New Yorker Börse: Turbulenzen


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Peet:

New Yorker Börse: Turbulenzen

 
04.06.02 07:45
New Yorker Börse: Turbulenzen

(Instock) Zu Wochenbeginn zierten sich die Indizes mit roten Vorzeichen. Die US-Aktien litten unter warnenden Analystenkommentaren. Zudem fehlten aussagekräftige, neue Konjunkturdaten – diese werden erst am Freitag erwartet. Händler sprachen gar von einem Käuferstreik. Der Dow-Jones-Index büßte 215 Zähler oder 2,2 Prozent auf 9.709 Punkte ein, während der breiter gefasste S&P-500 26 Zähler oder 2,5 Prozent auf 1.040 Punkte nachgab. An der Technologiebörse Nasdaq schloss der Composite-Index mit 1.562 Punkten – ein Minus von 53 Zählern oder 3,3 Prozent. Am Rentenmarkt schloss die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe unverändert mit 5,04 Prozent. Die 30-jährige Staatsanleihe rentierte zuletzt mit 5,62 Prozent (+ 1 Stelle). Im Blickpunkt Chipriese Intel wird am Donnerstag über seine Geschäfte berichten und möglicherweise seine Prognosen erneut nach unten anpassen – so zumindest die Befürchtungen. Zu Wochenbeginn ging es 3,8 Prozent auf 26,58 Dollar bergab. Konkurrent AMD rutschte 5,4 Prozent auf 10,81 Dollar ab. Mit einem Abschlag von 3 Prozent wartete der Softwarekonzern Microsoft auf. Dabei soll das Unternehmen nach Berichten des "Wall Street Journal" einem Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC zugestimmt haben und damit Vorwürfe im Zusammenhang mit einer eigenwilligen Quartalsbilanzierung aus dem Weg geräumt haben. Schlusskurs: 49,37 Dollar. Im Internetbereich bahnt sich eine milliardenschwere Übernahme an. Der E-Commerce-Konzern USA Interactive (- 12,6 Prozent auf 24,90 Dollar) will die verbliebenen Anteile an seinen Töchtern Expedia, Hotels.com und Ticketmaster übernehmen. Kostenpunkt: 4,5 Milliarden Dollar in Aktien. Tyco befand sich zu Wochenbeginn im freien Fall. Dennis Kozlowski, bisheriger Vorstandschef des skandalumwitterten Mischkonzerns, ist wegen privater Schwierigkeiten mit dem Finanzamt zurückgetreten. Nun wird händeringend nach einem Nachfolger gesucht. Die Aktie tauchte 27 Prozent auf 16,02 Dollar ab. Schwach zeigte sich Oracle – die Anteile gaben 7,6 Prozent auf 7,32 Dollar nach. Am Freitag waren bereits 5,9 Prozent verlorengegangen. Vor der im Wochenverlauf anstehenden Quartalsbilanz wächst offenbar die Angst vor einer neuen Gewinnwarnung des Datenbank-Spezialisten. Zudem steht offenbar eine neue Entlassungswelle vor der Tür. Einige kleinere Branchenkollegen notierten ebenfalls im Minus: UBS und Lehman Brothers hatten ihre Gewinnschätzungen für die Jahre 2002 und 2003 nach unten revidiert. Stellvertretend für die Branche rutschte Checkpoint 4,1 Prozent auf 15,50 Dollar ab. Ein Software-Fehler hat eine Verkaufswelle bei Knight Trading im vorbörslichen Handel ausgelöst. Die Aktie büßte zeitweilig mehr als 50 Prozent ein. Am Ende schrumpfte das Minus auf 6,8 Prozent zusammen. Letzte Notiz: 5,92 Dollar.  
 
[ Montag, 03.06.2002, 22:28 ]  

 

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bye peet
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Wolkenstein:

Das war ja zu erwarten

 
04.06.02 07:49
Habe mich sowieso schon gewundert, dass das nicht schon früher passiert ist. Der Aufschwung kann nicht kommen, die Märkte sind gesättigt und das Verbrauchervertrauen ist gestört (in den USA nach dem 11. September, in Europa dank dem €).
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