Es ist der 10. März 2000, die Nasdaq steht über 5000 Punkten und hatte damit, wie sich wenig später herausstellen sollte, ihren vorläufigen Höchststand erreicht. Eine einzigartige Rallye hievte sie über diese markante Marke.
Die Gewinnaussichten der Hightechs wurden über Jahre hinaus hochgerechnet. Die Bewertungsmaßstäbe erreichten historisch einzigartige Höchststände = Overtrading.
Wie konnte es zu dieser unglaublichen Rallye kommen?
Sicherlich primär durch den gewaltigen technischen Fortschritt. Doch darauf folgte eine Überschätzung. Firmen wurden teuer durch eigene Aktien quasi per Kapitalerhöhung aufgekauft, Produktionskapazitäten und die Arbeitsplatzanzahl wurden in Erwartung weiterer steigender Nachfrage erhöht. Schulden- und Geldwucherung nahmen überhand.
Ende Mai im Jahr 2000 steht die Nasdaq „nur“ noch knapp über der 3000er Marke. Eine Reihe von positiven Wirtschaftsdaten, die auf eine Verringerung der Inflation und eine leichte Abschwächung der Wirtschaft hindeuten (Zinserhöhungsangst weicht) sorgen dafür, daß die Nasdaq wieder bis auf 4200 Punkte ansteigt.
Damit feierte man lediglich das Sinken der Teuerungsrate, eine Begleiterscheinung der Inflation. Geblieben sind die wirklichen Probleme: Überkapazitäten, Schulden, unrentable Arbeitsplätze.
Infolgedessen, daß die Gewinne der Firmen sinken werden beginnt der Abwärtssog, welcher erst bei etwas über 1600 Punkten Anfang April zunächst zu stoppen scheint. Nach 5 schnellen Zinssenkungen macht sich Optimismus breit, daß die Wirtschaft schnell zu alter Stärke zurückfindet. Die schnellen Senkungen waren sicherlich eine Meisterleistung, besonders in ihrem zeitlichen Rahmen und den Auswirkungen auf die Märkte. Denn langsame Zinssenkungen dämpfen eher die Nachfrage und damit die Konjunktion, da sie steigende Kurse für Rentenpapiere bedeuten und das Sparen anregen.
Doch ist dieser Optimismus berechtigt? Ich meine nein!
Man sollte bedenken, daß die Überkapazitäten immer noch hoch sind, von den Schulden ganz zu schweigen. Auch die negative Sparquote, welcher maßgeblich zum Boom betrug, kann nicht ewig aufrecht erhalten werden. Das Geld was durch die Zinssenkungen im Umlauf ist, ist zum Bezahlen notwendig, ob gekauft wird, steht auf einem anderen Blatt.
Etliche Hightechs schreiben tiefrote Zahlen, z.B. Cisco Systems mit einem Quartalsverlust von 2,7 Mrd. Dollar, das ist auch für die kein Pappenstiel. Auch Ciena mußte einen kleinen Verlust verbuchen. Diese Bilanzierungspolitik erinnert an einen „Ponzi-Betrug“. Das Cash-Flow vieler Firmen stimmen bedenklich, wie z.B. bei Adva Optical oder Commerce One.
Die Deflationsspirale wird sich weiter drehen. Ich meine, es kann erst wieder fundamental nach oben gehen, wenn die Schulden wie die Überkapazitäten komplett abgebaut sind. Und das ist noch nicht der Fall, neue Tiefststände sind nur eine Frage der Zeit!
Die Gewinnaussichten der Hightechs wurden über Jahre hinaus hochgerechnet. Die Bewertungsmaßstäbe erreichten historisch einzigartige Höchststände = Overtrading.
Wie konnte es zu dieser unglaublichen Rallye kommen?
Sicherlich primär durch den gewaltigen technischen Fortschritt. Doch darauf folgte eine Überschätzung. Firmen wurden teuer durch eigene Aktien quasi per Kapitalerhöhung aufgekauft, Produktionskapazitäten und die Arbeitsplatzanzahl wurden in Erwartung weiterer steigender Nachfrage erhöht. Schulden- und Geldwucherung nahmen überhand.
Ende Mai im Jahr 2000 steht die Nasdaq „nur“ noch knapp über der 3000er Marke. Eine Reihe von positiven Wirtschaftsdaten, die auf eine Verringerung der Inflation und eine leichte Abschwächung der Wirtschaft hindeuten (Zinserhöhungsangst weicht) sorgen dafür, daß die Nasdaq wieder bis auf 4200 Punkte ansteigt.
Damit feierte man lediglich das Sinken der Teuerungsrate, eine Begleiterscheinung der Inflation. Geblieben sind die wirklichen Probleme: Überkapazitäten, Schulden, unrentable Arbeitsplätze.
Infolgedessen, daß die Gewinne der Firmen sinken werden beginnt der Abwärtssog, welcher erst bei etwas über 1600 Punkten Anfang April zunächst zu stoppen scheint. Nach 5 schnellen Zinssenkungen macht sich Optimismus breit, daß die Wirtschaft schnell zu alter Stärke zurückfindet. Die schnellen Senkungen waren sicherlich eine Meisterleistung, besonders in ihrem zeitlichen Rahmen und den Auswirkungen auf die Märkte. Denn langsame Zinssenkungen dämpfen eher die Nachfrage und damit die Konjunktion, da sie steigende Kurse für Rentenpapiere bedeuten und das Sparen anregen.
Doch ist dieser Optimismus berechtigt? Ich meine nein!
Man sollte bedenken, daß die Überkapazitäten immer noch hoch sind, von den Schulden ganz zu schweigen. Auch die negative Sparquote, welcher maßgeblich zum Boom betrug, kann nicht ewig aufrecht erhalten werden. Das Geld was durch die Zinssenkungen im Umlauf ist, ist zum Bezahlen notwendig, ob gekauft wird, steht auf einem anderen Blatt.
Etliche Hightechs schreiben tiefrote Zahlen, z.B. Cisco Systems mit einem Quartalsverlust von 2,7 Mrd. Dollar, das ist auch für die kein Pappenstiel. Auch Ciena mußte einen kleinen Verlust verbuchen. Diese Bilanzierungspolitik erinnert an einen „Ponzi-Betrug“. Das Cash-Flow vieler Firmen stimmen bedenklich, wie z.B. bei Adva Optical oder Commerce One.
Die Deflationsspirale wird sich weiter drehen. Ich meine, es kann erst wieder fundamental nach oben gehen, wenn die Schulden wie die Überkapazitäten komplett abgebaut sind. Und das ist noch nicht der Fall, neue Tiefststände sind nur eine Frage der Zeit!