Gerichtshof bejaht Millionenstrafen gegen Luftfrachtkartell

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 332
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Lufthansa-Flugzeug beim Entladen.
- pixabay.com

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Mehrere große Fluggesellschaften sind mit ihren Klagen gegen millionenschwere EU-Kartellstrafen vor dem höchsten Gericht der Europäischen Union gescheitert. Damit haben die Geldbußen von insgesamt rund 776 Millionen Euro bis auf eine Ausnahme Bestand, die die Europäische Kommission wegen unerlaubter Preisabsprachen verhängt hatte. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) wies nahezu alle Rechtsmittel der 13 Airlines gegen ein vorheriges Urteil des EU-Gerichts zurück.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Nur dem Rechtsmittel der skandinavischen SAS Cargo Group gaben die Richterinnen und Richter in Luxemburg teilweise statt, da Fehler bei der Berechnung der gegen sie verhängten Buße unterlaufen seien. Die Geldbuße wurde dementsprechend herabgesetzt. Die deutsche Lufthansa hatte von einer Kronzeugenregel profitiert und musste keine Strafe zahlen, war aber trotzdem mit einer Klage beteiligt.

Die Kommission hatte die Geldbußen für Kartellverstöße zwischen 1999 und 2006 verhängt. Bei dem Kartell ging es etwa um Aufschläge für Treibstoff und Sicherheitsleistungen sowie die Weigerung, Spediteuren eine Provision auf diese Aufschläge zu bezahlen.

Der Rechtsstreit zog sich lange hin, da ein erster Beschluss der Brüsseler Behörde aus dem Jahr 2010 zunächst vom EU-Gericht gekippt worden war. 2017 legten die Wettbewerbshüter dann einen neuen Beschluss vor, der auf die vom Gericht aufgezeigten Mängel einging und die Bußen um rund 24 Millionen Euro reduzierte./vni/DP/jha

Werte aus dem Artikel:
Lufthansa Aktie 9,122 € +3,40%
SAS -   0,00%

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6J027 , DE000NB6WXS6 , DE000NB6X7X9 , DE000NG6FG14 , DE000NG6QEA1 , DE000NG6WAL4 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend