Neuer Markt Newsletter 10

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Neuer Markt Newsletter 10

 
22.05.01 19:07
I N H A L T

MARKTUMFELD & KONJUNKTUR

 1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
 3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
 4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung

MOMENTANALYSEN & HANDELSANREGUNGEN

 5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
 6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
 7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz-/Gewinnwarnung
 8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet

NACHRICHTEN/AKTUELLES & RESEARCH

 9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen

RUBRIKEN & HINWEISE

13. ANALYSEN / NEMAX - Ratings renommierter Institute
14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
15. DISCLAIMER/ Haftungsausschluss und Risikohinweise
16. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick, Inhalt
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 Liebe Leserinnen und Leser,

INHALT

 Nach dem langen IPO-Stau draengen mit zunehmender Erholung des
 Neuen Marktes erfahrungsgemaess vor allem diejenigen Unternehmen
 an die Boerse, die dringend Liquiditaet benoetigen bzw. die den
 Boersengang bereits einmal verschieben mussten. Unserer Ein-
 schaetzung nach zaehlt die MUELLER lila Logistik, deren Boersen-

 gang bereits am 4. April mangels Interesses verschoben werden
 musste, zu dieser Gattung von Unternehmen, die die ersten Erho-
 lungsanzeichen am Neuen Markt fuer einen schnell durchgepeitsch-
 ten Boersengang nutzen wollen.

 So gab das Unternehmen gestern ueberraschend bekannt, den Boer-
 sengang nun nachzuholen, und setzte den Beginn der Zeichnungs-
 frist kurzerhand auf den heutigen Dienstag fest. Da unser IPO-
 Newsletter aufgrund eines Feiertages in dieser Woche einen Tag
 spaeter erscheint, entschlossen wir uns, die Neuemission im
 heutigen Neuer-Markt-Newsletter zu analysieren, um unseren
 Lesern zum Beginn der Zeichnungsfrist eine Orientierungshilfe
 zu geben.

MARKTKOMMENTAR

 Worauf sind die juengsten Kursgewinne an den Aktienmaerkten zu-
 rueckzufuehren? Darauf gibt es sicherlich tausend Antworten, die
 alle in gewisser Weise zutreffend sind. Simplifizierend jedoch
 flutete Greenspan mit den massiven Zinssenkungen seit Jahresbe-
 ginn die US-Volkswirtschaft mit Liquiditaet. Parallel dazu sind
 die Geldmarktfonds aufgrund der fallenden Zinsen immer weniger
 attraktiv.

 Auf dem stark ermaessigten Niveau steigen dann die ersten,
 mutigen Investoren ein. Andere beobachten dies und fuehlen sich
 ebenfalls zum Einstieg animiert. Auf diese Weise werden chart-
 technische Marken wie juengst die 2.200-Marke an der NASDAQ
 durchbrochen, was positiv interpretiert wird und Anschlusskaeufe
 nach sich zieht. Boomt die weltweite Technologieleitboerse
 NASDAQ, zieht auch der NEUE MARKT nach.

AUSBLICK

 Zwar sind wir nicht der Meinung, dass sich die Geschichte von
 1999 und Anfang 2000 wiederholt, auf dem niedrigen Kursniveau
 sollten die Wachstumsaktien ihre Erholung aber noch einige Zeit
 fortsetzen koennen, ohne an fundamentale Bewertungsgrenzen zu
 stossen. Natuerlich wird die Luft nach oben hin duenner, die
 Gefahr einer Konsolidierung oder gar Korrektur steigt mit jedem
 gewonnenen Index-Punkt. In chart- und markttechnischer Hinsicht
 sind wir jedoch der Meinung, dass der NEMAX all share bis zum
 Jahresende ein Erholungspotential bis zu 2.600 Punkten aufweist,
 waehrend bei der NASDAQ zum Jahresultimo ein Indexstand von nahe
 3.000 Punkten durchaus moeglich erscheint.

 Wir freuen uns fuer unsere Leser sowie fuer alle Aktionaere am
 Neuen Markt, dass nun scheinbar definitiv bessere Zeiten vor uns
 liegen, und hoffen, dass die Investoren aus der zurueckliegenden
 Baisse soviel gelernt haben, dass sie nunmehr eine effiziente
 Limittechnik als festen Bestandteil in ihre Anlagestrategie
 integrieren.

 Und nun wuenschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen der aktuellen
 Ausgabe des Neuer-Markt-Newsletters.

 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de.

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 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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 Index         21.05.   % Vortag   12-M.Hoch   % AT-Hoch   % 2001

 DJIA          11.337    +0,32 %    10.971     - 3,2 %    + 5,1 %
 NASDAQ COMP.   2.305    +4,85 %     4.289     -55,0 %    - 6,7 %
 DAX 30         6.249    +1,01 %     7.491     -23,3 %    - 2,8 %
 NEMAX ALL      1.895    +2,08 %     6.645     -77,6 %    -31,0 %
 EUROSTOXX 50   4.558    +0,27 %     5.435     -17,5 %    - 4,3 %

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 3. MARKTSENTIMENT * WOCHENAUSBLICK * KONJUNKTUR
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 Weiterhin bildet der Neue Markt die Entwicklung der US-ameri-
 kanischen Technologieleitboerse NASDAQ ab. Angenehm fuer die
 Aktionaere am Neuen Markt ist hierbei, dass aus den USA derzeit
 sehr positive Signale kommen. So konnte der DJIA in der letzten
 Woche aus seiner 8-Monats-Tradingrange zwischen 10.000 und
 11.000 Punkten ausbrechen und sich nachhaltig ueber der 11.000er
 Marke festsetzen. Auch die NASDAQ behauptete sich in der letzten
 Woche im oberen Bereich der 3-woechigen Tradingrange zwischen
 1.900 und 2.200 Punkten, bis dem COMPOSITE am gestrigen Montag
 ein nachhaltiger Ausbruch auf 2.300 Punkte gelang - ein sehr
 positives Zeichen.

 Die zurueckliegende Konsolidierung von NEUER MARKT und NASDAQ
 der letzten drei Wochen kann dabei als Korrektur auf die voran-
 gegangene April-Rallye betrachtet werden, die nun vorueber sein
 duerfte. Vor dem Hintergrund der juengsten Konjunkturdaten, die
 ueberwiegend das Durchschreiten der Talsohle und eine gegen
 Jahresende zu erwartende Erholung erkennen lassen, weisen die
 US-Maerkte derzeit in fundamentaler Hinsicht vergleichsweise
 geringe Downside-Risiken auf, obgleich die starken Kursanstiege
 der juengsten Vergangenheit eine technische Gegenbewegung nicht
 ausschliessen. So liegt der DJIA derzeit knapp 24 % ueber seinem
 8-Wochentief.

