicht der Techniker auf dem besten Weg, die Kursverluste kurzfristig auszuweiten
03.04. 23:16 Volkswirt zu gestiegenem Ölpreis
Der Volkswirt Steven Wieting von Salomon Smith Barney stellte heute klar, daß der deutliche Ölpreisanstieg in den letzten Tagen zu heftiger Verunsicherung auf den Märkten beigetragen habe. Investoren gingen nun davon aus, dass die Wirtschaftserholung in den USA gefährdet sein und die Fed bald wieder die Zinsen anheben könnte.
Tatsächlich wirke sich aber erst ein dauerhaft hoher Ölpreis negativ auf die Wirtschaft aus, ein kurzfristig erhöhtes Niveau falle im Jahresschnitt kaum ins Gewicht.
Doch habe der Ölpreis zusammen mit den Geschehnissen im Nahen Osten auch einen negativen psychologischen Effekt auf die Märkte: Die Verbraucher würden nun weniger Vertrauen in die eigene Wirtschaft aufbringen, das Konsumentenvertrauen gilt aber in den USA als wichtigster Wirtschaftsmotor.
03.04. 23:32 Dell bestätigt Q1-Planzahlen
Der weltgrößte PC-Verkäufer Dell Computer bestätigte heute nach Börsenschluß seine Q1-Gewinnplanzahlen von 16 Cents/Aktie. Beim Umsatz erwarte gehe das Unternehmen von einem Rückgang von 2% auf 7,9 Milliarden $ im Jahresverlgleich aus, zuvor hatte man einen Umsatzrückgang von 3-5% in Aussicht gestellt.
Man habe die Kosten zuletzt weiter reduzieren können, so Kevin Rollins, COO von Dell. Auch in diesem Jahr sehe man noch größere Möglichkeiten, die Kosten weiter herunterzufahren, als dies bisher der Fall war.
03.04. 23:47 Inktomi mit Umsatz- und Gewinnwarnung
Das Internetsoftwareunternehmen Inktomi gab heute nach Börsenschluß eine herbe Umsatz- und Gewinnwarnung für das Q2 aus. In diesem erwarte man einen Umsatz, der um knapp 25% unter den bisherigen Prognosen von 40,39 Mio $ liegen und 30 bis 31 Mio $ betragen soll. Beim Ergebnis erwarte man anstelle der von Analystenseite veranschlagten 5 Cents/Aktie Verlust nun einen Verlust von 8-10 Cents/Aktie. Inktomi Aktien fielen während des Handels zuletzt um knapp 3% auf 3,43$.
04.04. 00:35 Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen
(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Trotz einer kleinen Schlußrallye in der letzten Handelsstunde konnte sich der die US-Technologiebörse Nasdaq am Mittwoch nicht aus den Klauen des Bären befreien, am Tagesende verblieb ein Minus von 20 Punkten oder 1,11% auf 1784 Punkte im Composite und von -16 Punkten oder 1,15% auf 1394 Punkten im Nasdaq 100.
Der Handelstag hatte ausgeglichen begonnen, schnell rutschte man aber in die Verlustzone ab, aus welcher man dann nicht mehr entkommen konnte. Die Liste der Tagesgewinner wurde abgeführt von den Aktien von Invitrogen, Gemstar TV, RF Micro Devices und Rational Software, auf der Verliererliste fanden sich die Namen Ciena, Adelphia, ImClone Systems und der Tagesverlierer Siebel Systems ganz vorne wieder.
Keiner der sieben Hightechsektoren konnte heute im Plus abschließen, die geringsten Verluste steckten die Segmente Biotech, Computer, Netzwerke und Telekommunikation ein, welche alle zwischen 1 und 2% abgeben mussten, die Bereiche Halbleiter, Software und Internet verloren jeweils knapp über 2%.
