I N H A L T
MARKTUMFELD & KONJUNKTUR
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung
MOMENTANALYSEN & HANDELSANREGUNGEN
5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz-/Gewinnwarnung
8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet
NACHRICHTEN/AKTUELLES & RESEARCH
9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen
RUBRIKEN & HINWEISE
13. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
15. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
16. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
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Liebe Leserinnen und Leser,
INHALT
Nach dem langen IPO-Stau draengen mit zunehmender Erholung des
Neuen Marktes erfahrungsgemaess vor allem diejenigen Unternehmen
an die Boerse, die dringend Liquiditaet benoetigen bzw. die den
Boersengang bereits einmal verschieben mussten. Unserer Ein-
schaetzung nach zaehlt die MUELLER lila Logistik, deren Boersen-
gang bereits am 4. April mangels Interesses verschoben werden
musste, zu dieser Gattung von Unternehmen, die die ersten Erho-
lungsanzeichen am Neuen Markt fuer einen schnell durchgepeitsch-
ten Boersengang nutzen wollen.
So gab das Unternehmen gestern ueberraschend bekannt, den Boer-
sengang nun nachzuholen, und setzte den Beginn der Zeichnungs-
frist kurzerhand auf den heutigen Dienstag fest. Da unser IPO-
Newsletter aufgrund eines Feiertages in dieser Woche einen Tag
spaeter erscheint, entschlossen wir uns, die Neuemission im
heutigen Neuer-Markt-Newsletter zu analysieren, um unseren
Lesern zum Beginn der Zeichnungsfrist eine Orientierungshilfe
zu geben.
MARKTKOMMENTAR
Worauf sind die juengsten Kursgewinne an den Aktienmaerkten zu-
rueckzufuehren? Darauf gibt es sicherlich tausend Antworten, die
alle in gewisser Weise zutreffend sind. Simplifizierend jedoch
flutete Greenspan mit den massiven Zinssenkungen seit Jahresbe-
ginn die US-Volkswirtschaft mit Liquiditaet. Parallel dazu sind
die Geldmarktfonds aufgrund der fallenden Zinsen immer weniger
attraktiv.
Auf dem stark ermaessigten Niveau steigen dann die ersten,
mutigen Investoren ein. Andere beobachten dies und fuehlen sich
ebenfalls zum Einstieg animiert. Auf diese Weise werden chart-
technische Marken wie juengst die 2.200-Marke an der NASDAQ
durchbrochen, was positiv interpretiert wird und Anschlusskaeufe
nach sich zieht. Boomt die weltweite Technologieleitboerse
NASDAQ, zieht auch der NEUE MARKT nach.
AUSBLICK
Zwar sind wir nicht der Meinung, dass sich die Geschichte von
1999 und Anfang 2000 wiederholt, auf dem niedrigen Kursniveau
sollten die Wachstumsaktien ihre Erholung aber noch einige Zeit
fortsetzen koennen, ohne an fundamentale Bewertungsgrenzen zu
stossen. Natuerlich wird die Luft nach oben hin duenner, die
Gefahr einer Konsolidierung oder gar Korrektur steigt mit jedem
gewonnenen Index-Punkt. In chart- und markttechnischer Hinsicht
sind wir jedoch der Meinung, dass der NEMAX all share bis zum
Jahresende ein Erholungspotential bis zu 2.600 Punkten aufweist,
waehrend bei der NASDAQ zum Jahresultimo ein Indexstand von nahe
3.000 Punkten durchaus moeglich erscheint.
Wir freuen uns fuer unsere Leser sowie fuer alle Aktionaere am
Neuen Markt, dass nun scheinbar definitiv bessere Zeiten vor uns
liegen, und hoffen, dass die Investoren aus der zurueckliegenden
Baisse soviel gelernt haben, dass sie nunmehr eine effiziente
Limittechnik als festen Bestandteil in ihre Anlagestrategie
integrieren.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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Index 21.05. % Vortag 12-M.Hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 11.337 +0,32 % 10.971 - 3,2 % + 5,1 %
NASDAQ COMP. 2.305 +4,85 % 4.289 -55,0 % - 6,7 %
DAX 30 6.249 +1,01 % 7.491 -23,3 % - 2,8 %
NEMAX ALL 1.895 +2,08 % 6.645 -77,6 % -31,0 %
EUROSTOXX 50 4.558 +0,27 % 5.435 -17,5 % - 4,3 %
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3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
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Weiterhin bildet der Neue Markt die Entwicklung der US-ameri-
kanischen Technologieleitboerse NASDAQ ab. Angenehm fuer die
Aktionaere am Neuen Markt ist hierbei, dass aus den USA derzeit
sehr positive Signale kommen. So konnte der DJIA in der letzten
Woche aus seiner 8-Monats-Tradingrange zwischen 10.000 und
11.000 Punkten ausbrechen und sich nachhaltig ueber der 11.000er
Marke festsetzen. Auch die NASDAQ behauptete sich in der letzten
Woche im oberen Bereich der 3-woechigen Tradingrange zwischen
1.900 und 2.200 Punkten, bis dem COMPOSITE am gestrigen Montag
ein nachhaltiger Ausbruch auf 2.300 Punkte gelang - ein sehr
positives Zeichen.
Die zurueckliegende Konsolidierung von NEUER MARKT und NASDAQ
der letzten drei Wochen kann dabei als Korrektur auf die voran-
gegangene April-Rallye betrachtet werden, die nun vorueber sein
duerfte. Vor dem Hintergrund der juengsten Konjunkturdaten, die
ueberwiegend das Durchschreiten der Talsohle und eine gegen
Jahresende zu erwartende Erholung erkennen lassen, weisen die
US-Maerkte derzeit in fundamentaler Hinsicht vergleichsweise
geringe Downside-Risiken auf, obgleich die starken Kursanstiege
der juengsten Vergangenheit eine technische Gegenbewegung nicht
ausschliessen. So liegt der DJIA derzeit knapp 24 % ueber seinem
8-Wochentief.
In den kommenden Wochen erwarten wir am NEUEN MARKT eine breit-
gefasste Seitwaertsphase mit Aufwaertstendenz bei nach wie vor
hoher Volatilitaet. Aufgrund der makrooekonomischen Rahmendaten,
die langsam mehr Konjunktur-Optimismus zulassen duerften, rech-
nen wir nach den Sommermonaten mit einem Ausbruch aus dieser
Seitwaertsphase nach oben hin.
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4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung
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PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance Stop-L. Haltezeit
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COMROAD 200 11,00 14,90 + 35 % 13,00 4. Wo
BB BIOTECH 150 70,90 87,60 + 24 % 77,00 8. Wo
COMPUTERLINKS 120 45,11 57,84 + 28 % 47,00 8. Wo
MEDION 50 84,99 106,49 + 25 % 91,00 8. Wo
LIQUIDITAET: 125.744,30 Euro (82 %) Schlusskurse XETRA
DEPOTWERT: 28.385,30 Euro (18 %) MO, 21.05.01
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GESAMTWERT: 154.129,60 Euro (letzte Woche 152.868,30 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: + 7,5 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 31,0 %
-------------
Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 38,5 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 54,1 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 43,0 %
-------------
Outperformance Benchmark im selben Zeitraum + 97,1 Prozentpunkte
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5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
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2. ANLAUF: Erst zum 4. April plante das Unternehmen zum ersten-
mal den Gang an den Neuen Markt. Aufgrund des schlechten Boer-
senumfelds, das zum Zeitpunkt des damals geplanten Boersengangs
jedoch bereits hinreichend bekannt gewesen sein duerfte, musste
man den Boersengang absagen. Rueckwirkend betrachtet markierte
der Neue Markt am 4. April seinen Tiefstpunkt und konnte sich
seitdem um gut 30 % erholen. Dagegen senkte "lila" die Book-
buildingspanne drastisch um ueber 30 %. Hierbei wird, wie von
uns damals dargestellt, deutlich, dass der Titel damals voellig
ueberteuert war. Der Frage, ob der Titel nun fair bewertet ist,
gehen wir im Rahmen der nachfolgenden Analyse nach.
HISTORIE
1991 uebernahm der heutige Vorstandsvorsitzende und Hauptgesell-
schafter Michael Mueller die Gesellschaft. Unter seinem Einfluss
avancierte die Gesellschaft vom urspruenglichen Transport- und
Kontraktdienstleister zum Anbieter von eLogistik-Dienstlei-
stungen. Kuerzlich erfolgte die Umwandlung in eine AG. Im Vor-
feld des Boersengangs beteiligte sich die DEWB am Unternehmen.
KURZPORTRAIT
Die lila Logistik AG mit Standorten in Boeblingen, Dresden,
Hannover, Leipzig, Magdeburg, Rodgau und Ulm sowie ca. 280 Mit-
arbeitern ist Anbieter von Logistikdienstleistungen, welche die
komplette Supply Chain abdecken und sich am gesamten Lebenszyk-
lus der Kundenprodukte orientieren. Das Unternehmen will sich
als Trendsetter und Benchmark fuer intelligente Logistikdienst-
leistungen (eLogistics) im wachstumsstarken europaeischen Logi-
stikmarkt etablieren. Die vom Unternehmen eingesetzte eLogistic-
Plattform verknuepft den unternehmensuebergreifenden Datenfluss
innerhalb des gesamten Logistikprozesses eines Unternehmens.
GESCHAEFTSBEREICHE
Die lila Logistik ist in den Geschaeftsbereichen Logistics
Design, Trade and Inventory Management, Logistics Operating und
Life Time Supply taetig. Im Kerngeschaeftsfeld Logistics Opera-
ting offeriert die lila Logistik Dienstleistungen zur integra-
tiven Steuerung von Logistik-Prozessen und der Durchfuehrung des
Supply Chain Managements, wie bspw. Leistungen in den Bereichen
Beschaffungsorganisation, Produktionslogistik, Qualitaetskon-
trolle und Distributionsorganisation.
Der Geschaeftsbereich Logistics Design umfasst produkt- und
prozessorientierte Dienstleistungen. Das Softwareprodukt Trade
and Inventory Management ist eine internetbasierte Datenfluss-
Steuerung zur Auslagerung von Beschaffungsvorgaengen; erste
Umsaetze fuer das neue Produkt werden in absehbarer Zeit er-
wartet. Im Geschaeftsbereich Life Time Supply steht die lang-
fristige Bevorratung und Marktversorgung mit Bauteilen und
-elementen sowie Systemkomponenten im Vordergrund. Wie Trade
and Inventory Management befindet sich auch dieses Geschaefts-
feld noch in einer fruehen Entwicklungsphase, erste kleinere
Umsaetze im Geschaeftsbereich Life Time Supply wurden Ende 2000
getaetigt.
Die Kunden stammen meist aus dem produzierenden Gewerbe. Zu den
groessten Kunden - in 2000 entfielen knapp 80 % des Umsatzes
auf die 6 groessten Kunden - zaehlen bspw. Lear Corp., Agilent,
Grundig und Bosch-Siemens.
MARKTUMFELD
Die lila Logistik adressiert mit ihrem Produkt- und Dienst-
leistungsangebot vornehmlich den Markt im Bereich Supply Chain
Management, der im Rahmen des Trends zur produktorientierten
Transportdienstleistung ueber Kontraktdienstleistungen hin zur
internetbasierten Steuerung der kompletten Wertschoepfungskette
liegt. Das Aufgabenspektrum der Logistik erweitert sich so zur
prozessorientierten Koordination der gesamten Supply Chain (Lie-
ferkette).
Neben der Anforderung, Waren- und Datenfluesse unternehmens-
uebergreifend und international zu steuern, konzentrieren sich
die Industrie-Unternehmen zunehmend auf ihr Kerngeschaeft und
lagern ihre Logistik-Sparten komplett an externe Dienstleister
wie die lila Logistik aus, um Kosten zu sparen. In diesem Zusam-
menhang wurden in Deutschland im Jahr 2000 rund 23 % aller Logi-
stikleistungen extern ausgelagert, in den USA waren dies bereits
65 %.
MARKTPOTENTIAL
Die Wachstumsdynamik des weltweiten Marktes fuer Supply Chain
Management ist hoch. So wurde 1998 ein weltweites Marktvolumen
von 5 Mrd USD ausgewiesen, in 2003e soll das Marktvolumen einer
Studie von AMR-Research zufolge bereits 35 Mrd USD betragen. Das
europaeische Gesamtvolumen fuer erweiterte Logistikdienstlei-
stungen in den Bereichen Asset-Based Logistics (Wachstum p. a.
2,5 %) und Kontraktlogistik (Wachstum p. a. 10 %) betrug in 2000
ca. 210 Mio Euro und soll bis 2005 auf 270 Mio Euro ansteigen.
