@Nase, Mentalität der Moslems (maxperformance:-))


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coppara:

@Nase, Mentalität der Moslems (maxperformance:-))

 
17.09.01 23:32
Du hast den Beitrag von @spitfire33 gelobt, mir persönlich hat er auch sehr gefallen.
Sei bitte aber so nett, nimm Dir die Zeit und lese den hier unten kopierten Beitrag von @scenic durch(wenn noch nicht geschehen).
Mir liegt viel daran, Deine Meinung dazu zu bekommen.



ein immer sehr gerne -Deine Postings lesender
coppara




PS: Mögliche Bewertungen bitte an @scenic abgeben



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"Mentalitaet der Moslems"                         scenic  14.09.01 18:18  
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Habe hier einen echt interessanten Beitrag ueber Muslime gefunden, der gut zum Thema passt. Leider zeigt er aber auch, dass es eigentlich keine wirkliche Loesung gibt (mit oder ohne O. Ibn Laden) und er ist ziemlich lang...
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DAR AL-ISLAM: WARUM ISLAMISTEN LIEBER BOMBEN WERFEN ALS VERHANDELN
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Israelnetz-Korrespondent Johannes Gerloff (Jerusalem) beantwortet in diesem Hintergrundbericht, warum der Judenstaat fuer den Islam ein Problem ist.(hn)

"Der Friedensprozess widerspricht grundlegend unserer Ideologie und Religion!" Der erklaert saekulare Moslem Rashid bemueht sich, mir zu erlaeutern, warum es auf palaestinensischer Seite so viel Widerstand gegen die diplomatischen Anstrengungen zu einer aus westlicher Sicht vernuenftigen Loesung des Nahostkonflikts gibt.

Im Mai 2001 sprachen sich in einer Umfrage 76,1 Prozent der befragten Palaestinenser fuer Selbstmordbombenanschlaege gegen Israel aus. Das liegt nicht nur an mehr als 30 Jahren israelischer Besatzung und den damit verbundenen Leiden. Auch die Heimatlosigkeit von 3,5 Millionen Palaestinensern begruendet nicht, dass sich Teenager bereitwillig zu lebendigen Bomben ausbilden lassen, Eltern stolz darauf sind, wenn ihre Sproesslinge freiwillig in den Tod gehen und geistliche Fuehrer das Ganze unverhohlen absegnen.

Der Hauptgrund fuer den erbitterten Widerstand der slamischen Welt gegen den Judenstaat ist religioes begruendet. Rashid, der Versicherungsmakler aus el-Azariya erklaert stellvertretend fuer Millionen von Moslems: "Nach islamischer Lehre duerfen wir auch nicht das kleinste Stueckchen Land Palaestina aufgeben."

Die islamische Lehre teilt die Welt in zwei Machtbereiche. Das "Haus des Islam" (Dar al-Islam), das auch "Haus des Friedens" (Dar e-Salaam) genannt wird, ist das Territorium, das unter der "Sharia", dem islamischen Recht, steht. Das sind alle Laender, in denen der Islam Staatsreligion ist.

Der Rest der Welt wird als "Haus des Krieges" (Dar al-Charb) bezeichnet. Das sind alle (noch) nicht-islamischen Laender.

Einer der entscheidenden Unterschiede zwischen Islam und Christentum wird hier deutlich. Aus biblischer Sicht beginnt das Reich Gottes im Herzen einzelner Menschen und dehnt sich von dort auf eine Gemeinschaft von Glaeubigen aus. Entscheidend ist, was im Leben einzelner Menschen geschieht, nicht Landbesitz oder geltendes Recht.

Im Islam dagegen ist das Rechtssystem, das ueber ein bestimmtes Territorium herrscht, entscheidend. So koennen auch Staaten zum "Haus des Islam" gerechnet werden, die grosse nicht-moslemische Bevoelkerungsteile haben.

Das Mittel zur Islamisierung der Welt heisst im Arabischen "Jihad", "Heiliger Krieg". "Jihad" ist alles, was der Ausdehnung des "Hauses des Islam" dient. Das sind nicht nur herkoemmliche kriegerische Mittel, der Terror der radikalen Islamisten, sondern zuallererst der Aufruf an die
Unglaeubigen zur freiwilligen Hingabe (Sure 2,256; 3,20; 8,7-8) .

