Neues E-Mail Virus"Bugbear"


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Neues E-Mail Virus"Bugbear"

 
04.10.02 18:37
Computer-Viren
E-Mail-Virus „Bugbear“ breitet sich rasend schnell aus


 


 
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 4. Okt. 2002 Das E-Mail-Virus „Bugbear“ hat innerhalb weniger Tage Millionen Windows-Computer rund um den Globus befallen und breitet sich nach Einschätzung von Experten rasend schnell aus. Der erstmals am Sonntag gemeldete „Wurm“ sei bereits in ganz Westeuropa, den USA, Australien, Indien und Brasilien aufgetreten, warnten die Anti-Viren-Experten von Network Associates am Freitag in München. „Bugbear“ gilt als sehr aggressiv, kann aber mit Hilfe der neuesten Versionen der Antiviren-Programme entdeckt und gelöscht werden.

Innerhalb weniger Tage erhielt Network-Associates-Konkurrent Symantec australischen Angaben zufolge mehr Meldungen über infizierte Computer als beim mächtigen „Klez"-Virus im Februar. Die Virenschutz-Firmen versahen den offenbar aus Malaysia stammenden „Bugbear“ (Schreckgespenst), der auch unter dem Namen „Tanatos“ herumgeistert, nun mit der höchsten Risikostufe.

Virus spioniert Kreditkarten-Nummern aus

"Bugbear“ versucht, Sicherheitsprogramme und Firewalls auszuschalten und sich selbstständig an andere Rechner in lokalen Netzwerken sowie sämtliche E-Mail-Partner aus dem Adressbuch eines Nutzers zu verschicken. Dabei wird unter anderem die E-Mail-Adresse des angegriffenen Rechners als angeblicher Absender eingesetzt.  Zudem probiert das Programm, vertrauliche Informationen wie Passwörter und Kreditkarten-Nummern auszuspionieren.  Netzwerk-Drucker können durch „Bugbear“ mit Datenmüll überschwemmt und so lahmgelegt werden.

Angaben australischer Experten zufolge kommt der zuerst in Sydney gesichtete „Bugbear“ als Anhang einer vermeintlich von Freunden oder Bekannten geschickten E-Mail über die Microsoft-Programme Outlook und Outlook Express. Die „Betreff"-Zeile kann Dutzende verschiedener Botschaften tragen, etwa „Greets!“, „Get 8 FREE issues - no risk!“, „Hi“ oder „Re:“. Der so genannte Massmailer-Wurm greift laut Symantec nur Rechner mit Windows-Betriebsystemen an, Computer mit Macintosh, Unix oder Linux sind demnach nicht gefährdet.

Wie die E-Mail-Betreffzeile kann auch das 50.688 Byte große Virus verschiedene Namen tragen, die eine doppelte Datei-Endung besitzen, also etwa „.doc.pif“. Der Name endet auf .exe, .scr oder .pif. Der Wurm nutzt eine seit längerem bekannte Sicherheitslücke in den Microsoft-Browsern Internet Explorer der Versionen 5.01 und 5.5 aus, solange diese Programme nicht per Update auf den neuesten Stand gebracht worden sind.

Anti-Viren-Experten unter www.mcafee. com/anti-virus/viruses/bugbear und securityresponse.symantec. com/avcenter/venc/data/w32.bugbear†mm.html. Ein Gegenmittel unter vil.nai.com/vil/stinger. Update zum Internet Explorer unter www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS02-047.asp

Text: AFP

mfg N.P.
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Willi1:

war so gemeint, siehe unten ... o.T.

 
04.10.02 18:39
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Linus:

immer wieder das gleiche Konzept...

 
04.10.02 18:40
Outlook / Exchange ist nun mal nicht sicher !!!

Da gibts noch Arbeit, billiboy
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vanSee:

"Schreckgespenst" weiter auf dem Vormarsch

 
05.10.02 16:15
"Schreckgespenst" weiter auf dem Vormarsch

Der offenbar aus Malaysia stammende Computer-Wurm "Bugbear" (Schreckgespenst) verbreitet sich weltweit mit großer Geschwindigkeit. Erste Meldungen zum Schädling hatte es am Montag gegeben. Berichten verschiedener Medien zu Folge soll er sich besonders schnell auf Rechnern in England verbreiten, gefolgt von Australien und Neuseeland. Aber auch in den USA, ganz Westeuropa, Indien und Brasilien steige die Zahl der befallenen Computer. Laut Antiviren-Softwarehersteller McAfee sind in den USA 4,3 Prozent, in Europa bereits 14 Prozent und in Australien über ein Viertel aller gescannten Rechner von "Bugbear" befallen. Anzeige  


Der Schädling wird von Experten als besonders gefährlich eingestuft, weil er vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarten-Nummern auszuspähen versucht. Zu seiner Verbreitung nutzt der Wurm eine seit längerem bekannte Sicherheitslücke in Microsofts EMail-Programmen Outlook und Outlook Express. (tig/c't)

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