Napster, MP3 & Co. ade: Jetzt kommt Mojo!


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schnee:

Napster, MP3 & Co. ade: Jetzt kommt Mojo!

 
21.10.00 10:30
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            Napster, MP3 & Co. ade: Jetzt kommt Mojo!
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            Ein Unternehmen aus dem Silicon Valley will mit dem
            File-Sharing-System "Mojo Nation" das Netz revolutionieren.
            Tauschfaule Cyberparasiten haben in dem dezentral
            organisierten Dateidienst keine Chance.

            Von Jochen A. Siegle

            "Vergessen Sie Napster, Gnutella oder Scour", sagt Jim
            McCoy. "Unser neuer Dienst wird nicht nur das
            File-Sharing-Prinzip, sondern das gesamte Internet
            revolutionieren und das Leben vieler Menschen verändern."
            Der ehemalige Yahoo-Manager und Multimillionär spricht
            dabei von seinem Programm Mojo Nation.

            Während die File-Sharing-Konkurrenz derzeit um ihr
            Überleben ringt, hat McCoys Firma Autonomous Zone
            Industries (AZI) einen neuartigen virtuellen Marktplatz im
            Internet entwickelt. Getauscht werden kann digitale Ware

            jeglicher Art - seien es Audiodateien, Fotos, Videos,
            Software oder einfach nur Textfiles.

            "Mojo Nation ist ein sehr kompliziertes und gleichzeitig
            völlig einfaches System", erklärt Firmensprecher Bill
            Scannell den neuen Web-Tauschservice. "Im Gegensatz zu
            Napster ist Mojo Nation nicht zentralserverorientiert und
            daher wesentlich weniger anfällig für Attacken -
            juristische ebenso wie technische." Die Umsetzung dieses
            Prinzips bietet dabei noch nicht viel Revolutionäres, die
            Open-Source-Entwicklung Freenet basiert etwa schon seit
            Monaten auf dem sogenannten Peer-to-Peer-Verfahren (P2P).

            Neu ist bei Mojo Nation dagegen, dass jeder Download etwas
            kostet. Bezahlt wird dabei weder in Dollar noch in Mark,
            sondern in "Mojo". "Mit dieser Währung gewährleisten wir
            den freien Handel", erklärt McCoy. Studien hatten ergeben,
            dass bei Online-Tauschbörsen der heutigen Generation der
            Großteil der Nutzer nur Dateien herunterlädt, nicht aber
            Digitalware zum Tausch anbietet.

            "Mindestens 70 Prozent der Web-Datentauscher sind bislang
            reine Parasiten. Und als Parasit hat man eben kein gutes
            Mojo, sprich Karma," so der "AZI-CEO" McCoy. Mojos lassen
            sich momentan nur verdienen, indem vor allem Dateien, aber
            auch freier Speicherplatz auf der heimischen Festplatte
            oder ungenutzte Bandbreite zur Verfügung gestellt werden.

            "Das Mojo-Nation-System zerteilt die tauschbaren Dateien
            in Tausende, mit Militärtechnologie verschlüsselte Stücke
            und legt diese wiederum auf Tausenden Rechnern ab", erklärt
            Scannell. Daraus ergibt sich entsprechend ein enormer
            Bedarf an Speicherplatz und Bandbreite. "Erst wenn eine
            Datei abgerufen wird, trägt das System dann wie eine
            Ameisenkolonie das ganze Puzzle wieder zusammen", so
            Scannell weiter. Entsprechend können Daten umso schneller
            übertragen werden, je mehr Nutzer angeschlossen sind.

             

            Ab Frühjahr sollen die Mojos auch in reales Geld
            umtauschbar sein. Der Wechselkurs für das Cybermoney soll
            sich rein marktwirtschaftlich an Angebot und Nachfrage
            orientieren. "Wir sind die Bank und vermitteln gegen
            Provision diejenigen User mit viel Mojo an diejenigen mit
            wenig Mojo", erklärt McCoy. Die großen Scheine erhofft sich
            der 31-Jährige, der bis jetzt 1,5 Millionen Dollar
            investierte, allerdings aus einem gebührenpflichtigen
            Mojo-Nation-Service für Unternehmen. "Verschiedene Firmen
            haben bereits Interesse bekundet", so McCoy. Mojo Nation
            befindet sich derzeit noch im Betastadium, erst rund 25.000
            Nutzer testen das System. Mit tauschbaren Inhalten sieht es
            entsprechend mager aus. "Das System hat einfach noch zu
            wenig Ameisen", vertröstet Scannell zuversichtlich. "Der
            ganze Organismus muss eben erst noch wachsen."