Es gehoert zum "Jihad", wenn in einem islamischen Zentrum in Deutschland die Weisung ausgegeben wird, deutsche Frauen zu heiraten. "Jihad" ist, wenn Moslems den Koran in Hotels auslegen oder im Westen Moscheen bauen. Alles, was der Ausbreitung des Islam dient, ist "Heiliger Krieg", auch Methoden, die wir im christlichen Bereich unter "Mission" oder "Evangelisation" zusammenfassen wuerden.

Die "Leute des Buches", wie Juden und Christen im Koran genannt werden, haben als "Dhimmi", als Menschen zweiter Klasse, nach der "Sharia" ein (vorlaeufiges) Existenzrecht. Entscheidend ist nicht, was die Menschen im "Haus des Islam" denken, glauben oder fuehlen. Entscheidend ist, welches
Rechtssystem ihr Leben regiert. Deshalb ist es moeglich, dass Moslems, Juden und Christen Jahrhunderte lang friedlich nebeneinander leben konnten unter islamischer Herrschaft.

Dabei haben Juden allerdings eine niedrigere Stellung als Christen. Nach Aussage des Korans stehen Juden, im Gegensatz zu den Christen, auf einer Stufe mit Heiden und zeigen sich "den Glaeubigen gegenueber am meisten feindlich" (Sure 5,82). Deshalb ist Allahs erklaerte Absicht fuer die Juden:

"Im Diesseits wird ihnen Schande zuteil, und im Jenseits haben sie ein gewaltige Strafe zu erwarten" (Sure 5,41). Juden verdienen "nichts als Schande im diesseitigen Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe zugewiesen werden" (Sure 2,85).

Das "Haus des Islam" dehnt sich nach der Lehre des Korans immer weiter aus. Das liegt nicht an den Menschen, sondern weil Allah durch seine Glaeubigen kaempft (vergleiche dazu Sure 8,10.17). Weltweit wird immer mehr Land der
Sharia unterworfen. Daran laesst sich das Wesen Allahs, die Allmacht des Gottes des Islam, erkennen.

Allah ist allmaechtig, heisst es. Und: Allah ist der einzig wahre Gott. Mohammed behauptet: "Der Islam ist immer ueberlegen, es gibt nichts Hoeheres als ihn."

Dieser Anspruch zeigt sich im Gottesdienstruf, wo der Ruf des Muezzin lauter ist als das Laeuten der Kirchenglocken, und auch in der Architektur, wo neben einer Kirche auch eine Moschee steht, deren Minarett hoeher ist, wie beispielsweise neben der Geburtskirche in Bethlehem oder neben der
Grabeskirche in Jerusalem. Der Koran sagt (Sure 5,56): "Die auf Gottes Seite stehen, werden Sieger sein". Eines Tages wird, nach der Lehre des Islam, die ganze Welt "Dar al-
Islam", "Haus des Islam", sein. Das Leben aller Menschen wird dann von der "Sharia", islamischem Recht, beherrscht, auch wenn nicht alle Menschen
Moslems sein werden.

Das Reich Allahs ist identisch mit der politischen Ausdehnung des Islams und der Gueltigkeit der Sharia. Ein Gebiet, das einmal islamisch war, kann nach islamischer Lehre nie wider de-islamisiert werden. So ist in der
Theologie der Moslems zum Beispiel auch Spanien oder der Balkan "waqf", islamisches Territorium. Und die Armeen Allahs sind dazu verpflichtet, islamisches Gebiet, das einmal verloren gegangen ist, wieder zu erobern.

Der Orientalist Moshe Sharon, Professor fuer islamische Geschichte an der Hebraeischen Universitaet in Jerusalem, kommt zu dem Schluss, dass mit der Errichtung des Staates Israel im Jahre 1948 saemtliche islamischen Gesetze
in Bezug auf Territorium, heilige Staetten und die Stellung der Juden gebrochen wurden. Schlimm ist dabei fuer Moslems nicht nur, dass die heiligen Staetten des Islams in Jerusalem in juedische Haende gefallen sind, sondern vor allem auch, dass Juden in Israel ueber Moslems herrschen.

Deshalb forderte der Grossmufti von Jerusalem Scheikh Ekrima Said al-Sabri am 4. Februar 2001 die Moslems in Israel auf, nicht zu waehlen. Zwei Tage, bevor Israel an die Urnen ging, um einen neuen Ministerpraesidenten zu waehlen, ermahnte das geistliche Oberhaupt aller Moslems in Israel und in
den Palaestinensischen Autonomiegebieten, die juedische Herrschaft ueber islamisches Territorium nicht anzuerkennen.