Das Handelsvolumen lag mit 1,684 Milliarden auf der Höhe des Vortages, es konnten 35% aller Nasdaqaktien steigen, 55% fielen dagegen. 107 Aktien erreichten neue Höhen, 53 Aktien fielen auf neue Tiefs. Sun Micro Aktien wurden am häufigsten gehandelt (-0,45%, 69 Mio), danach kamen die von Cisco Systems (+1,1%, 54 Mio) und dann die von Adelphia (-6,8%, 52 Mio).
Marktbeherrschende Themen waren wieder die Umsatz- und Gewinnwarnungen der Unternehmen sowie die Krise im Nahen Osten. „Der Markt sorgt sich darüber, dass die Auseinandersetzungen im Nahen Osten zu einem weiteren Ölpreisanstieg führen und so den Wirtschaftsaufschwung untergraben könnte“, erklärte Hugh Johnson von der First Albany.
Analysten weisen darauf hin, dass aktuell eindeutig die negativen Nachrichten dominieren: „Jeder Portfolio Manager der einen Verkaufsgrund gesucht hat, hat ihn bestimmt gefunden“, meint Johnson.
AOL TimeWarner plaziert Mammutanleihe
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Das weltgrößte Medienunternehmen AOL TimeWarner platzierte heute anstelle einer angekündigten 4 Milliarden $-Anleihe eine Anleihe im Wert von 6 Milliarden $, welche aus vier Teilen besteht.
Zum einen emittierte man einen 3-jährigen Bond im Volumen von 1 Milliarde $ mit einem Agio von 150 Basispunkten gegenüber vergleichbaren Staatsanleihen, eine weitere 1Milliarden $ schwere 5jährige Anleihe hatte ein Agio von 152 Basispunkten, eine 10jährige Anleihe im Volumen von 2 Milliarden $ hatte ein Agio von 168 Basispunkten und eine weitere 2 Milliarden $ Anleihe mit Laufzeit von 30 Jahren hatte ein Agio von 198 Basispunkten.
Im Emissionskonsortium saßen die Banc of America, J.P.Morgan Chase und Morgan Stanley als Konsortialführer. Von Moody´s gab es das Rating „Baa1“, von S&P´s das Rating „BBB+“.
03.04. 22:56 Technische Analysten sehen Nasdaq fallen
Technische Analysten weisen heute darauf hin, dass mit dem weiteren Kursverlust des Nasdaq am heutigen Tag das charttechnisch wichtige Fibonacci-Retracement von 68% -gemessen an der jüngsten Kursrallye- signifikant verletzt worden ist und daher nicht mehr als Unterstützung für den Markt angesehen werden kann.
Mit einem aktuellen Kursverlust von 1,44% hat die Nasdaq nun knapp 68% seiner Kursrallye zwischen dem 22.02. und dem 11.03. eingebüßt und befindet sich nach Ansicht der Techniker auf dem besten Weg, die Kursverluste kurzfristig auszuweiten
03.04. 23:16 Volkswirt zu gestiegenem Ölpreis
Der Volkswirt Steven Wieting von Salomon Smith Barney stellte heute klar, daß der deutliche Ölpreisanstieg in den letzten Tagen zu heftiger Verunsicherung auf den Märkten beigetragen habe. Investoren gingen nun davon aus, dass die Wirtschaftserholung in den USA gefährdet sein und die Fed bald wieder die Zinsen anheben könnte.
Tatsächlich wirke sich aber erst ein dauerhaft hoher Ölpreis negativ auf die Wirtschaft aus, ein kurzfristig erhöhtes Niveau falle im Jahresschnitt kaum ins Gewicht.
Doch habe der Ölpreis zusammen mit den Geschehnissen im Nahen Osten auch einen negativen psychologischen Effekt auf die Märkte: Die Verbraucher würden nun weniger Vertrauen in die eigene Wirtschaft aufbringen, das Konsumentenvertrauen gilt aber in den USA als wichtigster Wirtschaftsmotor.