 In den kommenden Wochen erwarten wir am NEUEN MARKT eine breit-
 gefasste Seitwaertsphase mit Aufwaertstendenz bei nach wie vor
 hoher Volatilitaet. Aufgrund der makrooekonomischen Rahmendaten,
 die langsam mehr Konjunktur-Optimismus zulassen duerften, rech-
 nen wir nach den Sommermonaten mit einem Ausbruch aus dieser
 Seitwaertsphase nach oben hin.

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 4. AKTIENSERVICE-MUSTERDEPOT 2001 / Entwicklung
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PORTFOLIO

 Wert  Stueck  Kaufkurs  Aktuell  Performance  Stop-L.  Haltezeit
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 COMROAD         200    11,00    14,90   + 35 %    13,00    4. Wo
 BB BIOTECH      150    70,90    87,60   + 24 %    77,00    8. Wo
 COMPUTERLINKS   120    45,11    57,84   + 28 %    47,00    8. Wo
 MEDION           50    84,99   106,49   + 25 %    91,00    8. Wo


 LIQUIDITAET: 125.744,30 Euro     (82 %)       Schlusskurse XETRA
 DEPOTWERT:    28.385,30 Euro     (18 %)             MO, 21.05.01
 ----------------------------
 GESAMTWERT:  154.129,60 Euro      (letzte Woche 152.868,30 Euro)


PERFORMANCE-ANALYSIS / BENCHMARKING

 Wertentwicklung MUSTERDEPOT im Jahr 2001:   +  7,5 %
 Performance Benchmark NEMAX all share 01:   - 31,0 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark laufendes Jahr:    + 38,5 Prozentpunkte

 Performance Musterdepot seit Start 2.9.99:  + 54,1 %
 Performance NEMAX all im selben Zeitraum:   - 43,0 %
                                           -------------
 Outperformance Benchmark im selben Zeitraum + 97,1 Prozentpunkte

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 5. IPO - MUELLER lila Logistik / Skepsis ueberwiegt
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 2. ANLAUF: Erst zum 4. April plante das Unternehmen zum ersten-
 mal den Gang an den Neuen Markt. Aufgrund des schlechten Boer-
 senumfelds, das zum Zeitpunkt des damals geplanten Boersengangs
 jedoch bereits hinreichend bekannt gewesen sein duerfte, musste
 man den Boersengang absagen. Rueckwirkend betrachtet markierte
 der Neue Markt am 4. April seinen Tiefstpunkt und konnte sich
 seitdem um gut 30 % erholen. Dagegen senkte "lila" die Book-
 buildingspanne drastisch um ueber 30 %. Hierbei wird, wie von
 uns damals dargestellt, deutlich, dass der Titel damals voellig
 ueberteuert war. Der Frage, ob der Titel nun fair bewertet ist,
 gehen wir im Rahmen der nachfolgenden Analyse nach.

HISTORIE

 1991 uebernahm der heutige Vorstandsvorsitzende und Hauptgesell-
 schafter Michael Mueller die Gesellschaft. Unter seinem Einfluss
 avancierte die Gesellschaft vom urspruenglichen Transport- und
 Kontraktdienstleister zum Anbieter von eLogistik-Dienstlei-
 stungen. Kuerzlich erfolgte die Umwandlung in eine AG. Im Vor-
 feld des Boersengangs beteiligte sich die DEWB am Unternehmen.

KURZPORTRAIT

 Die lila Logistik AG mit Standorten in Boeblingen, Dresden,
 Hannover, Leipzig, Magdeburg, Rodgau und Ulm sowie ca. 280 Mit-
 arbeitern ist Anbieter von Logistikdienstleistungen, welche die
 komplette Supply Chain abdecken und sich am gesamten Lebenszyk-
 lus der Kundenprodukte orientieren. Das Unternehmen will sich
 als Trendsetter und Benchmark fuer intelligente Logistikdienst-
 leistungen (eLogistics) im wachstumsstarken europaeischen Logi-
 stikmarkt etablieren. Die vom Unternehmen eingesetzte eLogistic-
 Plattform verknuepft den unternehmensuebergreifenden Datenfluss
 innerhalb des gesamten Logistikprozesses eines Unternehmens.

GESCHAEFTSBEREICHE

 Die lila Logistik ist in den Geschaeftsbereichen Logistics
 Design, Trade and Inventory Management, Logistics Operating und
 Life Time Supply taetig. Im Kerngeschaeftsfeld Logistics Opera-
 ting offeriert die lila Logistik Dienstleistungen zur integra-
 tiven Steuerung von Logistik-Prozessen und der Durchfuehrung des
 Supply Chain Managements, wie bspw. Leistungen in den Bereichen
 Beschaffungsorganisation, Produktionslogistik, Qualitaetskon-
 trolle und Distributionsorganisation.

 Der Geschaeftsbereich Logistics Design umfasst produkt- und
 prozessorientierte Dienstleistungen. Das Softwareprodukt Trade
 and Inventory Management ist eine internetbasierte Datenfluss-
 Steuerung zur Auslagerung von Beschaffungsvorgaengen; erste
 Umsaetze fuer das neue Produkt werden in absehbarer Zeit er-
 wartet. Im Geschaeftsbereich Life Time Supply steht die lang-
 fristige Bevorratung und Marktversorgung mit Bauteilen und
 -elementen sowie Systemkomponenten im Vordergrund. Wie Trade
 and Inventory Management befindet sich auch dieses Geschaefts-
 feld noch in einer fruehen Entwicklungsphase, erste kleinere
 Umsaetze im Geschaeftsbereich Life Time Supply wurden Ende 2000
 getaetigt.

 Die Kunden stammen meist aus dem produzierenden Gewerbe. Zu den
 groessten Kunden - in 2000 entfielen knapp 80 % des Umsatzes
 auf die 6 groessten Kunden - zaehlen bspw. Lear Corp., Agilent,
 Grundig und Bosch-Siemens.

MARKTUMFELD

 Die lila Logistik adressiert mit ihrem Produkt- und Dienst-
 leistungsangebot vornehmlich den Markt im Bereich Supply Chain
 Management, der im Rahmen des Trends zur produktorientierten
 Transportdienstleistung ueber Kontraktdienstleistungen hin zur
 internetbasierten Steuerung der kompletten Wertschoepfungskette
 liegt. Das Aufgabenspektrum der Logistik erweitert sich so zur
 prozessorientierten Koordination der gesamten Supply Chain (Lie-
 ferkette).

 Neben der Anforderung, Waren- und Datenfluesse unternehmens-
 uebergreifend und international zu steuern, konzentrieren sich
 die Industrie-Unternehmen zunehmend auf ihr Kerngeschaeft und
 lagern ihre Logistik-Sparten komplett an externe Dienstleister
 wie die lila Logistik aus, um Kosten zu sparen. In diesem Zusam-
 menhang wurden in Deutschland im Jahr 2000 rund 23 % aller Logi-
 stikleistungen extern ausgelagert, in den USA waren dies bereits
 65 %.