Gibt es dann gar keine Aussicht auf einen (auch nur vorlaeufigen) Frieden im Heiligen Land?

Wahre Freundschaft zwischen Moslems und Unglaeubigen ist grundsaetzlich ausgeschlossen (Sure 3,118; 4,89-90.138-139; 4,144-145). Der Prophet Mohammed ermahnt seine Nachfolger: "Ihr Glaeubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde, aber
nicht mit euch. Wenn einer von euch sich ihnen anschliesst, gehoert er zu ihnen und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Glaeubigen" (Sure 5,51).

Das heisst im Klartext: Ein Moslem, der echte Freundschaft mit Unglaeubigen eingeht, echten Frieden schliesst, exkommuniziert sich dadurch automatisch
selbst aus der Gemeinschaft der wahren Moslems.

Und doch bietet die islamische Theologie einen Ausweg. Wenn der nicht-moslemische Feind zu stark ist und nicht ueberwunden werden kann, ist ein
Waffenstillstand moeglich (vergleiche Sure 3,28; 4,101).

Der Praezedenzfall dafuer liegt in Mohammeds eigener Biographie. Im Jahre 628 wollte er als Pilger in seine Heimatstadt Mekka zurueckkehren. Doch die
Stadt wurde von den Staemmen von Kureish beherrscht, die sich seiner Herrschaft nicht unterwerfen wollten. Weil die Leute von Kureish zu stark waren und von Mohammed nicht unterworfen werden konnten, schloss er einen
Waffenstillstand mit ihnen.

Die Kureish fuehlten sich sicher und ruesteten ab. Doch im Jahre 630 marschierte Mohammed mit 10.000 Soldaten in Mekka ein und richtete ein furchtbares Blutbad an. Beides, das Massaker und der Vertragsbruch sind nach
islamischem Recht gerechtfertigt, weil sie der Ehre Allahs dienten.

Yasser Arafat hat mehrfach die Vertraege von Oslo vor seinen moslemischen
Mitglaeubigen als "Vertraege von Kureish" gerechtfertigt.

Ein starker Gegner ist noetig zu solch einem Scheinfrieden. Ein schwacher Feind hingegen zwingt jeden Moslem aufgrund der Lehre des Koran, den Kampf wieder aufzunehmen.

"Aber wir sind zu schwach," meinte denn auch der Versicherungsmakler aus el-Azariya resigniert.

Rashid glaubt nicht, dass die Palaestinenser um ein Arrangement mit dem Judenstaat herumkommen werden. Aber deshalb werden islamische Fundamentalisten auch immer wieder den Kampf gegen Israel aufnehmen muessen,
sobald sie den juedischen Staat ueberwindbar glauben.

Die jordanische Zeitung "El-Rai" zitierte am 12. November 1992 den als gemaessigt geltenden Arafat-Rivalen Faisal el-Husseini, der am 31. Mai 2001 in Kuwait einer Herzattacke erlag: "Wir muessen anerkennen, dass zum gegenwaertigen Zeitpunkt der Slogan 'vom Meer bis zum Jordan nicht
durchsetzbar ist... Frueher oder spaeter aber werden wir die israelische Gesellschaft zwingen, mit der groesseren, arabischen Gesellschaft zu kooperieren, was letztendlich zur schrittweisen Aufloesung der
'zionistischen Groesse fuehren wird."

Palaestinenserchef Yasser Arafat hat sich bislang bestaendig geweigert, ein "Ende des Konflikts" auch nur als Moeglichkeit zu nennen.

Vielleicht ist es deshalb im Juli 2000 in Camp David zu keinem Friedensschluss gekommen. US-Praesident Clinton hatte damals erreicht, dass Israels Premier Ehud Barak den Palaestinensern 97 Prozent des biblischen
Judaea und Samaria, einschliesslich eines Teils Jerusalems und die Oberhoheit ueber die heiligste Staette des Judentums, den Tempelberg, angeboten hatte. Der Vertragstext enthielt aber auch die Klausel vom "Ende des Konflikts".

"Wer vom Ende des Nahostkonflikts redet, redet Unsinn", meint Moshe Sharon, Berater des ehemaligen Ministerpraesidenten und Friedensnobelpreistraegers
Menachem Begin. "Dieser Konflikt ist ein Krieg Allahs mit seinen Feinden." Auch wenn Moslems echten Frieden wollten, duerften sie den nicht schliessen.

