gestartet. Im weiteren Handelverlauf musste das deutsche Wachstumssegment
Minus.
Zähler oder 0,16 Prozent auf 341,40 Punkte gefallen.
DATASAVE INFORM. + 14,29% auf 0,32 Euro (Kursspanne: 0,32 - 0,32 Euro)
ADVANCED PHOTON. + 11,82% auf 1,23 Euro (Kursspanne: 1,15 - 1,17 Euro)
D. LOGISTICS + 10,71% auf 1,55 Euro (Kursspanne: 1,38 - 1,81 Euro)
Coverage für die Aktie von IM Internationalmedia (WKN 548880) ein.
Die Kerngeschäftstätigkeit der IM Internationalmedia erstrecke sich auf die
Entwicklung von englischsprachigen Spielfilmen, die Strukturierung der
Produktionsfinanzierung sowie die weltweite Vermarktung der
Auswertungsrechte. Das Unternehmen habe im ersten Halbjahr den Umsatz um
33,2% auf 94,3 Mio. Euro erhöht und habe damit die von den Analysten
erwarteten 84,6 Mio. Euro übertroffen. Aufgrund der Änderung der
Umsatzrealisationszeitpunkte seien die Vorjahreszahlen pro forma an die neue
Verbuchungspraxis angepasst worden. Fehlende Finanzierungserlöse, die
planmäßig erst im zweiten Halbjahr anfallen würden und weniger margenstarke
Filme hätten eine negative Ertragsentwicklung bedingt.
Das EBIT habe sich auf minus 16,2 Mio. Euro nach pro forma plus 17,8 Mio.
Euro im Vorjahreshalbjahr belaufen und habe damit im Rahmen der Erwartungen
gelegen. Der Nettogewinn habe infolge eines niedrigeren Finanzergebnisses
und wegen Steueraufwendungen bei der erstmals konsolidierten IEG mit minus
18,0 Mio. Euro unter den von den Analysten erwarteten minus 13,8 Mio. Euro
gelegen. Das EPS habe somit minus 0,58 Euro im Vergleich zu plus 0,34 Euro
der Vorjahresperiode betragen. Durch die Einbringung von IEG habe sich im
Berichtszeitraum das gezeichnete Kapital von 30,878 Mio. Euro auf 31,950
Mio. Euro erhöht. Die flüssigen Mittel hätten sich im Wesentlichen aufgrund
des Verlustausweises, einem Anstieg der Forderungen und Investitionen in die
Projektentwicklung seit Jahresende von 148,0 Mio. Euro auf 66,7 Mio. Euro
verringert.
Im dritten Quartal habe das Unternehmen die Dreharbeiten zu "Terminator 3"
und "Suspect Zero", einem weiteren Action-Thriller, erfolgreich abschließen
können. Diese Filme würden dann in 2003 umsatzrelevant werden, wobei der
Film "Terminator 3" im kommenden Geschäftsjahr der Hauptumsatzträger sein
werde. Aufgrund der schwachen Marktbedingungen bleibe die Freigabe von
Filmproduktionen und die damit verbundene Vereinnahmung der
Finanzierungserlöse mit hoher Unsicherheit behaftet. Bei einem
voraussichtlich zukünftig niedrigeren Umsatzanteil der Finanzierungserlöse
würden die EBIT-Margen auf niedrigerem Niveau verweilen.
Weitere Verschiebungen von Kinostarts blieben hoch wahrscheinlich. Dadurch
dürfte insbesondere die Ergebnisentwicklung deutlich schwächer ausfallen als
ursprünglich geplant. Zusätzliche Ergebnisbelastungen würden aus der
schlechten Performance von "K-19" in den USA und erhöhter Abschreibungen auf
Entwicklungskosten resultieren. Man gehe davon aus, dass das Unternehmen für
das laufende Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Verlust ausweisen
werde. Da sich insbesondere auch die Rahmenbedingungen für die Finanzierung
neuer Filmprojekte verschlechtert hätten und dadurch voraussichtlich weniger
Filme realisiert würden, dürfte das zukünftige Wachstum des Unternehmens
gedämpft bleiben.