MARKTPOTENTIAL

 Die Wachstumsdynamik des weltweiten Marktes fuer Supply Chain
 Management ist hoch. So wurde 1998 ein weltweites Marktvolumen
 von 5 Mrd USD ausgewiesen, in 2003e soll das Marktvolumen einer
 Studie von AMR-Research zufolge bereits 35 Mrd USD betragen. Das
 europaeische Gesamtvolumen fuer erweiterte Logistikdienstlei-
 stungen in den Bereichen Asset-Based Logistics (Wachstum p. a.
 2,5 %) und Kontraktlogistik (Wachstum p. a. 10 %) betrug in 2000
 ca. 210 Mio Euro und soll bis 2005 auf 270 Mio Euro ansteigen.

 Ein hoeheres Wachstum wird im Bereich eCommerce und Supply Chain
 Management (Wachstum 15 % p. a.) erwartet. Der deutlich dyna-
 mischste Bereich wird jedoch der Markt fuer eLogistics (IT-ge-
 steuerte, internetbasierte vernetzte Plattformen, mit denen sich
 saemtliche Logistikprozesse abbilden und steuern lassen) sein
 (20-25 % Wachstum p. a.).

GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN

 In den zurueckliegenden Geschaeftsjahren 98/99/2000 erwirtschaf-
 tete die Gesellschaft einen Umsatz von 7,9/10,5/13,1 Mio Euro
 und ein EBIT von 0,31/0,72/-1,1 Mio Euro. Im gleichen Zeitraum
 wurde ein Jahresueberschuss von 0,17/0,18/-0,7 Mio Euro ver-
 zeichnet. Im laufenden Geschaeftsjahr 2001 erwartet das Unter-
 nehmen einen Umsatz von 31,6 Mio Euro, ein EBIT von 2,41 Mio und
 einen Jahresueberschuss von 1,25 Mio Euro. In den kommenden Ge-
 schaeftsjahren 02e/03e/04e ist ein Umsatz von 66,5/110/153 Mio
 Euro, ein EBIT von 7,28/13,9/20,5 Mio Euro und ein Jahresueber-
 schuss von 4,1/8,1/12,3 Mio Euro geplant. Im vergangenen 1.
 Quartal des laufenden Geschaeftsjahres 2001 wurde der Umsatz um
 42 % auf 4,6 Mio Euro gesteigert.

AKTIENSERVICE-RATING

 PROSPERIERENDES MARKTUMFELD: Das junge Unternehmen bewegt sich
 im prosperierenden und wachstumsstarken Markt fuer Logistik-
 dienstleistungen und profitiert dabei vom vorherrschenden Out-
 sourcing-Trend, wobei Industrie-Unternehmen ihre Logistiksparten
 aus Kostengruenden zunehmend an externe Dienstleister ausglie-
 dern.

 WETTBEWERB: Im Wettbewerbsvergleich ist die lila Logistik im
 Vergleich zu den bereits am Neuen Markt notierten Konkurrenten
 jedoch sehr klein und die Geschaeftsaktivitaeten befinden sich
 generell noch in einer sehr fruehen Entwicklungsstufe. Das Un-
 ternehmen praesentiert sich innovativ. Alleinstellungsmerkmale
 sehen wir ungeachtet des publizitaetswirksam vermarkteten An-
 spruchs, das gesamte Supply Chain Management-Spektrum ueber alle
 Produktlebenszyklen (life-time-cycling) abzubilden, nicht, denn
 die Wettbewerber hegen dieses Anspruch ebenfalls, ohne hiermit
 Alleinstellungsmerkmale zu insinuieren. Zweifellos ist dieser
 Ansatz vielversprechend, im harten Wettbewerb jedoch eher
 selbstverstaendlich.

 BEWERTUNG: Die Gesellschaft verfolgt ambitionierte Wachstums-
 ziele, was zwar gewisse Vorbehalte im Hinblick auf die Planungs-
 sicherheit impliziert, in Anbetracht des wachstumsstarken Ge-
 samtmarktes jedoch nicht voellig unrealistisch erscheint. Mit
 einem 01e-KGV von rund 50 gliedert sich der Titel in die Durch-
 schnittsbewertung der Peer-Group (u. a. Thiel Logistik, Micro-
 log, D. Logistics) ein, bzw. liegt leicht darueber.

 Im Gegensatz zu den bereits etablierten und ungleich groesseren
 Wettbewerber befindet sich das Unternehmen jedoch noch in einer
 sehr fruehen Entwicklungsstufe. Dies erfordert unserer Ansicht
 nach einen substantiellen Risikoabschlag, der hinsichtlich der
 branchenkonformen Bewertung nicht beruecksichtigt wurde. Zudem
 setzt das guenstig erscheinende 02e-KGV von rund 15 fuer die
 Geschaeftsjahre 01e/02e eine Umsatzsteigerung von 140 % bzw.
 110 % voraus.

 FAZIT: Im Wettbewerbsvergleich halten wir das Unternehmen fuer
 unbedeutend. Lila Logistik muss sich am Neuen Markt gegenueber
 den ungleich groesseren und profitableren Konkurrenten erst noch
 beweisen. Insofern halten wir die Bewertung aufgrund des fehlen-
 den Risikoabschlags und der ambitionierten Planung fuer deutlich
 ueberhoeht. Wir raten daher von einer Zeichnung ab und empfeh-
 len die hierfuer vorgesehenen Mittel in die bereits etablierten,
 besser positionierten und profitablen Konkurrenten am Neuen
 Markt wie Thiel Logistik oder Microlog zu investieren.

5. April 2001 (Mueller - Die lila Logistik AG, Besigheim)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Logistikdienstleistungen
 Zeichnungsfrist: 22.5.-28.5.01
 Bookbuildingspanne: 6,5-7,5 Euro
 Konsortium: LBBW, LB Rheinland-Pfalz, equinet Securities
 Volumen: 1,7 Mio Aktien + 300.000 Aktien


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 6. FARMATIC biotech energy AG / mit BIOGAS zum Erfolg
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 In juengster Zeit markttechnisch vielleicht etwas ueberstrapa-
 ziert, ist und bleibt das Thema regenerative Energien in den
 naechsten zehn Jahren fundamental jedoch zunehmend interessant.
 Vor wenigen Tagen hob bspw. Bundesumweltminister Trittin im
 Rahmen eines oeffentlichen Auftrittes hervor, dass der Ausbau
 der erneuerbaren Energien die Umwelt entlastet, das Klima
 schuetzt und neue Arbeitsplaetze schafft. Trittin betonte dabei,
 dass die Bundesregierung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
 (EEG) und Massnahmen wie der Oekosteuer verlaessliche Rahmen-
 bedingungen und ein gutes Investitionsklima fuer den Ausbau der
 erneuerbaren Energien geschaffen hat.

 Heute sind in der Bundesrepublik bereits 70.000 Arbeitsplaetze
 in diesem Bereich angesiedelt. Die Bundesregierung will den An-
 teil der erneuerbaren Energien bis 2010 verdoppeln. Die Kohlen-
 dioxid-Einsparung durch erneuerbare Energien von 25 Mio Tonnen
 im Jahr 2000 soll auf 50 Mio Tonnen in 2010 verdoppelt werden.

