Vielleicht solltest Du einfach einmal Meldungen in der Wirtschaftspresse lesen?!
Ich empfehle Dir hier:
die Finanzial Times Deutschland: www.ftd.de
die Welt: www.diewelt.de
den Spiegel: www.spiegel.de
den Focus: www.focus.de
Nur ein Zitat aus der FTD:
"Der Abgeordnete Gerald Weiß, Chef des Arbeitnehmerflügels der Unionsfraktion, nannte es einen Etikettenschwindel, das Zusammenstreichen der Eigenheimförderung als familiengerechte Ausgestaltung zu bezeichnen. Nach Ansicht des haushaltspolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Dietrich Austermann, wird die Koalitionsvereinbarung das Wirtschaftswachstum in Deutschland beschädigen, die Zahl der Arbeitslosen erhöhen und zu weiteren Einnahmeausfällen bei Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungsträgern führen. Der Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandvereinigung, Hans Michelbach, warf der Koalition "die größte Steuerlüge in der Geschichte der Bundesrepublik" vor und nannte die Vereinbarung ein "Programm zur weiteren Vernichtung des Mittelstands".
Die Welt:
"Die Vorschläge der Hartz-Kommission zur Reform des Arbeitsmarktes stoßen bei den sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstituten auf deutliche Skepsis. Die Umsetzung der Vorschläge werde „die hoch gesteckten Erwartungen auf rasche Entlastung am Arbeitsmarkt nicht erfüllen“, warnen die Wirtschaftsforscher in ihrem Herbstgutachten. Sie könnten eine „ursachengerechte Therapie“ nicht ersetzen. Das Ziel der Kommission um VW-Personalvorstand Peter Hartz, die Arbeitslosenzahl innerhalb von drei Jahren um zwei Millionen zu drücken, nennt das Gutachten „illusorisch“. Die Institute rechnen vielmehr im kommenden Jahr mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt auf 4,1 Millionen."
oder:
"Die wirtschaftlichen Aussichten verdüstern sich, nicht zuletzt auf Grund der rot-grünen Reformen. Das ist das Fazit des Herbstgutachtens der sechs führenden Wirtschaftforschungsinstitute. Das Finanzpaket der neuen Regierung könnte im nächsten Jahr rund einen halben Prozentpunkt Wachstum kosten, sagte Joachim Scheide vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) bei Vorlage des Herbstgutachtens in Berlin. Der Aufschwung werde "nicht mal ansatzweise gelingen", sagte Gustav Horn vom Deutschen Institut für Weltwirtschaft (DIW). Während seine Kollegen im laufenden Jahr mit 0,4 Prozent Wachstum und 1,4 Prozent im kommenden Jahr rechnen, droht nach Horns Meinung eine Stagnationsphase mit entsprechend negativen Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. Sogar die Gefahr einer Deflation sei gegeben, warnt Horn. "Wenn sich die Entwicklung fortsetzt, können wir nicht ausschließen, dass sich Deutschland auf den japanischen Weg begibt."
Quelle: Die Welt
www.welt.de/daten/2002/10/23/1023wi364033.htx