            In der dritten Novemberwoche soll nun mit der Version 1.0
            der offizielle Startschuss fallen. Copyright-Klagen der
            amerikanischen Unterhaltungsindustrie sind vorprogrammiert.
            In Mountain View sieht man einer möglichen Prozesswelle
            allerdings gelassen entgegen: "Wir fühlen uns gut gewappnet
            gegen juristische Attacken der Entertainment-Industrie,
            denn das System separiert Daten und Inhalte voneinander",
            erklärt McCoy. Seine Firma könne daher also gar nicht
            nachvollziehen, ob jemand raubkopierte Britney-Spears-Songs
            downloadet, legale Textdokumente tauscht oder Mojo Nation
            nur als Back-up-System nutzt. "Wir bauen nur die Autobahn,
            die ganze Kontrolle liegt lokal bei den Usern, die
            entscheiden wie sie das System nutzen wollen", so McCoy.

            Bei allem zur Schau gestellten Optimismus scheint man aber
            dennoch auf Nummer sicher gehen zu wollen: Der offizielle
            Firmensitz von McCoys Unternehmen liegt auf den Cayman
            Inseln in der Karibik.

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            (C) SPIEGEL ONLINE - 20. Oktober 2000, 15:34
Antworten
avantgarde:

Laß uns Mojo'en

 
21.10.00 11:53
Hört sich sehr vielversprechend an, allerdings kann ich mir das noch nicht so richtig mit dem Umtausch in eine echte Währung vorstellen. Um so etwas zu finanzieren, müßte man auch als Bank einer solchen Institution einen verdammt langen Kreditrahmen haben.

Ich könnte als Benutzer ja folgendes machen. Alle meine unwichtigen Daten lege ich ins Netz und kassiere reichlich "mojo".  Nehmen wir mal die Zahl 10.000. Jetzt gehe ich zur Mojo Bank und löse diese ein gegen Baren, Umerchnungskurs 1:10. Ich gehe also mit 1.000 echten DM nach Hause.

Wenn das viele machen können die schon mal Fort Knox öffnen.

Gruß

Avantgarde
Antworten
TanjaBot:

wer braucht deine unwichtigen daten? o.T.

 
21.10.00 12:20
Antworten
avantgarde:

Bitte??? Darum geht es doch gar nicht, es ist wie

 
21.10.00 13:14
das Flohmarkt-Prinzip: Du bietest irgendeinen Müll an und die Leute kommen in scharen gelaufen. Aber darum geht es bei Mojo denke ich nicht. Wenn man die Parasiten benennt ist damit doch gemeint, das die leute nur Downloaden was das zeug hält und nichts ihrerseits ins Netz legen. Ich dagegen werde dann ins netz legen was die Leitung her gibt und somit den dicken Reibach machen, ob das dann jemand brauchen kann ist mir dann ja egal.

So habe ich das bisher verstanden..

Gruß
Antworten
TanjaBot:

ha ha

 
21.10.00 13:50
ich glaube nicht, dass die leute deinen müll wollen. auch jetzt wird kein müll runtergeladen, sondern nur was man braucht. mp3s z.b.
wenn du napster kennst, weisst du, das z.b. amis mit ner flatrate den ganzen tag im netz sind, man kann dort wunderbar die stücke laden, die selbst saugen selten was. bei europäern siehts ganz anders aus. die bieten meistens nur einige stücke selbst an, und ziehen jede menge musik von anderen. im vorteil sind bei napster die, die nur saugen und nichts anbieten, wenn man wie ich ca. 3000 mp3 files auf der platte hat und die alle bei napster anbietet, kann man selbst so gut wie garnichts mehr machen, weil der ansturm so gewaltig ist. da hört sich das bei mojo besser an, da kann es mir nur recht sein, wenn möglichst viele leute meine musik laden, aber ladenhüter wollen die auch nicht. speziell, wenn man (wenn auch nur mit mojos) bezahlen muss, überlegt man sich auch, was man lädt.
Antworten
stiller teilhaber:

@tanjabot

 
21.10.00 18:02
das mit dem müll ist, denke ich, so nicht ganz richtig.
'ich glaube nicht, dass die leute deinen müll wollen. auch jetzt wird kein müll runtergeladen, sondern nur was man braucht. mp3s z.b.'
das ist so zwar richtig, aber für jeden ist halt 'was man braucht' etwas anderes. d.h. was mir möglicherweise als 'müll' (= wertlos / überflüssig)erscheint, ist es für einen noch lange nicht. frei nach dem (flohmarkt-) prinzip: one man's junk is another man's treasure.
allerdings scheint mir, wenn ich die veröffentlichung von majo richtig lese, das geschäftsziel der mojo in erster linie in der aquisition von freiem speicherplatz und bandbreite zu liegen, mit denen sie dann gute mojos machen können.
meine daten (egal ob 'müll' oder nicht müll) scheinen da wohl mehr lockmittel zu sein. die frage ist, ob seitens der user da wirklich so viel (tausch-) bedarf besteht, daß das konzept aufgeht.
obwohl... die möglichkeit (noch dazu mit junk - siehe avantgarde) 'mojos' zu machen, mag vielleicht doch den einen oder anderen reizen....

grüße
stiller teilhaber
Antworten
TanjaBot:

ihr habt wohl schon länger nichts auf

 
21.10.00 18:25
dem flohmarkt angeboten. die zeiten, als man dort noch defekte fernseher und gebrauchte schuhe verkaufen konnte und mit prall gefüllten taschen nach hause ging, sind 20 jahre her. müll will niemand mehr haben, versuche mal ältere software, utilities oder spiele zu verkaufen, oder schau mal bei ebay, was die leute für alte sachen so bekommen. gebt ruhig solche dinge frei und wartet. aber ich scheffel dann schon mit den german top100 oder mit meinen anderen 3000 mp3s meine mojos.
Antworten
Lyrical2:

interessante zusammenhänge mit neuer y! strategie.

 
21.10.00 19:25
yahoo plant schon längere zeit die einführung einer microwährung. sind allerdings nicht die ersten (mehr oder eher weniger erfolgreich). eine microwährung hat nämlich nur einen sinn, wenn möglichst viele menschen damit handeln. mit den entsprechenden anreizen (downloads und Geld) könnten sich die mojos sicher schnell durchsetzen. und je mehr teilnehmer ein solches micropaymentsystem hat desto atrakiver wird es auch für eventuelle kommerzielle anbieter.

gegen mojos kann man dann nämlich nicht nur downloaden, sondern auch gebührenpflichtige links verschiedener kommerzieller anbieter (wie oben erwähnt) öffnen. die mojos (oder micropayments im allgemeinen) sollen bei sinkenden werbepreisen in zukunft mit zum gewinn von onlineunternehmen beitragen.


wer also am kostpflichtigen angebot von yahoo und seinen partnern teilnehmen will muss sich mojos kaufen. ein mojo wird etwa bei 2 cent liegen. wahrscheinlich kauft man sich die mojos nicht direkt bei yahoo, sondern eben bei anderen usern, die durch ihre aktivitäten im netz überdurchschnittlich viele mojos auf dem konto haben.
die mojos können dann entweder für downloads verwendet werden oder eben bei den vertraglich festgelegten partnern gegen webinhalte getauscht werden (diese können ihre mojos dann wiederum gegen geld tauschen). dabei verdient yahoo (oder der micropayment-anbieter im allgemeinen) eine kleine provision.

fest steht auf jeden fall, dass im netz spätestens in zwei jahren ohne eine solche microwährung überhaupt nichts mehr gehen wird. fest steht auch, dass zwischen den bald zahlreichen anbietern dieser zahlungssysteme ein heftiger konkurenzkampf ausgetragen werden muss. und fest steht am ende auch, dass wohl nur zwei oder drei dieser micropayment-systeme überleben werden.

wer seine währung durchsetzen will muss ein interessantes angebot dahinterstehen haben. meiner meinung nach macht yahoo mit dieser geschichte einen schritt in die richtige richtung.