 Bei der Nutzung der Windenergie sei Deutschland nach den Worten
 Trittins Weltmeister. Neben der Biomasse-Verordnung, die im Juni
 in Kraft treten soll, tragen auch das Marktanreizprogramm und
 das 100.000-Daecher-Solarstromprogramm zum beschleunigten Ausbau
 der erneuerbaren Energien bei. Beim Marktanreizprogramm werden
 Solarkollektor-, Photovoltaik-, Biomasse-, Biogas- und Tiefen-
 geothermieanlagen gefoerdert.

 Nun solle die Bioenergie mit ebensolcher Dynamik wie die Wind-
 energie vorangebracht werden, so Trittin weiter. Kuerzlich wagte
 ein in diesem Bereich fuehrendes Unternehmen den Gang an den
 Neuen Markt. Hierbei handelt es sich um die FARMATIC biotech
 energy AG, die unserer Einschaetzung nach besonderes von der
 Biomasse-Verordnung, die im Juni in Kraft treten soll, profi-
 tieren wird.

KURZPORTRAIT

 Die farmatic biotech energy AG ist eine der fuehrenden Anbie-
 terinnen fuer die industrielle Umwandlung von Biomasse in Biogas
 zur Erzeugung von regenerativer Energie. Grundlegende For-
 schungsaktivitaeten fuer den Einsatz von Biokraftwerkstechnolo-
 gie sowie die Erfahrungen in der Entwicklung, Konstruktion und
 Errichtung komplexer Anlagen machen farmatic zu einem der welt-
 weit kompetentesten Anbieter von Biokraftwerken. Farmatic ver-
 fuegt ueber weitreichende Erfahrungen in der Abwassertechnologie
 und im Bereich Umweltanlagen. Tochtergesellschaften unterhaelt
 man in Ungarn, farmatic Hungaria Kft., und Daenemark, Bigadan
 A/S. Das Unternehmen beschaeftigt zur Zeit rund 110 Mitarbeiter.

 Biogas ist als regenerative Energiequelle aufgrund der verfueg-
 baren Biomasseaufkommen die Alternative zu den knapper werdenden
 fossilen Brennstoffen und wird diese in Zukunft teilweise er-
 setzen koennen. Das Unternehmen farmatic stellt mit seinem um-
 fangreichen Know-how in der Bioquerschnittstechnologie indu-
 strielle Biokraftwerke mit bis zu 2,5 MW Energieausbeute her,
 deckt im Gegensatz zu den Wettbewerbern die gesamte Wert-
 schoepfungspalette ab und bietet Loesungen in der Projektierung
 und im Betrieb von Biokraftwerken aus einer Hand.

 Das farmatic-Betreiberkonzept ermoeglicht dem Unternehmen hier-
 bei eine schnelle Standortbesetzung. Durch die fruehzeitige
 Sicherung geeigneter Standorte fuer Biokraftwerke will sich
 farmatic fruehzeitig zukuenftige Marktanteile sichern. Bio-
 technologie setzt farmatic insofern ein, als dass in Biokraft-
 werken mit Mikroorganismen aus organischen Abfallstoffen re-
 generative Energie gewonnen wird.

 Biokraftwerke entsorgen organischen Abfall, produzieren daraus
 voellig risikolos Strom und Waerme, werfen als Nebenprodukt
 nitratfreien Bioduenger ab und entlasten die Atmosphaere durch
 geringe CO2-Emissionen. Bereits in 2002 soll durch eine Verede-
 lung dieses Biogases ein Erdgassubstitut produziert werden, das
 in das Erdgasnetz aller Anbieter eingespeist werden kann. Der
 naechste Meilenstein wird der Einsatz dieses Biogases in Erd-
 gasqualitaet als Primaerbrennstoff fuer Brennstoffzellen sein.
 Durch den Boersengang sollen die aggressiven Wachstumsplaene der
 farmatic auf eine solide Eigenkapital-Basis gestellt werden.

KERNKOMPETENZEN

 Kennzeichnend fuer farmatic ist das langjaehrig aufgebaute Know-
 how im Bereich der Bio-Querschnittstechnologie, d. h. der Ver-
 knuepfung von Biochemie, Verfahrens- und Elektrotechnik. Mit
 diesem Wissen hat farmatic die Biokraftwerkstechnologie in den
 90er Jahren zur Serienreife entwickelt. Bereits heute ist farma-
 tic fuehrend auf dem Gebiet der industriellen Umwandlung von
 Biomasse in Biogas, aus welchem durch Kraft-Waerme-Kopplung re-
 generative Energie in Form von Strom und Waerme gewonnen werden
 kann.

 Farmatic verfuegt zudem ueber weitreichende Erfahrungen in der
 Abwassertechnologie durch die Realisierung von ueber 100 Gross-
 projekten. In der Forschung und Entwicklung konzentriert sich
 farmatic auf die Erforschung neuer Einsatzmoeglichkeiten von
 Biogas, z. B. als Erdgassubstitut oder durch die Verwendung in
 der Brennstoffzelle.

KUNDENSTRUKTUR

 Zu den Kunden zaehlen derzeit vorwiegend landwirtschaftliche
 Dachverbaende, Kommunen, Landwirte und Unternehmen aus der
 Lebensmittelindustrie. Zu den im letzten Jahr akquirierten
 Referenzkunden zaehlen bspw. die Biogasanlage Alteno GmbH & Co.
 KG, die Jordan Biogas Company Ltd. (Jordanien), Gas-Con (Daene-
 mark) sowie das Fraunhofer Institut. Im Geschaeftsbereich Abwas-
 sertechnologie zaehlen vorwiegend Gemeinden, Abwasserzweckver-
 baende und Industrieunternehmen zu den Kunden.

MARKTUMFELD & WETTBEWERB

 Die Verknappung fossiler Brennstoffe erfordert neue Technologien
 im Bereich regenerative Energien, um auch der weiteren globalen
 Belastung unserer Umwelt entgegenzuwirken. Biogas ist dabei der-
 zeit die einzige regenerative Energieform, die durch ein ge-
 schlossenes Kreislaufsystem aus der Verwertung von organischen
 Reststoffen risikolos und witterungsunabhaengig in Biokraft-
 werken gewonnen werden kann.

 Biogas ist somit ein regeneratives Energieprodukt, das voll-
 staendig einem sauberen Kreislauf entspringt. Diesen Anspruch
 erfuellt Windenergie zwar ebenfalls, im Gegensatz hierzu ist zur
 Energiegewinnung aus Windkraft aber eben Wind erforderlich, was
 die Einsatzmoeglichkeiten der Windkraftanlagen doch erheblich
 einschraenkt. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass
 geeignete Windkraft-Standorte in Deutschland schon rar sind.
 Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
 Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
 Hintergrund reichhaltig.

