der ich nicht in allen, aber doch einigen wesentlichen Teilen zustimme:
"Eine wichtige Ursache dieser paradoxen Entwicklung sehen einige Beobachter in überholten Risikomodellen von Großinvestoren wie Pensionskassen, Versicherungen oder Fondsgesellschaften. "Das herkömmliche Portfoliomodell verstärkt den Herdentrieb", wettert etwa Jochen Felsenheimer von der Investmentboutique Assenagon.
"Seine Kritik: Die klassische Portfoliotheorie geht von der Annahme aus, dass eine risikolose Anlage existiert. "Doch die Ereignisse seit der Lehman-Krise und dem Staatsschuldendesaster zeigen, dass es solch eine absolut sichere Geldanlage nicht mehr gibt", sagt Felsenheimer.
Die Konsequenz: Um die durchschnittliche Gefahrenquote in den Portfolios auf dem gleichen Niveau zu halten, müssen die Manager mehr Anlagen mit niedrigem Risiko kaufen. Im Gegenzug verkaufen sie Vermögenswerte mit höherem Risiko wie Aktien. So gleichen sie den Wegfall einer risikolosen Anlage aus. Aus Mangel an liquiden, als risikoarm betrachteten Alternativen greifen die Portfolioverwalter wieder zu US-Treasuries und Bundesanleihen. Nur eben noch stärker als früher. Die Folgen lassen sich auf dem Parkett ablesen: Aktienkurse brechen ein, die Notierungen von Staatsbonds steigen."
"Eine wichtige Ursache dieser paradoxen Entwicklung sehen einige Beobachter in überholten Risikomodellen von Großinvestoren wie Pensionskassen, Versicherungen oder Fondsgesellschaften. "Das herkömmliche Portfoliomodell verstärkt den Herdentrieb", wettert etwa Jochen Felsenheimer von der Investmentboutique Assenagon.
"Seine Kritik: Die klassische Portfoliotheorie geht von der Annahme aus, dass eine risikolose Anlage existiert. "Doch die Ereignisse seit der Lehman-Krise und dem Staatsschuldendesaster zeigen, dass es solch eine absolut sichere Geldanlage nicht mehr gibt", sagt Felsenheimer.
Die Konsequenz: Um die durchschnittliche Gefahrenquote in den Portfolios auf dem gleichen Niveau zu halten, müssen die Manager mehr Anlagen mit niedrigem Risiko kaufen. Im Gegenzug verkaufen sie Vermögenswerte mit höherem Risiko wie Aktien. So gleichen sie den Wegfall einer risikolosen Anlage aus. Aus Mangel an liquiden, als risikoarm betrachteten Alternativen greifen die Portfolioverwalter wieder zu US-Treasuries und Bundesanleihen. Nur eben noch stärker als früher. Die Folgen lassen sich auf dem Parkett ablesen: Aktienkurse brechen ein, die Notierungen von Staatsbonds steigen."