Nasdaq bevorzugt Gratwanderung
Kaufsignale versus Evening Star
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten überzeugte die Nasdaq am Donnerstag
in den letzten beiden Handelsstunden mit einer schönen Intradayrallye. Man darf
demnach immer noch an ein positives Szenario glauben. Auch wenn die Gefahr
eines Rebreaks nicht zu unterschätzen ist.
Bereits gestern wiesen wir auf eine Formation aus der japanischen
Kerzenchartanalyse hin – den Evening Star (roter Halbkreis). Von dieser
Formation spricht man, wenn nach einer langen weißen Kerze eine kurze
darüber liegende Kerze gebildet wird und darauf eine schwarze Kerze auftritt, die
unterhalb der mittleren Kerze notiert. Diese 3-Tages-Formation indiziert laut
Regelwerk eine Trendumkehr nach einem Aufwärtstrend. Sie stellt den
Hochpunkt einer Aufwärtsbewegung dar. Allerdings wird die Relevanz des
aktuellen Evening Stars durch die schwachen Umsätze von Mittwoch
eingeschränkt.
Zusammen mit einem möglichen Rebreak zurück in die Handelsspanne, könnte
der Einfluss des Evening Star jedoch stark negative Folgen mit sich ziehen. Die
jüngst verlassene Handelsspanne wischen 2.000 und 2.200 Zählern (lila),
stimmte bisher zuversichtlich. Das Kaufsignal aus dem Bruch des mittelfristigen
Abwärtstrends (grün, aktuell bei 2.115) wurde dadurch untermauert. Die
nächsten Zielzonen sollten bei 2.520 und 2.630 liegen.
Nachdem der Index aber nicht so richtig in die Gänge kommen will (der
Widerstand bei 2.320 und der Evening Star stören) sind wir mit der Gefahr
konfrontiert, dass die Nasdaq zurück in die Schiebezone fällt. Dieser Rebreak
wäre ein schlechtes Zeichen. Die Gratwanderung ist derzeit also extrem. Bisher
scheint es aber, dass die Technologiebörse nur einen Pull-Back zur 2.200
vollzieht.
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Die markanteste Widerstandszone offeriert momentan die 2.320. Danach warten
bei 2.520 und bei dem Bereich 2.630 bis 2.680 die nächsten Resistance-Levels.
Unterstützungsmarken notieren bei 2.250, bei 2.200 und bei 2.000 Zählern. Eine
kurzfristige Aufwärtstrendgerade (blau, augenblicklich bei 2.160) könnte ebenso
die Funktion einer Unterstützung einnehmen. Jedoch wird diese Linie erst durch
zwei Punkte definiert und ist damit noch nicht sehr aussagekräftig.
Nach wie vor ist aus dem Aroon das Signal für einen Aufwärtstrend abzulesen.
Der MACD steht weiterhin auf „Kaufen“. Lediglich der schnell schwingende
ProjectionOscillator generiert ein Verkaufssignal. Dies ist allerdings wegen der
aktuellen Konstellation in der Markttechnik minder bedeutend. Das Volumen war
gestern abermals seicht.
Fazit: Die Kaufsignale aus dem Bruch des Aufwärtstrends und der
Handelsspanne bestehen immer noch. Dies deutet auf eine Aufwärtsbewegung
bis 2.520 oder gar 2.630. Finger weg heißt es aber, sobald die Kurse unterhalb
2.200 notieren.
Autor: Stefan Ochsenkühn, 15:05 25.05.01
Kaufsignale versus Evening Star
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten überzeugte die Nasdaq am Donnerstag
in den letzten beiden Handelsstunden mit einer schönen Intradayrallye. Man darf
demnach immer noch an ein positives Szenario glauben. Auch wenn die Gefahr
eines Rebreaks nicht zu unterschätzen ist.
Bereits gestern wiesen wir auf eine Formation aus der japanischen
Kerzenchartanalyse hin – den Evening Star (roter Halbkreis). Von dieser
Formation spricht man, wenn nach einer langen weißen Kerze eine kurze
darüber liegende Kerze gebildet wird und darauf eine schwarze Kerze auftritt, die
unterhalb der mittleren Kerze notiert. Diese 3-Tages-Formation indiziert laut
Regelwerk eine Trendumkehr nach einem Aufwärtstrend. Sie stellt den
Hochpunkt einer Aufwärtsbewegung dar. Allerdings wird die Relevanz des
aktuellen Evening Stars durch die schwachen Umsätze von Mittwoch
eingeschränkt.
Zusammen mit einem möglichen Rebreak zurück in die Handelsspanne, könnte
der Einfluss des Evening Star jedoch stark negative Folgen mit sich ziehen. Die
jüngst verlassene Handelsspanne wischen 2.000 und 2.200 Zählern (lila),
stimmte bisher zuversichtlich. Das Kaufsignal aus dem Bruch des mittelfristigen
Abwärtstrends (grün, aktuell bei 2.115) wurde dadurch untermauert. Die
nächsten Zielzonen sollten bei 2.520 und 2.630 liegen.
Nachdem der Index aber nicht so richtig in die Gänge kommen will (der
Widerstand bei 2.320 und der Evening Star stören) sind wir mit der Gefahr
konfrontiert, dass die Nasdaq zurück in die Schiebezone fällt. Dieser Rebreak
wäre ein schlechtes Zeichen. Die Gratwanderung ist derzeit also extrem. Bisher
scheint es aber, dass die Technologiebörse nur einen Pull-Back zur 2.200
vollzieht.
Die markanteste Widerstandszone offeriert momentan die 2.320. Danach warten
bei 2.520 und bei dem Bereich 2.630 bis 2.680 die nächsten Resistance-Levels.
Unterstützungsmarken notieren bei 2.250, bei 2.200 und bei 2.000 Zählern. Eine
kurzfristige Aufwärtstrendgerade (blau, augenblicklich bei 2.160) könnte ebenso
die Funktion einer Unterstützung einnehmen. Jedoch wird diese Linie erst durch
zwei Punkte definiert und ist damit noch nicht sehr aussagekräftig.
Nach wie vor ist aus dem Aroon das Signal für einen Aufwärtstrend abzulesen.
Der MACD steht weiterhin auf „Kaufen“. Lediglich der schnell schwingende
ProjectionOscillator generiert ein Verkaufssignal. Dies ist allerdings wegen der
aktuellen Konstellation in der Markttechnik minder bedeutend. Das Volumen war
gestern abermals seicht.
Fazit: Die Kaufsignale aus dem Bruch des Aufwärtstrends und der
Handelsspanne bestehen immer noch. Dies deutet auf eine Aufwärtsbewegung
bis 2.520 oder gar 2.630. Finger weg heißt es aber, sobald die Kurse unterhalb
2.200 notieren.
Autor: Stefan Ochsenkühn, 15:05 25.05.01