 Von der juengsten Entscheidung des Europaeischen Gerichtshofs,
 dass das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Einklang
 mit dem EU-Recht stehe, erwartet farmatic eine zusaetzliche
 Dynamik und Nachfrage nach ihren Produkten. Peter Schrum, Vor-
 standsvorsitzender von farmatic, hierzu: "Diese Entscheidung
 gewaehrt einerseits Investoren in Aktien aus dem Bereich er-
 neuerbare Energien Rechtssicherheit und wird aller Voraussicht
 nach auch in anderen europaeischen Laendern zu Gesetzen analog
 des EEG fuehren." Das EEG regelt die Abnahme und Verguetung von
 Strom aus erneuerbaren Energien durch Elektrizitaetsversorgungs-
 unternehmen.

 Laut einer Studie der L.E.K. Consulting wird der Marktanteil
 von farmatic im Biogasmarkt bis 2005 auf 41 % ansteigen. Einer
 weiteren Studie des Fachverbandes Biogas e. V. und L.E.K. Con-
 sulting zufolge soll die Zahl der Biokraftwerke von 913 (1999)
 auf 2.213 in 2005 anwachsen. Im Bereich Biokraftwerke zaehlen
 bspw. Haase Energietechnik, Schwarting Umwelt, Bioscan und
 Envitec zu den direkten Wettbewerbern, von denen allerdings
 keiner boersennotiert ist.

WEITERE ENTWICKLUNG

 Etwa 50 % des kuerzlich vereinnahmten Emissionserloeses sollen
 fuer die forcierte Standortsicherung durch Akquisitionen klei-
 nerer Wettbewerber im In- und Ausland bereitgestellt werden.
 Mit dem Erloes aus dem Boersengang moechte farmatic seine Markt-
 stellung im Bereich industrieller Biokraftwerke weiter ausbauen
 und die Internationalisierung aggressiv vorantreiben. Des weite-
 ren soll ein wesentlicher Teil des Emissionserloeses fuer For-
 schung und Entwicklung (30 %) verwendet werden, die restlichen
 20 % sollen der Staerkung der Eigenkapitalbasis dienen.

 Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Etablierung
 als Marktfuehrer im Bereich Biokraftwerkstechnologie. Zudem soll
 schnellstmoeglich eine hohe Marktdurchdringung im weltweiten
 Markt fuer Biokraftwerke durch forcierte Standortbesetzung,
 unter anderem durch Akquisitionen, erreicht werden.

GESCHAEFTSZAHLEN & PROGNOSEN

 Das Unternehmen farmatic arbeitete in den vergangenen Ge-
 schaeftsjahren profitabel. Im Geschaeftsjahr 2000 erwirtschafte-
 te die Gesellschaft einen Umsatz von 18,2 Mio Euro, wovon be-
 reits ca. 50 % im Bereich Biokraftwerkstechnologie erzielt wer-
 den konnten (1999: ca. 40 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steu-
 ern (EBIT) lag bei 559.000 Euro. Fuer das Geschaeftsjahr 2001
 sind bereits heute mehr als 65 % der geplanten Umsatzerloese
 in Hoehe von ca. 41 Mio Euro vertraglich gesichert. In den Ge-
 schaeftsjahren 01/02/03e soll ein Umsatz von 41,4/86,9/134,0
 Mio Euro und ein EBIT von 1,8/7,7/17,0 Mio Euro erzielt werden.

AKTIENSERVICE-RATING

 Das geplante durchschnittliche Wachstum bis 2010 von 30 % p. a.
 halten wir fuer realistisch. Biogas besitzt gegenueber weiteren
 Energien aus erneuerbaren Quellen den entscheidenden Vorteil,
 dass in einem vollstaendig sauberen Erzeugungs-Kreislauf Energie
 unabhaengig von den Witterungsbedingungen gewonnen wird, bei dem
 sogar die entstehenden Nebenprodukte (Duenger) verwertet werden
 koennen. Bereits jetzt geben Experten zu bedenken, dass geeigne-
 te Windkraft-Standorte in Deutschland mittlerweile rar sind.
 Die Ressourcen organischer Abfallstoffe, aus der mit Hilfe von
 Mikroorganismen Energie gewonnen wird, erscheinen vor diesem
 Hintergrund reichhaltig.

 Bei der Konzeption und Errichtung von Biogaskraftwerken klarer
 Marktfuehrer, sieht sich farmatic in einem prosperierenden
 Wachstumsmarkt mit international zunehmend gesetzlicher
 Foerderung und Subventionierung gut positioniert, um ueber-
 durchschnittlich am erwarteten Marktwachstum zu partizipieren.

 Mit einem 02e-KGV von rund 40 ist der Titel zwar nicht guenstig
 bewertet, einen Bewertungsaufschlag halten wir jedoch aufgrund
 der aussichtsreichen Marktposition in einem prosperierenden
 Zukunftsmarkt fuer argumentierbar. Wir stufen den Titel im
 Rahmen einer Ersteinschaetzung auf "leicht uebergewichten",
 weisen jedoch auf die insbesondere mit der nicht guenstigen
 Bewertung im Zusammenhang stehenden Downside-Risiken hin.

 FARMATIC
 WKN: 605 192
 empf. Stop-loss: 18,00 Euro

__________________________________________________

 7. TelesensKSCL mit angekuendigter Umsatz- und Gewinnwarnung
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 Die TelesensKSCL AG hat im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum
 entsprechenden Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 850 % auf
 28,4 Mio Euro und ein um 60 % von minus 7,0 Mio Euro auf minus
 2,8 Mio Euro verbessertes operatives Ergebnis (EBITDA ohne IPO
 und M&A-Aufwendungen) erzielt. Diese Quartalszahlen entsprechen
 den beim Boersengang im Maerz 2000 kommunizierten Geschaefts-
 erwartungen.

 Die TelesensKSCL AG arbeitet derzeit an einer aktualisierten
 Planung fuer 2001, die den aktuellen, gegenueber den ursprueng-
 lichen Erwartungen veraenderten weltwirtschaftlichen Rahmenbe-
 dingungen, insbesondere in der Telekommunikationsbranche, Rech-
 nung tragen soll. Der Vorstand geht aus heutiger Sicht davon
 aus, dass die urspruengliche Planung hinsichtlich Umsatz- und
 Ergebniserwartungen nach unten korrigiert werden muss. Die
 ueberarbeitete Planung sowie der Korrekturumfang sollen Ende
 Juni/Anfang Juli vorliegen.

 Kurz nach Veroeffentlichung der ersten AdHoc-Meldung am Montag-
 morgen, in der die eingangs aufgefuehrte Negativ-Revision der
 Umsatz- und Ergebnisziele fuer 2001 angekuendigt wird, lancierte
 das Unternehmen eine zweite AdHoc-Mitteilung, in der eine Ko-
 operation mit SAP bekanntgegeben wird. Im Rahmen dieser Zusam-
 menarbeit mit SAP sollen die Billing-Loesungen von TelesensKSCL
 in die ERP-Branchen-Systeme fuer TK-Unternehmen von SAP einge-
 bunden werden. Somit soll eine umfassende Branchenloesung ange-
 boten werden.