Denn wenn der Judenstaat Israel wirklich Zukunft haette, waere das aus islamischer Sicht eine Kapitulation des allmaechtig geglaubten Allah.
Glaeubigen Moslems geht es bei der Existenz eines juedischen Staates auf moslemischem Territorium um die Frage, wer ist der wahre Gott. Ist es der "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" oder ist es der "Gott Abrahams, Ismaels
und Esaus"?
Solange auch nur das kleinste Fleckchen Erde im "Haus des Islam" von einem juedischen Staat besetzt wird, ist seine blosse Existenz strenggenommen eine
Bankrotterklaerung Allahs.
 

 
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Nase:

Hi COPPARA...

 
18.09.01 00:45
...ich habe diesen sehr interessanten
Beitrag dank Dir gelesen und kann dazu folgendes
sagen :

Vieles was hier steht, stammt nicht aus dem Koran,
sondern aus Überlieferungen, die von Generation
zu Generation weitergegeben wurde, und von denen
vieles nicht stimmt.
Natürlich sind hier auch ,Suren" aus dem Koran
mitberücksichtigt wurden, aber leider immer aus
dem Kontext.
Der Prophet Mohammed soll auch gesagt haben, daß
seine Worte nicht schriftlich erfasst werden sollen,
damit neben dem Koran kein anderes Buch sein soll
und darf.
Und trotzdem hat man ,,Hadithe", also Überliefe-
rungen, die der Prophet gesagt und gemacht haben
soll.
Jetzt muss man sich jedoch fragen : Wieso gibt es
überhaupt die Hadithe, und woher weiß man, daß
der Prophet Mohammed nicht wollte, daß seine Worte
und Taten aufgeschrieben werden, wenn er es doch
strengstens untersagt hat ?
Am besten ist es, den KORAN selbst zu studieren
und zu lesen. Dann wird man merken, daß es ein
wunderbares heiliges Buch ist.

Man darf nicht vergessen, daß Araber schon immer
ein Kriegsvolk waren und sich nie ändern werden.
Deshalb suchen sie sich (leider) immer Sachen aus
dem KORAN aus (den sie leider nie verstanden haben),
die ihr Handeln rechtfertigen, in dem sie einige
Suren zu ihrem Nutzen deuten.

Wir dürfen niemals vergessen :
Es gibt NUR einen einzigen Gott, im Arabischen heisst
Gott ,,ALLAH". Es gibt also nicht DEN GOTT DER CHRISTEN,
DEN GOTT DES ISLAM etc...es gibt NUR EINEN GOTT, nur
verschiedene Propheten halt.

Warum Christen und besonders Juden im KORAN nicht
gut wegkommen, hängt hiermit zusammen :

Die Juden haben nach den Propheten David und

Moses keinen weiteren Propheten anerkannt, und
obwohl im Talmud Jesus als neuer Messias schon
vorbestimmt ist, haben die Juden ihn nicht als
neuen Messias akzeptiert und warten bis heute
noch auf diesen.
Auch den Propheten Mohammed haben sie nicht
akzeptiert, sogar ziemlich hart beleidigt und
fast schon angespuckt.

Die Christen deshalb, weil sie Jesus als Sohn
Gottes ansehen.
Das Maria Jungfrau war, bestätigt auch der Koran.
Aber Gott hat KEINEN SOHN ! Das ist eine grosse
Sünde...eigentlich auch im Christentum.
Man war und ist sogar soweit gegangen, daß man
JESUS ÜBER Gott gestellt hat, und wenn man von
Gott redete, eigentlich Jesus meinte und meint.
Gott hat diese Erde erschaffen, das Universum,
alles Leben auf der Welt...warum ist es denn
ein Wunder, wenn eine Jungfrau schwanger wird ??
Gott ist allmächtig...

Und so weiter...und so weiter...

Ein wirklich interessantes aber ungemein schwieriges
Thema...

Gruss
Nase
Antworten
coppara:

Mit ungemein schwierig, muss ich Dir wohl

 
18.09.01 01:02
zustimmen. Obwohl man in den letzten Tagen fast überfordert war, so viele und hoch interessante Beiträge zu lesen, wird man die Wahrheit nie richtig deuten können. Es ist wie 'ne Magie, die ihre Gründe auch nicht zu erforschen sind.
Jeder macht sich ein Bild davon mit der überzeugung, es besser zu wiesen, und in der wirklichkeit tappt man im Dunkeln.

Ich frage mich immer wieder, ob da einen Ausweg gibt.


Gruß
coppara
Antworten
coppara:

Jungs!!! Nicht mir die Sterne!!! Lesen!!! o.T.

