Nervöse Vögel fressen die Würmer


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Libuda:

Nervöse Vögel fressen die Würmer

 
05.03.07 13:10
"Kurzer Knick vor neuem Kick" oder "Nur der nicht nervöse Vogel fängt den Wurm". Nervöse Vögel fressen die Würmer.

Märkte 2007: Aktienjahr Nummer 5
Trotz satter Gewinne in den vergangenen Jahren waren die Bedingungen für steigende Aktienkurse selten günstiger. Anleihe-Investoren haben weiter mit einem schwierigen Umfeld zu kämpfen
„Im Februar, spätestens im März werden die Aktienmärkte einbrechen. Es ist schwierig, den Zeitpunkt präzise vorherzusagen“, sagt Chris Watling, Chef des Londoner Analysehauses Longview Economics. „Aber alle unsere Indikatoren deuten auf genau jenen Zeitraum hin.“ Watlings Indikatoren waren in der jüngeren Vergangenheit sehr präzise: Sie haben die kurze Korrektur im Oktober 2005 genauso richtig vorhergesagt wie die Kursverluste im Mai 2006. Nach einem Minus von 5 bis 10 Prozent an den internationalen Aktienmärkten, prophezeite Watling seinerzeit, würden die Aktienmärkte Kurs auf neue Hochs nehmen.
Kurzer Knick vor neuem Kick
Genauso soll es 2007 laufen: „Innerhalb eines langfristigen Aufwärtstrends haben wir natürlich diese Wellenbewegungen, die von kurzfristigen Stimmungswechseln der Anleger hervorgerufen werden“, sagt Watling. Bedenken einzelner Anleger, der nächs­te Stimmungsumschwung könnte von Dauer sein und die lange Aktienhausse ein jähes Ende finden, teilt der Stratege nicht: „Im Mai sahen Anleger auch schon einmal ihr ganzes Leben pessimistisch.“ Aktuell sind weder Anleger noch Strategen pessimistisch. Die Volatilität an den Aktienmärkten, ein Maß für die Unsicherheit der Investoren, ist gerade noch halb so hoch wie im Mai 2006. Der deutsche Aktienindex Dax und der koreanische Kospi schwanken weniger als jemals zuvor.
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