 Langfristig halten wir das Unternehmen zwar fuer interessant
 positioniert, nach der Ankuendigung der Gewinn- und Umsatzwar-
 nung sehen wir jedoch ein unguenstiges Chancen/Risiken-Profil.
 Da wir der Meinung sind, dass am Neuen Markt genuegend solide
 Titel mit attraktivem Chancen/Risiken-Profil zur Auswahl stehen,
 sollten die Anleger umschichten.

 TelesensKSCL
 WKN: 529 970

__________________________________________________

 8. MEDION / TOP-ZAHLEN: von Konjunkturdelle nicht belastet
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 STARKES WACHSTUM IN UMSATZ UND ERTRAG: In Q1 2001 konnte MEDION
 mit einer erheblichen Umsatz- und Ertragssteigerung seine Stel-
 lung als solider Wachstumswert erneut beweisen. Die Umsatzerloe-
 se stiegen um mehr als 40 % auf 478,5 Mio Euro. Der Quartals-
 ueberschuss verbesserte sich, unterstuetzt durch die Steuer-
 reform, ueberproportional um 71 % von 9,4 Mio Euro auf 16,1 Mio
 Euro. Das Ergebnis pro Aktie erhoehte sich von 0,39 Euro auf
 0,67 Euro.

 INTERNATIONALISIERUNG SCHREITET VORAN: Mit der zusaetzlichen
 Expansion in die Laender Italien und die Schweiz konnte MEDION
 weiteres Potential in Europa erschliessen. Die Partnerschaft zu
 grossen, international taetigen Handelskonzernen erweist sich
 als der richtige Ansatz. Die Auslandsumsaetze erhoehten sich im
 Vergleich zum Vorjahr um 145 % auf 80,7 Mio Euro. Der Anteil am
 Gesamtumsatz steigerte sich somit von 9,7 % auf 16,9 %.

 Zahlreiche innovative Zukunftsprodukte mit attraktiver Techno-
 logie im Bereich mobile Computing, Flachbildschirmtechnologie
 sowie digitaler Photographie wurden zur Marktreife gebracht und
 trugen massgeblich zum Gesamtwachstum bei.

 ZUVERSICHTLICHER AUSBLICK 2001: Die hohe und weiter steigende
 Akzeptanz des Medion-Marketing-Dienstleistungskonzepts bildet
 eine exzellente Ausgangsbasis fuer weiteres Wachstum in Umsatz
 und Ertrag. Der Start ins 2. Quartal mit einer erfreulichen
 Entwicklung des Geschaefts in Europa, insbesondere in England,
 der Schweiz und in Suedeuropa, der Ausbau der weltweiten
 Partnerschaften sowie die Gruendung der US-Tochtergesellschaft
 lassen eine Fortsetzung des starken Wachstums in Umsatz und
 Ertrag im laufenden Geschaeftsjahr erwarten.

 KURZPORTRAIT: Das Unternehmen konzipierte ein einzigartiges
 Geschaeftsmodell, welches grossen Handelskonzernen zusaetzliche
 Marktsegmente im Non-Food-Bereich erschliesst und weltweit
 agierende Markenhersteller in die Lage versetzt, neue Absatz-
 kanaele zu oeffnen. Die Produktbereiche umfassen die Segmente
 Kommunikationselektronik (Telefon, Anrufbeantworter, Fax,
 Decoder, SAT), Unterhaltungs-/Konsumelektronik (Elektrogeraete
 zur PersonalCare und Hausausstattung, Farb-TV, Video, HIFI,
 Fotoapparate, Videokameras) und PC/Multimedia (Personalcomputer,
 Scanner, Drucker, Modems, Software, Plug`n Play-Angebote).

 Den Kunden offeriert Medion ein Dienstleistungsportfolio, das
 mit Leistungen im Bereich Herstellung, Praesentation, Produkt-
 verpackung, Logistikmanagement, After Sales Service etc. nahezu
 die gesamte Wertschoepfungskette im Handelsprozess abdeckt.

 VIELVERSPRECHENDE ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVEN: Mit Vorlage der
 Quartalszahlen demonstrierte Medion erneut deutlich ueber dem
 Marktwachstum liegende Zuwachsraten sowie eine stark ueber-
 proportionale Ertragsentwicklung. Aufgrund der zunehmenden
 Portierung des erfolgreichen Geschaeftsmodells ins Ausland
 (zum Beispiel Gruendung der US-Tochter im 1. Quartal) verfuegt
 das Unternehmen weiterhin ueber hohes Wachstumspotential, wobei
 wir die Grenzen noch nicht einmal ansatzweise ausgelotet sehen.

 Durch den technologischen Fortschritt und den boomenden Multi-
 media- und Consumer-Electronics-Bereich ist zudem auf Jahre
 hinaus kein Nachlassen der Nachfragedynamik zu erwarten. Bei
 Medion ist trotz fortgeschrittener Groessendimensionen keine
 Verlangsamung der Wachstumsdynamik zu erwarten, da man erst
 jetzt ernsthaft beginnt, das Marktpotential im Ausland wahr-
 zunehmen.

 BEWERTUNG: Aufgrund der ueber den Erwartungen liegenden Quar-
 talszahlen sehen wir uns veranlasst, unsere Gewinnschaetzung je
 Aktie fuer 2001e und 2002e nochmals auf 2,81 und 3,65 Euro er-
 hoehen. Mit einem 02e-KGV von unter 30 und einer PEG-Ratio
 von unter 1 halten wir den Titel ungeachtet der juengsten Kurs-
 gewinne weiterhin fuer attraktiv bewertet. Unsere Fundamental-
 Rating lautet daher weiterhin auf "uebergewichten".

 MEDION
 WKN: 660 500
 empf. Stop-Loss: 80 Euro

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 9. MERGERS & ACQUISITIONS / WWL Internet
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WWL Internet verkauft 8 % fuer 3,5 Mio Euro

 XL Venture GmbH, ein Venture Capital Fonds, hat WWL-Anteile an
 WWL in Hoehe von 8 % uebernommen. Im Rahmen dieser Transaktion
 werden der Gesellschaft bis zu 3,5 Mio Euro zufliessen. Die
 Liquiditaet von WWL ist damit zunaechst gesichert. Bei hoeher
 als geplanten Umsaetzen von 4.041 TEUR weist WWL in Q1 2001
 ein EBIT von -7.577 TEUR aus. Die liquiden Mittel betragen
 per 15.5.2001 3,6 Mio Euro.