 
18.09.01 01:04
Antworten
Aule:

Wer ist Gott? Koran und Bibel im Vergleich

 
18.09.01 01:38
Gott der Schöpfer:
Der wohl wichtigste Lehrsatz islamischer Dogmatik lautet: Es gibt nur einen Gott, und nichts ist ihm gleich (Sure 42,11). Dieser eine Gott ist allmächtig, ewig und allgegenwärtig. Er ist der Schöpfer aller Menschen, gleichzeitig aber hoch erhaben über die Schöpfung und seine Geschöpfe. Er ist ihr Richter am Tag des Gerichts, der „Stunde“, wenn alle Menschen zu ihm „zurückgebracht“ werden (10,56). Er ist jedoch nur ihr Schöpfer, nicht aber ihr Vater. Gott hat nach Auffassung des Korans keine Kinder und keinen Sohn, denn Jesus sei nur ein Mensch und Prophet gewesen. Weil Gott etwas an die Seite zu stellen, („etwas beizugesellen“, arab. ‘shirk’ zu begehen) die größte Sünde überhaupt ist, lehnt der Islam die Gottessohnschaft Jesu und den christlichen Glauben an die Dreieinigkeit entschieden ab.

Gott, der Barmherzige:
Während Nichtmuslime sich manchmal die Frage stellen, ob der Gott des Korans nicht als willkürlich und grausam beschrieben werden könnte, würden Muslime sich mit einer solchen Äußerung mißverstanden fühlen, denn der Koran betont an unzähligen Stellen, daß Gott gnädig und barmherzig ist, ja jede Sure mit Ausnahme von Sure 9 beginnt mit der Wendung „Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen“. In Sure 7,156 heißt es von Gott: „Meine Barmherzigkeit kennt keine Grenzen“. Er begegnet den Glaubenden als Wohltäter, als ihr Beschützer, als Verzeihender, Bewahrer, Gütiger, Geduldiger, Liebreicher, Nachsichtiger und Mitleidiger. Diese und andere Namen gehören zu den „99 schönsten Namen Gottes“, mit denen Gott von den Gläubigen angerufen wird.

Gott, der Erhabene:

Gott ist nach Aussage des Korans nicht nur allmächtig, sondern auch allwissend, er weiß um jedes Blatt, das zu Boden fällt (6,59), er ist jedem Menschen „näher als seine Halsschlagader“ (50,16) und ein „Freund der Gläubigen“ (3,68). Ja, der Koran spricht sogar von der Liebe Gottes (3,31). Wenn der Koran allerdings Begriffe wie „Liebe“, „Barmherzigkeit“ oder „Erbarmen“ gebraucht, dann immer vor dem Hintergrund, daß nach Auffassung des Islam Gott absolut transzendent und von der Schöpfung getrennt ist und ein Geheimnis bleibt. Gott offenbart sich in einem Buch - in vollkommener Weise im Koran - das er durch seinen Boten, den Engel Gabriel, den Menschen übermittelt hat, nicht jedoch als Mensch und Geschöpf. In der Bibel dagegen offenbart Gott sich selbst, wird Mensch und Bruder des Menschen (Hebr. 2,11), Geschöpf und Brücke zu Gott. Gott, wie er uns im Koran beschrieben wird, sendet den Menschen Zeichen (16,10-14), aber er selbst bleibt verborgen, unerkannt und unerforscht. Zwischen Gott und Mensch gibt es keine Verbindung, keine Brücke, keine wechselseitige Beziehung.
Wenn der Koran beschreibt, daß Gott barmherzig ist, dann erweist er dem Barmherzigkeit, der sich ihm unterworfen hat, während der Nichtgläubige keine Gnade von ihm zu erwarten hat. Die Bibel bezeugt dagegen nicht nur, daß Gott Liebe oder Erbarmen erweist, sondern daß Gott selbst „Liebe“ (1. Joh 4,8), „Wahrheit“ (Joh 14,6), „Gerechtigkeit“ (1. Kor 1,30; 5. Mo 32,4) „Hilfe“ (Ps 40,18), „der Weg“ (Joh 14,6), „Trost“ (2. Kor 1,3), „Leben“ (Joh 14,6) und „Licht“ (Ps 27,1) ist. Gottes Liebe, die bereits innerhalb der Dreieinigkeit Ausdruck findet („Dies ist mein lieber Sohn“, Mth 3,17; „Der Vater und der Sohn sind eins“, Joh 10,30), ist Vorbild und Ursprung aller menschlichen Liebe in Ehe, Familie, Gemeinde und Gesellschaft. Die Kreuzigung Jesu ist der Höhepunkt der Feindesliebe Gottes, zu der die Bibel jeden Christen auffordert.