Die verschlechterten Rahmenbedingungen für die Finanzierung von
Filmprojekten sowie das voraussichtlich weiterhin schwache Marktumfeld in
der Filmbranche dürften sowohl zu umfangreichen Projektverschiebungen als
auch mittelfristig zu einer niedrigeren Anzahl an realisierbaren Projekten
führen.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stellen ihr Coverage für IM
Internationalmedia ein, da die aktuelle Marktkapitalisierung ihre
Mindestgröße unterschreitet.
FJA kaufen
EURO am Sonntag
Die Aktienexperten von der Finanzzeitung "EURO am Sonntag" empfehlen die
Titel der FJA (WKN
513010) zum Kauf.
Seit einigen Wochen befinde sich die Aktie der am Neuen Markt notierten
Gesellschaft im Sinkflug. Auch ein größerer Auftrag aus den USA in der
zurückliegenden Woche habe den Verfall, den man als drastisch bezeichne,
nicht verhindern können, so die Experten von "EURO am Sonntag".
Bei FJA habe man Presseberichte dementiert, wonach das Unternehmen seine
Bilanz aufpoliert habe. Auch in Analystenkreisen gehe man davon aus, dass
die Bilanzierung den Richtlinien entspreche.
Verantwortlich für den Kurseinbruch seien Händlern zufolge vor allem große
Verkaufsorders zweier Fonds gewesen, die sich aus dem Neuen Markt-Segment
zurückziehen wollten. Nachdem die Orders nun platziert sein sollten, dürfe
sich die Aktie kurzfristig wieder deutlich erholen.
In der Finanzzeitung "EURO am Sonntag" wird die FJA-Aktie mit einem
Stopp-Kurs von 13.10 Euro zum Kauf empfohlen.
+++ FLOP 10 des Tages +++
P&T TECHNOLOGY -27,83% auf 0,83 Euro (Kursspanne: 0,73 - 1,20 Euro)
JACK WHITE PROD -27,59% auf 2,10 Euro (Kursspanne: 2,00 - 2,40 Euro)
ROESCH MEDIZINT. -24,07% auf 2,65 Euro (Kursspanne: 2,45 - 3,30 Euro)
VISIONIX LTD. -21,21% auf 0,78 Euro (Kursspanne: 0,75 - 0,97 Euro)
PROUT -20,00% auf 0,72 Euro (Kursspanne: 0,58 - 0,87 Euro)
NET AG,INFRASTR. -20,00% auf 0,40 Euro (Kursspanne: 0,38 - 0,50 Euro)
SPLENDID MEDIEN -18,92% auf 0,30 Euro (Kursspanne: 0,29 - 0,33 Euro)
CURASAN -18,18% auf 0,63 Euro (Kursspanne: 0,45 - 0,75 Euro)
EVOTEC OAI -17,44% auf 1,61 Euro (Kursspanne: 1,46 - 1,93 Euro)
ADVANCED MEDIEN -16,67% auf 0,15 Euro (Kursspanne: 0,13 - 0,15 Euro)
P&T Technology Umbau
Instock
Der Windpark-Entwickler P&T Technology (WKN
685280) hat sich aufgrund der
sich abzeichnenden Verfehlung der Prognosen im Gesamtjahr von seinem
Vorstandschef Jens Peters sowie Vorstand Wolfgang Trüschel getrennt,
berichten die Experten von "Instock".
Lediglich der Finanzvorstand behalte seinen Posten. Gleichzeitig wollten die
Hamburger ihre 55-prozentige Beteiligung an der European Energy Consult
Holding (EECH) im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage durch die
Ausgaben von 5,75 Millionen Aktien auf 100 Prozent aufstocken. Ursprünglich
sollte der Anteil am Fondsvertrieb nur auf 90 Prozent erhöht werden.
