Prodacta: "traumhafter" Anstieg Neuer Markt ohne Richtung
Plus, Minus, Plus, Minus - der Neue Markt kann sich am Freitag einfach
nicht entscheiden und schwankt zwischen Gewinn- und Verlustzone.
Am frühen Nachmittag liegt der Nemax50 mit 0,6 Prozent bei 927
Punkten im Minus, der Nemax All Share gibt 0,6 Prozent auf 948 Zähler nach.
Händler rechnen mit einem weiterhin volatilen Handelsverlauf, da es zwar
gute Nachrichten aus Amerika gabe, allerdings habe die Warnung des FBI vor
neuen Terroranschlägen die Anleger wieder verunsichert. Auch prägten
Gewinnmitnahmen nach den starken Zuwächsen der letzten Tage das Bild.
Positiv seien allerdings die Ergebnisse von Juniper Networks zu bewerten.
Der US-Netzwerkausrüster hatte am Vorabend ein über den Erwartungen von
Analysten liegendes Ergebnis für das dritte Quartal vermeldet.
Die Nachrichten der Neue Markt-Unternehmen waren allerdings mal wieder
weniger gut. Der Münchener Filmverleiher Constantin Film hat auf Grund
von Verschiebungen von Verleihstarts sein Gewinnziel für 2001 reduziert. Der
Gewinn soll nun nur noch bis zu fünf Millionen Euro betragen und nicht mehr 9
Millionen Euro. Die Aktie brach 15 Prozent auf 7,12 Euro ein.
Auch TelesensKSCL, das Abrechnungssysteme für die
Telekommunikationsindustrie herstellt, warnte man werde die Prognosen für
das laufende Geschäftsjahr aufgrund der schwierigen Marktbedingungen nicht
erreichen. Die Aktie gab 10 Prozent auf 0,72 Euro nach.
Das dänische Biotechunternehmen Genmab hat seinen Verlust in den ersten
neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 9,8 Millionen Dollar
ausgeweitet. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch bei
1,1 Millionen Dollar gelegen. Die Aktie konnte nach schwachem Start mit 4,8
Prozent bei 17,93 Euro ins Plus drehen.
Eine wahre Kursexplosion gab es für die Aktie des angeschlagenen
IT-Dienstleisters Prodacta, die zeitweise über 500 Prozent zulegte. Händler
sagten, einige Anleger würden wohl über eine Rettung des von der Insolvenz
bedrohten Unternehmens spekulieren. Am Nachmittag lag das Plus noch bei
414 Prozent auf 0,36 Euro.
Die Aktie des italienischen Finanzdienstleister Bipop wurde wegen einer
bevorstehenden Mitteilung beim Stand von Plus 2,2 Prozent bei 2,30 Euro vom
Handel ausgesetzt. Auch am Nachmittag wurde das Papier noch nicht wieder
gehandelt.
Plus, Minus, Plus, Minus - der Neue Markt kann sich am Freitag einfach
nicht entscheiden und schwankt zwischen Gewinn- und Verlustzone.
Am frühen Nachmittag liegt der Nemax50 mit 0,6 Prozent bei 927
Punkten im Minus, der Nemax All Share gibt 0,6 Prozent auf 948 Zähler nach.
Händler rechnen mit einem weiterhin volatilen Handelsverlauf, da es zwar
gute Nachrichten aus Amerika gabe, allerdings habe die Warnung des FBI vor
neuen Terroranschlägen die Anleger wieder verunsichert. Auch prägten
Gewinnmitnahmen nach den starken Zuwächsen der letzten Tage das Bild.
Positiv seien allerdings die Ergebnisse von Juniper Networks zu bewerten.
Der US-Netzwerkausrüster hatte am Vorabend ein über den Erwartungen von
Analysten liegendes Ergebnis für das dritte Quartal vermeldet.
Die Nachrichten der Neue Markt-Unternehmen waren allerdings mal wieder
weniger gut. Der Münchener Filmverleiher Constantin Film hat auf Grund
von Verschiebungen von Verleihstarts sein Gewinnziel für 2001 reduziert. Der
Gewinn soll nun nur noch bis zu fünf Millionen Euro betragen und nicht mehr 9
Millionen Euro. Die Aktie brach 15 Prozent auf 7,12 Euro ein.
Auch TelesensKSCL, das Abrechnungssysteme für die
Telekommunikationsindustrie herstellt, warnte man werde die Prognosen für
das laufende Geschäftsjahr aufgrund der schwierigen Marktbedingungen nicht
erreichen. Die Aktie gab 10 Prozent auf 0,72 Euro nach.
Das dänische Biotechunternehmen Genmab hat seinen Verlust in den ersten
neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 9,8 Millionen Dollar
ausgeweitet. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch bei
1,1 Millionen Dollar gelegen. Die Aktie konnte nach schwachem Start mit 4,8
Prozent bei 17,93 Euro ins Plus drehen.
Eine wahre Kursexplosion gab es für die Aktie des angeschlagenen
IT-Dienstleisters Prodacta, die zeitweise über 500 Prozent zulegte. Händler
sagten, einige Anleger würden wohl über eine Rettung des von der Insolvenz
bedrohten Unternehmens spekulieren. Am Nachmittag lag das Plus noch bei
414 Prozent auf 0,36 Euro.
Die Aktie des italienischen Finanzdienstleister Bipop wurde wegen einer
bevorstehenden Mitteilung beim Stand von Plus 2,2 Prozent bei 2,30 Euro vom
Handel ausgesetzt. Auch am Nachmittag wurde das Papier noch nicht wieder
gehandelt.