Gruß, Lyrical Napster, MP3 & Co. ade: Jetzt kommt Mojo! 202459





Antworten
Lyrical2:

Diesen Threat sollten übrigens alle NewEcos lesen!

 
21.10.00 19:43
Nochmal: es geht hier nicht nur um MP3s und downloads, sondern eventuell um die zukunft des gesamten kommerziellen internetbereichs.

Um noch zwei konkrete beispiele zu nennen.

- Auch den deutschen anbieter webmiles.de kann man als potentiellen anbieter einer solchen microwährung fürs web betrachten. da für den rein webbeschränkten einsatz eines solchen systems aber in erster linie die verbreitungsdichte und die aktzeptanz durch user und anbieter stimmen muss, gibt es bisher nur prämien zum eintauschen. Es ist meiner meinung nach nur noch eine frage der zeit, bis man solche dinge wie webinhalte und onlinedienste mit webmiles bezahlen kann.

- Ein anderes beispiel ist Fimatex. hier setzt man auf eine eigene microwährung, sog. Fimatex-Miles. Diese verdient man sich durch eifriges traden und kann sich dann beispielsweise für 80 Meilen in das onlineangebot des mainvestors einklicken.

Gruß, Lyrical






PS: wie siht es beispielsweise in den anderen europäischen ländern aus? hat jemand infos. vor allem wir trader werden uns in zukunft noch öfters mit diesem thema beschaftigen müssen. schliesslich ist jeder anbieter eines eigenen systems ein potentieller aufkaufs oder verdrängungskandidat. da sollte man über den eigenen tellerrand hinausschauen.
Antworten
whirl:

hmm..

 
21.10.00 19:56
also ich denke da nicht an ein "revolution".

webparasiten hin und her;
wer denkt dass der betreiber eines piratenservers aus nächstenliebe handelt, sollte das auch weiterhin tun...

wer sich jedoch freiwillig einen kommerziellen server auf seinem eigenen rechner installiert sollte sich einmal der folgen bewusst sein.

ein gesunder schuss paranoia kann erst einmal nicht schaden.

ich hoffe der user ist sich hier der tatsache bewusst, dass die hälfte der traffic-kosten hier auf ihn abgewälzt werden sollen.

software gehört auf kommerzielle server und die preisgabe von informationen wird nicht durch den mammon beflügelt.
im gegenteil: eine kommerzielle ausnutzung könnte qualität und quantität stark einschränken.

bye whirl
Antworten
TanjaBot:

?

 
21.10.00 20:02
@ lyrical2
gemein, dass du das jetzt schon allen verrätst, mein kleiner vorsprung geht evtl. dadurch zurück ;)

@whirl
man sollte tatsächlich seinen rechner immer bestens abschirmen, aber auch dafür gibt es bei mojo möglichkeiten ;)
Antworten
whirl:

@tanjabot

 
21.10.00 20:16
1. solange du ein neben mojo noch ein betriebssystem zu laufen hast (ohne dieses wird´s wohl kaum funktionieren) nutzt auch mojo nichts.

2. das problem ist mojo selbst.

die geschichte mit der netz-währung für sich ist gut.
Antworten
Lyrical2:

@whirl

 
21.10.00 20:56
momentchen, es geht hier nicht nur um downloads und speicherplatz.
und um hier ordentlich miteinander reden zu können sollten wir uns über die begrifflichkeiten einigen:

-Das Programm nennt sich MOJONATION
-MOJO an sich ist nur die zahlungseinheit.