Ein hoeheres Wachstum wird im Bereich eCommerce und Supply Chain
Management (Wachstum 15 % p. a.) erwartet. Der deutlich dyna-
mischste Bereich wird jedoch der Markt fuer eLogistics (IT-ge-
steuerte, internetbasierte vernetzte Plattformen, mit denen sich
saemtliche Logistikprozesse abbilden und steuern lassen) sein
(20-25 % Wachstum p. a.).
GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN
In den zurueckliegenden Geschaeftsjahren 98/99/2000 erwirtschaf-
tete die Gesellschaft einen Umsatz von 7,9/10,5/13,1 Mio Euro
und ein EBIT von 0,31/0,72/-1,1 Mio Euro. Im gleichen Zeitraum
wurde ein Jahresueberschuss von 0,17/0,18/-0,7 Mio Euro ver-
zeichnet. Im laufenden Geschaeftsjahr 2001 erwartet das Unter-
nehmen einen Umsatz von 31,6 Mio Euro, ein EBIT von 2,41 Mio und
einen Jahresueberschuss von 1,25 Mio Euro. In den kommenden Ge-
schaeftsjahren 02e/03e/04e ist ein Umsatz von 66,5/110/153 Mio
Euro, ein EBIT von 7,28/13,9/20,5 Mio Euro und ein Jahresueber-
schuss von 4,1/8,1/12,3 Mio Euro geplant. Im vergangenen 1.
Quartal des laufenden Geschaeftsjahres 2001 wurde der Umsatz um
42 % auf 4,6 Mio Euro gesteigert.
AKTIENSERVICE-RATING
PROSPERIERENDES MARKTUMFELD: Das junge Unternehmen bewegt sich
im prosperierenden und wachstumsstarken Markt fuer Logistik-
dienstleistungen und profitiert dabei vom vorherrschenden Out-
sourcing-Trend, wobei Industrie-Unternehmen ihre Logistiksparten
aus Kostengruenden zunehmend an externe Dienstleister ausglie-
dern.
WETTBEWERB: Im Wettbewerbsvergleich ist die lila Logistik im
Vergleich zu den bereits am Neuen Markt notierten Konkurrenten
jedoch sehr klein und die Geschaeftsaktivitaeten befinden sich
generell noch in einer sehr fruehen Entwicklungsstufe. Das Un-
ternehmen praesentiert sich innovativ. Alleinstellungsmerkmale
sehen wir ungeachtet des publizitaetswirksam vermarkteten An-
spruchs, das gesamte Supply Chain Management-Spektrum ueber alle
Produktlebenszyklen (life-time-cycling) abzubilden, nicht, denn
die Wettbewerber hegen dieses Anspruch ebenfalls, ohne hiermit
Alleinstellungsmerkmale zu insinuieren. Zweifellos ist dieser
Ansatz vielversprechend, im harten Wettbewerb jedoch eher
selbstverstaendlich.
BEWERTUNG: Die Gesellschaft verfolgt ambitionierte Wachstums-
ziele, was zwar gewisse Vorbehalte im Hinblick auf die Planungs-
sicherheit impliziert, in Anbetracht des wachstumsstarken Ge-
samtmarktes jedoch nicht voellig unrealistisch erscheint. Mit
einem 01e-KGV von rund 50 gliedert sich der Titel in die Durch-
schnittsbewertung der Peer-Group (u. a. Thiel Logistik, Micro-
log, D. Logistics) ein, bzw. liegt leicht darueber.
Im Gegensatz zu den bereits etablierten und ungleich groesseren
Wettbewerber befindet sich das Unternehmen jedoch noch in einer
sehr fruehen Entwicklungsstufe. Dies erfordert unserer Ansicht
nach einen substantiellen Risikoabschlag, der hinsichtlich der
branchenkonformen Bewertung nicht beruecksichtigt wurde. Zudem
setzt das guenstig erscheinende 02e-KGV von rund 15 fuer die
Geschaeftsjahre 01e/02e eine Umsatzsteigerung von 140 % bzw.
110 % voraus.
FAZIT: Im Wettbewerbsvergleich halten wir das Unternehmen fuer
unbedeutend. Lila Logistik muss sich am Neuen Markt gegenueber
den ungleich groesseren und profitableren Konkurrenten erst noch
beweisen. Insofern halten wir die Bewertung aufgrund des fehlen-
den Risikoabschlags und der ambitionierten Planung fuer deutlich
ueberhoeht. Wir raten daher von einer Zeichnung ab und empfeh-
len die hierfuer vorgesehenen Mittel in die bereits etablierten,
besser positionierten und profitablen Konkurrenten am Neuen
Markt wie Thiel Logistik oder Microlog zu investieren.
5. April 2001 (Mueller - Die lila Logistik AG, Besigheim)
Segment: Neuer Markt
Branche: Logistikdienstleistungen
Zeichnungsfrist: 22.5.-28.5.01
Bookbuildingspanne: 6,5-7,5 Euro
Konsortium: LBBW, LB Rheinland-Pfalz, equinet Securities
Volumen: 1,7 Mio Aktien + 300.000 Aktien
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6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
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In juengster Zeit markttechnisch vielleicht etwas ueberstrapa-
ziert, ist und bleibt das Thema regenerative Energien in den
naechsten zehn Jahren fundamental jedoch zunehmend interessant.
Vor wenigen Tagen hob bspw. Bundesumweltminister Trittin im
Rahmen eines oeffentlichen Auftrittes hervor, dass der Ausbau
der erneuerbaren Energien die Umwelt entlastet, das Klima
schuetzt und neue Arbeitsplaetze schafft. Trittin betonte dabei,
dass die Bundesregierung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) und Massnahmen wie der Oekosteuer verlaessliche Rahmen-
bedingungen und ein gutes Investitionsklima fuer den Ausbau der
erneuerbaren Energien geschaffen hat.
Heute sind in der Bundesrepublik bereits 70.000 Arbeitsplaetze
in diesem Bereich angesiedelt. Die Bundesregierung will den An-
teil der erneuerbaren Energien bis 2010 verdoppeln. Die Kohlen-
dioxid-Einsparung durch erneuerbare Energien von 25 Mio Tonnen
im Jahr 2000 soll auf 50 Mio Tonnen in 2010 verdoppelt werden.
Bei der Nutzung der Windenergie sei Deutschland nach den Worten
Trittins Weltmeister. Neben der Biomasse-Verordnung, die im Juni
in Kraft treten soll, tragen auch das Marktanreizprogramm und
das 100.000-Daecher-Solarstromprogramm zum beschleunigten Ausbau
der erneuerbaren Energien bei. Beim Marktanreizprogramm werden
Solarkollektor-, Photovoltaik-, Biomasse-, Biogas- und Tiefen-
geothermieanlagen gefoerdert.
Nun solle die Bioenergie mit ebensolcher Dynamik wie die Wind-
energie vorangebracht werden, so Trittin weiter. Kuerzlich wagte
ein in diesem Bereich fuehrendes Unternehmen den Gang an den
Neuen Markt. Hierbei handelt es sich um die FARMATIC biotech
energy AG, die unserer Einschaetzung nach besonderes von der
Biomasse-Verordnung, die im Juni in Kraft treten soll, profi-
tieren wird.
KURZPORTRAIT
Die farmatic biotech energy AG ist eine der fuehrenden Anbie-
terinnen fuer die industrielle Umwandlung von Biomasse in Biogas
zur Erzeugung von regenerativer Energie. Grundlegende For-
schungsaktivitaeten fuer den Einsatz von Biokraftwerkstechnolo-
gie sowie die Erfahrungen in der Entwicklung, Konstruktion und
Errichtung komplexer Anlagen machen farmatic zu einem der welt-
weit kompetentesten Anbieter von Biokraftwerken. Farmatic ver-
fuegt ueber weitreichende Erfahrungen in der Abwassertechnologie
und im Bereich Umweltanlagen. Tochtergesellschaften unterhaelt
man in Ungarn, farmatic Hungaria Kft., und Daenemark, Bigadan
A/S. Das Unternehmen beschaeftigt zur Zeit rund 110 Mitarbeiter.
Biogas ist als regenerative Energiequelle aufgrund der verfueg-
baren Biomasseaufkommen die Alternative zu den knapper werdenden
fossilen Brennstoffen und wird diese in Zukunft teilweise er-
setzen koennen. Das Unternehmen farmatic stellt mit seinem um-
fangreichen Know-how in der Bioquerschnittstechnologie indu-
strielle Biokraftwerke mit bis zu 2,5 MW Energieausbeute her,
deckt im Gegensatz zu den Wettbewerbern die gesamte Wert-
schoepfungspalette ab und bietet Loesungen in der Projektierung
und im Betrieb von Biokraftwerken aus einer Hand.
Das farmatic-Betreiberkonzept ermoeglicht dem Unternehmen hier-
bei eine schnelle Standortbesetzung. Durch die fruehzeitige
Sicherung geeigneter Standorte fuer Biokraftwerke will sich
farmatic fruehzeitig zukuenftige Marktanteile sichern. Bio-
technologie setzt farmatic insofern ein, als dass in Biokraft-
werken mit Mikroorganismen aus organischen Abfallstoffen re-
generative Energie gewonnen wird.
Biokraftwerke entsorgen organischen Abfall, produzieren daraus
voellig risikolos Strom und Waerme, werfen als Nebenprodukt
nitratfreien Bioduenger ab und entlasten die Atmosphaere durch
geringe CO2-Emissionen. Bereits in 2002 soll durch eine Verede-
lung dieses Biogases ein Erdgassubstitut produziert werden, das
in das Erdgasnetz aller Anbieter eingespeist werden kann. Der
naechste Meilenstein wird der Einsatz dieses Biogases in Erd-
gasqualitaet als Primaerbrennstoff fuer Brennstoffzellen sein.
Durch den Boersengang sollen die aggressiven Wachstumsplaene der
farmatic auf eine solide Eigenkapital-Basis gestellt werden.
KERNKOMPETENZEN
Kennzeichnend fuer farmatic ist das langjaehrig aufgebaute Know-
how im Bereich der Bio-Querschnittstechnologie, d. h. der Ver-
knuepfung von Biochemie, Verfahrens- und Elektrotechnik. Mit
diesem Wissen hat farmatic die Biokraftwerkstechnologie in den
90er Jahren zur Serienreife entwickelt. Bereits heute ist farma-
tic fuehrend auf dem Gebiet der industriellen Umwandlung von
Biomasse in Biogas, aus welchem durch Kraft-Waerme-Kopplung re-
generative Energie in Form von Strom und Waerme gewonnen werden
kann.
Farmatic verfuegt zudem ueber weitreichende Erfahrungen in der
Abwassertechnologie durch die Realisierung von ueber 100 Gross-
projekten. In der Forschung und Entwicklung konzentriert sich
farmatic auf die Erforschung neuer Einsatzmoeglichkeiten von
Biogas, z. B. als Erdgassubstitut oder durch die Verwendung in
der Brennstoffzelle.
KUNDENSTRUKTUR
Zu den Kunden zaehlen derzeit vorwiegend landwirtschaftliche
Dachverbaende, Kommunen, Landwirte und Unternehmen aus der
Lebensmittelindustrie. Zu den im letzten Jahr akquirierten
Referenzkunden zaehlen bspw. die Biogasanlage Alteno GmbH & Co.
KG, die Jordan Biogas Company Ltd. (Jordanien), Gas-Con (Daene-
mark) sowie das Fraunhofer Institut. Im Geschaeftsbereich Abwas-
sertechnologie zaehlen vorwiegend Gemeinden, Abwasserzweckver-
baende und Industrieunternehmen zu den Kunden.
MARKTUMFELD & WETTBEWERB
Die Verknappung fossiler Brennstoffe erfordert neue Technologien
im Bereich regenerative Energien, um auch der weiteren globalen
Belastung unserer Umwelt entgegenzuwirken. Biogas ist dabei der-
zeit die einzige regenerative Energieform, die durch ein ge-
schlossenes Kreislaufsystem aus der Verwertung von organischen
Reststoffen risikolos und witterungsunabhaengig in Biokraft-
werken gewonnen werden kann.
Biogas ist somit ein regeneratives Energieprodukt, das voll-
staendig einem sauberen Kreislauf entspringt. Diesen Anspruch
erfuellt Windenergie zwar ebenfalls, im Gegensatz hierzu ist zur
Energiegewinnung aus Windkraft aber eben Wind erforderlich, was
die Einsatzmoeglichkeiten der Windkraftanlagen doch erheblich
einschraenkt. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass
geeignete Windkraft-Standorte in Deutschland schon rar sind.
Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
Hintergrund reichhaltig.