Gott, der Listige:
Wenn Gott im Koran als der dargestellt wird, der „Ränke schmiedet“ oder „Listen ersinnt“, wie man auch übersetzen könnte oder es sogar von ihm heißt, „er ist voller Tücke“ (13,13), dann bedeutet diese unumschränkter Allmacht, daß er sich in seinem Handeln auch nichts vorschreiben, aber damit auch nicht festlegen läßt, auch nicht hinsichtlich seiner Entscheidung im Letzten Gericht. Wenn die Bibel soviel Wert legt auf die immer wieder wiederholte Aussage, daß Gott wahrhaftig und die Wahrheit ist (Joh. 14,6; Röm. 3,4), dann meint sie damit auch Gottes Zuverlässigkeit: „Was Gott zusagt, das hält er gewiß“ (Psalm 33,4). Gott fordert die Menschen immer wieder auf, ihn zu prüfen (Mal. 3,6ff.), und er schwört immer und immer wieder bei sich selbst, seine Verheißungen einzuhalten.
Der Koran weist immer wieder darauf hin, daß die Menschen für Gottes Güte ihm Dankbarkeit schuldig sind, denn Undank ist Unglaube. Gottes Güte und Fürsorge richtet sich gegen die, die „glauben und das Rechte tun“ (Sure 2,25), aber seinen Feinden kommt Gott nicht entgegen. Er liebt nicht die Ungläubigen und Ungerechten. Das Neue Testament bezeugt dagegen, daß Gott uns schon geliebt hat, als wir noch „Feinde“, „Sünder“ und „Gottlose“ waren (Röm 5,3-10).

Zwei Bedingungen für die Errettung
Das Paradies erwartet also diejenigen, die „glauben und tun, was recht ist“ (2,25), die Ungläubigen und Frevler dagegen die Hölle. Hieraus ergibt sich eine zweifache Bedingung für die Errettung: Der Glaube und das rechte Tun, also die guten Taten, die im Jüngsten Gericht auf einer Waage gewogen werden. Nur wenn im Gericht die guten Taten eines Menschen seine schlechten überwiegen, wird er Eingang ins Paradies finden. Damit erhalten die „guten Taten“ neben dem Glauben ganz entscheidendes Gewicht. Wer wenig gute Taten tun und z. B. die fünf Säulen des Islam nicht treu erfüllen kann (Bekenntnis zu Gott, täglich fünf Gebete auf arabisch, Fasten im Ramadan, Almosen, Wallfahrt nach Mekka), weil er arm oder behindert ist oder als Frau über kein eigenes Geld für Almosen verfügt, oder die vorgeschriebenen Gebete nicht auf Arabisch kennt, der hat oft wenig Hoffnung, daß Gott ihm gnädig sein wird.
Zwar fordert die Bibel die Gläubigen auch auf, als Frucht des Glaubens gute Werke an Glaubensgeschwistern, Mitmenschen und sogar Feinden zu tun (Gal. 6,10), jedoch sind diese Werke Auswirkungen des Glaubens und des Wirkens des Heiligen Geistes, aber nicht Vorbedingung zum Heil. Deshalb wird auch ein Christ, der niemals die Gelegenheit hatte, etwas Gutes zu tun (wie der Schächer am Kreuz) allein aufgrund seines Glaubens gerettet. Ein Christ, der wenige gute Werke tun konnte, wird ebenso „allein aus Gnaden“ errettet wie der Christ, der ein vorbildliches Leben geführt hat (Röm. 5,1-2; Gal. 3,11-14). Vertrauen auf Gott ist jedermann möglich, dem Alten, dem Kranken, dem Armen, dem, der eine bestimmte Sprache wie das Arabische oder vorgeschriebene Riten wie den Gebetsritus nicht kennt, Frauen, Männern und Kindern.
Wenn im Islam die guten Taten jedoch von so großer Bedeutung sind, wer kann dann schon sagen, ob er „genug“ Gutes getan hat und wie schwer vor Gott seine Sünden im Vergleich zu den guten Taten wiegen? Deshalb muß eigentlich immer die Angst und Sorge bestehen, nicht genug Gutes getan zu haben, denn jeder Mensch tut Böses. Und jeder Mensch versäumt, Gutes zu tun. Wer könnte mit einer solchen Unsicherheit wohl voll Zuversicht in den Tod gehen und Gewißheit über Gottes Vergebung haben?
Antworten
coppara:

up. o.T.