Meiner meinung nach ist mojonation nur ein PR-projekt für das eigentliche anliegen: die einführung einer zukünftigen netzwährung (von der artigen yahoo-plänen hab ich erst kürzlich in der US-Ausgabe des yahoo-magazins gelesen).
-eine zukünftige netzwährung muss allerdings eine hohe verbreitungsdichte aufweisen und einen hohen grad an akzeptanz erreichen.
-und nun zu mojonation: filesharingprogramme im allgemeinen gehören zu den mit abstand am schnellsten wachsenden communities im netz. aber was nützt das deren betreiber, da doch alles völlig anonym abläuft.
meiner meinung nach hat yahoo das problem und das potential dieser geschichte erkannt und versucht jetzt eine neue community auf die beine zu stellen. mit besonderheit, dass jeder user namentlich registriert ist (wahrscheinlich sogar mit bankverbindung) Und die neue währung namens mojo von anfang an voll integriert ist.

lassen wir uns die zusammenhänge nochmal durch den kopf gehen:
-schnellstwachsende community mit verlässlichen userdaten und allgemein akzeptierter onlinewährung.

wieviele werbespots kann webmiles.de noch schalten um da mithalten zu können. und warum soll Fimatex persönlich weiterhin ein aufwendiges system von fimatex-miles verwalten, wenn eine einfache kooperation mit yahoo den selben zweck erfüllen könnte...



das dezentrale datenspeicherungssystem (bin eigentlich auch kein fan davon aber man kennt das ja schon von freenet und gnutella) ist meiner meinung nach nur notwendig um auch bei sensiblen daten einen gewissen grad an anonymität zu wahren. wer würde sich schon mit namen und bankverbindung registrieren wenn die eigenen raubkopien dann auf der festplatte liegen und mit den userdaten in verbindung gebracht werden könnten.
was meint ihr???!
Antworten
whirl:

nochmal

 
21.10.00 21:39
"1. solange du neben mojo nation noch ein betriebssystem zu laufen hast (ohne dieses wird´s wohl kaum funktionieren) nutzt auch mojo nation nichts.

2. das problem ist mojo nation selbst.

die geschichte mit der netz-währung für sich ist gut."


...wir werden sehen.

ich als verbraucher würde das system in der form nicht akzeptieren, wobei eine (vielleicht kurzzeitige) euphorie natürlich nicht auszuschliessen ist.
Antworten
Lyrical2:

werden wir alle als datensklaven buckeln müssen!?!

 
22.10.00 10:27
naja, das ist jetzt vieleicht so wie bei der einführung der ersten münzen.
"damals..."
"was... ich, arbeiten?! für blechscheiben?"
und dann kommt jemand daher und zeigt was man damit alles tolles kaufen kann. und irgendwann spielt sich das system so ein und ist gar nicht mehr wegzudenken.
wenn die anreize, sprich der gegenwert zu der ganzen geschichte hoch genug sind wird das system akzeptiert werden. und irgendwann, in ferner zukunft (obwohl das im netz ja schon in zwei jahren sein kann) werden wir sehen was daraus geworden ist. wer keine daten für die öffentlichkeit bereitstellt (oder durch sonstige anstrengungen zu micropayments kommt) wird in zukunft vieleicht einfach aus dem internet ausgeschlossen.

Antworten
Lyrical2:

ergänzung für alle die jetzt investieren wollen...

 
23.10.00 17:02
Das was ich oben etwas schlampig als yahoo bezeichnet habe ist natürlich nicht yahoo. es handelt sich wie von schnee erwähnt lediglich um eine firma des ehemaligen yahoo managers McCoy (Autonomous Zone Industries (AZI)).
Ist soweit ich weiss nicht börsennotiert.
ausserdem möchte ich noch erwähnen, dass alle oben genannten zusammenhänge reine spekulation von mir sind. wäre ein geniales konzept (hat mal jemand einen VentureCapitalist für mich..?)...muss sich aber nicht durchsetzen. Schliesslich gibt es eventuell schon bald eine menge konkurenz auf diesem gebiet und vieleicht arbeitet yahoo an einer ganz anderen strategie.
Trotzdem. ein bisschen brainstorming in verbindung mit einigen unternehmensmeldungen und und etwas phantasie kann einen manchmal die zukunft des marktes sehen lassen.
vieleicht haben wir sie für einen moment gesehn; vieleicht auch nicht. lassen wir diesen threat nun in den tiefen des ariva-boards versinken und in ein oder zwei jahren werden wir sehen was daraus geworden ist.

Gruß, Lyrical
Antworten
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