Sorgen bezüglich der für diese Woche anstehenden US-Konjunkturzahlen, haben am Montag für
einen missglückten ersten Handelstag in New York gesorgt. Dabei zeigten die wichtigsten Aktien-Indizes der New York
Stock Exchange eine sehr schwache Entwicklung.
So schloss der Dow Jones-Index der 30 wichtigsten Industriewerte bis Handelsschluss 2,89 Prozent im Minus bei 9.269,50
Punkten während der breiter angelegte S&P 500-Index um 2,83 Prozent auf 1.078,30 Zähler absackte.
Zunächst war im Handelsverlauf Skepsis bezüglich der Militäroperation in Afghanistan aufgekeimt. Händlern zufolge gab es
am Markt Befürchtungen, dass diese langwierig werden könnte. Darüber hinaus habe es ernsthafte Konjunktursorgen
gegeben, hieß es. So stehen für diese Woche eine Reihe wichtiger US-Konjunkturindiaktoren auf dem Programm.
So wird etwa am morgigen Dienstag das für die US-Wirtschaft wichtige Verbrauchervertrauen für Oktober veröffentlicht
oder am Mittwoch die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal. Nicht zuletzt folgen am Donnerstag der
Einkaufsmanagerindex der nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) für Oktober und am Freitag der
Arbeitsmarktbricht für den gleichen Monat. Die Anleger würden damit rechnen, dass die Daten ein eher negatives
Gesamtbild für die US-Wirtschaft abgeben werden, nachdem diese die Ereignisse vom 11. September voll mit einschließen
würden, sagten Händler. Das habe an der Wall Street zu verstärkten Verkäufen geführt.
Stärkster Verlierer im Dow Jones waren Boeing . Viele Anleger hätten sich von ihren Aktien des Luft- und
Raumfahrtkonzerns getrennt, nachdem Boeing das Rennen um den etwa 200 Milliarden US-Dollar schweren Auftrag für das
neue US-Kampfflugzeug "Joint Strike Fighter" gegen den Konkurrenten Lockheed Martin verloren habe, sagten Händler. Die
Entscheidung der US-Regierung über diesen größten Rüstungsauftrag der Geschichte fiel am Freitag nach Börsenschluss.
Boeing revidierte unmittelbar danach seine Umsatzprognose für das Jahr 2002 um 1 Milliarde US-Dollar nach unten. Boeing
sanken am Montag um 10,43 Prozent auf 33,75 Dollar. Die Aktien von Lockheed Martin sanken nach noch soliden
Zugewinnen im Mittagshandel um 1,84 Prozent auf 49,00 Dollar.
Die Aktien von United Technologies konnten nachhaltig keine positiven Impulse aus dem Zuschlag für Lockheed verbuchen,
obwohl das Unternehmen von diesem Auftrag mit profitiert. Die Aktien sanken um 4,51 Prozent auf 54,44 Dollar. Zu United
Technologies gehört der Turbinen-Hersteller Pratt & Whitney. Pratt & Whitney wird gemäß einem Zulieferkontrakt für den
"Joint Strike Fighter" (JSF) Triebwerke entwickeln. Der Auftrag habe ein Volumen von mehr als 4 Milliarden US-Dollar, teilte
das Unternehmen bereits am Freitag mit.
Schlechte Nachrichten von der Schnell-Restaurant-Kette McDonald s brachten den Dow im Nachmittagshandel zusätzlich
unter Druck. So will der Konzern angesichts der gegenwärtig schwachen weltwirtschaftlichen Lage im Jahr 2002 200
weniger Restaurants neu eröffnen als in diesem. Außerdem rechnet McDonald s im kommenden Jahr mit einem langsameren
Gewinnwachstum. Die Aktien verloren 5,77 Prozent auf 27,28 Dollar.
Zu den großen Verlierern gehörten außerdem am Montag Einzelhandelstitel und Bank-Aktien. So gaben Wal-Mart 2,85
Prozent auf 51,90 Dollar ab, KMart sanken um 5,91 Prozent auf 6,21 Dollar und Citigroup verloren 4,59 Prozent auf 46,35
Dollar.
Die Aktien von Hughes Electronics sanken um 6,45 Prozent auf 14,36 US-Dollar. General Motors hat am Montag das Angebot
von EchoStar Communications zum Kauf der Satelitten-TV-Sparte akzeptiert. EchoStar wird rund 26 Milliarden Dollar für
Hughes zahlen.
Nach einem freundlichen Ausblick auf die Ergebnissituation im zweiten Geschäftsquartal legten die Aktien des
Logistik-Konzerns Fedex um 3,50 Prozent auf 40,86 Dollar zu. Fedex erwartet für diesen Zeitraum einen Gewinn je Aktie
zwischen 40 und 45 US-Cent. Dies läge deutlich über den Analystenschätzungen.
Aktien der UAL-Holding , zu der die Fluggesellschaft United Airlines gehört, verbuchten zunächst ein deutliches Kursplus
von über 6 Prozent. Zuvor war der Rücktritt des Chefs der Airline, James Goodwin, bekannt geworden. Bis Handelsende
bröckelten die Gewinne jedoch wieder und der Titel stand schließlich mit 1,58 Prozent im Plus bei 14,15 Dollar
einen missglückten ersten Handelstag in New York gesorgt. Dabei zeigten die wichtigsten Aktien-Indizes der New York
Stock Exchange eine sehr schwache Entwicklung.