 
18.09.01 16:27
Antworten
coppara:

Noch beim lesen? Ich geb' Euch Zeit, weil's lohnt. o.T.

 
18.09.01 16:55
Antworten
klecks1:

o. T.

 
18.09.01 16:56

Hotlines am Ende des Artikels

Washington/Kabul/New York - Nach den Terroranschlägen häufen sich in den USA die Übergriffe gegen Araber, Inder und andere Menschen mit orientalischem Aussehen. Nachdem zwei Menschen vermutlich aus Hass ermordet wurden, besuchte US-Präsident George W. Bush am Montag (Ortszeit) demonstrativ ein islamisches Zentrum in Washington, um zur Toleranz aufzurufen. (ausführlicher Bericht)

Bush: Islam ist friedliche Religion

Bush erklärte, es dürfe nicht sein, dass sich Moslems in den USA bedroht fühlten. Das dürfe es in Amerika nicht geben. Diejenigen, die Ausländer bedrohten, sollten sich schämen. Bush betonte, der Islam sei eine friedliche Religion. Die Terroristen aber wollten keinen Frieden. FBI-Direktor Robert Mueller kündigte an, das Bundeskriminalamt werde in 40 möglicherweise von Hass verursachten Verbrechen Ermittlungen aufnehmen. Verbrechen gegen Amerikaner arabischer Herkunft würden nicht geduldet und aggressiv verfolgt werden, betonte Mueller.

Keine Entscheidung über Auslieferung bin Ladens

Die für Dienstag geplanten Beratungen geistlicher Führer in Afghanistan über das weitere Schicksal des moslemischen Extremistenführers Osama bin Laden sind verschoben worden. Es werde am Dienstag kein Treffen geben, sagte ein Sprecher der Taliban in Kabul. "Vielleicht findet das Treffen morgen oder übermorgen statt", sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Einige der geistlichen Führer seien noch nicht in der Hauptstadt eingetroffen.

Religiöses Gutachten

Geistliche Führer aus allen Provinzen sollten in Kabul eine Fatwa, ein religiöses Gutachten, zu einer möglichen Auslieferung bin Ladens an die USA abgeben. Bisher lehnen die Taliban die Auslieferung des mutmaßlichen Drahtziehers der Terroranschläge von New York und Washington kategorisch ab. Bush hatte am Montag erneut betont, er wolle die Terroristen "ausräuchern". Zu bin Laden zitierte er Fahnungsaufrufe: "Gesucht - tot oder lebendig."

Afghanistan vor Flüchtlingsdrama

In Afghanistan zeichnet sich nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) ein neues Flüchtlingsdrama ab. Aus Furcht vor möglichen Vergeltungsschlägen der USA hätten in den vergangenen Tagen Zehntausende von Menschen vor allem die Städte verlassen, sagte UNHCR-Sprecher Kris Janowski am Dienstag in Genf. Dabei werde es für die Flüchtenden zunehmend schwerer und teurer, entsprechende Transportmittel zu bekommen.

Zahl der Vermissten weiter gestiegen

In New York stieg die Zahl der Toten oder Vermissten unterdessen auf mehr als 5400. Bislang wurden nach Angaben von Bürgermeister Rudolph Giuliani 201 Tote geborgen. Es sei jedoch davon auszugehen, dass "eine große Zahl" der Leichen nie gefunden werde, sagte Giuliani. Die Opfer der Anschläge stammten nach bisherigen Erkenntnissen des US-Außenministeriums aus insgesamt 62 Ländern. Nach bisherigen offiziellen Angaben kamen bei den Anschlägen am 11. September insgesamt vermutlich mehr als 5.850 Menschen ums Leben. Die Zahl der getöteten Deutschen ist weiter unklar. Nach neuesten Informationen des Auswärtigen Amtes sind noch 178 Menschen aus Deutschland vermisst. (ha/dpa/AFP)

Das Auswärtige Amt hat zwei Hotlines eingerichtet: 01888/174600 und für Anrufe aus dem Ausland 0049/228 17 46 00. Bei Überlastung bitte auf die Nummer 01888/1744444 oder die Internetadresse www.auswaertiges-amt.de ausweichen.