Von der juengsten Entscheidung des Europaeischen Gerichtshofs,
dass das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Einklang
mit dem EU-Recht stehe, erwartet farmatic eine zusaetzliche
Dynamik und Nachfrage nach ihren Produkten. Peter Schrum, Vor-
standsvorsitzender von farmatic, hierzu: "Diese Entscheidung
gewaehrt einerseits Investoren in Aktien aus dem Bereich er-
neuerbare Energien Rechtssicherheit und wird aller Voraussicht
nach auch in anderen europaeischen Laendern zu Gesetzen analog
des EEG fuehren." Das EEG regelt die Abnahme und Verguetung von
Strom aus erneuerbaren Energien durch Elektrizitaetsversorgungs-
unternehmen.
Laut einer Studie der L.E.K. Consulting wird der Marktanteil
von farmatic im Biogasmarkt bis 2005 auf 41 % ansteigen. Einer
weiteren Studie des Fachverbandes Biogas e. V. und L.E.K. Con-
sulting zufolge soll die Zahl der Biokraftwerke von 913 (1999)
auf 2.213 in 2005 anwachsen. Im Bereich Biokraftwerke zaehlen
bspw. Haase Energietechnik, Schwarting Umwelt, Bioscan und
Envitec zu den direkten Wettbewerbern, von denen allerdings
keiner boersennotiert ist.
WEITERE ENTWICKLUNG
Etwa 50 % des kuerzlich vereinnahmten Emissionserloeses sollen
fuer die forcierte Standortsicherung durch Akquisitionen klei-
nerer Wettbewerber im In- und Ausland bereitgestellt werden.
Mit dem Erloes aus dem Boersengang moechte farmatic seine Markt-
stellung im Bereich industrieller Biokraftwerke weiter ausbauen
und die Internationalisierung aggressiv vorantreiben. Des weite-
ren soll ein wesentlicher Teil des Emissionserloeses fuer For-
schung und Entwicklung (30 %) verwendet werden, die restlichen
20 % sollen der Staerkung der Eigenkapitalbasis dienen.
Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Etablierung
als Marktfuehrer im Bereich Biokraftwerkstechnologie. Zudem soll
schnellstmoeglich eine hohe Marktdurchdringung im weltweiten
Markt fuer Biokraftwerke durch forcierte Standortbesetzung,
unter anderem durch Akquisitionen, erreicht werden.
GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN
Das Unternehmen farmatic arbeitete in den vergangenen Ge-
schaeftsjahren profitabel. Im Geschaeftsjahr 2000 erwirtschafte-
te die Gesellschaft einen Umsatz von 18,2 Mio Euro, wovon be-
reits ca. 50 % im Bereich Biokraftwerkstechnologie erzielt wer-
den konnten (1999: ca. 40 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern (EBIT) lag bei 559.000 Euro. Fuer das Geschaeftsjahr 2001
sind bereits heute mehr als 65 % der geplanten Umsatzerloese
in Hoehe von ca. 41 Mio Euro vertraglich gesichert. In den Ge-
schaeftsjahren 01/02/03e soll ein Umsatz von 41,4/86,9/134,0
Mio Euro und ein EBIT von 1,8/7,7/17,0 Mio Euro erzielt werden.
AKTIENSERVICE-RATING
Das geplante durchschnittliche Wachstum bis 2010 von 30 % p. a.
halten wir fuer realistisch. Biogas besitzt gegenueber weiteren
Energien aus erneuerbaren Quellen den entscheidenden Vorteil,
dass in einem vollstaendig sauberen Erzeugungs-Kreislauf Energie
unabhaengig von den Witterungsbedingungen gewonnen wird, bei dem
sogar die entstehenden Nebenprodukte (Duenger) verwertet werden
koennen. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass geeigne-
te Windkraft-Standorte in Deutschland mittlerweile rar sind.
Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
Hintergrund reichhaltig.
Bei der Konzeption und Errichtung von Biogaskraftwerken klarer
Marktfuehrer, sieht sich farmatic in einem prosperierenden
Wachstumsmarkt mit international zunehmend gesetzlicher
Foerderung und Subventionierung gut positioniert, um ueber-
durchschnittlich am erwarteten Marktwachstum zu partizipieren.
Mit einem 02e-KGV von rund 40 ist der Titel zwar nicht guenstig
bewertet, einen Bewertungsaufschlag halten wir jedoch aufgrund
der aussichtsreichen Marktposition in einem prosperierenden
Zukunftsmarkt fuer argumentierbar. Wir stufen den Titel im
Rahmen einer Ersteinschaetzung auf "leicht uebergewichten",
weisen jedoch auf die insbesondere mit der nicht guenstigen
Bewertung im Zusammenhang stehenden Downside-Risiken hin.
FARMATIC
WKN: 605 192
empf. Stop-loss: 18,00 Euro
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7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz- und Gewinnwarnung
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Die TelesensKSCL AG hat im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 850 % auf
28,4 Mio Euro und ein um 60 % von minus 7,0 Mio Euro auf minus
2,8 Mio Euro verbessertes operatives Ergebnis (EBITDA ohne IPO
und M&A-Aufwendungen) erzielt. Diese Quartalszahlen entsprechen
den beim Boersengang im Maerz 2000 kommunizierten Geschaefts-
erwartungen.
Die TelesensKSCL AG arbeitet derzeit an einer aktualisierten
Planung fuer 2001, die den aktuellen, gegenueber den ursprueng-
lichen Erwartungen veraenderten weltwirtschaftlichen Rahmenbe-
dingungen, insbesondere in der Telekommunikationsbranche, Rech-
nung tragen soll. Der Vorstand geht aus heutiger Sicht davon
aus, dass die urspruengliche Planung hinsichtlich Umsatz- und
Ergebniserwartungen nach unten korrigiert werden muss. Die
ueberarbeitete Planung sowie der Korrekturumfang sollen Ende
Juni/Anfang Juli vorliegen.
Kurz nach Veroeffentlichung der ersten AdHoc-Meldung am Montag-
morgen, in der die eingangs aufgefuehrte Negativ-Revision der
Umsatz- und Ergebnisziele fuer 2001 angekuendigt wird, lancierte
das Unternehmen eine zweite AdHoc-Mitteilung, in der eine Ko-
operation mit SAP bekanntgegeben wird. Im Rahmen dieser Zusam-
menarbeit mit SAP sollen die Billing-Loesungen von TelesensKSCL
in die ERP-Branchen-Systeme fuer TK-Unternehmen von SAP einge-
bunden werden. Somit soll eine umfassende Branchenloesung ange-
boten werden.
Langfristig halten wir das Unternehmen zwar fuer interessant
positioniert, nach der Ankuendigung der Gewinn- und Umsatzwar-
nung sehen wir jedoch ein unguenstiges Chancen/Risiken-Profil.
Da wir der Meinung sind, dass am Neuen Markt genuegend solide
Titel mit attraktivem Chancen/Risiken-Profil zur Auswahl stehen,
sollten die Anleger umschichten.
TelesensKSCL
WKN: 529 970
__________________________________________________
8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet
__________________________________________________
STARKES WACHSTUM IN UMSATZ UND ERTRAG: In Q1 2001 konnte MEDION
mit einer erheblichen Umsatz- und Ertragssteigerung seine Stel-
lung als solider Wachstumswert erneut beweisen. Die Umsatzerloe-
se stiegen um mehr als 40 % auf 478,5 Mio Euro. Der Quartals-
ueberschuss verbesserte sich, unterstuetzt durch die Steuer-
reform, ueberproportional um 71 % von 9,4 Mio Euro auf 16,1 Mio
Euro. Das Ergebnis pro Aktie erhoehte sich von 0,39 Euro auf
0,67 Euro.
INTERNATIONALISIERUNG SCHREITET VORAN: Mit der zusaetzlichen
Expansion in die Laender Italien und die Schweiz konnte MEDION
weiteres Potential in Europa erschliessen. Die Partnerschaft zu
grossen, international taetigen Handelskonzernen erweist sich
als der richtige Ansatz. Die Auslandsumsaetze erhoehten sich im
Vergleich zum Vorjahr um 145 % auf 80,7 Mio Euro. Der Anteil am
Gesamtumsatz steigerte sich somit von 9,7 % auf 16,9 %.
Zahlreiche innovative Zukunftsprodukte mit attraktiver Techno-
logie im Bereich mobile Computing, Flachbildschirmtechnologie
sowie digitaler Photographie wurden zur Marktreife gebracht und
trugen massgeblich zum Gesamtwachstum bei.
ZUVERSICHTLICHER AUSBLICK 2001: Die hohe und weiter steigende
Akzeptanz des Medion-Marketing-Dienstleistungskonzepts bildet
eine exzellente Ausgangsbasis fuer weiteres Wachstum in Umsatz
und Ertrag. Der Start ins 2. Quartal mit einer erfreulichen
Entwicklung des Geschaefts in Europa, insbesondere in England,
der Schweiz und in Suedeuropa, der Ausbau der weltweiten
Partnerschaften sowie die Gruendung der US-Tochtergesellschaft
lassen eine Fortsetzung des starken Wachstums in Umsatz und
Ertrag im laufenden Geschaeftsjahr erwarten.
KURZPORTRAIT: Das Unternehmen konzipierte ein einzigartiges
Geschaeftsmodell, welches grossen Handelskonzernen zusaetzliche
Marktsegmente im Non-Food-Bereich erschliesst und weltweit
agierende Markenhersteller in die Lage versetzt, neue Absatz-
kanaele zu oeffnen. Die Produktbereiche umfassen die Segmente
Kommunikationselektronik (Telefon, Anrufbeantworter, Fax,
Decoder, SAT), Unterhaltungs-/Konsumelektronik (Elektrogeraete
zur PersonalCare und Hausausstattung, Farb-TV, Video, HIFI,
Fotoapparate, Videokameras) und PC/Multimedia (Personalcomputer,
Scanner, Drucker, Modems, Software, Plug`n Play-Angebote).
Den Kunden offeriert Medion ein Dienstleistungsportfolio, das
mit Leistungen im Bereich Herstellung, Praesentation, Produkt-
verpackung, Logistikmanagement, After Sales Service etc. nahezu
die gesamte Wertschoepfungskette im Handelsprozess abdeckt.
VIELVERSPRECHENDE ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN: Mit Vorlage der
Quartalszahlen demonstrierte Medion erneut deutlich ueber dem
Marktwachstum liegende Zuwachsraten sowie eine stark ueber-
proportionale Ertragsentwicklung. Aufgrund der zunehmenden
Portierung des erfolgreichen Geschaeftsmodells ins Ausland
(zum Beispiel Gruendung der US-Tochter im 1. Quartal) verfuegt
das Unternehmen weiterhin ueber hohes Wachstumspotential, wobei
wir die Grenzen noch nicht einmal ansatzweise ausgelotet sehen.
Durch den technologischen Fortschritt und den boomenden Multi-
media- und Consumer-Electronics-Bereich ist zudem auf Jahre
hinaus kein Nachlassen der Nachfragedynamik zu erwarten. Bei
Medion ist trotz fortgeschrittener Groessendimensionen keine
Verlangsamung der Wachstumsdynamik zu erwarten, da man erst
jetzt ernsthaft beginnt, das Marktpotential im Ausland wahr-
zunehmen.
BEWERTUNG: Aufgrund der ueber den Erwartungen liegenden Quar-
talszahlen sehen wir uns veranlasst, unsere Gewinnschaetzung je
Aktie fuer 2001e und 2002e nochmals auf 2,81 und 3,65 Euro er-
hoehen. Mit einem 02e-KGV von unter 30 und einer PEG-Ratio
von unter 1 halten wir den Titel ungeachtet der juengsten Kurs-
gewinne weiterhin fuer attraktiv bewertet. Unsere Fundamental-
Rating lautet daher weiterhin auf "uebergewichten".
MEDION
WKN: 660 500
empf. Stop-Loss: 80 Euro
__________________________________________________
9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
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WWL Internet verkauft 8 % fuer 3,5 Mio Euro
XL Venture GmbH, ein Venture Capital Fonds, hat WWL-Anteile an
WWL in Hoehe von 8 % uebernommen. Im Rahmen dieser Transaktion
werden der Gesellschaft bis zu 3,5 Mio Euro zufliessen. Die
Liquiditaet von WWL ist damit zunaechst gesichert. Bei hoeher
als geplanten Umsaetzen von 4.041 TEUR weist WWL in Q1 2001
ein EBIT von -7.577 TEUR aus. Die liquiden Mittel betragen
per 15.5.2001 3,6 Mio Euro.