__________________________________________________

10. ERGEBNISSE & PROGNOSEN / ABIT, ACG, D. Logistics, ELSA...
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ABIT sieht sich auf Turnaround-Weg

 Die ABIT AG hat im 1. Quartal 2001 einen Konzernumsatz von
 8,7 Mio DM erzielt; gegenueber dem entsprechenden Vorjahreszeit-
 raum mit 2,0 Mio DM ist das ein Plus von 337 %. Die Ergebnisse
 bestaetigen eigener Einschaetzung nach den Trend zurueck in die
 Gewinnzone: Abit erzielte in Q1 ein EBDIT (Ergebnis vor Ab-
 schreibungen, Zinsen und Steuern) von -4,6 Mio DM. Dies ent-
 spricht einer Verbesserung von 2 Mio DM gegenueber dem Vorjahr.
 Der Fehlbetrag im Konzern liegt mit -6,6 Mio DM auf Vorjahres-
 niveau. Das Quartalsergebnis je Aktie verbesserte sich im Ver-
 gleich zum Vorjahr von -1,55 DM auf -1,34 DM.

ACG AG mit ueberplanmaessigen Quartalszahlen

 Der HighTech-Broker ACG AG hat in Q1 2001 einen Umsatz von
 105,69 Mio Euro erzielt (+151 %). Der operative Gewinn (EBITDA)
 stieg im gleichen Zeitraum auf 3,94 Mio Euro (250 %). Damit hat
 das Unternehmen die Konsensusschaetzungen der Finanzanalysten
 uebertroffen. In bezug auf die Konsensusschaetzungen der Finanz-
 analysten fuer das gesamte Jahr 2001 liegt das Unternehmen trotz
 eines schwierigen Umfeldes im Halbleitermarkt im Plan. Die
 Analysten erwarten durchschnittlich fuer die ACG-Gruppe in 2001
 eine Umsatzausweitung um 52 % auf 550 Mio Euro und einen Anstieg
 des operativen Gewinns (EBITDA) um 177 % auf 36 Mio Euro.

D. Logistics AG waechst akquisitionsbedingt deutlich

 Im ersten Quartal des laufenden Geschaeftsjahres stieg der
 Umsatz der D. Logistics Gruppe um 511 % auf 132,2 Mio Euro.
 Das organische Wachstum betrug 50,4 %. Zum akquisitorischen
 Wachstum trugen die erstmalige Konsolidierung der CSC sowie
 die Neuzugaenge des weiteren Jahresverlaufs 2000 bei. Die
 Infraserv Logistics wird ab dem zweiten Quartal 2001 rueck-
 wirkend zum 1. Januar 2001 in die Konsolidierung aufgenommen
 werden. Das operative Ergebnis der D. Logistics Gruppe konnte
 ueberproportional gesteigert werden und lag im ersten Quartal
 mit 6,9 Mio Euro 583 % ueber dem Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie
 lag bei 0,09 Euro gegenueber 0,02 Euro.

ELSA AG kaempft mit widrigen Marktbedingungen

 Der Konzernumsatz betrug im Rahmen der Schwaeche des inter-
 nationalen Consumer- und PC-Marktes 80,8 Mio Euro nach
 90 Mio Euro in Q1 2000. Das Betriebsergebnis lag bei
 -0,4 Mio Euro (+2,3 Mio Euro i. VJ.) und der Konzernueber-
 schuss bei -0,9 Mio Euro (+1,6 Mio Euro i. VJ.). Elsa will
 durch Entlassungen die Personalkosten um 10 % reduzieren.

GPC Biotech AG im 1. Quartal mit erfreulicher Entwicklung

 GPC Biotech steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2001 um
 178 % auf 2,8 Millionen Euro. Zu diesem starken Anstieg haben
 im wesentlichen die grossen pharmazeutischen Entwicklungen
 beigetragen. GPC Biotech verfuegt ueber einen Bestand an
 liquiden Mitteln sowie kurzfristig veraeusserbaren Wert-
 papieren in Hoehe von 111,7 Millionen Euro. Dies entspricht
 einer Steigerung von 3,0 Millionen Euro im Vergleich zum
 31. Dezember 2000. GPC verringerte im ersten Quartal 2001
 seinen Verlust auf 6,9 Mio Euro im Vergleich zu 17,2 Mio
 Euro im Vorjahr.

MuM AG behauptet sich in schwerem Marktumfeld

 Die Mensch und Maschine Software AG hat im 1. Quartal 2001
 sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag zugelegt. Der Umsatz
 stieg um 25 % auf 70,6 Mio DM. Das Ergebnis vor Zinsen, Ab-
 schreibungen und Steuern (EBITDA) wuchs in den ersten drei
 Monaten um 51 % auf 5,0 Mio DM. Nach Abschreibungen in Hoehe
 von 2,0 Mio DM (1. Quartal 2000: 1,3 Mio DM) errechnet sich ein
 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,0 Mio DM (+25 %).
 Das Ergebnis nach Steuern stieg um 26 % von 0,9 Mio DM auf
 1,2 Mio DM. Das Ergebnis pro Aktie stieg auf 0,25 nach 0,21 DM.

Pandatel AG muss die eigenen Prognosen revidieren

 Aufgrund des Nachfragerueckgangs nach Netzinfrastruktur senkt
 PANDATEL seine Umsatz- und Ertragsprognosen fuer 2001. Die fuer
 das laufende Jahr geplante Steigerung des Umsatzes von 27,4 %
 auf 46,5 Mio Euro kann aus heutiger Sicht nicht erreicht werden.
 Die Gesellschaft rechnet allerdings fuer das Gesamtjahr weiter
 mit einem positiven Jahresueberschuss nach urspruenglich ge-
 planten 7,8 Mio Euro. Aufgrund der Marktstellung, aktivem Ko-
 stenmanagement und der mit 21,5 Mio Euro komfortablen Liquidi-
 taetssituation wird PANDATEL eigener Einschaetzung nach die
 derzeitige Marktphase gut ueberstehen und aus der zu erwartenden
 Bereinigung gestaerkt hervorgehen.

PSI AG mit solider Geschaeftsentwicklung

 Der PSI-Konzern konnte im 1. Quartal 2001 den Umsatz um 27,4 %
 auf 39,5 Mio Euro steigern. Das operative Ergebnis lag mit
 575 TEUR um 133,7 % ueber dem Vorjahr. Die Liquiditaet erhoehte
 sich gegenueber dem Vorjahresquartal um 15,2 auf 17,7 Mio Euro.
 Nach dem erfolgreichen Start in das Geschaeftsjahr rechnet der
 Vorstand mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung und
 geht weiterhin vom Erreichen der geplanten Wachstumsziele aus.

__________________________________________________

11. NACHRICHTEN & RESEARCH / BioTissue, Netlife, NSE Software
__________________________________________________


BioTissue AG meldet erfolgreich verlaufende Studien

 Die BioTissue Technologies AG veroeffentlichte gestern neue
 klinische Daten des koerpereigenen Hautersatzes BioSeed-S. Die
 Daten belegen gute klinische Ergebnisse und verdeutlichen in
 pharmaoekonomischen Untersuchungen das Einsparpotential durch
 die Behandlung chronischer Wunden mit BioSeed-S gegenueber
 anderen Behandlungsmethoden.