So schloss der Dow Jones-Index der 30 wichtigsten Industriewerte bis Handelsschluss 2,89 Prozent im Minus bei 9.269,50
Punkten während der breiter angelegte S&P 500-Index um 2,83 Prozent auf 1.078,30 Zähler absackte.
Zunächst war im Handelsverlauf Skepsis bezüglich der Militäroperation in Afghanistan aufgekeimt. Händlern zufolge gab es
am Markt Befürchtungen, dass diese langwierig werden könnte. Darüber hinaus habe es ernsthafte Konjunktursorgen
gegeben, hieß es. So stehen für diese Woche eine Reihe wichtiger US-Konjunkturindiaktoren auf dem Programm.
So wird etwa am morgigen Dienstag das für die US-Wirtschaft wichtige Verbrauchervertrauen für Oktober veröffentlicht
oder am Mittwoch die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal. Nicht zuletzt folgen am Donnerstag der
Einkaufsmanagerindex der nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) für Oktober und am Freitag der
Arbeitsmarktbricht für den gleichen Monat. Die Anleger würden damit rechnen, dass die Daten ein eher negatives
Gesamtbild für die US-Wirtschaft abgeben werden, nachdem diese die Ereignisse vom 11. September voll mit einschließen
würden, sagten Händler. Das habe an der Wall Street zu verstärkten Verkäufen geführt.
Stärkster Verlierer im Dow Jones waren Boeing . Viele Anleger hätten sich von ihren Aktien des Luft- und
Raumfahrtkonzerns getrennt, nachdem Boeing das Rennen um den etwa 200 Milliarden US-Dollar schweren Auftrag für das
neue US-Kampfflugzeug "Joint Strike Fighter" gegen den Konkurrenten Lockheed Martin verloren habe, sagten Händler. Die
Entscheidung der US-Regierung über diesen größten Rüstungsauftrag der Geschichte fiel am Freitag nach Börsenschluss.
Boeing revidierte unmittelbar danach seine Umsatzprognose für das Jahr 2002 um 1 Milliarde US-Dollar nach unten. Boeing
sanken am Montag um 10,43 Prozent auf 33,75 Dollar. Die Aktien von Lockheed Martin sanken nach noch soliden
Zugewinnen im Mittagshandel um 1,84 Prozent auf 49,00 Dollar.
Die Aktien von United Technologies konnten nachhaltig keine positiven Impulse aus dem Zuschlag für Lockheed verbuchen,
obwohl das Unternehmen von diesem Auftrag mit profitiert. Die Aktien sanken um 4,51 Prozent auf 54,44 Dollar. Zu United
Technologies gehört der Turbinen-Hersteller Pratt & Whitney. Pratt & Whitney wird gemäß einem Zulieferkontrakt für den
"Joint Strike Fighter" (JSF) Triebwerke entwickeln. Der Auftrag habe ein Volumen von mehr als 4 Milliarden US-Dollar, teilte
das Unternehmen bereits am Freitag mit.
Schlechte Nachrichten von der Schnell-Restaurant-Kette McDonald s brachten den Dow im Nachmittagshandel zusätzlich
unter Druck. So will der Konzern angesichts der gegenwärtig schwachen weltwirtschaftlichen Lage im Jahr 2002 200
weniger Restaurants neu eröffnen als in diesem. Außerdem rechnet McDonald s im kommenden Jahr mit einem langsameren
Gewinnwachstum. Die Aktien verloren 5,77 Prozent auf 27,28 Dollar.
Zu den großen Verlierern gehörten außerdem am Montag Einzelhandelstitel und Bank-Aktien. So gaben Wal-Mart 2,85
Prozent auf 51,90 Dollar ab, KMart sanken um 5,91 Prozent auf 6,21 Dollar und Citigroup verloren 4,59 Prozent auf 46,35
Dollar.
Die Aktien von Hughes Electronics sanken um 6,45 Prozent auf 14,36 US-Dollar. General Motors hat am Montag das Angebot
von EchoStar Communications zum Kauf der Satelitten-TV-Sparte akzeptiert. EchoStar wird rund 26 Milliarden Dollar für
Hughes zahlen.
Nach einem freundlichen Ausblick auf die Ergebnissituation im zweiten Geschäftsquartal legten die Aktien des
Logistik-Konzerns Fedex um 3,50 Prozent auf 40,86 Dollar zu. Fedex erwartet für diesen Zeitraum einen Gewinn je Aktie
zwischen 40 und 45 US-Cent. Dies läge deutlich über den Analystenschätzungen.
Aktien der UAL-Holding , zu der die Fluggesellschaft United Airlines gehört, verbuchten zunächst ein deutliches Kursplus
von über 6 Prozent. Zuvor war der Rücktritt des Chefs der Airline, James Goodwin, bekannt geworden. Bis Handelsende
bröckelten die Gewinne jedoch wieder und der Titel stand schließlich mit 1,58 Prozent im Plus bei 14,15 Dollar