__________________________________________________
10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
__________________________________________________
ABIT sieht sich auf Turnaround-Weg
Die ABIT AG hat im 1. Quartal 2001 einen Konzernumsatz von
8,7 Mio DM erzielt; gegenueber dem entsprechenden Vorjahreszeit-
raum mit 2,0 Mio DM ist das ein Plus von 337 %. Die Ergebnisse
bestaetigen eigener Einschaetzung nach den Trend zurueck in die
Gewinnzone: Abit erzielte in Q1 ein EBDIT (Ergebnis vor Ab-
schreibungen, Zinsen und Steuern) von -4,6 Mio DM. Dies ent-
spricht einer Verbesserung von 2 Mio DM gegenueber dem Vorjahr.
Der Fehlbetrag im Konzern liegt mit -6,6 Mio DM auf Vorjahres-
niveau. Das Quartalsergebnis je Aktie verbesserte sich im Ver-
gleich zum Vorjahr von -1,55 DM auf -1,34 DM.
ACG AG mit ueberplanmaessigen Quartalszahlen
Der HighTech-Broker ACG AG hat in Q1 2001 einen Umsatz von
105,69 Mio Euro erzielt (+151 %). Der operative Gewinn (EBITDA)
stieg im gleichen Zeitraum auf 3,94 Mio Euro (250 %). Damit hat
das Unternehmen die Konsensusschaetzungen der Finanzanalysten
uebertroffen. In bezug auf die Konsensusschaetzungen der Finanz-
analysten fuer das gesamte Jahr 2001 liegt das Unternehmen trotz
eines schwierigen Umfeldes im Halbleitermarkt im Plan. Die
Analysten erwarten durchschnittlich fuer die ACG-Gruppe in 2001
eine Umsatzausweitung um 52 % auf 550 Mio Euro und einen Anstieg
des operativen Gewinns (EBITDA) um 177 % auf 36 Mio Euro.
D. Logistics AG waechst akquisitionsbedingt deutlich
Im ersten Quartal des laufenden Geschaeftsjahres stieg der
Umsatz der D. Logistics Gruppe um 511 % auf 132,2 Mio Euro.
Das organische Wachstum betrug 50,4 %. Zum akquisitorischen
Wachstum trugen die erstmalige Konsolidierung der CSC sowie
die Neuzugaenge des weiteren Jahresverlaufs 2000 bei. Die
Infraserv Logistics wird ab dem zweiten Quartal 2001 rueck-
wirkend zum 1. Januar 2001 in die Konsolidierung aufgenommen
werden. Das operative Ergebnis der D. Logistics Gruppe konnte
ueberproportional gesteigert werden und lag im ersten Quartal
mit 6,9 Mio Euro 583 % ueber dem Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie
lag bei 0,09 Euro gegenueber 0,02 Euro.
ELSA AG kaempft mit widrigen Marktbedingungen
Der Konzernumsatz betrug im Rahmen der Schwaeche des inter-
nationalen Consumer- und PC-Marktes 80,8 Mio Euro nach
90 Mio Euro in Q1 2000. Das Betriebsergebnis lag bei
-0,4 Mio Euro (+2,3 Mio Euro i. VJ.) und der Konzernueber-
schuss bei -0,9 Mio Euro (+1,6 Mio Euro i. VJ.). Elsa will
durch Entlassungen die Personalkosten um 10 % reduzieren.
GPC Biotech AG im 1. Quartal mit erfreulicher Entwicklung
GPC Biotech steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2001 um
178 % auf 2,8 Millionen Euro. Zu diesem starken Anstieg haben
im wesentlichen die grossen pharmazeutischen Entwicklungen
beigetragen. GPC Biotech verfuegt ueber einen Bestand an
liquiden Mitteln sowie kurzfristig veraeusserbaren Wert-
papieren in Hoehe von 111,7 Millionen Euro. Dies entspricht
einer Steigerung von 3,0 Millionen Euro im Vergleich zum
31. Dezember 2000. GPC verringerte im ersten Quartal 2001
seinen Verlust auf 6,9 Mio Euro im Vergleich zu 17,2 Mio
Euro im Vorjahr.
MuM AG behauptet sich in schwerem Marktumfeld
Die Mensch und Maschine Software AG hat im 1. Quartal 2001
sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag zugelegt. Der Umsatz
stieg um 25 % auf 70,6 Mio DM. Das Ergebnis vor Zinsen, Ab-
schreibungen und Steuern (EBITDA) wuchs in den ersten drei
Monaten um 51 % auf 5,0 Mio DM. Nach Abschreibungen in Hoehe
von 2,0 Mio DM (1. Quartal 2000: 1,3 Mio DM) errechnet sich ein
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,0 Mio DM (+25 %).
Das Ergebnis nach Steuern stieg um 26 % von 0,9 Mio DM auf
1,2 Mio DM. Das Ergebnis pro Aktie stieg auf 0,25 nach 0,21 DM.
Pandatel AG muss die eigenen Prognosen revidieren
Aufgrund des Nachfragerueckgangs nach Netzinfrastruktur senkt
PANDATEL seine Umsatz- und Ertragsprognosen fuer 2001. Die fuer
das laufende Jahr geplante Steigerung des Umsatzes von 27,4 %
auf 46,5 Mio Euro kann aus heutiger Sicht nicht erreicht werden.
Die Gesellschaft rechnet allerdings fuer das Gesamtjahr weiter
mit einem positiven Jahresueberschuss nach urspruenglich ge-
planten 7,8 Mio Euro. Aufgrund der Marktstellung, aktivem Ko-
stenmanagement und der mit 21,5 Mio Euro komfortablen Liquidi-
taetssituation wird PANDATEL eigener Einschaetzung nach die
derzeitige Marktphase gut ueberstehen und aus der zu erwartenden
Bereinigung gestaerkt hervorgehen.
PSI AG mit solider Geschaeftsentwicklung
Der PSI-Konzern konnte im 1. Quartal 2001 den Umsatz um 27,4 %
auf 39,5 Mio Euro steigern. Das operative Ergebnis lag mit
575 TEUR um 133,7 % ueber dem Vorjahr. Die Liquiditaet erhoehte
sich gegenueber dem Vorjahresquartal um 15,2 auf 17,7 Mio Euro.
Nach dem erfolgreichen Start in das Geschaeftsjahr rechnet der
Vorstand mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung und
geht weiterhin vom Erreichen der geplanten Wachstumsziele aus.
__________________________________________________
11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
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BioTissue AG meldet erfolgreich verlaufende Studien
Die BioTissue Technologies AG veroeffentlichte gestern neue
klinische Daten des koerpereigenen Hautersatzes BioSeed-S. Die
Daten belegen gute klinische Ergebnisse und verdeutlichen in
pharmaoekonomischen Untersuchungen das Einsparpotential durch
die Behandlung chronischer Wunden mit BioSeed-S gegenueber
anderen Behandlungsmethoden.
Im Rahmen der Studie konnten 44,2 % der therapieresistenten
Wunden nach durchschnittlich 80,5 Tagen zur vollstaendigen
Abheilung gebracht werden. Insgesamt 87 % aller behandelten
Wunden zeigten eine deutliche Verbesserung oder bereits eine
Abheilung innerhalb der ersten 42 Tage nach der Transplantation
mit BioSeed-S.
Bei der Schwere der Wunden dieser Problempatienten sind die
erreichten Werte beachtlich. Diese Ergebnisse werden zunehmend
in Gespraechen mit den Kostentraegern, Anwendern und im Aussen-
dienst eingesetzt", erklaert der Vorstandsvorsitzende. In den
naechsten Monaten sollen die ersten Auslandsmaerkte erschlossen
werden.
Netlife AG erhaelt Grossauftrag
Netlife steht eigenen Angaben zufolge vor einem weiteren be-
deutenden Grossauftrag. Das Unternehmen hat mit SIVC, einer
Gesellschaft der Signal Iduna, einen Letter of Intent ueber
die Entwicklung einer Transaktionsplattform fuer Bankdienst-
leistungen im Internet abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit
SICV sei das Resultat der strategischen Neuausrichtung von
Netlife.
NSE Software erweitert Softwareloesungen um Riester-Richtlinien
Die NSE Software AG hat aus aktuellem Anlass mit der neuen
Komponente "Riester-Foerderung" als Erweiterung der Produkt-
familie Finas (Financial Information and Sales Support) eine
Beratungsunterstuetzung realisiert, die alle gesetzlich vorge-
gebenen Rahmenbedingungen und Richtlinien zur Foerderung eines
kapitalgedeckten Altersvorsorgevermoegens gemaess der Renten-
reform der Bundesregierung beruecksichtigt. Das Unternehmen
erhofft sich hiervon entsprechende Zusatzerloese.
__________________________________________________
12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen
__________________________________________________
* Derzeit keine relevanten Meldungen. *
__________________________________________________
13. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
__________________________________________________
Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit
Sie Ihre Favoriten schnell auffinden koennen.
Ratings vom 18. bis 21. 05. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
ACG Outperformer Bankhaus Lampe 21.05.
Articon Downgrade auf reduz. Commerzbank 21.05.
Basler halten Commerzbank 18.05.
Constantin Film halten M. M. Warburg & CO 18.05.
D. Logistics "buy" Merck Finck & Co 21.05.
EM.TV "sell" Merck Finck & Co 21.05.
Evotec akkumulieren LB Baden-Wuert. 18.05.
GFT akkumulieren LB Baden-Wuert. 18.05.
I-D Media akkumulieren LB Baden-Wuert. 21.05.
LS telcom Outperformer GZ-Bank 18.05.
Medigene "buy" Merck Finck & Co 21.05.
Medion Outperformer WGZ-Bank 21.05.
MIS kaufen Commerzbank 18.05.
P&T Technology Einstiegsniveau Hamburger Sk 18.05.
SER Systems halten Commerzbank 18.05.
Tele Atlas reduzieren Commerzbank 18.05.
Telegate neutral Helaba Trust 21.05.
TePla Downgrade auf halten Commerzbank 21.05.
T-Online "market underperform" Lehman Brothers 21.05.
T-Online akkumulieren Bankges. Berlin 18.05.
Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung,
ausfuehrlich eigenes Research zu betreiben, entbinden. Kein
serioeser Analyst kann und will Ihnen das eigene Denken ab-
nehmen. Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im
Zuge der Informationsbeschaffung und zur Verbreiterung seiner
Wissensbasis verwenden, sie aber keineswegs als alleinige Ent-
scheidungsgrundlage heranziehen.
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, OTS, DPA, AFX, VWD
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14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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Nur Neuer Markt, vollstaendige Liste morgen im Aktien-Newsletter
DIENSTAG, 22. Mai
10:00 - Abit, HV
10:00 - Netlife, HV
10:00 - Atoss Software, HV
10:00 - Brain Int., HV
10:00 - Comtrade, HV
11:00 - Medion, HV und Erg. 1. Quartal
11:00 - Gedys Int., DVFA-Analystenkonferenz
11:00 - TDS AG, HV
11:00 - Kleindienst, HV
11:00 - Syskoplan, HV
11:00 - GFT Technologies, HV
11:00 - Computec Media, HV
14:00 - MatchNet, DVFA-Analystenkonferenz
14:00 - BinTec, HV
- Sanochemia, 1. Halbjahr
- Pixelpark, Analystenkonferenz, 1. Quartal
- Microlog, 1. Quartal
- Hunzinger, 1. Quartal
- Lintec, 1. Quartal
- DEAG, 1. Quartal
- Orbis, 1. Quartal
- Softing, 1. Quartal
- GPC Biotech, 1. Quartal
- Prodacta, 1. Quartal
- Mosaic Software, 1. Quartal
- Heiler Software AG, 2. Quartal
MITTWOCH, 23. Mai
10:00 - NSE AG, HV
10:00 - BOV AG, HV
10:00 - ConSors, HV
10:00 - MediGene, HV
10:30 - NorCom, BI-PK
11:00 - RTV Family Ent., HV
14:00 - BETA Systems, HV
14:00 - TePla, HV
- curasan, 1. Quartal
- P&T Technology, 1. Quartal
- Focus Digital, 1. Quartal
- Easy Software, 1. Quartal
- plenum, 1. Quartal
- T-Online, 1. Quartal (endg.)
- E.Multi, 1. Quartal, Analystenkonferenz
- CAA AG, HV
- Muehl PS, PK 1. Quartal
- Teleplan, 1. Quartal
DONNERSTAG, 24. Mai
- Freitag keine Termine
FREITAG, 25. Mai
11:00 - Alphaform, HV
11:00 - Foris, HV
- Tria software, 1. Quartal
- Ruecker, 1. Quartal
- arxes, Ergebnis neun Monate
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit
__________________________________________________
15. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrlei-
stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Ins-
besondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder
auch allgemeine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels ver-
oeffentlichter Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung re-
flektieren. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass
Redaktionsmitglieder sich im Besitz von Wertpapieren befinden,
ueber die wir im Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig
Bericht erstatten.
Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.
Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
Copyright 2001 www.aktienservice.de. Alle Rechte vorbehalten.
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NEWSLETTER ENDE
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Patzi
MARKTUMFELD & KONJUNKTUR
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung
MOMENTANALYSEN & HANDELSANREGUNGEN
5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz-/Gewinnwarnung
8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet
NACHRICHTEN/AKTUELLES & RESEARCH
9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen
RUBRIKEN & HINWEISE
13. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
15. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
16. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
__________________________________________________
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
__________________________________________________
Liebe Leserinnen und Leser,
INHALT
Nach dem langen IPO-Stau draengen mit zunehmender Erholung des
Neuen Marktes erfahrungsgemaess vor allem diejenigen Unternehmen
an die Boerse, die dringend Liquiditaet benoetigen bzw. die den
Boersengang bereits einmal verschieben mussten. Unserer Ein-
schaetzung nach zaehlt die MUELLER lila Logistik, deren Boersen-
gang bereits am 4. April mangels Interesses verschoben werden
musste, zu dieser Gattung von Unternehmen, die die ersten Erho-
lungsanzeichen am Neuen Markt fuer einen schnell durchgepeitsch-
ten Boersengang nutzen wollen.
So gab das Unternehmen gestern ueberraschend bekannt, den Boer-
sengang nun nachzuholen, und setzte den Beginn der Zeichnungs-
frist kurzerhand auf den heutigen Dienstag fest. Da unser IPO-
Newsletter aufgrund eines Feiertages in dieser Woche einen Tag
spaeter erscheint, entschlossen wir uns, die Neuemission im
heutigen Neuer-Markt-Newsletter zu analysieren, um unseren
Lesern zum Beginn der Zeichnungsfrist eine Orientierungshilfe
zu geben.
MARKTKOMMENTAR
Worauf sind die juengsten Kursgewinne an den Aktienmaerkten zu-
rueckzufuehren? Darauf gibt es sicherlich tausend Antworten, die
alle in gewisser Weise zutreffend sind. Simplifizierend jedoch
flutete Greenspan mit den massiven Zinssenkungen seit Jahresbe-
ginn die US-Volkswirtschaft mit Liquiditaet. Parallel dazu sind
die Geldmarktfonds aufgrund der fallenden Zinsen immer weniger
attraktiv.
Auf dem stark ermaessigten Niveau steigen dann die ersten,
mutigen Investoren ein. Andere beobachten dies und fuehlen sich
ebenfalls zum Einstieg animiert. Auf diese Weise werden chart-
technische Marken wie juengst die 2.200-Marke an der NASDAQ
durchbrochen, was positiv interpretiert wird und Anschlusskaeufe
nach sich zieht. Boomt die weltweite Technologieleitboerse
NASDAQ, zieht auch der NEUE MARKT nach.
AUSBLICK
Zwar sind wir nicht der Meinung, dass sich die Geschichte von
1999 und Anfang 2000 wiederholt, auf dem niedrigen Kursniveau
sollten die Wachstumsaktien ihre Erholung aber noch einige Zeit
fortsetzen koennen, ohne an fundamentale Bewertungsgrenzen zu
stossen. Natuerlich wird die Luft nach oben hin duenner, die
Gefahr einer Konsolidierung oder gar Korrektur steigt mit jedem
gewonnenen Index-Punkt. In chart- und markttechnischer Hinsicht
sind wir jedoch der Meinung, dass der NEMAX all share bis zum
Jahresende ein Erholungspotential bis zu 2.600 Punkten aufweist,
waehrend bei der NASDAQ zum Jahresultimo ein Indexstand von nahe
3.000 Punkten durchaus moeglich erscheint.
Wir freuen uns fuer unsere Leser sowie fuer alle Aktionaere am
Neuen Markt, dass nun scheinbar definitiv bessere Zeiten vor uns
liegen, und hoffen, dass die Investoren aus der zurueckliegenden
Baisse soviel gelernt haben, dass sie nunmehr eine effiziente
Limittechnik als festen Bestandteil in ihre Anlagestrategie
integrieren.
Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.
__________________________________________________
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
__________________________________________________
Index 21.05. % Vortag 12-M.Hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA 11.337 +0,32 % 10.971 - 3,2 % + 5,1 %
NASDAQ COMP. 2.305 +4,85 % 4.289 -55,0 % - 6,7 %
DAX 30 6.249 +1,01 % 7.491 -23,3 % - 2,8 %
NEMAX ALL 1.895 +2,08 % 6.645 -77,6 % -31,0 %
EUROSTOXX 50 4.558 +0,27 % 5.435 -17,5 % - 4,3 %
__________________________________________________
3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
__________________________________________________
Weiterhin bildet der Neue Markt die Entwicklung der US-ameri-
kanischen Technologieleitboerse NASDAQ ab. Angenehm fuer die
Aktionaere am Neuen Markt ist hierbei, dass aus den USA derzeit
sehr positive Signale kommen. So konnte der DJIA in der letzten
Woche aus seiner 8-Monats-Tradingrange zwischen 10.000 und
11.000 Punkten ausbrechen und sich nachhaltig ueber der 11.000er
Marke festsetzen. Auch die NASDAQ behauptete sich in der letzten
Woche im oberen Bereich der 3-woechigen Tradingrange zwischen
1.900 und 2.200 Punkten, bis dem COMPOSITE am gestrigen Montag
ein nachhaltiger Ausbruch auf 2.300 Punkte gelang - ein sehr
positives Zeichen.
Die zurueckliegende Konsolidierung von NEUER MARKT und NASDAQ
der letzten drei Wochen kann dabei als Korrektur auf die voran-
gegangene April-Rallye betrachtet werden, die nun vorueber sein
duerfte. Vor dem Hintergrund der juengsten Konjunkturdaten, die
ueberwiegend das Durchschreiten der Talsohle und eine gegen
Jahresende zu erwartende Erholung erkennen lassen, weisen die
US-Maerkte derzeit in fundamentaler Hinsicht vergleichsweise
geringe Downside-Risiken auf, obgleich die starken Kursanstiege
der juengsten Vergangenheit eine technische Gegenbewegung nicht
ausschliessen. So liegt der DJIA derzeit knapp 24 % ueber seinem
8-Wochentief.
In den kommenden Wochen erwarten wir am NEUEN MARKT eine breit-
gefasste Seitwaertsphase mit Aufwaertstendenz bei nach wie vor
hoher Volatilitaet. Aufgrund der makrooekonomischen Rahmendaten,
die langsam mehr Konjunktur-Optimismus zulassen duerften, rech-
nen wir nach den Sommermonaten mit einem Ausbruch aus dieser
Seitwaertsphase nach oben hin.
__________________________________________________
4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung
__________________________________________________
PORTFOLIO
Wert Stueck Kaufkurs Aktuell Performance Stop-L. Haltezeit
--------------------------------------------------
COMROAD 200 11,00 14,90 + 35 % 13,00 4. Wo
BB BIOTECH 150 70,90 87,60 + 24 % 77,00 8. Wo
COMPUTERLINKS 120 45,11 57,84 + 28 % 47,00 8. Wo
MEDION 50 84,99 106,49 + 25 % 91,00 8. Wo
LIQUIDITAET: 125.744,30 Euro (82 %) Schlusskurse XETRA
DEPOTWERT: 28.385,30 Euro (18 %) MO, 21.05.01
----------------------------
GESAMTWERT: 154.129,60 Euro (letzte Woche 152.868,30 Euro)
PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING
Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001: + 7,5 %
Performance Benchmark NEMAX all share 01: - 31,0 %
-------------
Outperformance Benchmark laufendes Jahr: + 38,5 Prozentpunkte
Performance Musterdepot seit Start 2.9.99: + 54,1 %
Performance NEMAX all im selben Zeitraum: - 43,0 %
-------------
Outperformance Benchmark im selben Zeitraum + 97,1 Prozentpunkte
__________________________________________________
5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
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2. ANLAUF: Erst zum 4. April plante das Unternehmen zum ersten-
mal den Gang an den Neuen Markt. Aufgrund des schlechten Boer-
senumfelds, das zum Zeitpunkt des damals geplanten Boersengangs
jedoch bereits hinreichend bekannt gewesen sein duerfte, musste
man den Boersengang absagen. Rueckwirkend betrachtet markierte
der Neue Markt am 4. April seinen Tiefstpunkt und konnte sich
seitdem um gut 30 % erholen. Dagegen senkte "lila" die Book-
buildingspanne drastisch um ueber 30 %. Hierbei wird, wie von
uns damals dargestellt, deutlich, dass der Titel damals voellig
ueberteuert war. Der Frage, ob der Titel nun fair bewertet ist,
gehen wir im Rahmen der nachfolgenden Analyse nach.
HISTORIE
1991 uebernahm der heutige Vorstandsvorsitzende und Hauptgesell-
schafter Michael Mueller die Gesellschaft. Unter seinem Einfluss
avancierte die Gesellschaft vom urspruenglichen Transport- und
Kontraktdienstleister zum Anbieter von eLogistik-Dienstlei-
stungen. Kuerzlich erfolgte die Umwandlung in eine AG. Im Vor-
feld des Boersengangs beteiligte sich die DEWB am Unternehmen.
KURZPORTRAIT
Die lila Logistik AG mit Standorten in Boeblingen, Dresden,
Hannover, Leipzig, Magdeburg, Rodgau und Ulm sowie ca. 280 Mit-
arbeitern ist Anbieter von Logistikdienstleistungen, welche die
komplette Supply Chain abdecken und sich am gesamten Lebenszyk-
lus der Kundenprodukte orientieren. Das Unternehmen will sich
als Trendsetter und Benchmark fuer intelligente Logistikdienst-
leistungen (eLogistics) im wachstumsstarken europaeischen Logi-
stikmarkt etablieren. Die vom Unternehmen eingesetzte eLogistic-
Plattform verknuepft den unternehmensuebergreifenden Datenfluss
innerhalb des gesamten Logistikprozesses eines Unternehmens.
GESCHAEFTSBEREICHE
Die lila Logistik ist in den Geschaeftsbereichen Logistics
Design, Trade and Inventory Management, Logistics Operating und
Life Time Supply taetig. Im Kerngeschaeftsfeld Logistics Opera-
ting offeriert die lila Logistik Dienstleistungen zur integra-
tiven Steuerung von Logistik-Prozessen und der Durchfuehrung des
Supply Chain Managements, wie bspw. Leistungen in den Bereichen
Beschaffungsorganisation, Produktionslogistik, Qualitaetskon-
trolle und Distributionsorganisation.
Der Geschaeftsbereich Logistics Design umfasst produkt- und
prozessorientierte Dienstleistungen. Das Softwareprodukt Trade
and Inventory Management ist eine internetbasierte Datenfluss-
Steuerung zur Auslagerung von Beschaffungsvorgaengen; erste
Umsaetze fuer das neue Produkt werden in absehbarer Zeit er-
wartet. Im Geschaeftsbereich Life Time Supply steht die lang-
fristige Bevorratung und Marktversorgung mit Bauteilen und
-elementen sowie Systemkomponenten im Vordergrund. Wie Trade
and Inventory Management befindet sich auch dieses Geschaefts-
feld noch in einer fruehen Entwicklungsphase, erste kleinere
Umsaetze im Geschaeftsbereich Life Time Supply wurden Ende 2000
getaetigt.
Die Kunden stammen meist aus dem produzierenden Gewerbe. Zu den
groessten Kunden - in 2000 entfielen knapp 80 % des Umsatzes
auf die 6 groessten Kunden - zaehlen bspw. Lear Corp., Agilent,
Grundig und Bosch-Siemens.
MARKTUMFELD
Die lila Logistik adressiert mit ihrem Produkt- und Dienst-
leistungsangebot vornehmlich den Markt im Bereich Supply Chain
Management, der im Rahmen des Trends zur produktorientierten
Transportdienstleistung ueber Kontraktdienstleistungen hin zur
internetbasierten Steuerung der kompletten Wertschoepfungskette
liegt. Das Aufgabenspektrum der Logistik erweitert sich so zur
prozessorientierten Koordination der gesamten Supply Chain (Lie-
ferkette).
Neben der Anforderung, Waren- und Datenfluesse unternehmens-
uebergreifend und international zu steuern, konzentrieren sich
die Industrie-Unternehmen zunehmend auf ihr Kerngeschaeft und
lagern ihre Logistik-Sparten komplett an externe Dienstleister
wie die lila Logistik aus, um Kosten zu sparen. In diesem Zusam-
menhang wurden in Deutschland im Jahr 2000 rund 23 % aller Logi-
stikleistungen extern ausgelagert, in den USA waren dies bereits
65 %.