 Im Rahmen der Studie konnten 44,2 % der therapieresistenten
 Wunden nach durchschnittlich 80,5 Tagen zur vollstaendigen
 Abheilung gebracht werden. Insgesamt 87 % aller behandelten
 Wunden zeigten eine deutliche Verbesserung oder bereits eine
 Abheilung innerhalb der ersten 42 Tage nach der Transplantation
 mit BioSeed-S.

 Bei der Schwere der Wunden dieser Problempatienten sind die
 erreichten Werte beachtlich. Diese Ergebnisse werden zunehmend
 in Gespraechen mit den Kostentraegern, Anwendern und im Aussen-
 dienst eingesetzt", erklaert der Vorstandsvorsitzende. In den
 naechsten Monaten sollen die ersten Auslandsmaerkte erschlossen
 werden.

Netlife AG erhaelt Grossauftrag

 Netlife steht eigenen Angaben zufolge vor einem weiteren be-
 deutenden Grossauftrag. Das Unternehmen hat mit SIVC, einer
 Gesellschaft der Signal Iduna, einen Letter of Intent ueber
 die Entwicklung einer Transaktionsplattform fuer Bankdienst-
 leistungen im Internet abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit
 SICV sei das Resultat der strategischen Neuausrichtung von
 Netlife.

NSE Software erweitert Softwareloesungen um Riester-Richtlinien

 Die NSE Software AG hat aus aktuellem Anlass mit der neuen
 Komponente "Riester-Foerderung" als Erweiterung der Produkt-
 familie Finas (Financial Information and Sales Support) eine
 Beratungsunterstuetzung realisiert, die alle gesetzlich vorge-
 gebenen Rahmenbedingungen und Richtlinien zur Foerderung eines
 kapitalgedeckten Altersvorsorgevermoegens gemaess der Renten-
 reform der Bundesregierung beruecksichtigt. Das Unternehmen
 erhofft sich hiervon entsprechende Zusatzerloese.

__________________________________________________

12. KOOPERATIONEN & JOINTVENTURES / keine aktuellen Meldungen
__________________________________________________


* Derzeit keine relevanten Meldungen. *

__________________________________________________

13. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Neuer Markt
__________________________________________________


            Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit
           Sie Ihre Favoriten schnell auffinden koennen.
            Ratings vom 18. bis 21. 05. beruecksichtigt.

 TITEL            RATING                INSTITUT           DATUM

 ACG              Outperformer          Bankhaus Lampe     21.05.
 Articon          Downgrade auf reduz.  Commerzbank        21.05.
 Basler           halten                Commerzbank        18.05.
 Constantin Film  halten                M. M. Warburg & CO 18.05.
 D. Logistics     "buy"                 Merck Finck & Co   21.05.
 EM.TV            "sell"                Merck Finck & Co   21.05.
 Evotec           akkumulieren          LB Baden-Wuert.    18.05.
 GFT              akkumulieren          LB Baden-Wuert.    18.05.
 I-D Media        akkumulieren          LB Baden-Wuert.    21.05.
 LS telcom        Outperformer          GZ-Bank            18.05.
 Medigene         "buy"                 Merck Finck & Co   21.05.
 Medion           Outperformer          WGZ-Bank           21.05.
 MIS              kaufen                Commerzbank        18.05.
 P&T Technology   Einstiegsniveau       Hamburger Sk       18.05.
 SER Systems      halten                Commerzbank        18.05.
 Tele Atlas       reduzieren            Commerzbank        18.05.
 Telegate         neutral               Helaba Trust       21.05.
 TePla            Downgrade auf halten  Commerzbank        21.05.
 T-Online         "market underperform" Lehman Brothers    21.05.
 T-Online         akkumulieren          Bankges. Berlin    18.05.

 Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung,
 ausfuehrlich eigenes Research zu betreiben, entbinden. Kein
 serioeser Analyst kann und will Ihnen das eigene Denken ab-
 nehmen. Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im
 Zuge der Informationsbeschaffung und zur Verbreiterung seiner
 Wissensbasis verwenden, sie aber keineswegs als alleinige Ent-
 scheidungsgrundlage heranziehen.

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

 Quellen: Aktiencheck, Institute, eigene, OTS, DPA, AFX, VWD

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14. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
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DIENSTAG, 22. Mai

 10:00 - Abit, HV
 10:00 - Netlife, HV
 10:00 - Atoss Software, HV
 10:00 - Brain Int., HV
 10:00 - Comtrade, HV
 11:00 - Medion, HV und Erg. 1. Quartal
 11:00 - Gedys Int., DVFA-Analystenkonferenz
 11:00 - TDS AG, HV
 11:00 - Kleindienst, HV
 11:00 - Syskoplan, HV
 11:00 - GFT Technologies, HV
 11:00 - Computec Media, HV
 14:00 - MatchNet, DVFA-Analystenkonferenz
 14:00 - BinTec, HV
       - Sanochemia, 1. Halbjahr
       - Pixelpark, Analystenkonferenz, 1. Quartal
       - Microlog, 1. Quartal
       - Hunzinger, 1. Quartal
       - Lintec, 1. Quartal
       - DEAG, 1. Quartal
       - Orbis, 1. Quartal
       - Softing, 1. Quartal
       - GPC Biotech, 1. Quartal
       - Prodacta, 1. Quartal
       - Mosaic Software, 1. Quartal
       - Heiler Software AG, 2. Quartal

MITTWOCH, 23. Mai

 10:00 - NSE AG, HV
 10:00 - BOV AG, HV
 10:00 - ConSors, HV
 10:00 - MediGene, HV
 10:30 - NorCom, BI-PK
 11:00 - RTV Family Ent., HV
 14:00 - BETA Systems, HV
 14:00 - TePla, HV
       - curasan, 1. Quartal
       - P&T Technology, 1. Quartal
       - Focus Digital, 1. Quartal
       - Easy Software, 1. Quartal
       - plenum, 1. Quartal
       - T-Online, 1. Quartal (endg.)
       - E.Multi, 1. Quartal, Analystenkonferenz
       - CAA AG, HV
       - Muehl PS, PK 1. Quartal
       - Teleplan, 1. Quartal

DONNERSTAG, 24. Mai

       - Freitag keine Termine

FREITAG, 25. Mai

 11:00 - Alphaform, HV
 11:00 - Foris, HV
       - Tria software, 1. Quartal
       - Ruecker, 1. Quartal
       - arxes, Ergebnis neun Monate

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 15. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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 stung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht
 verbundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Ins-
 besondere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So
 stellt das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur indivi-
 duellen oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht
 Informationen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erach-
 tet. Eine Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt
 dieser Informationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen
 werden. Dieser Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder
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 Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
 vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
 Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
 dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
 enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
 hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
 sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
 nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
 Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
 ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
 im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
 Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
 ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
 und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.

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