mir geht es eigentlich um die Perspektiven und daneben um Bios, mit denen man gut traden kann. Was die Volatilität betrifft, waren die "stämzells" oder auch aastrom in letzter zeit gar nicht so schlecht. Unabhängig davon sollte man fragen, was aktuell und nächstens in der Biotechnologie angesagt ist.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist hier sicher der Umschwung von Genomics auf Proteomics. Das zeigt sich in Werten wie Protein Design etc., die bis heute im Aufwärtstrend sind. Hier scheint die Pharmaindustrie ihr Geld reinzuschaufeln. Die Stammzellsachen leben eher von der öffentlichen Diskussion und der Hoffnung, daß damit was wird. Hier gibt es auch das Problem, worauf man mittelfristig setzt, auf Firmen, die im embryonalen Bereich agieren, oder auf solche, die adulte oder fetale Stammzellen verwenden. Erstere haben den Vorteil, mit breiten Patenten ihre Claims abstecken zu können, bergen aber das Risiko, ethisch ausgebremst zu werden. Letztere (adulte Fraktion) scheinen mir auf längere Sicht die besseren Durchsetzungschancen zu haben. Allerdings werden sie dabei nicht so flächendeckend absahnen können, wie die Meisterpatentierer a la Geron.
Insofern kann man durchaus darüber diskutieren, was gegenwärtig ein gutes Biotech-Investment ist. Oder etwa nicht.
P.S.
Übrigens, mit Evotech habe ich im Frühjahr schon gut 30% innerhalb weniger Tage gemacht. War dann allerdings froh, daß ich sie wieder losgeschlagen schlage. Meine stemcells (Kauf zuletzt bei 2,05 Euro) haben mir bisher allerdings mehr Freude gemacht. Jetzt stehen sie bei über 5 Euro in einem noch funktionierenden Aufwärtskanal. Wenn sie den nach unten verlassen, gehen sie aus meinem Depot, und zwar mit mehr als 100% Kursgewinn.