MARKTPOTENTIAL
Die Wachstumsdynamik des weltweiten Marktes fuer Supply Chain
Management ist hoch. So wurde 1998 ein weltweites Marktvolumen
von 5 Mrd USD ausgewiesen, in 2003e soll das Marktvolumen einer
Studie von AMR-Research zufolge bereits 35 Mrd USD betragen. Das
europaeische Gesamtvolumen fuer erweiterte Logistikdienstlei-
stungen in den Bereichen Asset-Based Logistics (Wachstum p. a.
2,5 %) und Kontraktlogistik (Wachstum p. a. 10 %) betrug in 2000
ca. 210 Mio Euro und soll bis 2005 auf 270 Mio Euro ansteigen.
Ein hoeheres Wachstum wird im Bereich eCommerce und Supply Chain
Management (Wachstum 15 % p. a.) erwartet. Der deutlich dyna-
mischste Bereich wird jedoch der Markt fuer eLogistics (IT-ge-
steuerte, internetbasierte vernetzte Plattformen, mit denen sich
saemtliche Logistikprozesse abbilden und steuern lassen) sein
(20-25 % Wachstum p. a.).
GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN
In den zurueckliegenden Geschaeftsjahren 98/99/2000 erwirtschaf-
tete die Gesellschaft einen Umsatz von 7,9/10,5/13,1 Mio Euro
und ein EBIT von 0,31/0,72/-1,1 Mio Euro. Im gleichen Zeitraum
wurde ein Jahresueberschuss von 0,17/0,18/-0,7 Mio Euro ver-
zeichnet. Im laufenden Geschaeftsjahr 2001 erwartet das Unter-
nehmen einen Umsatz von 31,6 Mio Euro, ein EBIT von 2,41 Mio und
einen Jahresueberschuss von 1,25 Mio Euro. In den kommenden Ge-
schaeftsjahren 02e/03e/04e ist ein Umsatz von 66,5/110/153 Mio
Euro, ein EBIT von 7,28/13,9/20,5 Mio Euro und ein Jahresueber-
schuss von 4,1/8,1/12,3 Mio Euro geplant. Im vergangenen 1.
Quartal des laufenden Geschaeftsjahres 2001 wurde der Umsatz um
42 % auf 4,6 Mio Euro gesteigert.
AKTIENSERVICE-RATING
PROSPERIERENDES MARKTUMFELD: Das junge Unternehmen bewegt sich
im prosperierenden und wachstumsstarken Markt fuer Logistik-
dienstleistungen und profitiert dabei vom vorherrschenden Out-
sourcing-Trend, wobei Industrie-Unternehmen ihre Logistiksparten
aus Kostengruenden zunehmend an externe Dienstleister ausglie-
dern.
WETTBEWERB: Im Wettbewerbsvergleich ist die lila Logistik im
Vergleich zu den bereits am Neuen Markt notierten Konkurrenten
jedoch sehr klein und die Geschaeftsaktivitaeten befinden sich
generell noch in einer sehr fruehen Entwicklungsstufe. Das Un-
ternehmen praesentiert sich innovativ. Alleinstellungsmerkmale
sehen wir ungeachtet des publizitaetswirksam vermarkteten An-
spruchs, das gesamte Supply Chain Management-Spektrum ueber alle
Produktlebenszyklen (life-time-cycling) abzubilden, nicht, denn
die Wettbewerber hegen dieses Anspruch ebenfalls, ohne hiermit
Alleinstellungsmerkmale zu insinuieren. Zweifellos ist dieser
Ansatz vielversprechend, im harten Wettbewerb jedoch eher
selbstverstaendlich.
BEWERTUNG: Die Gesellschaft verfolgt ambitionierte Wachstums-
ziele, was zwar gewisse Vorbehalte im Hinblick auf die Planungs-
sicherheit impliziert, in Anbetracht des wachstumsstarken Ge-
samtmarktes jedoch nicht voellig unrealistisch erscheint. Mit
einem 01e-KGV von rund 50 gliedert sich der Titel in die Durch-
schnittsbewertung der Peer-Group (u. a. Thiel Logistik, Micro-
log, D. Logistics) ein, bzw. liegt leicht darueber.
Im Gegensatz zu den bereits etablierten und ungleich groesseren
Wettbewerber befindet sich das Unternehmen jedoch noch in einer
sehr fruehen Entwicklungsstufe. Dies erfordert unserer Ansicht
nach einen substantiellen Risikoabschlag, der hinsichtlich der
branchenkonformen Bewertung nicht beruecksichtigt wurde. Zudem
setzt das guenstig erscheinende 02e-KGV von rund 15 fuer die
Geschaeftsjahre 01e/02e eine Umsatzsteigerung von 140 % bzw.
110 % voraus.
FAZIT: Im Wettbewerbsvergleich halten wir das Unternehmen fuer
unbedeutend. Lila Logistik muss sich am Neuen Markt gegenueber
den ungleich groesseren und profitableren Konkurrenten erst noch
beweisen. Insofern halten wir die Bewertung aufgrund des fehlen-
den Risikoabschlags und der ambitionierten Planung fuer deutlich
ueberhoeht. Wir raten daher von einer Zeichnung ab und empfeh-
len die hierfuer vorgesehenen Mittel in die bereits etablierten,
besser positionierten und profitablen Konkurrenten am Neuen
Markt wie Thiel Logistik oder Microlog zu investieren.
5. April 2001 (Mueller - Die lila Logistik AG, Besigheim)
Segment: Neuer Markt
Branche: Logistikdienstleistungen
Zeichnungsfrist: 22.5.-28.5.01
Bookbuildingspanne: 6,5-7,5 Euro
Konsortium: LBBW, LB Rheinland-Pfalz, equinet Securities
Volumen: 1,7 Mio Aktien + 300.000 Aktien
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6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
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In juengster Zeit markttechnisch vielleicht etwas ueberstrapa-
ziert, ist und bleibt das Thema regenerative Energien in den
naechsten zehn Jahren fundamental jedoch zunehmend interessant.
Vor wenigen Tagen hob bspw. Bundesumweltminister Trittin im
Rahmen eines oeffentlichen Auftrittes hervor, dass der Ausbau
der erneuerbaren Energien die Umwelt entlastet, das Klima
schuetzt und neue Arbeitsplaetze schafft. Trittin betonte dabei,
dass die Bundesregierung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) und Massnahmen wie der Oekosteuer verlaessliche Rahmen-
bedingungen und ein gutes Investitionsklima fuer den Ausbau der
erneuerbaren Energien geschaffen hat.
Heute sind in der Bundesrepublik bereits 70.000 Arbeitsplaetze
in diesem Bereich angesiedelt. Die Bundesregierung will den An-
teil der erneuerbaren Energien bis 2010 verdoppeln. Die Kohlen-
dioxid-Einsparung durch erneuerbare Energien von 25 Mio Tonnen
im Jahr 2000 soll auf 50 Mio Tonnen in 2010 verdoppelt werden.
Bei der Nutzung der Windenergie sei Deutschland nach den Worten
Trittins Weltmeister. Neben der Biomasse-Verordnung, die im Juni
in Kraft treten soll, tragen auch das Marktanreizprogramm und
das 100.000-Daecher-Solarstromprogramm zum beschleunigten Ausbau
der erneuerbaren Energien bei. Beim Marktanreizprogramm werden
Solarkollektor-, Photovoltaik-, Biomasse-, Biogas- und Tiefen-
geothermieanlagen gefoerdert.
Nun solle die Bioenergie mit ebensolcher Dynamik wie die Wind-
energie vorangebracht werden, so Trittin weiter. Kuerzlich wagte
ein in diesem Bereich fuehrendes Unternehmen den Gang an den
Neuen Markt. Hierbei handelt es sich um die FARMATIC biotech
energy AG, die unserer Einschaetzung nach besonderes von der
Biomasse-Verordnung, die im Juni in Kraft treten soll, profi-
tieren wird.
KURZPORTRAIT
Die farmatic biotech energy AG ist eine der fuehrenden Anbie-
terinnen fuer die industrielle Umwandlung von Biomasse in Biogas
zur Erzeugung von regenerativer Energie. Grundlegende For-
schungsaktivitaeten fuer den Einsatz von Biokraftwerkstechnolo-
gie sowie die Erfahrungen in der Entwicklung, Konstruktion und
Errichtung komplexer Anlagen machen farmatic zu einem der welt-
weit kompetentesten Anbieter von Biokraftwerken. Farmatic ver-
fuegt ueber weitreichende Erfahrungen in der Abwassertechnologie
und im Bereich Umweltanlagen. Tochtergesellschaften unterhaelt
man in Ungarn, farmatic Hungaria Kft., und Daenemark, Bigadan
A/S. Das Unternehmen beschaeftigt zur Zeit rund 110 Mitarbeiter.
Biogas ist als regenerative Energiequelle aufgrund der verfueg-
baren Biomasseaufkommen die Alternative zu den knapper werdenden
fossilen Brennstoffen und wird diese in Zukunft teilweise er-
setzen koennen. Das Unternehmen farmatic stellt mit seinem um-
fangreichen Know-how in der Bioquerschnittstechnologie indu-
strielle Biokraftwerke mit bis zu 2,5 MW Energieausbeute her,
deckt im Gegensatz zu den Wettbewerbern die gesamte Wert-
schoepfungspalette ab und bietet Loesungen in der Projektierung
und im Betrieb von Biokraftwerken aus einer Hand.
Das farmatic-Betreiberkonzept ermoeglicht dem Unternehmen hier-
bei eine schnelle Standortbesetzung. Durch die fruehzeitige
Sicherung geeigneter Standorte fuer Biokraftwerke will sich
farmatic fruehzeitig zukuenftige Marktanteile sichern. Bio-
technologie setzt farmatic insofern ein, als dass in Biokraft-
werken mit Mikroorganismen aus organischen Abfallstoffen re-
generative Energie gewonnen wird.
Biokraftwerke entsorgen organischen Abfall, produzieren daraus
voellig risikolos Strom und Waerme, werfen als Nebenprodukt
nitratfreien Bioduenger ab und entlasten die Atmosphaere durch
geringe CO2-Emissionen. Bereits in 2002 soll durch eine Verede-
lung dieses Biogases ein Erdgassubstitut produziert werden, das
in das Erdgasnetz aller Anbieter eingespeist werden kann. Der
naechste Meilenstein wird der Einsatz dieses Biogases in Erd-
gasqualitaet als Primaerbrennstoff fuer Brennstoffzellen sein.
Durch den Boersengang sollen die aggressiven Wachstumsplaene der
farmatic auf eine solide Eigenkapital-Basis gestellt werden.
KERNKOMPETENZEN
Kennzeichnend fuer farmatic ist das langjaehrig aufgebaute Know-
how im Bereich der Bio-Querschnittstechnologie, d. h. der Ver-
knuepfung von Biochemie, Verfahrens- und Elektrotechnik. Mit
diesem Wissen hat farmatic die Biokraftwerkstechnologie in den
90er Jahren zur Serienreife entwickelt. Bereits heute ist farma-
tic fuehrend auf dem Gebiet der industriellen Umwandlung von
Biomasse in Biogas, aus welchem durch Kraft-Waerme-Kopplung re-
generative Energie in Form von Strom und Waerme gewonnen werden
kann.
Farmatic verfuegt zudem ueber weitreichende Erfahrungen in der
Abwassertechnologie durch die Realisierung von ueber 100 Gross-
projekten. In der Forschung und Entwicklung konzentriert sich
farmatic auf die Erforschung neuer Einsatzmoeglichkeiten von
Biogas, z. B. als Erdgassubstitut oder durch die Verwendung in
der Brennstoffzelle.
KUNDENSTRUKTUR
Zu den Kunden zaehlen derzeit vorwiegend landwirtschaftliche
Dachverbaende, Kommunen, Landwirte und Unternehmen aus der
Lebensmittelindustrie. Zu den im letzten Jahr akquirierten
Referenzkunden zaehlen bspw. die Biogasanlage Alteno GmbH & Co.
KG, die Jordan Biogas Company Ltd. (Jordanien), Gas-Con (Daene-
mark) sowie das Fraunhofer Institut. Im Geschaeftsbereich Abwas-
sertechnologie zaehlen vorwiegend Gemeinden, Abwasserzweckver-
baende und Industrieunternehmen zu den Kunden.
MARKTUMFELD & WETTBEWERB
Die Verknappung fossiler Brennstoffe erfordert neue Technologien
im Bereich regenerative Energien, um auch der weiteren globalen
Belastung unserer Umwelt entgegenzuwirken. Biogas ist dabei der-
zeit die einzige regenerative Energieform, die durch ein ge-
schlossenes Kreislaufsystem aus der Verwertung von organischen
Reststoffen risikolos und witterungsunabhaengig in Biokraft-
werken gewonnen werden kann.