P&T Technology Vorstandsveränderung
Ad hoc
Der Aufsichtsrat der P&T Technology AG (WKN
685280), Hamburg, hat
entschieden, den Vorstand neu zu strukturieren und damit eine strategische
Neuausrichtung des Unternehmens zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund der
korrigierten Prognosen für das Gesamtjahr hat der Aufsichtsrat beschlossen,
Jens Peters als Vorstandsvorsitzenden und Wolfgang Trüschel als Vorstand
abzulösen. Der Aufsichtsrat dankt den Vorständen, die dem Unternehmen in
Zukunft als Berater verbunden bleiben, für die geleistete Arbeit. In der
neuen Phase der Unternehmensentwicklung wird P&T somit weiterhin auf das
Know How der beiden Unternehmensgründer in der Akquisition und Entwicklung
von Windpark-Projekten zurückgreifen. Der operative Erfolg des
Fondsvertriebs für regenerative Energien über die EECH European Energy
Consult Holding AG (EECH) für Inlandsprojekte hat P&T veranlaßt, die
Vertriebsorientierung in das Zentrum der strategischen Neuorientierung zu
stellen.
Deshalb plant die P&T Technology AG, die EECH vollständig zu übernehmen.
Ursprünglich war vorgesehen, den P&T-Anteil lediglich von 55 Prozent auf 90
Prozent zu erhöhen. Die EECH-Anteile von derzeit insgesamt 45 Prozent sollen
nach Abschluß einer Prüfung im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlage durch Ausgabe von 5,75 Mio. Aktien aus dem Genehmigten Kapital
erworben werden. Die Anteile werden auf Basis des aktuellen Kursniveaus der
P&T-Aktie mit einem mehr als 80- prozentigen Abschlag auf den von einer
renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft festgestellten Unternehmenswert
der EECH eingebracht. Die für das Auslandsgeschäft notwendig stärkere
Vertriebsorientierung spiegelt sich auch in der Neubesetzung des Vorstandes
wider: Neben dem neuen Vorstandsvorsitzenden Walter Roman Ribis, bisher
Geschäftsführer der Carnot Bioenergiesysteme, wird der Vorstandsvorsitzende
der EECH, Tarik Ersin Yoleri, neuer Vorstand der P&T AG. Dr. Carsten Weimann
bleibt Finanzvorstand der P&T AG. Die für einen Windparkentwickler
erforderliche Vertriebsorientierung wird dazu führen, daß die gesicherte
Vermarktung von Projekten der Akquisition und Entwicklung vorgelagert wird.
Deshalb werden in den nächsten Wochen sämtliche internationale Projekte
darauf überprüft, ob sie sich dafür eignen. Auf dieser Basis gilt es dann,
das zukünftige, ertragsorientierte Wachstum des Unternehmens aufzubauen.
PROUT mit Halbjahresverlust
Ad hoc
PROUT AG (WKN
694360) der Halbjahreskonzernverlust (31. August 2002) vor
Steuern (EBT) nach IAS der PROUT AG beläuft sich auf rund Euro 1,6 Mio.
Darin enthalten sind Wertberichtigungen und Sonderabschreibungen in Höhe von
Euro 738.000, die nicht zu lasten der Liquidität gehen. Der Vorstand hält im
übrigen die von ihm aufgestellte Prognose zur Erreichbarkeit eines
ausgeglichenen operativen Ergebnisses vor Sonderfaktoren im 2. Halbjahr des
Geschäftsjahres 2002/03 nicht mehr aufrecht. Die Vorstände Siegfried Philipp
und Günter Laukhardt haben mit Wirkung zum 1. Oktober 2002 ihre
Vorstandsämter niedergelegt. Sie stehen dem Unternehmen für eine
Übergangsphase weiterhin zur Verfügung.
www.prout.de.