tommasch: Die Drachme würde (sofort) 50% abwerten, so nachzulesen bei Hopp. Die Folgen habe ich schon mal in 1556 am 18.02. kurz beschrieben. Interessant ist aber auch, dass die übrigen Europartner sich bislang bedeckt halten und Schäuble den Vortritt lassen, mal abgesehen vom Eurogruppenchef, der aber bislang nur auf die 6-Monatsfrist reagierte, die sich GR ausbedungen hat. Proteste der SPD und der Grünen (die LINKE - Eurogegner - steht wohl noch aus) begleiten zuverlässig den Ansatz von Hrn. Schäuble, obschon man wenigstens bei der SPD weiß, dass man auf Einstimmigkeit setzen muss. Wie sollen denn hierauf Finnen, Niederländer, Slowaken, oder gar die balt. Staaten reagieren? Der Grexit ist nahe - oder wird nur kurz hinausgeschoben? Die GR wiederum betonen, nun "alles getan zu haben" und hegen derweil hohe Hoffnungen, was ihre Überzeugungskünste anbelangt. Das ganze muss auch noch durch den dt. Bundestag - oder man lässt es. Ob die Mahnung aus den USA nützt? Wir werden's sehen!