Biogas ist somit ein regeneratives Energieprodukt, das voll-
staendig einem sauberen Kreislauf entspringt. Diesen Anspruch
erfuellt Windenergie zwar ebenfalls, im Gegensatz hierzu ist zur
Energiegewinnung aus Windkraft aber eben Wind erforderlich, was
die Einsatzmoeglichkeiten der Windkraftanlagen doch erheblich
einschraenkt. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass
geeignete Windkraft-Standorte in Deutschland schon rar sind.
Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
Hintergrund reichhaltig.
Von der juengsten Entscheidung des Europaeischen Gerichtshofs,
dass das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Einklang
mit dem EU-Recht stehe, erwartet farmatic eine zusaetzliche
Dynamik und Nachfrage nach ihren Produkten. Peter Schrum, Vor-
standsvorsitzender von farmatic, hierzu: "Diese Entscheidung
gewaehrt einerseits Investoren in Aktien aus dem Bereich er-
neuerbare Energien Rechtssicherheit und wird aller Voraussicht
nach auch in anderen europaeischen Laendern zu Gesetzen analog
des EEG fuehren." Das EEG regelt die Abnahme und Verguetung von
Strom aus erneuerbaren Energien durch Elektrizitaetsversorgungs-
unternehmen.
Laut einer Studie der L.E.K. Consulting wird der Marktanteil
von farmatic im Biogasmarkt bis 2005 auf 41 % ansteigen. Einer
weiteren Studie des Fachverbandes Biogas e. V. und L.E.K. Con-
sulting zufolge soll die Zahl der Biokraftwerke von 913 (1999)
auf 2.213 in 2005 anwachsen. Im Bereich Biokraftwerke zaehlen
bspw. Haase Energietechnik, Schwarting Umwelt, Bioscan und
Envitec zu den direkten Wettbewerbern, von denen allerdings
keiner boersennotiert ist.
WEITERE ENTWICKLUNG
Etwa 50 % des kuerzlich vereinnahmten Emissionserloeses sollen
fuer die forcierte Standortsicherung durch Akquisitionen klei-
nerer Wettbewerber im In- und Ausland bereitgestellt werden.
Mit dem Erloes aus dem Boersengang moechte farmatic seine Markt-
stellung im Bereich industrieller Biokraftwerke weiter ausbauen
und die Internationalisierung aggressiv vorantreiben. Des weite-
ren soll ein wesentlicher Teil des Emissionserloeses fuer For-
schung und Entwicklung (30 %) verwendet werden, die restlichen
20 % sollen der Staerkung der Eigenkapitalbasis dienen.
Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Etablierung
als Marktfuehrer im Bereich Biokraftwerkstechnologie. Zudem soll
schnellstmoeglich eine hohe Marktdurchdringung im weltweiten
Markt fuer Biokraftwerke durch forcierte Standortbesetzung,
unter anderem durch Akquisitionen, erreicht werden.
GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN
Das Unternehmen farmatic arbeitete in den vergangenen Ge-
schaeftsjahren profitabel. Im Geschaeftsjahr 2000 erwirtschafte-
te die Gesellschaft einen Umsatz von 18,2 Mio Euro, wovon be-
reits ca. 50 % im Bereich Biokraftwerkstechnologie erzielt wer-
den konnten (1999: ca. 40 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steu-
ern (EBIT) lag bei 559.000 Euro. Fuer das Geschaeftsjahr 2001
sind bereits heute mehr als 65 % der geplanten Umsatzerloese
in Hoehe von ca. 41 Mio Euro vertraglich gesichert. In den Ge-
schaeftsjahren 01/02/03e soll ein Umsatz von 41,4/86,9/134,0
Mio Euro und ein EBIT von 1,8/7,7/17,0 Mio Euro erzielt werden.
AKTIENSERVICE-RATING
Das geplante durchschnittliche Wachstum bis 2010 von 30 % p. a.
halten wir fuer realistisch. Biogas besitzt gegenueber weiteren
Energien aus erneuerbaren Quellen den entscheidenden Vorteil,
dass in einem vollstaendig sauberen Erzeugungs-Kreislauf Energie
unabhaengig von den Witterungsbedingungen gewonnen wird, bei dem
sogar die entstehenden Nebenprodukte (Duenger) verwertet werden
koennen. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass geeigne-
te Windkraft-Standorte in Deutschland mittlerweile rar sind.
Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
Hintergrund reichhaltig.
Bei der Konzeption und Errichtung von Biogaskraftwerken klarer
Marktfuehrer, sieht sich farmatic in einem prosperierenden
Wachstumsmarkt mit international zunehmend gesetzlicher
Foerderung und Subventionierung gut positioniert, um ueber-
durchschnittlich am erwarteten Marktwachstum zu partizipieren.
Mit einem 02e-KGV von rund 40 ist der Titel zwar nicht guenstig
bewertet, einen Bewertungsaufschlag halten wir jedoch aufgrund
der aussichtsreichen Marktposition in einem prosperierenden
Zukunftsmarkt fuer argumentierbar. Wir stufen den Titel im
Rahmen einer Ersteinschaetzung auf "leicht uebergewichten",
weisen jedoch auf die insbesondere mit der nicht guenstigen
Bewertung im Zusammenhang stehenden Downside-Risiken hin.
FARMATIC
WKN: 605 192
empf. Stop-loss: 18,00 Euro
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7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz- und Gewinnwarnung
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Die TelesensKSCL AG hat im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum
entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 850 % auf
28,4 Mio Euro und ein um 60 % von minus 7,0 Mio Euro auf minus
2,8 Mio Euro verbessertes operatives Ergebnis (EBITDA ohne IPO
und M&A-Aufwendungen) erzielt. Diese Quartalszahlen entsprechen
den beim Boersengang im Maerz 2000 kommunizierten Geschaefts-
erwartungen.
Die TelesensKSCL AG arbeitet derzeit an einer aktualisierten
Planung fuer 2001, die den aktuellen, gegenueber den ursprueng-
lichen Erwartungen veraenderten weltwirtschaftlichen Rahmenbe-
dingungen, insbesondere in der Telekommunikationsbranche, Rech-
nung tragen soll. Der Vorstand geht aus heutiger Sicht davon
aus, dass die urspruengliche Planung hinsichtlich Umsatz- und
Ergebniserwartungen nach unten korrigiert werden muss. Die
ueberarbeitete Planung sowie der Korrekturumfang sollen Ende
Juni/Anfang Juli vorliegen.
Kurz nach Veroeffentlichung der ersten AdHoc-Meldung am Montag-
morgen, in der die eingangs aufgefuehrte Negativ-Revision der
Umsatz- und Ergebnisziele fuer 2001 angekuendigt wird, lancierte
das Unternehmen eine zweite AdHoc-Mitteilung, in der eine Ko-
operation mit SAP bekanntgegeben wird. Im Rahmen dieser Zusam-
menarbeit mit SAP sollen die Billing-Loesungen von TelesensKSCL
in die ERP-Branchen-Systeme fuer TK-Unternehmen von SAP einge-
bunden werden. Somit soll eine umfassende Branchenloesung ange-
boten werden.
Langfristig halten wir das Unternehmen zwar fuer interessant
positioniert, nach der Ankuendigung der Gewinn- und Umsatzwar-
nung sehen wir jedoch ein unguenstiges Chancen/Risiken-Profil.
Da wir der Meinung sind, dass am Neuen Markt genuegend solide
Titel mit attraktivem Chancen/Risiken-Profil zur Auswahl stehen,
sollten die Anleger umschichten.
TelesensKSCL
WKN: 529 970
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8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet
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STARKES WACHSTUM IN UMSATZ UND ERTRAG: In Q1 2001 konnte MEDION
mit einer erheblichen Umsatz- und Ertragssteigerung seine Stel-
lung als solider Wachstumswert erneut beweisen. Die Umsatzerloe-
se stiegen um mehr als 40 % auf 478,5 Mio Euro. Der Quartals-
ueberschuss verbesserte sich, unterstuetzt durch die Steuer-
reform, ueberproportional um 71 % von 9,4 Mio Euro auf 16,1 Mio
Euro. Das Ergebnis pro Aktie erhoehte sich von 0,39 Euro auf
0,67 Euro.
INTERNATIONALISIERUNG SCHREITET VORAN: Mit der zusaetzlichen
Expansion in die Laender Italien und die Schweiz konnte MEDION
weiteres Potential in Europa erschliessen. Die Partnerschaft zu
grossen, international taetigen Handelskonzernen erweist sich
als der richtige Ansatz. Die Auslandsumsaetze erhoehten sich im
Vergleich zum Vorjahr um 145 % auf 80,7 Mio Euro. Der Anteil am
Gesamtumsatz steigerte sich somit von 9,7 % auf 16,9 %.
Zahlreiche innovative Zukunftsprodukte mit attraktiver Techno-
logie im Bereich mobile Computing, Flachbildschirmtechnologie
sowie digitaler Photographie wurden zur Marktreife gebracht und
trugen massgeblich zum Gesamtwachstum bei.
ZUVERSICHTLICHER AUSBLICK 2001: Die hohe und weiter steigende
Akzeptanz des Medion-Marketing-Dienstleistungskonzepts bildet
eine exzellente Ausgangsbasis fuer weiteres Wachstum in Umsatz
und Ertrag. Der Start ins 2. Quartal mit einer erfreulichen
Entwicklung des Geschaefts in Europa, insbesondere in England,
der Schweiz und in Suedeuropa, der Ausbau der weltweiten
Partnerschaften sowie die Gruendung der US-Tochtergesellschaft
lassen eine Fortsetzung des starken Wachstums in Umsatz und
Ertrag im laufenden Geschaeftsjahr erwarten.
KURZPORTRAIT: Das Unternehmen konzipierte ein einzigartiges
Geschaeftsmodell, welches grossen Handelskonzernen zusaetzliche
Marktsegmente im Non-Food-Bereich erschliesst und weltweit
agierende Markenhersteller in die Lage versetzt, neue Absatz-
kanaele zu oeffnen. Die Produktbereiche umfassen die Segmente
Kommunikationselektronik (Telefon, Anrufbeantworter, Fax,
Decoder, SAT), Unterhaltungs-/Konsumelektronik (Elektrogeraete
zur PersonalCare und Hausausstattung, Farb-TV, Video, HIFI,
Fotoapparate, Videokameras) und PC/Multimedia (Personalcomputer,
Scanner, Drucker, Modems, Software, Plug`n Play-Angebote).
Den Kunden offeriert Medion ein Dienstleistungsportfolio, das
mit Leistungen im Bereich Herstellung, Praesentation, Produkt-
verpackung, Logistikmanagement, After Sales Service etc. nahezu
die gesamte Wertschoepfungskette im Handelsprozess abdeckt.
VIELVERSPRECHENDE ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN: Mit Vorlage der
Quartalszahlen demonstrierte Medion erneut deutlich ueber dem
Marktwachstum liegende Zuwachsraten sowie eine stark ueber-
proportionale Ertragsentwicklung. Aufgrund der zunehmenden
Portierung des erfolgreichen Geschaeftsmodells ins Ausland
(zum Beispiel Gruendung der US-Tochter im 1. Quartal) verfuegt
das Unternehmen weiterhin ueber hohes Wachstumspotential, wobei
wir die Grenzen noch nicht einmal ansatzweise ausgelotet sehen.
Durch den technologischen Fortschritt und den boomenden Multi-
media- und Consumer-Electronics-Bereich ist zudem auf Jahre
hinaus kein Nachlassen der Nachfragedynamik zu erwarten. Bei
Medion ist trotz fortgeschrittener Groessendimensionen keine
Verlangsamung der Wachstumsdynamik zu erwarten, da man erst
jetzt ernsthaft beginnt, das Marktpotential im Ausland wahr-
zunehmen.
BEWERTUNG: Aufgrund der ueber den Erwartungen liegenden Quar-
talszahlen sehen wir uns veranlasst, unsere Gewinnschaetzung je
Aktie fuer 2001e und 2002e nochmals auf 2,81 und 3,65 Euro er-
hoehen. Mit einem 02e-KGV von unter 30 und einer PEG-Ratio
von unter 1 halten wir den Titel ungeachtet der juengsten Kurs-
gewinne weiterhin fuer attraktiv bewertet. Unsere Fundamental-
Rating lautet daher weiterhin auf "uebergewichten".