Für die Suche nach Personen wurde in der Schweiz inzwischen eine Web-Seite eingerichtet: www.wtchelp.com
Antworten
n1608:

Schockierend, realistisch, einfach lesenswert!!!!! o.T.

 
18.09.01 17:29
Antworten
stiller teilhaber:

nase

 
18.09.01 17:39
es mag ja sein, daß der beitrag von scenic nicht mit dem koran übereinstimmt, daß er auslegungssache ist. fakt ist aber wohl doch, daß er offensichtlich auf diese art ausgelegt wird und diese auslegung offensichtlich als rechtfertigung (oder rechtens) benutzt wird.

dies (e auslegung) würde (jedoch) bedeuten, daß tatsächlich keine einigung, frieden, ende der 'gotteskriege' möglich ist !
denn wer könnte / sollte eine solche auslegung verhindern ?
'krieg', bzw. weiterer terrorismus scheinen damit unausweichlich.
wie seht ihr das ?

paßt übrigens sehr gut zu einer talkrunde, die ich gestern auf cnn gesehen habe, in der ein ehem. chef der cia, james woolsey, resigniert / bedauernd in bezug auf yassir arafat meinte: einigung und frieden im nahostprozeß seien offensichtlich nicht möglich, weil yassir arafat keinen frieden WOLLE, im prinzip alle verhandlungsangebote ablehnte.

grüße
stiller teilhaber
Antworten
maxperforma.:

@coppara

 
18.09.01 19:59
was hab ich in der Überschrift Deines Eingangspostings verloren???!
Antworten
coppara:

@maxperformance, Du warst doch einverstanden-

 
18.09.01 21:51
-schon vergessen? :-)


**************************************************
Gruß
coppara

PS: vielleicht werde ich es mal kopieren, und noch einmal reinstellen  

 

mach das coppara o.T.                    maxperformance  15.09.01 11:19  
**************************************************  
Antworten
Go2Bed:

Na, das sind ja Aussichten...

 
19.09.01 00:21
Wie soll es denn zum Frieden kommen, wenn die Palästinenser aus religiösen Gründen schon gar keinen Frieden schließen können ("Der Friedensprozess widerspricht grundlegend unserer Ideologie und Religion!")?
Im Westen heißt es doch des öfteren, daß die Armut und das Leben in Flüchtlingslagern an dem Dilemma mit schuld sind. Anscheinend ist dies völlig belanglos, denn auch wenn es ihnen materiell deutlich besser gehen würde, hätten wir immer noch keinen Frieden.

Und dann heißt es in dem Text oben:
"Und doch bietet die islamische Theologie einen Ausweg. Wenn der nicht-moslemische Feind zu stark ist und nicht ueberwunden werden kann, ist ein
Waffenstillstand moeglich (vergleiche Sure 3,28; 4,101).

Der Praezedenzfall dafuer liegt in Mohammeds eigener Biographie. Im Jahre 628 wollte er als Pilger in seine Heimatstadt Mekka zurueckkehren. Doch die
Stadt wurde von den Staemmen von Kureish beherrscht, die sich seiner Herrschaft nicht unterwerfen wollten. Weil die Leute von Kureish zu stark waren und von Mohammed nicht unterworfen werden konnten, schloss er einen
Waffenstillstand mit ihnen.

*********Die Kureish fuehlten sich sicher und ruesteten ab. Doch im Jahre 630 marschierte Mohammed mit 10.000 Soldaten in Mekka ein und richtete ein furchtbares Blutbad an. Beides, das Massaker und der Vertragsbruch sind nach
islamischem Recht gerechtfertigt, weil sie der Ehre Allahs dienten.******

Yasser Arafat hat mehrfach die Vertraege von Oslo vor seinen moslemischen
Mitglaeubigen als "Vertraege von Kureish" gerechtfertigt."

Mit anderen Worten: Israel muß ständig auf der Hut sein und darf sich nicht die geringste Schwäche leisten, da sie sonst befürchten müssen, daß es ihnen so ergeht wie den Kureish! NUR wenn Israel rigoros durchgreift, ist es überlebensfähig. Das ist doch geradezu unglaublich!!!

Der obige Artikel schockiert mich zutiefst und bestätigt mich nur in meiner Auffassung, daß es der Welt ohne religiöse Fanatiker weitaus besser gehen würde.
Ich richte ein Massaker an, aber es ist dadurch gerechtfertigt, daß sie der Ehre Allahs dienen????? Ich kann's nicht glauben!





Antworten
maxperforma.:

@coppara

 
19.09.01 08:45
thx -I forgot
Antworten
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