03.04. 23:32 Dell bestätigt Q1-Planzahlen
Der weltgrößte PC-Verkäufer Dell Computer bestätigte heute nach Börsenschluß seine Q1-Gewinnplanzahlen von 16 Cents/Aktie. Beim Umsatz erwarte gehe das Unternehmen von einem Rückgang von 2% auf 7,9 Milliarden $ im Jahresverlgleich aus, zuvor hatte man einen Umsatzrückgang von 3-5% in Aussicht gestellt.
Man habe die Kosten zuletzt weiter reduzieren können, so Kevin Rollins, COO von Dell. Auch in diesem Jahr sehe man noch größere Möglichkeiten, die Kosten weiter herunterzufahren, als dies bisher der Fall war.
03.04. 23:47 Inktomi mit Umsatz- und Gewinnwarnung
Das Internetsoftwareunternehmen Inktomi gab heute nach Börsenschluß eine herbe Umsatz- und Gewinnwarnung für das Q2 aus. In diesem erwarte man einen Umsatz, der um knapp 25% unter den bisherigen Prognosen von 40,39 Mio $ liegen und 30 bis 31 Mio $ betragen soll. Beim Ergebnis erwarte man anstelle der von Analystenseite veranschlagten 5 Cents/Aktie Verlust nun einen Verlust von 8-10 Cents/Aktie. Inktomi Aktien fielen während des Handels zuletzt um knapp 3% auf 3,43$.
04.04. 00:35 Nasdaq: Marktanalyse und Stimmen
(©BörseGo - www.boerse-go.de)
Trotz einer kleinen Schlußrallye in der letzten Handelsstunde konnte sich der die US-Technologiebörse Nasdaq am Mittwoch nicht aus den Klauen des Bären befreien, am Tagesende verblieb ein Minus von 20 Punkten oder 1,11% auf 1784 Punkte im Composite und von -16 Punkten oder 1,15% auf 1394 Punkten im Nasdaq 100.
Der Handelstag hatte ausgeglichen begonnen, schnell rutschte man aber in die Verlustzone ab, aus welcher man dann nicht mehr entkommen konnte. Die Liste der Tagesgewinner wurde abgeführt von den Aktien von Invitrogen, Gemstar TV, RF Micro Devices und Rational Software, auf der Verliererliste fanden sich die Namen Ciena, Adelphia, ImClone Systems und der Tagesverlierer Siebel Systems ganz vorne wieder.
Keiner der sieben Hightechsektoren konnte heute im Plus abschließen, die geringsten Verluste steckten die Segmente Biotech, Computer, Netzwerke und Telekommunikation ein, welche alle zwischen 1 und 2% abgeben mussten, die Bereiche Halbleiter, Software und Internet verloren jeweils knapp über 2%.
Das Handelsvolumen lag mit 1,684 Milliarden auf der Höhe des Vortages, es konnten 35% aller Nasdaqaktien steigen, 55% fielen dagegen. 107 Aktien erreichten neue Höhen, 53 Aktien fielen auf neue Tiefs. Sun Micro Aktien wurden am häufigsten gehandelt (-0,45%, 69 Mio), danach kamen die von Cisco Systems (+1,1%, 54 Mio) und dann die von Adelphia (-6,8%, 52 Mio).
Marktbeherrschende Themen waren wieder die Umsatz- und Gewinnwarnungen der Unternehmen sowie die Krise im Nahen Osten. „Der Markt sorgt sich darüber, dass die Auseinandersetzungen im Nahen Osten zu einem weiteren Ölpreisanstieg führen und so den Wirtschaftsaufschwung untergraben könnte“, erklärte Hugh Johnson von der First Albany.
Analysten weisen darauf hin, dass aktuell eindeutig die negativen Nachrichten dominieren: „Jeder Portfolio Manager der einen Verkaufsgrund gesucht hat, hat ihn bestimmt gefunden“, meint Johnson.