MEDION
WKN: 660 500
empf. Stop-Loss: 80 Euro
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9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
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WWL Internet verkauft 8 % fuer 3,5 Mio Euro
XL Venture GmbH, ein Venture Capital Fonds, hat WWL-Anteile an
WWL in Hoehe von 8 % uebernommen. Im Rahmen dieser Transaktion
werden der Gesellschaft bis zu 3,5 Mio Euro zufliessen. Die
Liquiditaet von WWL ist damit zunaechst gesichert. Bei hoeher
als geplanten Umsaetzen von 4.041 TEUR weist WWL in Q1 2001
ein EBIT von -7.577 TEUR aus. Die liquiden Mittel betragen
per 15.5.2001 3,6 Mio Euro.
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10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
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ABIT sieht sich auf Turnaround-Weg
Die ABIT AG hat im 1. Quartal 2001 einen Konzernumsatz von
8,7 Mio DM erzielt; gegenueber dem entsprechenden Vorjahreszeit-
raum mit 2,0 Mio DM ist das ein Plus von 337 %. Die Ergebnisse
bestaetigen eigener Einschaetzung nach den Trend zurueck in die
Gewinnzone: Abit erzielte in Q1 ein EBDIT (Ergebnis vor Ab-
schreibungen, Zinsen und Steuern) von -4,6 Mio DM. Dies ent-
spricht einer Verbesserung von 2 Mio DM gegenueber dem Vorjahr.
Der Fehlbetrag im Konzern liegt mit -6,6 Mio DM auf Vorjahres-
niveau. Das Quartalsergebnis je Aktie verbesserte sich im Ver-
gleich zum Vorjahr von -1,55 DM auf -1,34 DM.
ACG AG mit ueberplanmaessigen Quartalszahlen
Der HighTech-Broker ACG AG hat in Q1 2001 einen Umsatz von
105,69 Mio Euro erzielt (+151 %). Der operative Gewinn (EBITDA)
stieg im gleichen Zeitraum auf 3,94 Mio Euro (250 %). Damit hat
das Unternehmen die Konsensusschaetzungen der Finanzanalysten
uebertroffen. In bezug auf die Konsensusschaetzungen der Finanz-
analysten fuer das gesamte Jahr 2001 liegt das Unternehmen trotz
eines schwierigen Umfeldes im Halbleitermarkt im Plan. Die
Analysten erwarten durchschnittlich fuer die ACG-Gruppe in 2001
eine Umsatzausweitung um 52 % auf 550 Mio Euro und einen Anstieg
des operativen Gewinns (EBITDA) um 177 % auf 36 Mio Euro.
D. Logistics AG waechst akquisitionsbedingt deutlich
Im ersten Quartal des laufenden Geschaeftsjahres stieg der
Umsatz der D. Logistics Gruppe um 511 % auf 132,2 Mio Euro.
Das organische Wachstum betrug 50,4 %. Zum akquisitorischen
Wachstum trugen die erstmalige Konsolidierung der CSC sowie
die Neuzugaenge des weiteren Jahresverlaufs 2000 bei. Die
Infraserv Logistics wird ab dem zweiten Quartal 2001 rueck-
wirkend zum 1. Januar 2001 in die Konsolidierung aufgenommen
werden. Das operative Ergebnis der D. Logistics Gruppe konnte
ueberproportional gesteigert werden und lag im ersten Quartal
mit 6,9 Mio Euro 583 % ueber dem Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie
lag bei 0,09 Euro gegenueber 0,02 Euro.
ELSA AG kaempft mit widrigen Marktbedingungen
Der Konzernumsatz betrug im Rahmen der Schwaeche des inter-
nationalen Consumer- und PC-Marktes 80,8 Mio Euro nach
90 Mio Euro in Q1 2000. Das Betriebsergebnis lag bei
-0,4 Mio Euro (+2,3 Mio Euro i. VJ.) und der Konzernueber-
schuss bei -0,9 Mio Euro (+1,6 Mio Euro i. VJ.). Elsa will
durch Entlassungen die Personalkosten um 10 % reduzieren.
GPC Biotech AG im 1. Quartal mit erfreulicher Entwicklung
GPC Biotech steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2001 um
178 % auf 2,8 Millionen Euro. Zu diesem starken Anstieg haben
im wesentlichen die grossen pharmazeutischen Entwicklungen
beigetragen. GPC Biotech verfuegt ueber einen Bestand an
liquiden Mitteln sowie kurzfristig veraeusserbaren Wert-
papieren in Hoehe von 111,7 Millionen Euro. Dies entspricht
einer Steigerung von 3,0 Millionen Euro im Vergleich zum
31. Dezember 2000. GPC verringerte im ersten Quartal 2001
seinen Verlust auf 6,9 Mio Euro im Vergleich zu 17,2 Mio
Euro im Vorjahr.
MuM AG behauptet sich in schwerem Marktumfeld
Die Mensch und Maschine Software AG hat im 1. Quartal 2001
sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag zugelegt. Der Umsatz
stieg um 25 % auf 70,6 Mio DM. Das Ergebnis vor Zinsen, Ab-
schreibungen und Steuern (EBITDA) wuchs in den ersten drei
Monaten um 51 % auf 5,0 Mio DM. Nach Abschreibungen in Hoehe
von 2,0 Mio DM (1. Quartal 2000: 1,3 Mio DM) errechnet sich ein
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,0 Mio DM (+25 %).
Das Ergebnis nach Steuern stieg um 26 % von 0,9 Mio DM auf
1,2 Mio DM. Das Ergebnis pro Aktie stieg auf 0,25 nach 0,21 DM.
Pandatel AG muss die eigenen Prognosen revidieren
Aufgrund des Nachfragerueckgangs nach Netzinfrastruktur senkt
PANDATEL seine Umsatz- und Ertragsprognosen fuer 2001. Die fuer
das laufende Jahr geplante Steigerung des Umsatzes von 27,4 %
auf 46,5 Mio Euro kann aus heutiger Sicht nicht erreicht werden.
Die Gesellschaft rechnet allerdings fuer das Gesamtjahr weiter
mit einem positiven Jahresueberschuss nach urspruenglich ge-
planten 7,8 Mio Euro. Aufgrund der Marktstellung, aktivem Ko-
stenmanagement und der mit 21,5 Mio Euro komfortablen Liquidi-
taetssituation wird PANDATEL eigener Einschaetzung nach die
derzeitige Marktphase gut ueberstehen und aus der zu erwartenden
Bereinigung gestaerkt hervorgehen.
PSI AG mit solider Geschaeftsentwicklung
Der PSI-Konzern konnte im 1. Quartal 2001 den Umsatz um 27,4 %
auf 39,5 Mio Euro steigern. Das operative Ergebnis lag mit
575 TEUR um 133,7 % ueber dem Vorjahr. Die Liquiditaet erhoehte
sich gegenueber dem Vorjahresquartal um 15,2 auf 17,7 Mio Euro.
Nach dem erfolgreichen Start in das Geschaeftsjahr rechnet der
Vorstand mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung und
geht weiterhin vom Erreichen der geplanten Wachstumsziele aus.
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11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
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BioTissue AG meldet erfolgreich verlaufende Studien
Die BioTissue Technologies AG veroeffentlichte gestern neue
klinische Daten des koerpereigenen Hautersatzes BioSeed-S. Die
Daten belegen gute klinische Ergebnisse und verdeutlichen in
pharmaoekonomischen Untersuchungen das Einsparpotential durch
die Behandlung chronischer Wunden mit BioSeed-S gegenueber
anderen Behandlungsmethoden.
Im Rahmen der Studie konnten 44,2 % der therapieresistenten
Wunden nach durchschnittlich 80,5 Tagen zur vollstaendigen
Abheilung gebracht werden. Insgesamt 87 % aller behandelten
Wunden zeigten eine deutliche Verbesserung oder bereits eine
Abheilung innerhalb der ersten 42 Tage nach der Transplantation
mit BioSeed-S.
Bei der Schwere der Wunden dieser Problempatienten sind die
erreichten Werte beachtlich. Diese Ergebnisse werden zunehmend
in Gespraechen mit den Kostentraegern, Anwendern und im Aussen-
dienst eingesetzt", erklaert der Vorstandsvorsitzende. In den
naechsten Monaten sollen die ersten Auslandsmaerkte erschlossen
werden.
Netlife AG erhaelt Grossauftrag
Netlife steht eigenen Angaben zufolge vor einem weiteren be-
deutenden Grossauftrag. Das Unternehmen hat mit SIVC, einer
Gesellschaft der Signal Iduna, einen Letter of Intent ueber
die Entwicklung einer Transaktionsplattform fuer Bankdienst-
leistungen im Internet abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit
SICV sei das Resultat der strategischen Neuausrichtung von
Netlife.
NSE Software erweitert Softwareloesungen um Riester-Richtlinien
Die NSE Software AG hat aus aktuellem Anlass mit der neuen
Komponente "Riester-Foerderung" als Erweiterung der Produkt-
familie Finas (Financial Information and Sales Support) eine
Beratungsunterstuetzung realisiert, die alle gesetzlich vorge-
gebenen Rahmenbedingungen und Richtlinien zur Foerderung eines
kapitalgedeckten Altersvorsorgevermoegens gemaess der Renten-
reform der Bundesregierung beruecksichtigt. Das Unternehmen
erhofft sich hiervon entsprechende Zusatzerloese.
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12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen
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* Derzeit keine relevanten Meldungen. *
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13. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
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Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit
Sie Ihre Favoriten schnell auffinden koennen.
Ratings vom 18. bis 21. 05. beruecksichtigt.
TITEL RATING INSTITUT DATUM
ACG Outperformer Bankhaus Lampe 21.05.
Articon Downgrade auf reduz. Commerzbank 21.05.
Basler halten Commerzbank 18.05.
Constantin Film halten M. M. Warburg & CO 18.05.
D. Logistics "buy" Merck Finck & Co 21.05.
EM.TV "sell" Merck Finck & Co 21.05.
Evotec akkumulieren LB Baden-Wuert. 18.05.
GFT akkumulieren LB Baden-Wuert. 18.05.
I-D Media akkumulieren LB Baden-Wuert. 21.05.
LS telcom Outperformer GZ-Bank 18.05.
Medigene "buy" Merck Finck & Co 21.05.
Medion Outperformer WGZ-Bank 21.05.
MIS kaufen Commerzbank 18.05.
P&T Technology Einstiegsniveau Hamburger Sk 18.05.
SER Systems halten Commerzbank 18.05.
Tele Atlas reduzieren Commerzbank 18.05.
Telegate neutral Helaba Trust 21.05.
TePla Downgrade auf halten Commerzbank 21.05.
T-Online "market underperform" Lehman Brothers 21.05.
T-Online akkumulieren Bankges. Berlin 18.05.
Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung,
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nehmen. Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im
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Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit
Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, OTS, DPA, AFX, VWD
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14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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Nur Neuer Markt, vollstaendige Liste morgen im Aktien-Newsletter
DIENSTAG, 22. Mai
10:00 - Abit, HV
10:00 - Netlife, HV
10:00 - Atoss Software, HV
10:00 - Brain Int., HV
10:00 - Comtrade, HV
11:00 - Medion, HV und Erg. 1. Quartal
11:00 - Gedys Int., DVFA-Analystenkonferenz
11:00 - TDS AG, HV
11:00 - Kleindienst, HV
11:00 - Syskoplan, HV
11:00 - GFT Technologies, HV
11:00 - Computec Media, HV
14:00 - MatchNet, DVFA-Analystenkonferenz
14:00 - BinTec, HV
- Sanochemia, 1. Halbjahr
- Pixelpark, Analystenkonferenz, 1. Quartal
- Microlog, 1. Quartal
- Hunzinger, 1. Quartal
- Lintec, 1. Quartal
- DEAG, 1. Quartal
- Orbis, 1. Quartal
- Softing, 1. Quartal
- GPC Biotech, 1. Quartal
- Prodacta, 1. Quartal
- Mosaic Software, 1. Quartal
- Heiler Software AG, 2. Quartal
MITTWOCH, 23. Mai
10:00 - NSE AG, HV
10:00 - BOV AG, HV
10:00 - ConSors, HV
10:00 - MediGene, HV
10:30 - NorCom, BI-PK
11:00 - RTV Family Ent., HV
14:00 - BETA Systems, HV
14:00 - TePla, HV
- curasan, 1. Quartal
- P&T Technology, 1. Quartal
- Focus Digital, 1. Quartal
- Easy Software, 1. Quartal
- plenum, 1. Quartal
- T-Online, 1. Quartal (endg.)
- E.Multi, 1. Quartal, Analystenkonferenz
- CAA AG, HV
- Muehl PS, PK 1. Quartal
- Teleplan, 1. Quartal
DONNERSTAG, 24. Mai
- Freitag keine Termine
FREITAG, 25. Mai
11:00 - Alphaform, HV
11:00 - Foris, HV
- Tria software, 1. Quartal
- Ruecker, 1. Quartal
- arxes, Ergebnis neun Monate
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